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30 Suchergebnisse für »urban gardening«
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urbanoINTERNATIONAL #1: Guerilla Gardening in Oslo

by Linn-Marie Heimberg

Guerilla gardening has become a worldwide phenomenon. Even though the word guerrilla has an aggressive tone to it, it refers to something as peaceful as gardening. Guerrilla gardening is gardening on someone else land, both public and private that is left unused. Guerrilla gardening can be seen as a very political act in some cases, an only as a hobby for a gardenless gardener in other.

Guerilla gardening has also reached Oslo, the capital of Norway. The most organized group was started after an initiative in the Norwegian Permaculture Association. Many enthusiastic souls are now working together, or alone, to make the city greener. They garden in forgotten city gardens, intersections or other places craving a green touch. They use the city as their kitchen garden planting fruits, vegetables and beautiful flowers. Guerilla gardening Oslo is a social movement with no membership. Guerrilla gardening is something anyone can do at anytime. Even so, a group of people has decided to organise themselves and others to make guerrilla gardening a social event as well. The group has a blog and operate a facebook site. They initiate gardening sessions, and also work to collect and spread information on possible gardening sites in Oslo. The also spread information and inspiration from similar movements around the world.

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urbanoSalon#6 – Axel Timpe: Urban Agriculture Europe

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Abb. Toni Karge

Was kann die Landwirtschaft zur nachhaltigen Entwicklung europäischer Städte beitragen? Wie können damit vitale Stadträume mit neuen sozialen und ökologischen Qualitäten geschaffen werden, die auch ökonomisch tragfähig sind?

Das Buch Urban Agriculture Europe dokumentiert einen vierjährigen, europaweit geführten Forschungsprozess, der sich diesen Fragen widmete. Es versteht sich als Kompendium zu diesem viel diskutierten Themenfeld. Im Rahmen des urbanoSalon#6 stellen Mitglieder des Projektverbundes das Projekt und das Buch in Köln vor. Im Austausch mit Akteuren aus der lokalen Food- und Gartenszene wird eine Übersetzung in den lokalen Kontext unternommen. Der urbanoSalon#6 wurde in Kooperation mit dem JOVIS Verlag und der SRL – Regionalgruppe NRW durchgeführt. Es diskutierten:

  • Axel Timpe (RWTH Aachen, Herausgeber und Autor)
  • Rolf  Born (Landwirtschaftskammer NRW, Projektmitglied)
  • Katharina Schwartz (COLABOR, Ernährungsrat Köln & Umgebung)

Zusammenfassung

In der Diskussion wurde deutlich, dass der Begriff der urbanen Landwirtschaft deutlich breiter gefasst werden muss. So brachte Rolf Born die aktuelle Situation der betrieblichen Landwirtschaft in Agglomerationsräumen wie dem Ruhrgebiet ein, der sich die Kammer zukünftig vermehrt widmen will und muss. Mit Urban Agriculture ist eben nicht nur Urban Gardening sondern eine große Vielfalt an Praktiken beschrieben, die im Buch auch systematisch dargestellt sind. Welche Rolle dabei Planer/innen spielen ist durch eine Frage aus dem Publikum aufgekommen, vor allem in solchen Fällen, in denen eine zukünftigsfähige Betriebsführung mit dem Zwang an Stadterweiterungen kollidiert. Dass dabei auch in neuen regionalen Zusammenschlüsen gedacht werden muss, illustrierte Katharina Schwartz anhand des Kölner Ernäherungsrats. Dass der Begriff der Region aber individuell festgelegt und teilweise immer wieder anzupassen ist (z.B. zur Frage ab wann sich die Idee der regionalen Landwirtschaft eigentlich nicht mehr von der konventionellen Landwirtschaft unterscheidet?) bleibt ein zukünftiger Diskussionspunkt. Festzuhalten bleibt, dass bei allen Fragen der Blick ins europäische Ausland lohnt und sich internationale Experimente bereits mit diesen Fragen beschäftigten. Einige Ansatzpunkte finden sich im Buch, so dass eine weitere Diskussion damit auf einem guten Fundament aufbauen kann.

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (20.06.2015 – 26.06.2015)

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Rezension und Reminder zur Buchvorstellung „Schmuck als urbaner Prozess – Künstlerische Handlungen im städtischen Raum“ von Gabi Schillig und Elisabeth Holder [Hrsg.]

„Schmuck als urbaner Prozess“ ist ein Forschungsprojekt, das vom Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf entwickelt und durchgeführt wurde. Die Professorinnen Elisabeth Holder und Gabi Schillig luden ihre Studierende ein, die Bedeutung und die Potentiale von Schmuck im urbanen Raum zu untersuchen und haben dazu gemeinsam verschiedene Experimente durchgeführt. Das unlängst im Wasmuth Verlag erschienene Buch „Schmuck als urbaner Prozess – Künstlerische Handlungen im städtischen Raum“ dokumentiert den Projektverlauf, die Interventionen und Arbeiten der Studierenden sowie die Ergebnisse und Produkte, die daraus entstanden sind.

„Realität entwickelt sich, wenn Menschen miteinander kommunizieren“

so schreibt Gabi Schillig in der Einführung des Buches. Aber was haben die Konzepte des Schmucks, der Kommunikation und urbane Prozesse überhaupt gemeinsam? Für Schillig hat der Schmuck zwei Dimensionen: Er ist zugleich ein autonomes Objekt und ein getragener Gegenstand. Aus diesem sehr persönlichen Standpunkt entfaltet sich ein Dialogbegriff, denn Schmuck ist ­– Schillig zu Folge – nicht nur als „angefertigtes Ding“ zu sehen, sondern gleichsam auch als Anlass, der einen dialogischen Umgang mit Material ermöglicht. Im Rahmen von „Schmuck als urbaner Prozess“ geht es also besonders um die Untersuchung „multidimensionaler Bezüge des Menschen zu Räumen“. Dies ist eine Fragestellung, die nicht nur im Mittelpunkt von Schilligs und Holders eigener Arbeit und ihrem Unterricht steht, sondern durch das Projekt auch im Mittelpunkt von „Schmuck als urbaner Prozess“.

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Auf eine einfache Gleichung gebracht könnte über dem gesamten Projekt stehen: Der Mensch ist von seiner Umwelt beeinflusst wie auch er seine Umwelt beeinflusst. Wie aber nimmt der Mensch seine Umwelt wahr und wie hat sich seine Wahrnehmungsweise im Laufe der Generationen verändert? Dieser Punkt wird besonders durch die von Schillig zitierten Aussagen von Byung-Chul Han aufgegriffen, der mit seiner Ausführung zum rein visuellen Erleben des Raums durch Menschen den Kern einer der relevantesten zeitgenössischen Fragestellungen trifft. Nach ihm werden Informationen heute primär im privaten Raum produziert und auch ins Private kommuniziert, wodurch die Wahrnehmungsorgane verarmen und somit auch die Interaktion zwischen den Menschen in der Öffentlichkeit.

Dieses Manko wollen Schillig und Holder innerhalb ihrer Disziplin aufgreifen und zusammen mit ihren Studierenden sowie zum Projekt geladenen Gästen ein Bewusstsein für sensuelle Aspekte städtischer Situationen schaffen:

„Ein Anliegen kann auch bedeuten, mit Hilfe einer scharfen Beobachtungsgabe und einem Sinn für das Kuriose Merkwürdiges oder Besonderes hervorzuheben oder sichtbar zu machen“

erklärt Elisabeth Holder hierzu und lädt Studierende und Passanten ein, den öffentlichen Raum mit allen fünf Sinnen zu erleben.

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (09.05.2015 – 15.05.2015)

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