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14 Suchergebnisse für »schlossplatz«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

ZDF-Beitrag: Der Palast des Luxus auf dem Schlossplatz

Das Herz Berlins sitzt mittig. Foto: Galene Haun

Das Herz Berlins sitzt mittig. Foto: Galene Haun

In den mehr als fünf Jahren von urbanophil taucht ein bestimmter Ort immer wieder in den Beiträgen auf: Der Schlossplatz in Berlin. Zu Beginn lag der Fokus der Beiträge noch auf dem Palast der Republik, mittlerweile auf den ersten Anzeichen des Schlosses. Zukünftig wird es hoffentlich auch um das Nutzungskonzept des Humboldt-Forums gehen, darüber wurde und wird in dieser fast vollständig städtebaulich geprägten Debatte fast gar nicht debattiert.

Vielleicht sind die Debatten um das richtige Nutzungskonzept aber auch gar nicht notwendig. Ein Team der ZDF-Sendung Aspekte hat jedenfalls in die Zukunft geschaut und einen ziemlich unterhaltsamen Beitrag gedreht. 2017, das Geld ist alle und da kommt ein chinesischer Investor mit einer interessanten Idee daher: Der Palast des Luxus für den Schlossplatz.

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Mehr Herz für den Schlossplatz!

In den letzten Wochen wurde viel über das Wetter geklagt: „Achtung Sondermeldung, die Jahreszeiten werden umbenannt: Frühling, Scheiße, Herbst und Winter“ hieß es mitunter… Dabei können Spaziergänge im strömenden Regen zur Klärung von unruhigen Gedanken beitragen und vor allem freut sich die Natur. Berlin’s Parks (und bestimmt nicht nur die) erstrahlen dieser Tage in einem so erfrischendem Grün, wie man es selten erlebt hat im August. Aus diesem Grund kommt derzeit auch eine der schönsten und schlichtesten urbanen Interventionen Berlin’s besonders gut zur Geltung: Das Herz auf dem Schlossplatz! Ein Herz im Herzen Berlins. Ein Herz aus purer Natur, Guerilla Gardening mit Herz sozusagen. Das Herz erstaunt, entzückt und wirft Fragen auf: Denn das Herz gibt es jetzt bereits im zweiten Jahr (oder sogar schon im dritten?), weshalb wir wirklich gerne wissen würden: Wie wurde das denn nun angestellt? Dünger? Feinstes Spezialsaatgut? Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, Antworten dürfen gerne per Kommentar diesem Artikel hinzugefügt werden. Einfacher ist die Lösung bei einer anderen urbanen Garten-Internvention auf dem Schlossplatz, die wir schon vor längerer Zeit dokumentiert hatten. Hier hatte man mit Krokus-Zwiebeln das Wort „Schlast“ gepflanzt…

Der Schlossplatz bietet übrigens nicht nur Freunden des gärtnerischen Müßiggangs Gelegenheit sich auszutoben. Auch ein Tape-Art-Künstler hat sich verwirklicht mit einer expliziten Aufforderung: TAPE THAT. Und so verstehen wir sowohl die Tape-Art, als auch das Herz als Kritik und Kommentar zur aktuellen Situation auf und Diskussion um den Schlossplatz und das Humboldt-Forum (und die Humboldt-Box). Oder sollten wir besser sagen: Zum Nicht-Stattfinden einer wirklichen Diskussion? Hat irgendjemand das Gefühl, dass

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Kunst & Kultur →

Neues vom Schlossplatz…

Frühling in Berlin. Frühling auch auf dem Schlossplatz, wo der Rasen der Republik erneut ein kräftiges Zwischengrün annimmt. Archäologen suchen in alten Kellern nach Originalem, während in der nun fertig gestellten Humboldt-Box die gewünschte Kopie gepriesen wird. Auf dessen Ostseite bewirbt Audi unzeitgemäße fossile Mobilität, während sich davor Radfahrer an der komfortablen, hölzernen Wegeverbindung zwischen Breiter Straße und Unter den Linden erfreuen (keine Schlaglöcher!). Beim Vorbeifahren ertönt hier fiepende Klangkunst, finanziert mit österreichischem Geld. Es gibt Menschen, die derartige Geräusche für einen Tinitus halten. Schön ist immer noch der Rundum-Blick, manch einem gefällt er, andere verspüren ein starkes Verlangen nach DICHTE und haben Phantomschmerz.
Die Weite und das Grün strahlen Ruhe aus, all der Streit und die Diskussionen sind für einen Moment vergessen. War da was? Was war da noch…? Schloss, Palast, Volkspalast, Ruine, Denkmal, Streitobjekt, Humboldt-Forum, Schloss, Abriss, Palast, „Rückbau“, Zwischengrün, Wiederaufbau, Schloss, Humboldt-Forum, Herz, historische Mitte, historische Bedeutung, deutsche Geschichte, Schloss, Palast, Schloss……….? Wer soll da eigentlich noch mitkommen? Selbst die Botanik ist verwirrt…:

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Rezension „WERTE. – Begründungen der Denkmalpflege in Geschichte und Gegenwart“ Hans-Rudolf Meier, Ingrid Scheurmann und Wolfgang Sonne (Hrsg.)

Selten fand ich das Cover eines Buches passender, als das des Bandes “WERTE.”, das letzten Monat im Jovis Verlag Berlin erschienen ist. Das Cover zeigt den halb abgerissenen Palast der Republik. Lediglich die Treppenhäuser stehen noch trotzig vor der „historischen“ Kulisse mit Lustgarten, Altem Museum, Berliner Dom, Marienkirche etc., aber auch vor der schon neubebauten Ecke an der Spandauer Straße.

Abb.: Jovis Verlag

Abb.: Jovis Verlag

Auf diesem, vom Fotografen Matthias Koch aufgenommenen Bild verdichten sich nicht nur an die 800 Jahre ablesbarer Berliner Stadtgeschichte, sondern auch die großen Auseinandersetzungen um Zerstören und Bewahren, was an dieser zentralen Stelle der Hauptstadt immer mehr mit Bildern und politischen Narrativen zu tun hatte, denn mit zentralen Werten der Denkmalpflege und einer Diskussion um diese.

Obgleich es für den Berliner Schlossplatz zu spät ist, eine (erneute) Wertediskussion zu führen, kann am Umgang mit dem Areal, dem Abriss des Palastes der Republik und dem Gezerre über die Neubebauung gut abgelesen werden, wie sich die Rahmenbedingungen dieser, seit der Begründung der modernen Denkmalpflege um 1900, verändert hat. Nicht dass es um die Bebauung oder Nichtbebauung des Schlossplatzes keinen Diskurs gegeben hätte, doch das Verfahren offenbart, wie es heutzutage um die Erinnerungskultur im Lande bestellt ist. Und nicht nur das, sondern auch, wer die Akteure sind, mit welchen Interessen sie ihre Ziele verfolgen und mit welchen Argumentationen sie die Deutungshoheit über den Ort und die Geschichte erringen.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung: Berlin sieht schwarz-rot

Von Gastautor Aljoscha Hofmann, Think Berl!n

Nicht nur die Tage des alten Terminalgebäudes sind gezählt, auch in der gesamten Stadtregion verschieben sich durch die Eröffnung des neuen Großflughafens BER die Gewichte. Foto: A. Hofmann

Nicht nur die Tage des alten Terminalgebäudes sind gezählt, auch in der gesamten Stadtregion verschieben sich durch die Eröffnung des neuen Großflughafens BER die Gewichte. Foto: A. Hofmann

Acht Monate nach der Wahl in Berlin sind immer noch viele Fragen zur Stadtentwicklungspolitik Berlins offen. Einen neuen Anstoß für eine breitere Diskussion über die Berliner Stadtentwicklung soll der Auftakt der Reihe „Stadtpolitik trifft Stadtforschung. Dialoge zur Stadtentwicklung an der TU Berlin“ mit dem Thema: „Stadtentwicklung: Berlin sieht schwarz-rot“ am 18.04.2012 geben. „Ist Stadtentwicklung nach der Wahl egal?“ war bereits die Frage der am 06. Mai 2011 von Think Berl!n plus veranstalteten Tagung in Berlin. Ein Grund dafür war die Beobachtung, dass Stadtentwicklung, vier Monate vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011, im Wahlkampf kaum ein Thema darstellte. Den politischen Parteien fehlte offenbar eine klare Vision für die zukünftige Entwicklung der Stadt, zumindest waren die Wahlprogramme in diesem Bereich sehr dünn.

Stadtentwicklung vor und nach der Wahl 2011

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