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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Straßenbahn, Stadtentwicklung und Design

Straßenbahnhaltestelle Sergio Cardell in Alicante

Die Renaissance der Straßenbahn lässt sich in vielen europäischen Städten beobachten. Ob in Paris, London, Zürich oder Hamburg, bestehende Netze werden erweitert oder gänzlich neue aufgebaut. Die Vorzüge der Straßenbahn sind vielfältig: Sie ist leise, schnell und zuverlässig, emittiert lokal keine Luftschadstoffe und kann beim Einsatz von regenerativen Energien sogar zum Zero-Emission-Verkehrsmittel werden. Durch den Einsatz von Rasengleisen kann verkehrsinduzierter Luft- und Körperschall erheblich reduziert werden und zusätzliche Regenwasserversickerungsflächen im stark versiegelten städtischen Raum entstehen. Als Oberflächenverkehrsmittel wird die Straßenbahn nicht nur von vielen Fahrgästen der U-Bahn vorgezogen, sie kann auch gestalterische Funktion übernehmen und Teil eines Stadterneuerungsprozess werden.

Video, Film & Fotografie →

Tetris und die Grundlagen der Architektur

Diese wunderschöne Animation haben wir Sergej Hein zu verdanken. Eine gelungene Kombination aus digitalem Kulturgut (Tetris) und lebensweltlicher Wohnbebauung (der “Platte”). Das Ganze ist hierbei als Kritik an dieser Bauweise zu verstehen:

It’s kind of a parody about the former socialist building style. They use to build whole cities, without any change in House design or room layout to create cheep housing for workers (we call them Blocks). (Quelle)

Dass eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dieser Architektur und dem Spiel nicht zu leugnen ist, brachte schon das schöne T-Shirt: “Tetris Taught Me the Fundamentals of Architecture” auf den Punkt. Wer nun aber glaubt, dass solche kubistische Architektur der Vergangenheit angehört, der sehe sich folgende Entwürfe (1, 2, 3) an. Tetris hat somit nicht nur eine Generation schlauer gemacht, sondern prägt noch heute unsere urbane Umwelt.

[via spreeblick und digital.urban]

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Experimentierfeld Berlin

Architektonisch, sozial und kulturell ist das Bild Berlins in den vergangenen Jahren von Baugruppen und gemeinschaftlichen Wohninitiativen mit geprägt worden. Das Spektrum reicht von alternativen Hausprojekten über familiengerechte Baugruppen bis hin zu klimafreundlichen Passivhäusern. Einen Überblick über das breite Feld realisierter und geplanter Projekte bieten die EXPERIMENTDAYS 09, die Messe für Wohnkulturen und nachhaltiges Bauen. Sie findet am 03. und 04. Oktober in den Uferhallen in Berlin-Wedding statt. Über 100 Wohnprojekte, Baugemeinschaften, Architektenbüros, Netzwerke und weitere Akteure stellen sich und ihre Ansätze gemeinschaftlichen und nachhaltigen Bauens vor. Mit ihnen kann über architektonische Lösungen, innovative Konzepte und verschiedene Wege zur Realisierung von Wohnprojekten diskutiert werden.

Ergänzt wird das Programm durch Inforunden, Diskussionen zu unterschiedlichen Wohnprojekten und städtischen Themen sowie einem Kurzfilmprogramm ab 18 Uhr am Abend des Eröffnungstages. Gezeigt werden Filme zu Wohnprojekten in Berlin, Sachsen-Anhalt und Wien.

Hervorgegangen sind die EXPERIMENTDAYS aus der 2003 erstmals stattgefundenen Veranstaltung experimentcity, einer Initiative des gemeinnützigen Vereins id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit, die eine Plattform für Wohnprojekte darstellte und sich insbesondere der Frage zum Umgang mit den für Berlin charakteristischen Brachflächen widmete. Auch in diesem Jahr ist Ziel der EXPERIMENTDAYS, die Möglichkeiten der Entwicklung städtischer Freiflächen mit zukunftsorientierten und partizipativen Konzepten aufzuzeigen.

Experimentiert mit! In den Uferhallen, Sa und So 03./ 04. Oktober, UferHallen, Uferstrasse 8-11, Berlin-Wedding, U-Bhf. Pankstraße, Eintritt 5 ‚Ǩ, ermäßigt 2 ‚Ǩ

Weitere Infos zur Messe und zum Rahmenprogramm: www.experimentdays.de

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