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51 Beiträge von Anna
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urbanoREISE#3 – Aserbaidschan, Georgien und Armenien

Teil 3: Armenien

Ein Beitrag von Gastautor Michael Wagener 

Kvartal, ein Stadtviertel von Yerevan,Armenien

Kvartal, ein Stadtviertel von Yerevan,Armenien

Nachdem ich diesen beeindruckenden Mann einen Tag begleite, breche ich auch nach Armenien auf. Es ist November und ich möchte noch den recht warmen Herbst nutzen.

„Beethoven, Mozart, …“, alle fünf Minuten folgt ein weiterer deutscher Name und der Fahrer der Mashrutka versucht, mich mit seinem Deutschwissen zu beeindrucken, während sich der gasbetriebene Bus die Serpentinen von Tiflis nach Yerevan, der Hauptstadt von Armenien, schlängelt. Nach sechs Stunden holpriger Fahrt, vorbei an der Grenze zu Aserbaidschan, die mein Fahrer mit einem „Bum Bum“ kommentiert, sitze ich im International Center of Art (ICA) von Nazareth Karoyan. Diesmal trinke ich Wodka mit einer japanischen Video-Künstlerin und einer Schlafperformerin aus Österreich.

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urbanoREISE#3 – Aserbaidschan, Georgien und Armenien

Teil 2: Georgien

Ein Beitrag von Gastautor Michael Wagener 

Hochhaus mit Brückenverbindung, Tiblisi, Georgien

Hochhaus mit Brückenverbindung, Tiblisi, Georgien

Am nächsten Tag geht’s zur georgischen Grenze. Während unser muslimischer Fahrer eine Pause einlegt und schnell in eine Moschee zum Gebet läuft, nutzen Christian und ich die Pause und spielen Fußball mit einem Haufen aserbaidschanischer Jungs. Völkerverständigung durch Sport. Nach dem Passieren der Grenze bin ich fasziniert davon, wie sich unser georgischer Fahrer bei jedem Kloster auf dem Weg nach Tiflis dreimal bekreuzigt, während er mit 100 Sachen und telefonierend über marode Landstraßen braust.

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urbanoREISE#3 – Aserbaidschan, Georgien und Armenien

Teil 1: Aserbaidschan

Ein Beitrag von Gastautor Michael Wagener 

Hitler,Stalin,Lenin,Putin auf einem Markt in Baku

Hitler, Stalin, Lenin, Putin auf einem Markt in Baku

Der Kölner Dom war das Ziel der weitesten Reise, die meine Oma je gemacht hat. Eine Stunde Fahrtzeit aus einem kleinen Dorf im Sauerland. Ihr Enkel sitzt nun auf einer Holzbank im höchsten Bergdorf Aserbaidschans. Die Stimmung bei Sonnenaufgang lässt mich an Oma denken, während die Bauern Kühe und Schafe auf die Felder treiben. Sabine und Christian, meine Reisepartner, schlafen noch ihren Wodkarausch aus. Nach fünf Stunden Fahrt sind wir in der Dunkelheit aus Baku in Xinaliq angekommen und werden freundlich in der Familie von Rachman aufgenommen. Unser Homestay für eine Nacht. Xinaliq liegt auf 2335 Metern und ist nur durch eine schmale Passstrasse erreichbar.

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Einladung zum KRACH machen in Chemnitz

 

Glocke II

 

Krach ist immer. Krach ist laut, Krach ist leise. Krach nervt. Krach beruhigt und Krach belebt. Das Grundrauschen in unserem Alltag: Schließlich gibt es keine Mute-Taste für das Leben. Wo Krach ist, ist Kreation, ist Aktivität, ist Kultur, treffen Menschen aufeinander.

Hohe Mieten, fehlender Räume, große Konkurrenz. So geht es vielen Kreativen in den großen Städten des Landes. Aber auch andere Städte haben einiges zu bieten, wenn es um die Ansiedlung und Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft geht. Ein spannendes Beispiel, wie es jenseits der Hotspots gehen kann, wird gerade in Chemnitz umgesetzt. Einer Stadt mit Kopf und Underdog-Status auf dem Weg zur europäischen Kulturhauptstadt, eine der letzten Großstädte, in denen es noch ernsthaft viel Platz für anderes Leben und Arbeiten gibt… urbanophil sprach mit dem Team von KRACH aus Chemnitz und hat sich das Anliegen erklären lassen.

Wofür steht KRACH?

Als erstes ist es eine Abkürzung für „Kreativraum Chemnitz“ – verbunden mit einer Aufforderung: Wir wollen Aktive, die KRACH machen, die aufrütteln und Dinge anstoßen,  Dinge bewegen. Denn Krach wird wahrgenommen. Immer! Er ist nie egal und verschwindet nie in der Beliebigkeit. Der passende Name also für den Förderpreis für die Kultur- und Kreativwirtschaft, den Chemnitz ausschreibt.

Das KRACH Logo

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Neue Mobilität für die Motor City – Detroits QLine

Nachdem die Straßenbahn in Detroit in den 1950er Jahren durch GM zur Förderung von Autoverkäufen abgewickelt wurde, unternimmt die Stadt nun eine neuen Versuch, das ÖPNV-System der Stadt zukunftsfähig aufzustellen. Seit Mitte Mai fährt die Detroit Q-Line auf der zentralen Woodward Avenue auf einer Strecke von 15 km. Bis zum 1. Juli war die Fahrt in der Straßenbahn kostenlos, erste Reaktionen der Mitfahrenden sollen positiv sein. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass die Q-Line ähnlich wie der unbemannte Detroit People Mover aufgrund fehlender Akzeptanz scheitert. Das wäre schade, denn die bunt gestalteten Züge sind eine Bereicherung im Verkehrssystem und im Straßenbild der Stadt. Zudem ermöglichen sie  Menschen ohne Auto schnell, günstig und nachhaltig in die Innenstadt zu kommen.

 

 

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