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27 Suchergebnisse für »niederlande«
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Fahrradinfrastruktur aus einer anderen Dimension (den Niederlanden)

via: The Bicycle City, Price Tags 

Seit einigen Jahren erlebt das Fahrrad als Verkehrsmittel eine außergewöhnliche Renaissance. Die Entwicklung ist mittlerweile so weit vorangekommen, dass der ADAC europaweit Fahrradverleihsysteme testet und auf Online-Auto-Magazinen Artikel erscheinen wie „Nachhaltige Mobilität: Deutschland steigt aufs Fahrrad um“. Selbst Verkehrsminister Peter Ramsauer kommt nicht mehr darum herum, dem Radwelt-Magazin des ADFC ein butterweiches Interview zu geben, indem er zumindest behauptet, sich nun auch für die Belange des Radverkehrs einzusetzen. Dass das Gegenteil der Fall ist  – nämlich Mittel- und Personalkürzungen –  haben kürzlich auch SPD und Grüne kritisiert und die umfangreichen Verbesserungsvorschläge des VSF am Entwurf des Nationalen Radverkehrsplan 2020 gezeigt.

Welche Dimensionen trotz all der positiven Nachrichten in Wirklichkeit weiterhin zwischen DER Fahrradnation Niederlande (27% Radverkehrsanteil am Modal Split) und dem aufstrebenden Fahrradentwicklungsland Deutschland (10% Fahrradanteil) liegen, zeigt die Eröffnung einer neuen Kreisverkehr-Fahrradbrücke in den Niederlanden. Der Hovenring liegt

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Protest und Infrastruktur: Die Geschichte des Radfahrens in den Niederlanden

Grandioses Video, dass ganz wunderbar erklärt, wie in den Niederlanden schon früh begonnen wurde, gegen die autogerechte Stadtplanung und die Folgen der zunehmenden Motorisierung zu protestieren und zu handeln. Grund für die Proteste waren unter anderem mehr als 400 im Straßenverkehr getötete Kinder in den 1970er Jahren. Dieser Wert lag im Jahr 2010 bei 14! Insbesondere im Zuge der deutschen „Helmpflicht-Debatte“ veranschaulicht das Video ganz wunderbar, wie mit entsprechendem politischen Willen und guter Infrastruktur sichere Verkehrsbedingungen geschaffen werden können. Nach dem Anschauen dieses Videos wirken die Forderungen von Minster Ramsauer geradezu absurd.

Via: Münchenierung

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Zur Geschichte des Radweges in den Niederlanden

http://www.youtube.com/watch?v=NrqG0DqkSlw

(via: copenhagenize.com)

Ein wirklich gutes und sehr informatives Video über Radwege in den Niederlanden. Ausführlich wird erklärt, warum die Infrastruktur für Radfahrer dort die weltweit beste ist und vor allem wieso sie sich so entwickelt hat. Dafür wird tief in die Historie zurückgegangen und die verschiedenen Herausforderungen im Laufe der Zeit beleuchtet (z. B. natürlich auch die zunehmende Motorisierung). Das Video zeigt Beispiele für Radwege aus verschiedenen Jahrzehnten, die das jeweilige Planungsverständnis der Zeit widerspiegeln. Besonderes Augenmerk sollte man auf die aktuellen Wege lenken, denn in den Niederlanden sind seit einigen Jahren „Fahrradautobahnen“, speziell für Pendler auf Langstrecken ein heißes Thema, um den Radverkehr noch weiter zu fördern. Zumindest erwähnen sollte man aber auch, dass nach heutigem Forschungsstand Radverkehrsinfrastruktur auf der Straße als die sicherste gilt, weil die meisten Unfälle nämlich an Kreuzungspunkten geschehen. Was man in diesem Zusammenhang noch erwähnen könnte: Kürzlich hat es ein wegweisendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gegeben, welches die bundesweit noch weit verbreitete Anordnung von Radwegebenutzungspflichten als den absoluten Ausnahmefall festlegt – aber dazu vielleicht ein ander mal ausführlicher. Zunächst einmal viel Spaß mit dieser schönen Videoproduktion…

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Radverkehr: Fortsetzung der Infrastruktur-Debatte

Die Diskussion um die richtige Infrastruktur für Radfahrende und zukünftige Radverkehrspolitik geht weiter: Nach der Reaktion von Ludger Koopmann (Stellvertretender Bundesvorsitzender ADFC) hat Prof. Heiner Monheim nochmal eine Antwort formuliert. Wir freuen uns darüber, dass die Diskussion fortgesetzt wird. 

Die vorhergehenden Diskussionsbeiträge auf urbanophil in der Übersicht:

  1. 30. Nov 2016: „ADFC beschließt geschützte Radspuren (protected bike lanes) – Das Ende vom Radfahren unter Autos (vehicular cycling)?“, von Dr. Tim Lehmann und Tim Birkholz.
  2. 02. Feb 2017: „Zur aktuellen Debatte in der Fahrradszene und speziell beim ADFC über die Entwicklung von Radverkehrsanlagen“Prof. Dr. phil. Heiner Monheim.
  3. 08. Feb 2017: Fahrradland Deutschland.Jetzt! – Neues Denken für mehr Radverkehr, Ludger Koopmann

 

Heiner Monheim, Trier/Bonn/Malente

Vorbemerkung: Meine Anmerkungen zum Thema „Mischung, Integration und Separation“ von Fahrverkehren haben weitere Kommentare ausgelöst. Mir scheint, dass in der Debatte die historische Entwicklung deutscher Radverkehrsplanung von den Kritikern integrativer Lösungen nicht hinreichend beachtet wird. Das gilt auch für die Positionierung des ADFC. Daher versuche ich nachfolgend nochmals folgende Aspekte in Erinnerung zu rufen:

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Die Fahrradwegenetzspinne

SpiderBikaMap London

SpiderBikaMap London

Eine gute Idee hatte Michael Graham, als er Radwegekarten grafisch neu aufbereitete. Inspiration für die Pläne auf seiner Webseite SpiderBikeMaps holte er sich von U-Bahn-Plänen und deren Netzspinnenoptik.

Stadtviertel und Wahrzeichen bilden die „Stationen“, einzelne oder mehrere zusammenhängende Radwege die „Linien“. Auf diese Weise hat Graham schon Radfahr-Karten für Washington, San Francisco, Denver (Colorado) und London erstellt. (Quelle: Wired)

Und auch in den Niederlanden wird mit einer solchen grafischen Aufbereitung gearbeitet. Die Gemeinde Houten hat ihr Fietsnet in entsprechender Weise als Plan aufbereitet.

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