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56 Beiträge von Christian
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

„Stadt fördern! Statt kürzen.“ – Danke an alle UnterzeichnerInnen!

Die Petition „Stadt fördern! Statt kürzen.“ gegen die Kürzungen der Städtebauförderung ist nun nach sechs Wochen geschlossen. Wir danken allen UnterzeichnerInnen und freuen uns über den großen Zuspruch. Am Ende sind 1054 Unterschriften zusammen gekommen – eine beeindruckende Zahl. In den kommenden Tagen wird das Ergebnis der Petition an Bundesminister Peter Ramsauer und weitere Akteure im Bereich der Städtebauförderung übergeben. Wir werden berichten!

Aktuell wird der Protest gegen die geplante Kürzung immer größer und zahlreiche politische Akteure äußern Kritik.
Mehr zum Thema: Länder gegen Kürzung im Städtebau, Tagesspiegel vom 4. September

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

„Stadt fördern! Statt kürzen.“ – Petition gegen die Kürzung der Städtebauförderung

Kein Platz für Städtebauförderung im BMVBS?

Kein Platz für Städtebauförderung im BMVBS?

Die Städtebauförderung soll um 50 % gekürzt werden! Damit wird ein wichtiges, erfolgreiches und strategisch sinnvolles stadtentwicklungspolitisches Instrument deutlich geschwächt – wenn nicht sogar in Frage gestellt. Dies wird von der Fachwelt scharf kritisiert. Denn die Städtebauförderung leistet einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung nachhaltiger Stadtstrukturen sowie die Stabilisierung von sozialen Milieus und baulichem Bestand.

Deshalb wollen wir allen urbanen Akteuren, denen die Zukunft unserer Städte am Herzen liegt, die Möglichkeit zu Kritik und Diskussion geben. Dafür haben wir eine Petition gegen die geplante Kürzung der Städtebauförderungsmittel ins Leben gerufen.

Urbanophil ruft alle urbanen Akteure dazu auf, diese Petition zu unterzeichnen und auf die drohenden Sparmaßnahme aufmerksam zu machen! Unterstützt uns in unseren Bemühungen, möglichst viele Unterschriften zu sammeln, die wir Bundesminister Peter Ramsauer übermitteln werden.

Für bessere Städte von morgen! Petition mitzeichen!

 

urbanoGUIDE →

Tipp für alle weltreisenden Architekturfans – Architekturführer Tokio

Der legendäre Kapselturm von Kurokawa in Tokio

Der legendäre Kapselturm von Kurokawa in Tokio

Vor kurzem ist erstmalig ein Architekturführer für Tokio auf deutsch erschienen. Dies ist erstaunlich: Gilt doch die Metropole als eine der spannendsten Städte der Welt – gerade im Hinblick auf die faszinierende Architektur.  Das Manko eines deutschsprachigen Architekturführers hat nun Ulf Meyer, Professor für Architektur und Liebhaber Tokios, behoben und stellt in seinem Buch 200 spannende Bauwerke aus der Zeit nach 1945 vor (erschienen im DOM-publishers Verlag).

Lesenswert ist auch ein Reisebericht mit vielen Fotos aus Tokio von Ulf Meyer in der Baunetzwoche#8 (2006).

Kunst & Kultur →

Alte Buchstaben an neuem Ort

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Das Buchstabenmuseum ist umgezogen! Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über diese liebenswerte Initivative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuchtreklame, Werbeschriftzüge und Embleme zu sammeln, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach dem die Sammlung schnell immer größer wurde, ist nun das Museum vom Spittelmarkt in die Markthalle am Alexanderplatz in größere Räume umgezogen. Urbanophil hat sich umgesehen und ist begeistert: Die Buchstaben haben nun viel Platz und können in mehreren kleinen Räumen bestaunt werden – der ein oder andere Schriftzug ist sicherlich dabei, den man in der Stadt gesehen, vielleicht sogar  schon vermisst hat.

Informationen zum Museum und viele Buchstaben gibt es hier.

Öffnungszeiten:
Do – Sa 13 – 15 Uhr,
Eintritt: 2,50 Euro

Karl-Liebknecht-Straße 13, Markthalle „Berlin Carré“, 1.OG
10178 Berlin – Mitte
U+S Alexanderplatz

Kunst & Kultur →

Landpartie zum Rohkunstbau

Im ehemaligen Foyer des Hotels: Ivory Tower von Johanna Smiatek. Foto: Roland Horn.

Im ehemaligen Foyer des Hotels: Ivory Tower von Johanna Smiatek. Foto: Roland Horn.

Wunderschön gelegen am Schlänitzsee liegt das kleine Schloss Marquart, bis zur Machtergreifung der Nazis ein Hotel der Kempinski-Kette. Anschließend wurde es durch verschiedene Nutzer im Inneren immer wieder verändert, was den besonderen Reiz beim Durchwandern der Räume ausmacht. Eigentlich ist das Schloss nicht zugänglich, im Sommer aber gastiert hier die XVII. Rohkunstbau-Ausstellung. Ab heute werden werden zeitgenössische Kunstwerke, Installationen und Videoarbeiten von 10 Künstlern aus verschiedenen Ländern zum Thema  „ATLANTIS II – Hidden Histories – Imagined Identities“ gezeigt. Einmalig an diesem Ort ist die Verbindung von moderner Kunst, morbider Atmosphäre, Schlossarchitektur und traumhaften Ausblicken in den Schlosspark und auf das blaue Wasser des Sees. Die Idee des versunkenen paradiesischen Atlantis passt zu diesem aus der Zeit gefallen Ort.

Nach Marquardt fährt die Regionalbahn ab Potsdam Hauptbahnhof. Mit dem Fahrrad ist das Schloss auch zu erreichen – auf schönen Wegen entweder ab Werder oder Potsdam.

XVII. ROHKUNSTBAU
ATLANTIS II – Hidden Histories – Imagined Identities,
09.07. – 12.09. 2010, Schloss Marquardt / Potsdam
Fr 14-19 Uhr, Sa+So 12-19 Uhr
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
mehr Informationen: www.rohkunstbau.de

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