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„Bündnis digitale Stadt Berlin“ stellt sich vor und lädt zum Mitmachen ein

Im September 2018 hat der Berliner Senat, basierend auf der Koalitionsvereinbarung, die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für Berlin beschlossen. Als Gruppe von Akteur*innen aus dem digitalen, technologie- und stadtpolitischen Feld wollen wir diesen Prozess mitgestalten. Denn die bisherige Gestaltung des Prozesses gibt Grund zur Sorge, dass Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Parlament und Öffentlichkeit nicht angemessen eingebunden werden. Deshalb laden wir Euch ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren, wie wir den Prozess partizipativ und im Sinne einer demokratischen Stadt gestalten können.

Das Treffen findet am 4. Juni um 18:30 Uhr im Abgeordnetenhaus im Saal 113 statt.

Es soll einerseits dazu dienen, den derzeitigen Strategieprozess der Senatsverwaltung zu erläutern. Andererseits hoffen wir, gemeinsam mit Euch ein möglichst breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Vertreter*innen des Parlamentes zu schmieden, um die Debatte in die Öffentlichkeit zu tragen und darauf einzuwirken, dass der Prozess tatsächlich partizipativ und gemeinwohlorientiert gestaltet wird.

Zum derzeitigen Stand der „Digitalisierungsstragie für Berlin“ seitens der Stadt:
Die Koordination des Strategieprozesses übernimmt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unter Leitung des Staatssekretärs Christian Rickerts. Entscheidungsgremium soll laut Senatsverwaltung ein Lenkungskreis sein, bestehend aus den Staatssekretären der teilnehmenden Senatsverwaltungen.

Die Strategie soll zweistufig erarbeitet werden:
1.) Für Anfang des 4. Quartals 2019 ist die Veröffentlichung eines Grünbuchs als Bestandsaufnahme der Ist-Situation in Berlin geplant.
2.) Bis Juni 2020 soll dann ein Weißbuch als „konkretes Strategiepapier mit definierten Umsetzungsschritten“ erarbeitet werden.

Um „konkrete Vorschläge für die detaillierte Ausgestaltung des Strategieprozesses zu erarbeiten und das Projektmanagement bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe während des gesamten Prozesses zu unterstützen“ wurde die Beratungsfirma Ernst & Young beauftragt.

Vor diesem Hintergrund erscheint uns die Notwendigkeit für ein „Bündnis digitale Stadt Berlin“ umso dringlicher.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und laden Euch hiermit herzlich ein!

Leitet die Einladung auch gerne an potenzielle Mitstreiter*innen weiter!

Mit besten Grüßen,

  • Elizabeth Calderón Lüning (Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe „Ungleichheit und digitale Souveränität“)
  • Philipp von Becker (Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe „Ungleichheit und digitale Souveränität“)
  • Felix Hartenstein (Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.)
  • Hans-Hermann Albers (Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.)
  • Christian Grauvogel (re:Kreators – Netzwerk für zivilgesellschaftliche Stadtentwicklung in Europa)
  • Boris Hekele (FixMyBerlin, decidim Deutschland)
  • Katalin Gennburg (MdA, Sprecherin für Stadtentwicklung, Smart City & Tourismus; Die LINKE)
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Filmabend: 40 Jahre ICC!

Dem Geburtstagskind geht es eigentlich gut, besuchen darf man’s derzeit trotzdem nicht: Das ICC Berlin, entworfen vom Architekt_innenduo Ralf Schüler/ Ursulina Schüler-Witte ist am 2. April 1979 eröffnet worden, feiert dieser Tage also seinen 40. Geburtstag.

Ein deutlich unwürdigeres Jubiläum schließt sich an: Am 9. April wird das jahrzehntelang international ausgezeichnete Gebäude seit nunmehr fünf Jahren geschlossen sein. Die Berliner Politik hat es bis dato nicht geschafft, überhaupt nur ein Konzept zur Sanierung und Revitalisierung vorzulegen. Denkmalfachlich ist die Schutzwürdigkeit des Riesen-Baus längst eindeutig festgestellt, doch auch hier fehlt der Mut zum Entschluss.

Zum 40.Jubiläum der Eröffnung zeigt das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf am Donnerstag, 28. März ab 18 Uhr in Kooperation mit der Filmsammlung des Landesarchivs Berlin und mit freundlicher Unterstützung durch die Berlinische Galerie und der Cürlis- Filmproduktion ein Filmprogramm zum ICC. Gezeigt wird unter anderen der Film „Das Internationale Congress Centrum Berlin“ aus dem Jahr 1979. Regie führte Peter Cürlis, das Konzept stammte von Ulrich Conrads (damaliger Chefredakteur der Zeitschrift Bauwelt), die Musik komponierte Oskar Sala. Der Film ist eine Dokumentation der Bauarbeiten bis zur Eröffnungsveranstaltung am 2. April 1979.

Im Anschluss folgt ein Gespräch der Kuratorin Christine Kisorsy mit ICC-Architektin, Dipl. Ing. Ursulina Schüler-Witte.

Der Einlass zum Filmabend am 28. 3. beginnt um 17.30 Uhr im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf/ Villa Oppenheim in der Schloßstrasse 55 in Charlottenburg. Mehr Infos gibt es hier.

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Der Himmel unter West-Berlin

Die post-sachlichen U-Bahnhöfe des Baudirektors Rainer G. Rümmler

Verena Pfeiffer-Kloss

jetzt bestellen: verlag@urbanophil.net

384 Seiten, 291 Abbildungen, 29 €
ISBN: 978-3982-0586-0-3




58 U-Bahnhöfe in 30 Jahren Stadtgeschichte. Die Untergrundarchitektur von Rainer G. Rümmler prägt Berlin – während der Teilung, bis heute. Rümmlers Signaturen unter der Erde sind Räume, Linien und Orte, sachlich, poppig, post- modern, ein Kaleidoskop an Farben und Formen. In »Der Himmel unter West-Berlin« bietet Verena Pfeiffer-Kloss eine erste umfangreiche und reichhaltig illustrierte Aufarbeitung der U-Bahnarchitektur Rümmlers und kontrastiert diese mit seinen Bauten über der Erde.

Leseprobe

Werbeplakat der BVG aus dem Jahr 1972, BVG Archiv.




Neben aktuellen und historischen Fotos von den U-Bahnhöfen zeigt Verena Pfeiffer-Kloss zahlreiche bislang unveröffentlichte Pläne, Entwürfe und Zeichnungen aus dem Nachlass Rümmlers und den Archiven der Stadt und der Verkehrsbetriebe.
Mit vielen Zeichnungen und Fotos werden erstmalig auch die Hochbauten Rainer G. Rümmlers präsentiert – über 100 realisierte Bauwerke mit hohem Wiedererkennungswert und eigener Handschrift, die das Stadtbild prägen und dennoch meist unbekannt sind. Raststätten, Feuerwachen, Polizeistationen, Bildungsbauten, Amtsgebäude… Lassen Sie sich überraschen.

Jetzt bestellen: verlag@urbanophil.net

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Weak Art Award 2018 am 27. Februar 2019

Der Immobilienmarkt in Berlin ist heiß umkämpft, auch KünstlerInnen sind zunehmend von der Raumknappheit betroffen. Sie werden aus ihren Ateliers verdrängt und finden nur schwerlich neue Arbeitsräume. Leider häufen sich die Fälle, in denen Vermieter alteingesessenen Kulturschaffenden kurzfristig kündigen, sie mit falschen Versprechungen hinhalten oder die Miete in unerreichbare Höhen schrauben. In seltenen Extremfällen schrecken skrupellose Immobilienbesitzer selbst vor illegalen Abrissversuchen nicht zurück.

Mit dem Weak Art Award „ehrt“ die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) herausragende Leistungen zur Schwächung der Kunst in Berlin

Als Reaktion auf die prekäre Raumsituation vieler Berliner KünstlerInnen hat die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) den Weak Art Award ins Leben gerufen, mit dem sie nun erstmals die größten Kunstschwächer 2018 auszeichnet. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen:

  • Personen/Unternehmen/Institutionen
  • Mechanismen/Regelungen

Nach der Bekanntgabe der Preisträger sind diese eingeladen, öffentlich auf die Juryentscheidung zu reagieren. Darüber hinaus möchten die Initiatoren des Preises mit den Preisträgern und anwesenden Jurymitgliedern über die Rolle der Immobilienwirtschaft diskutieren und die Verdrängung von KünstlerInnen und Kleingewerbe aus angestammten Ateliers und Arbeitsräumen in den Blick nehmen. Dabei sollen auch neue Möglichkeiten und Modelle für Kooperationen und Dialog zwischen Unternehmen und Künstlerinnen sowie Kleingewerbetreibenden ausgelotet werden, damit diese auch in Zukunft in Berlin arbeiten und leben können.

Weak Art Award
Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:00 Uhr
Werkstatt des Hauses der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin-Mitte

Disclaimer: Der Autor dieses Posts war Teil der Jury des Weak Art Award.

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Heute! Underground Architecture – Führung durch die Ausstellung

In der Berlinischen Galerie ist derzeit die Ausstellung Underground Architecture zu sehen. Gezeigt werden Fotografien und bislang noch nie ausgestellte Entwürfe der nachkriegsmodernen U-Bahnarchitektur in Berlin aus den Vor- und Nachlässen der Architekten Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte, Rainer G. Rümmler, Bruno Grimmek und des Magistrats von Berlin.
Am heutigen Samstag führt die Initiative Kerberos, die die Kuratorinnen der Berlinischen Galerie bei der Ausstellung beraten hatte, zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde durch die Ausstellung. Eine neue, andere, eine überraschende Perspektive auf die U-Bahnhöfe aus künstlerischer Sicht…
Einen kleinen Blick in die Ausstellung kann man übrigens schon mal beim rbb erhaschen. Und statt Ausstellungskatalog gibt es das erste Buch zu Rainer G. Rümmler und seinen U-Bahnhöfen: „Der Himmel über West-Berlin“ von Verena Pfeiffer-Kloss…

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