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Video, Film & Fotografie →

Prelinger Filmarchiv

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(Quelle: Screenshot Prelinger Archives)

Das graue Winterwetter schreit förmlich nach einem gemütlichen Filmabend im warmen Heim. Wer selbst den Weg zur Videothek scheut, kann im Prelinger Archives aus über 2.000 Filmen (als Stream oder zum Runterladen) wählen. Das Archiv wurde 1982 in New York gegründet, um Filmproduktionen vor deren Verlust zu retten. Die bereit gestellten Filme sind Produktionen, deren Urheberschutz abgelaufen ist und damit meist älteren Datums. Über eine Suchfunktion lässt sich auf der Internetseite bequem thematisch suchen. In den Rubriken Architektur und Stadt finden sich zahlreiche Filme, so dass hier jeder zum selber suchen und entdecken aufgefordert wird.

Die Web-Präsenz des Prelinger Archiv ist Teil des “Internet Archive“, das auch Audio- und Textdokumente bereit stellt. Diese Sparten sind ebenso ergiebig an Fundstücken für noch einige kalte-nasse Tage und Abende.

Kunst & Kultur →

Ausstellungseröffnung “Humboldt Landvermesser”

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GPS-Drawing von Marzahn-Hellersdorf

Die beiden Künstler Johann Zeitler und Klaus W. Eisenlohr stellten am vergangenen Sonntag die Ergebnisse ihres mehrmonatigen Forschungs- und Kunstprojektes Landvermesser K. und Humboldt Landvermesser – HM2 vor. Neben Filmsequenzen ihrer 3 an die Flaneure angelehnten Begehungen, an denen auch urbanophil.net beteiligt war, ist dort eine Fotoserie öffentlicher Gebäude (1, 2, 3), Zeichnungen und Interviews mit Bewohnern, anderen Künstlern und verantwortlichen Stadtplanern zu sehen.

Neben dem großen GPS-Drawing (siehe Foto) aller Begehungen der beiden Künstler durch die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, sind dort die ersten Ergebnisse meines Forschungsprojektes zur “Emotionalen Stadtkartierung” zu sehen (genauere Infos hierzu demnächst auf digiphil.de).

Wer also in Marzahn ist, sollte einen Abstecher in die Galerie M machen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Vortrag: Soziale Geräusche und andere Projekte

In der interdisziplinären Gesprächsreihe der Kunsthochschule Berlin-Weißensee “RaumStrategien: Künstlerisches Handeln im öffentlichen Raum“ findet heute ein Vortrag von Judith Siegmund statt: SOZIALE GERÄUSCHE und andere Projekte.

Die Vortragsreihe widmet sich den verschiedenen Möglichkeiten raumwirksamen und strategischen Handelns von Kunstschaffenden im städtischen Raum. Die Referentinnen und Referenten stellen Projekte vor, die an den Schnittstellen zwischen Bildender Kunst, Urbanistik, Plastik und sozialer Kommunikation stehen. Formale und
konzeptionelle Grenzüberschreitungen charakterisieren diese künstlerischen Positionen. Sie stellen die Konvention von Kunst im Stadtraum in Frage und öffnen den Blick für einen interdisziplinären, zukunftsweisenden Austausch. Sie geben Anlass zur Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der kreativen Umdeutungen, Aneignungen und Transformationen öffentlicher Flächen und Räume.

Zeit: Dienstag 27.1.2009 um 19.00 Uhr
Ort: GLS-Sprachschule, Kastanienallee 82, Prenzlauer Berg

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Der andere Energieausweis

Will man in Deutschland die Umweltfreundlichkeit von Gebäuden in einem Dokument bekunden, muss auf den Energieausweis zurück gegriffen werden. Eine fundierte Aussage über die Ökologie ist aber weitaus komplexer.

Das “United States Green Building Council” veröffentlichte 1999 erstmals ein Bewertungssystem mit der Abkürzung LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Die Struktur dieses Systems unterscheidet zuerst in die verschiedenen Bauaufgaben wie z.B. Neubau, Umnutzung oder Bewertung einer Nachbarschaft. Für jeden Fall kommen andere Fragebögen in Betracht. Jede Frage eines Bogens ist wiederum in drei Teile gegliedert: Absicht (des zu bewertenden Punktes), Anforderung und mögliche Technologie/Strategie, um die Absicht zu erreichen. Für jede erfüllte Frage wird ein Punkt vergeben und am Ende je Punktestand die Auszeichnungen Silber, Gold oder Platin vergeben. Hier wird schon ein Unterschied zum deutschen Energieausweis deutlich: Es sind keine Zahlen im Vordergrund, sondern Aufklärung und Strategien.

Zudem wird das Bewertungssystem stetig verbessert. Die aktuelle Version ist 2.2. Eine neue Variante ist bereits in Vorbereitung.

Die letzte Frage in dem Bogen lautet übrigens, ob ein anerkannter LEED-Fachmann im Designteam ist. Vielleicht ist ein ausgebildeter Fachmann neben allen Systemen die beste Versicherung für einen umweltbewussten Umgang mit Bauwerken.

Video, Film & Fotografie →

Chicago von seiner schönsten Seite

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Hochhäuser in Chicago (Foto von M. Wolf)

Wie anders, faszinierend und auch auf ihre Art schön die gleichförmigen Fassaden in Chicago Downtown sein können, zeigt der Fotograf Michael Wolf. Anfang 2007 wurde er eingeladen, die Chicagoer Stadtlandschaft zu fotografieren.

Wolf chose to photograph the central downtown area, focusing specifically on issues of voyeurism and the contemporary urban landscape in flux.

[via: stadtstadtstadt]

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