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urbanoSALON →

urbanoSalon#9: Die Welt reparieren

Flyer_urbanoSALON#9a

Selbermachen ist „in“ und verbreitet sich auch in deutschen Städten immer mehr. Gärtnern, Reparieren, Schneidern und Ausprobieren ist dabei nicht nur private sondern vermehrt auch städtische Praxis in Gemeinschaft. Menschen entdecken den Wert darin, Dinge miteinander zu gestalten und setzen dabei neue Akzente in Stadtplanung und Architektur. Das Buch „Die Welt reparieren“ versammelt einige dieser Initiativen und reflektiert deren Kontext. Wir möchten die Analysen und Erfahrungen aus dem Buch gerne weiterdenken. Es diskutieren:

  • Andrea Baier (Herausgeberin),
  • Martin Herrndorf (COLABOR, Tag des guten Lebens),
  • Jan Üblacker (FGW Integrierende Stadtentwicklung).

Moderiert wird der Abend von Sonja Broy (urbanophil.net). Der Eintritt ist frei.

Der Abend ist eine Veranstaltung von urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur e.V.  in Kooperation mit der Urbanen Nachbarschaft Samtweberei (Krefeld).

Städtebau & Architektur →

Rezension „Discovering Cairo“

„What is so interesting about downtown? I’ll tell you something: it is a crazy place full of crazy people!“

Verrückt kann man sie schon nennen, diese Stadt. Und besonders das Zentrum von Kairo: wo der Verkehr braust, das Hupen der Autos den hohen Geräuschpegel bestimmt, die vielen Menschen nicht nur auf dem Trottoir laufen, sondern vor allem auf den Straßen, wo viele Händler ihre Waren lauthals verkaufen und der Smog in der Luft hängt. Wenn man genauer hin(auf)schaut, erkennt man sie: die Perlen der Architektur. Denn all die kaputten Fassaden und die maroden Gebäude bergen viel Geschichte und viele Geschichten. Um diese zu bewahren, haben Vittoria Capresi und Barbara Pampe 2015 ein Buch geschrieben. Gemeinsam mit Studierenden machen sie das Unsichtbare sichtbar und lassen Bewohner und Nutzer über 38 Gebäude und ihre Erinnerungen an sie sprechen.

Kairo Downtown

Kairo Downtown

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Digitale Stadt →

Das Internet-Institut kommt nach Berlin

Homepage Internet-InstitutIm Herbst 2015 schrieb das BMBF die Gründung des „Deutschen Internet-Instituts für die vernetzte Gesellschaft“ aus. „Ein öffentlich finanziertes Forschungsinstitut wird in einem interdisziplinären Ansatz die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und partizipativen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen“ hieß es damals.

Ein Berlin-Brandenburger Verbund aus Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Potsdam und Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme bewarb sich und erhielt den Zuschlag, wie das BMBF letzte Woche bekannt gab. Man habe sich für den Standort Berlin entschieden, da sich dieser durch leistungsstarke Hochschulen und eine vitale Start-up-Szene auszeichne. Das Internet-Institut erhält in den ersten fünf Jahren eine Förderung von 50 Millionen Euro vom BMBF.

Aufgabe des neuen Instituts ist es, aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung entstehen, zu untersuchen und  politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu entwerfen. Schwerpunkt wird die Zusammenarbeit von Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit Designforschung und Informatik sein. Die Arbeitsweise besteht in einem Mix aus Grundlagenforschung, der Entwicklung konkreter Lösungsansätze und „Labs“, in denen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Wissenstransfer zusammenkommen.

Mit einem Projekt zu Smart Cities und einem zu digitalen Nachbarschaften sind auch erste urbane Themen dabei. Man darf gespannt sein auf das Internet-Institut, wir werden es beobachten. Mehr Informationen: vernetzung-und-gesellschaft.de

Urbane Mobilität →

Rettet den Rümmler!

Eine Seite Rümmler - inklusive Aufruf zur Rettung!

Eine Seite Rümmler – inklusive Aufruf zur Rettung!

Besser hätten wir’s auch nicht sagen können!

Am 18. Mai berichtete die taz ganzseitig über unsere Initiative „Kerberos“ zur Rettung der Berliner U-Bahnhöfe der Nachkriegsmoderne. Verena Pfeiffer-Kloss, sowohl Urbanophile als auch Kerberossin, beschreibt hier nochmal eindrücklich die architekturhistorischen und gestalterischen Qualitäten der Rümmler-Bahnhöfe – und beklagt den aktuellen Umgang der BVG-Bauabteilung mit diesem einmaligen Erbe.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

8.6.2017 in Düsseldorf – urbanoSalon#8b: Im Inneren der Bauverwaltung

Abb. transcript-Verlag

Wer hat sich nicht schon immer gefragt, wie eigentlich der Alltag von Stadtplanern und Architekten aussieht? Abseits von Großprojekten widmet sich Michaela Schmidt im Buch „Im Inneren der Bauverwaltung“ den Tücken und Prozessen der planenden Verwaltung in Schweizer Gemeinden und Kleinstädten zu. Die Ergebnisse sind auch über die eigene Profession hinaus erhellend und zeigen Zusammenhänge und Wirkungen von städtebaulichen, politischen und administrativen Prozessen. Im Rahmen eines urbanoSalons diskutieren am Donnerstag, dem 08. Juni 2017, 19.00 Uhr im Stadtmuseum Düsseldorf (Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf) mit der Autorin:

  • Wolfram Schneider (Stadtplaner Gelsenkirchen, SRL)
  • Astrid Wiechers (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung, Dülmen)
  • Moderation: Tobias Meier (urbanophil.net)

Der Abend ist eine Veranstaltung von urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur e.V. in Kooperation mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) – Regionalgruppe NRW und wird unterstützt von Stadtbaukultur NRW.

Zum Weiterlesen: ein Interview mit der Autorin in Stadtaspekte.

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