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55 Beiträge von Christian
Städtebau & Architektur →

urbanoReview: Archigram – The book.

Zeichung des Modells der Plug-In City

Plug-In City, Section, Max Pressure Area, Peter Cook, Archigram 1964

Just what is it, that makes Archigram still so appealing, dass Ende 2018 Archigram – The Book erscheint und zum ersten Mal die kurzen 14 Jahre Archigram in Gänze – vom ersten Flugblatt bis zur Auflösung der Gruppe – nachvollziehbar macht? Archigram bestand aus sechs Architekten, die vier noch lebenden Mitglieder haben an der Erstellung des Buches mitgewirkt. Alle wichtigen Entwürfe, Architekturprojekte, Masterpläne, Modelle, Ausstellungsarchitekturen und Aktionen, die legendären Magazine und Poster werden im Buch als Faksimile gezeigt und zuweilen durch Essays der Archigram-Mitglieder und Wissenschaftler kommentiert. Es vereint damit eine Innen- und eine Außensicht auf das Werk der Avantgardisten. Dieses Buch ist eine Retrospektive, sein Gegenstand historisch.

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Abriss angekündigt: Das Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding verschwindet

Diesterweg-Gymnasium, Eingang Putbusser Straße (2010)

Orange die Fassade, die Ecken abgerundet, grüne Türen mit großen Bullaugen-Fenster – das Diesterweg-Gymnasium im Brunnenviertel ist ein markantes Bauwerk der Nachkriegsmoderne und einzigartig in Berlin. Es entstand von 1974 bis 1977 nach einem Entwurf der Architekten Pysall, Jensen & Stahrenberg. Nicht nur die Gestaltung des dreigeschossigen Gebäudes war futuristisch, auch das Nutzungskonzept war experimentell. Im Erdgeschoss verband eine öffentlich zugängliche „Schulstraße“ die beiden Eingänge von der Puttbusser und der Schwinemünder Straße. An der Schulstraße liegt als offener Raum die Aula mit großen, bodentiefen Fenstern. Orangene Treppen führen in das Obergeschoss, wo sich Klassenzimmer befinden, deren Wände flexibel an veränderte Raumansprüche angepasst werden konnten. Mit einer Stadtbibliothek, einem Sportplatz und einer Turnhalle und durch seine stadträumliche Einbindung fungierte die Schule als Quartiersmittelpunkt im Brunnenviertel.

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Städtebau & Architektur →

Experimentierfeld Brunnenviertel: Zeitzeugengespräch und Rundgang

Einladung Geschichtscafé Brunnenviertel

Einladung Geschichtscafé Brunnenviertel

Abriss und Neubau – das galt in den 1960er Jahren als die Lösung, um Altbauquartiere zu sanieren und die Lebensqualität für die Bewohner*innen zu verbessern. Ein Beispiel für diese Strategie der Flächensanierung ist das Brunnenviertel in Berlin-Wedding. Hier wurde Ende der 1960er Jahre in großem Umfang damit begonnen, die Altbauten Block für Block abzureißen, um die „moderne Stadt von morgen“ zu errichten.

Das Geschichtsprojekt „Anno erzählt“ hat in Zusammenarbeit mit URBANOPHIL den 86-jährigen Architekten und Stadtplaner Heinrich Suhr ins Brunnenviertel eingeladen. Heinrich Suhr ist einer der Architekten und Planer, der – zusammen mit seinen Kollegen – in den 1960er Jahren das Sanierungsgebiet Wedding Brunnenstraße (SWB) umgestaltete. Am Sonntag, den 16. September, wird er beim Geschichtscafé „Das Brunnenviertel als Experimentierfeld für die Stadtplanung“ von dem Sanierungsprozess und den damaligen Vorstellungen und Zielen berichten.

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Ikone ICC

Einladung Finissage ICC

Einladung Finissage ICC

Großformatige Einblicke in das ICC und Details der beeindruckenden Architektur zeigt die Fotoausstellung »ICC – Architekturikone und Zukunftsort«. Am 29. August um 18:00 Uhr findet die Finissage statt. Zu diesem Anlass gibt es ein Podiumsgespräch mit der Architektin Ursulina Schüler-Witte, die gemeinsam mit Ralf Schüler das ICC entworfen hat, und der Architekturfotografin Mila Hacke, deren Bilder in der Ausstellung zu sehen sind.

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Rezension: Vergessene Schulen. Architekturlehre zwischen Reform und Revolte um 1968

Titelseite des Buches Vergessene Schulen

Titel Vergessene Schulen

Die Auslöser, Nach- und Auswirkungen der Proteste und Bewegungen rund um das Jahr 1968 werden derzeit – 50 Jahre danach – vielfach diskutiert. Einen fokussierten Blick auf die Anfänge dieser Umbruchzeit lenkt das Buch „Vergessene Schulen. Architekturlehre zwischen Reform und Revolte um 1968“, das 2017 erschien, herausgegeben von Nina Gribat, Philipp Misselwitz und Matthias Görlich.

Im Mittelpunkt des Buches stehen Zeitzeug*innen der Proteste an Architekturfakultäten. Aus Gesprächen mit ihnen, darunter Harald Bodenschatz, Klaus Brake, Franziska Eichstädt-Bohlig, Helga Fassbinder und Dieter Frick, entsteht ein Panorama der studentischen Reform- und Protestbewegungen an Architekturfakultäten in Deutschland um 1968. Dargestellte Schwerpunkte sind die TU Berlin und die Universität Stuttgart.

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