Urbane Mobilität →
Planungssalon 01_08
Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL) wird ihren ersten Planungssalon im Jahr 2008 zu dem Thema “Mobilität der Zukunft – Auswirkungen auf Stadt und Region” in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum durchführen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung neuStart – Mobil ohne Öl? in den Räumen des Technikmuseums statt.
Im Mittelpunkt des Abends wird die Frage stehen, in wie weit sich Siedlungs- und Verkehrsentwicklung gegenseitig beeinflussen. Wie wird dabei das zukünftige Mobilitätsverhalten aussehen? Auf welche Art und Weise werden wir uns fortbewegen und wie werden zukünftig Waren- und Informationsströme organisiert?
Kunst & Kultur →
Städte aus Eiern und Bechern
Der Metapher “the city as an egg” ist den meisten Architekten während ihres Studiums zur Genüge begegnet. Hier ist die Stadt aus Eiern. Den Grundriss des Stadtmodells des chinesischen Künstlers Weng Fen, das den Untertitel “the beautiful new world” trägt, bildet ein 50-Yuan-Geldschein. Die Arbeit könnte als Antwort zu dem zwei Jahre früher entstandenen Werk “Urban Landscape Beijing” gesehen werden. Gestapeltes silber-glänzendes Küchengeschirr nutzte Zhan Wang hier für die nach gebaute Skyline Pekings. Ob es jedoch wirklich einen Zusammenhang zwischen den Arbeiten gibt, wissen wir allerdings nicht.

(Quellen: Yahoo Groups, Williams College Museum)
Städtebau & Architektur →
Stadt und Klang
Das Thema Klang (respektive Akustik, bzw Sound) in der Stadt wird zur Zeit viel diskutiert (1, 2, 3, 4). Und mit Yukio King (www.berlincast.com) und Judith Willkomm (vom Projekt “Sensing the street”) hatten wir auf unseren urbanoForum 1 & 2 zwei interessante Akteure dieser Richtung, die ihre Projekte vorgestellt haben. Auch das Deutschlandradio Kultur hat nun einen Beitrag über die Soundscape-Bewegung verfasst, im dem Yukio King über den Zusammenhang von Stadtplanung und Klang referiert. Nenneswert in diesem Zusammenhang ist auch das Projekt PositiveSoundScapes in Manchester, welches nach “positivem sound” in der urbanen Umwelt sucht. Und im Rahmen der Transmediale wird dieses Thema ebenfalls aufgegriffen und das Projekt Tunedcity vorgestellt, welches “nach einer Neubewertung architektonischer Räume aus der Perspektive des Akustischen fragt.”
Schön zu sehen, dass neue Faktoren für die Auseinandersetzung und Analyse von Stadt berücksichtigt werden und damit der Komplexität der urbanen Lebenswelt gerecht werden. “That sound!” wie man in Manchester sagen würde.
Video, Film & Fotografie →
Leben wie ein DJ
Die Internetseite ikor.com hat eine kleine Galerie von den Wohnräumen deutscher DJs zusammengestellt. Die Bilder, die aussehen wie aus einer Publikation gescannt, lassen lediglich die Frage offen, ob in digitalen Zeiten die Masse an Platten nicht langsam der Vergangenheit angehören.

(Quelle: www.ikor.com)
Städtebau & Architektur →
Wenn die Erdkrümmung das Einkaufen erschwert
Wenn Gebäude so weit auseinander stehen, dass die Erdkrümmung verhindert, dass man sie sieht… dann befindet man sich in Suburbia. Oder auch in “der größten Fehlallokation von Ressourcen in der Geschichte der Welt” oder dem “nationalen Auto-Slum”. Das meint zumindest James Howard Kunstler, der in seinem unterhaltsamen Vortrag “The tragedy of suburbia” sarkastisch, aber auch treffend die Planungsfehler und Architektursünden benennt, die Suburbia zu dem machen, was es in den Augen von Kunstler ist: ein “clusterfuck” (so der Titel seines weblogs).
In wie weit man seinen Pessimismus teilt, sei jedem selbst überlassen, aber wichtige Punkte spicht Kunstler an und treffend heisst es über ihn: “The upside of Kunstler’s anger is that he’s getting people to sit up and take notice.” (Quelle)

