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urbanoREISE →

Changzhou: Beginn des grünen Wandels

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Sonja Broy

Abb. Sonja Broy

Präzise zieht ein älterer Herr einen feuchten Pinsel über den Boden. Im Hintergrund wummern Bässe – vor der historischen Kulisse einer Tempel-Pagode hat sich eine Tanzgruppe zu einer Übungsstunde verabredet, während der Pavillon wenige hundert Meter weiter durch eine Chorgruppe belegt ist. Chinesische Parks bilden Mikrokosmen aus Kultur und Alltag. Und während die Verlagerung von Tanz- oder Gesangsstunden in den öffentlichen Raum selbstverständlich dazugehört und das kunstvolle Malen mit Wasser –  ganze Essays aus Schriftzeichen entstehen auf dem Parkboden – sozusagen  als flüchtiger Vorläufer von Street Art interpretiert werden kann, stehen Parks zugleich im Fokus der chinesischen Stadtplaner.

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Digitale Stadt →

Smart City Hackathon

Raumbezogene und offene Daten sind wichtge Themen, welche im Smart City Kontext immer relvanter werden, da sie neue Formen der Stadtanalyse, der Steuerung von Prozessen sowie Beteiligung ermöglichen. Das Potential wird aber im stadträumlichen Kontext noch nicht umfassend genutzt – teilweise weil Daten eben nicht so leicht und umfassend verfügbar sind wie gewünscht, teils weil die Datengenauigkeit tatsächliche Anwendungen erschwert.

Um den bereits vorhandenen Datenfunduss bekannt zu machen, die Potentiale genauer zu erkunden, mehrwertstiftende Visualisierungen zu erproben und Anwendungen zu erproben, wird von der SRL an der TU Kaiserslautern ein Smart City Hackathon stattfinden, an dem auch urbanophil beteiligt ist.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Anzahl digitaler Daten, Open-Data Plattformen und crowdsourced Daten, möchten wir die Möglichkeiten und Herausforderungen für die Smart City erkunden. In dem zweitägigen Workshop möchten wir mit Studierenden die Nutzung digitaler Infrastrukturen für die digitalen Städte von morgen erproben, den Mehrwert von Open Data Daten darstellen und neue Wege in Stadtanalyse und Monitoring beschreiten.

Was erwartet euch?

  • ein Hackathon mit Geodaten, Open Data und crowdsourced Data/GIS, WebGIS
  • Inspirationen durch Vorträge von Experten zum Thema Smart Cities und Daten
  • Kennenlernen aktueller Digitalisierungs-Trends im Kontext Smart Cities
  • Ein buntes Netzwerk an Teilnehmenden
  • Networking und interdisziplinäres Arbeiten
  • entspannte Atmosphäre und kreatives Umfeld
  • Kaffee for free!
  • Spaß

Alle Studierenden der Stadt-, Raum- und Umweltplanung, Landschaftsplanung, Geographie, Design und Informatik, aber auch andere Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Anmeldung per Mail an hackathon@ru.uni-kl.de. Weitere Infos finden sich auf der Webseite. 

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Ein Bild von einem Bau

Kontaktbogen von 1975. Foto: Schüler/Schüler-Witte; Quelle: Berlinische Galerie.

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Und für den Steglitzer U-Bahnhof Schloßstraße gilt leider derzeit: Bilder sagen mehr als das Bauwerk. Denn während das frisch eingetragene Baudenkmal unter dem „Bierpinsel“ teils vor sich hinrottet, teils von der BVG-Bauabteilung hingerichtet wird, strahlen die Bilder von einst umso mehr. Wir von der „Initiative Kerberos“ (Reiter oben rechts) haben uns kürzlich durch die Archivbestände des Architektenpaars Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte in der Berlinischen Galerie gewühlt und sensationelle Fotos des Bahnhofs aus dem Jahr 1975 entdeckt. Die lassen wir an dieser Stelle einfach mal für sich sprechen…

 

Sah mal so aus. Der Bahnsteig des Bahnhofs Schloßstraße 1975. Foto: Schüler/Schüler-Witte; Quelle: Berlinische Galerie.

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WIDERSETZEN – Demo gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn am 14. April 2018

Dass Mieten und Wohnungspreise in Berlin zusehends ins Absurde steigen, ist schon länger bekannt. Nun hat die Bundeshauptstadt so gar den globalen Thron erklommen. Wie der Guardian berichtet, komme eine neue Studie zu dem Ergebnis, dass Berlin im vergangenen Jahr die weltweit am schnellsten wachsenden Immobilienpreise zu verzeichnen hatte. Um fast 21% verteuerten sich Häuser und Wohnungen zwischen 2016 und 2017. In den Top 10 finden sich noch drei weitere Städte aus Deutschland: Hamburg (Platz 7), München (Platz 8) und Frankfurt (Rang 10).

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (07.04.2018 – 13.04.2018)

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