Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Aktuell
Video, Film & Fotografie →

Prager Dronen-Stadtpanorama

YouTube Preview Image

Dass Dronen immer mehr Einzug halten werden in Bereichen wie Wärmebilderfassungen, Luftbildaufnahmen und in Krisengebieten scheint absehbar. Und auch beim Bau selbst dürften sie eines Tages hilfreich sein. Aktuell wird viel damit experimentiert  –  und dabei immer wieder schöne Stadtansichten festgehalten. So auch in Prag, wo Jeffrey Martin in den Morgenstunden Aufnahmen von Prag erstellte.

“I’ve spentthe summer getting up to speed with quadcopters, floating above the rooftops in the early, early morning in one of Europe’s most beautiful cities: here is the result.”

[via boingboing]

Kunst & Kultur →

NO AD: NYC – Die App, die Werbung in Kunst verwandelt

Der öffentliche Nahverkehr ist prädestiniert für Werbung, denn tagtäglich nutzen ihn viele (hundert)tausend Menschen, die frei nach Simmel es tunlichst vermeiden werden, andere Mitreisende anzuschauen. Sofern sie also nicht gerade in ihr Smartphone starren (wo wahrscheinlich auch Werbung auf sie wartet), sind sie besonders empfänglich für die Werbeposter an Bahnsteigwänden, auf Zügen, in Zügen, auf Treppenstufen usw.

Um sich gegen die Flut der Werbung in der New Yorker U-Bahn zur Wehr zu setzen, hat “The Heavy Projects” eine App entwickelt, die, wenn man das Smartphone oder Tablet vor die Werbung hält, per Augmented Reality Kunstwerke darüberprojiziert. Aktuell sind 50 Künstler enthalten, es sollen aber noch weitere folgen. Das digitale Ad Busting ist eine geniale Idee, nur schade, dass man dafür auch wieder das Smartphone vor die Nase halten muss.

Kunst & Kultur →

Spaziergangswettbewerb 2014 ausgelobt

IMG_8580

Vor kurzem hat mikromakrowelt den diesjährigen Spaziergangswettbewerb ausgelobt. Zum mittlerweile 5. mal werden Beiträge erfragt, die sich mit gehender Wahrnehmung, performativen Stadterkundungen und thematischen Exkursen beschäftigen.

Dieses Jahr sucht das Berliner Büro für Stadtforschung, experimentelle Raumpraxis und urbane Bildung unter dem Thema “Sequenzen” nach Spaziergängen, die sich mit Reihungen, Abfolgen, Konstellationen auseinandersetzen – sei es musikalisch, spielerisch, religiös oder auf ganz andere Art. Besonders interessiert die Auslober neben eurer individuellen Herangehensweise den Walk betreffend, die Technik der von euch gewählten Sequenz und die Darstellung der einzureichenden Medien: ob als Text, Film, Comic oder Lied.

Ihr seid also herzlich dazu eingeladen mit euren Ideen und Spaziergängen am Wettbewerb teilzunehmen. Stichtag für die Abgabe ist der 31.10.2014.

Alle infos findet ihr unter diesem Link auf der Webseite von mikromakrowelt

Städtebau & Architektur →

Heute: Spaziergang “Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?”

 

 Die roten Fahnen

Einen Spaziergang zum Thema “Farben”, haben wir zum Jane`s Walk letztes Jahr schon einmal angeboten. Zusammen mit einer Gruppe Interessierter waren wir auf der “Roten Insel” unterwegs und haben uns u.a. gefragt: Können Kieze Farben haben? Und wenn ja, wie materialisieren sie sich? Welche Farbe hat ein Kiez, wenn wir die visuellen Eindrücke außer Acht lassen und uns auf die gehörte, gerochene oder gefühlte Farbe konzentrieren? Lassen sich Stadträume farblich verstehen und folglich auch farblich darstellen? Welche Funktionen übernehmen Farben dann und wie wirken diese Farben, wenn wir die visuellen Eindrücke mit den empfundenen Farben in Relation setzen? Bekommen Farben an Gebäuden, die Farbe der Infrastrukturen und Verkehrsmittel, farbig beleuchtete Häuser und Plätze eine neue Bedeutung? Werden wir durch Farben beeinflusst?

Im Rahmen des diesjährigen Tages der offenen Denkmäler veranstalten unsere Freunde von mikromakrowelt einen neuen Spaziergang, der sich innerhalb eines kleinräumlichen Areals mit dem Thema „Farben einer Stadt“ auseinandersetzt.

Treffpunkt ist heute (13. September 2014) 14 Uhr am Brückengeländer der Julius-Leber-Brücke, nahe dem Cafe Ess-Bahn.

Weitere Infos unter: http://tag-des-offenen-denkmals.de/denkmal/1188837598874 und http://www.mikromakrowelt.de

Städtebau & Architektur →

Berlintypisch: Öffentliche Bedürfnisanstalten

Der Ruf öffentlicher WC-Anlagen ist nicht der beste. Sie sind geruchsintensiv, nicht selten herunter gekommen und Treffpunkt für „zwielichtige“ Gestalten. Viele Menschen machen einen großen Bogen um sie und betreten die Örtlichkeit nur im Notfall. Dann verlassen sie sie so schnell wie möglich wieder. Kaum jemand erzählt später davon, sie besucht zu haben. Doch die Schmuddelkinder der Großstadt leisten ungeheure Dienste, sorgen für Hygiene und sind aus dem Stadtbild kaum wegzudenken.

Cafe_Achteck_Berlin_Chamissoplatz

Eine WC-Anlage hat eine spektakuläre Karriere hinter sich, erlangte große Beliebtheit in der Bevölkerung, sie gehören zu den Wahrzeichen der Stadt, in der sie stehen und der Volksmund erfand einen Kosenamen für sie. Die Rede ist vom Berliner Typus der öffentlichen Bedürfnisanstalt, dem „Café Achteck“. Die unverwechselbare achteckige Form und der grüne Anstrich ließen die stählernen Häuschen zum untrennbaren Bestandteil des Berliner Stadtlebens werden.

nach oben ↑
Themen