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55 Beiträge von Christian
Kunst & Kultur →

Musik, Installationen und Aktionen im Corbusierhaus

Das Wort haben die Benützer / La Parole est aux Usagers
Ein Kunst Projekt zu Raum, Musik und Architektur in Le Corbusiers Wohnmaschinen in Berlin und Marseille 2012 / 2013

Die Theatertruppe Oper Dynamo West inszeniert an ungewöhnlichen und architektonisch besonderen Orten. Dabei spielt der Ort und die Begegnung mit den Bewohnern und Nutzern eine wichtige Rolle. Zum Beispiel wurde die Rosa Röhre im Tiergarten bespielt (urbanoReview-Rezension). Ab dem 23.8. erobern sie das Corbusierhaus in Spandau.

Im Zentrum des Projekts DAS WORT HABEN DIE BENÜTZER / LA PAROLE EST AUX USAGERS stehen das Berliner Corbusierhaus und die nahezu baugleiche Cité radieuse in Marseille – zwei von Le Corbusier in den 40er / 50er Jahren realisierte architektonische Utopien der Moderne.

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Städtebau & Architektur →

Wie weiter? – Diskussion um Berlins Mitte

Podiumsdiskussion in der Parochialkirche

PetriplatzBerlin

Am Petriplatz. Foto: Christian Kloss

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Berlin lädt am Donnerstag, den 16. August 2012 um 17.00 Uhr zur Veranstaltung „Städtebauliche Denkmalpflege und Bodendenkmalpflege“ zwischen Petriplatz und Klosterkirchenviertel im Spannungsfeld von Stadtforschung, archäologischen Funden und Stadterneuerung in die Parochialkirche ein.

Neben Dr. Wolfgang Illert, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und dem Historiker Dr. Benedikt Goebel, der das Gebiet „Zwischen Stadtmauer und Spreekanal – die Vergangenheit als Anregungspotential für die Gestaltung der Berliner Mitte“ in den Blick nimmt, wird u. a. Manfred Kühne von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über „Die historische Mitte von Berlin – Teilräume und Perspektiven der Innenstadtentwicklung“ referieren.

An der anschließenden Podiumsdiskussion wird auch die Urbanophile Verena Pfeiffer-Kloss teilnehmen und ihre Sicht auf die historische Mitte Berlins und die (vermeintliche) Leere einbringen. Diskutiert mit!

Weitere Informationen: ProgrammParochialkirche (pdf)

Ort: Parochialkirche, Klosterstraße 66, 10179 Berlin

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Ein Herz für schöne Bausünden

Kaufhaus in Regensburg. Quelle: Karl Seehausen via aspekte.zdf.de

Über Geschmack lässt sich streiten – und auch darüber, was eine Bausünde ist. „Eine gute Bausünde hat einen sehr starken Wiedererkennungswert, hat Mut, greift daneben und sprengt den Kontext“, wie die Architekturhistorikerin Turit Fröbe in einem sehenswerten Beitrag auf dem Themenportal „Die schönsten Bausünden“ der Sendung „aspekte“ formuliert. Auf ihrem Gang durch Bielfelder Einfamilienhaussiedlungen zeigt sich ihr humorvoller Blick auf die Architektur-Skurrilitäten, die es überall zu entdecken gibt.

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Hingehen, sehen lernen! – Interview zum Rathausforum

Auskragende Dächer der Fernsehturmfußumbauung - im Hintergrund die Rathauspassage. Foto: Verena Pfeiffer-Kloss

Der Platz ohne Namen, das sog. Rathausforum in Berlins Mitte, ist ein Ort der Debatten und Kontroversen um die zukünftige Gestaltung, Raum unzähliger Planungen und Entwürfe: Archäologisches Fenster? Rekonstruktion der Altstadt? Grünfläche? Stadtplatz? Ein Interview mit der Urbanophilen Verena, die die urbanen und gestalterischen Qualitäten des Platz ohne Namen – so wie er heute ist – beschreibt, ist bereits vor einigen Tagen in der TAZ erschienen: „Feldzug gegen die Moderne“.

Nun gibt es eine umfangreichere Version des Interviews zum „Platz der Abwesenheit“ auf futureberlin.de: „Hingehen, sehen lernen!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Bei schönem Frühlingswetter unbedingt einen Ausflug in die Stadtmitte machen, den Freiraum mitten in der Stadt genießen und sehen, wie lebendig und vielfältig der Platz ist.

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Call for papers: Die Zukunft der Behutsamkeit

KlausenerPlatz

Am Klausener Platz in Berlin: Modellprojekt der Behutsamen Stadterneuerung in den 1980ern. Foto: Christian Kloss

Wie soll Stadt weiterentwickelt werden? Welche Wege gibt es, die Anforderungen an Sanierung von Gebäuden, Partizipation, sozial gerechter Stadtentwicklung und ausgewogene Mietpreise in Einklang zu bringen? Vor allem in Berlin und anderen Großstädten wird darüber diskutiert und sich dabei häufig auf die Strategien der „Behutsamen Stadterneuerung“ berufen. Behutsamkeit war das paradigmatische Leitbild der Stadterneuerung der vergangenen drei Jahrzehnte – doch welche Zukunft bleibt dieser Form der Bestandsentwicklung? Dieser Frage widmet sich die Tagung des Jahrbuch Stadterneuerung 2012 und ruft zu einem call for papers (pdf) auf.

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