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55 Beiträge von Christian
Kunst & Kultur →

Das Eszett im Stadtbild

waescheflott

Ohne ß - trotzdem schön. Foto: Christian Kloss

Über Leuchtschriften im Stadtraum und das schöne Buchstabenmuseum am Alex haben wir schon berichtet – deshalb an dieser Stelle nur der Hinweis auf einen Vortrag über die das kleine und große Eszett am 17.12. um 14 Uhr im Buchstabenmuseum (Einritt 2,50 Euro), in dem sich eine Entdeckungstour durch die Welt der Buchstaben lohnt und die Häufigkeit des ß in alten und neuen Leuchtschriften überprüft werden kann.

Straßen-S, Buckel-S, Rucksack-S, Eszett, scharfes S, German B oder in Schwaben gar liebevoll Dreierles-S genannt. Der einzige lateinische Buchstabe ohne Versalform trägt mehr Namen als jeder andere Letter.
Anlass genug dem scharfen S einen Doppelvortrag zu widmen: Am 17.12. wird uns die Kommunikationsdesignerin Nadine Roßa aus ihrer dem ß gewidmeten Diplomarbeit berichten.
In die Debatte, warum nur dieser eine Buchstabe in der lateinischen Schrift ohne Versalie existiert sowie über Sinn und Unsinn eines Groß-ß wird Ralf Herrmann (Grafik- und Typedesigner) führen.

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Stadtentwicklung im doppelten Berlin: Widerstand gegen Verfall und Abriss

Seit September läuft die Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. Morgen, 8.12. geht sie leider zu Ende – alle Abende waren äußerst spannend und bereichernd. Letzte Chance also! Diesmal wird der Widerstand gegen Verfall und Abriss von Gebäuden und die damit verbundene Zerstörung sozialer Strukturen in den Kiezen in Ost- und West-Berlin diskutiert.

Kreuzberg SO 36 und Prenzlauer Berg – Widerstand gegen Verfall und Abriss
Donnerstag, der 8.12.2011, 19.30 Uhr,
Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer
Beiträge:Wolfgang Kil (Publizist), Wulf Eichstädt (Architekt/Stadtplaner)
Kommentar: Tobias Meier (Stadtforscher)
Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

Flyer der Vortragsreihe (pdf)

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Einer der großen Stadtforscher: Hartmut Häußermann ist tot

Hartmut Häußermann (6. Juli 1943 - 31. Oktober 2011)

Hartmut Häußermann (6. Juli 1943 - 31. Oktober 2011) Quelle: Hertie Stiftung

Hartmut Häußermann hat sich der Stadtsoziologie in Deutschland gewidmet und sie zum Thema öffentlichen Nachdenkens gemacht (dradio.de).

Seit gestern kursierten erste Meldungen – heute ist es offiziell von der Humboldt-Universität bestätigt worden: Hartmut Häußermann ist nach schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren gestorben. Seine zahlreichen Forschungen und Veröffentlichungen zur Soziologie der Großstadt, zur Wohn- und Lebenssituation unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und seine Anregungen für eine soziale Stadtentwicklung haben viele Diskussionen angestoßen und den Stadtentwicklungsdiskurs vorangebracht. Er zählte zu den bedeutendsten Soziologen und Stadtforschern Deutschlands, der sich immer wieder kritisch für eine sozial gerechte und integrative Stadtentwicklungspolitik zu Wort gemeldet hat. Ihm ist dabei gelungen, Gehör in der Presse und Öffentlichkeit zu finden und sein Wort hatte Gewicht. Urbanophil bedauert Hartmut Häußermanns Tod sehr. Wir sprechen seinen Angehörigen, Freunden und Kollegen unser Beileid aus und halten einen Moment inne.

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arch+ Release-Party: Die Krise der Repräsentation

Was haben Architektur und Stadt mit der gegenwärtigen Krise zu tun? Dieser Frage geht die neue Ausgabe „Die Krise der Repräsentation“ der arch+ nach. Auch das Phänomen Stuttgart 21 wird thematisiert, die Chronologie des Projekts aufgearbeitet und graphisch veranschaulicht. Daran mitgewirkt hat der Urbanophile Karsten Michael Drohsel, der bei uns schon umfangreich in einer mehrteiligen Reihe über die Hintergründe, Etappen und Entwicklungen von Stuttgart 21 berichtet hat.

Das neue Heft wird morgen, 22.10.2011, vorgestellt und gefeiert. Verbunden damit ist die siebte Ausgabe von arch+ futures. Diesmal: Metropol Parasol – Jürgen Mayer H. mit Andre Santer. Los geht es um 19 Uhr, ab 21:30 Party. Mehr Infos hier und auf stadtstadtstadt.

Ort: .HBC, Karl-Liebknecht-Str. 9, Berlin
Datum: Samstag, 22. Oktober 2011, 19 Uhr
Ab 21:30 Uhr ARCH+ Release Party mit DJ Sami Khatib

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Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Am Donnerstag, 29.9., startet die spannende sechsteilige Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. Im 50. Jahr des Baus der Mauer und 20 Jahre nach ihrem Fall soll sie einen nüchternen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Berlins während der Zeit der Teilung richten, denn…

…ein solcher Blick zeigt eine Reihe von Parallelitäten und Gemeinsamkeiten – ungeachtet der konträren politischen Systeme und der in beiden Teilstädten gültigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konstellationen.

Je zwei Zeitzeugen beleuchten verschiedene Facetten der Stadtentwicklung Berlins. Hierzu zählen die Planung der beiden Berliner Zentren, Strategien der Stadterneuerung, Verkehrsplanungskonzepte und der Umgang mit Bürgerprotesten. Ergänzt werden die Vorträge durch Kommentare junger Stadtforscher – auch Mitglieder von Urbanophil werden ihre Sicht auf die Ergebnisse der Planungen im geteilten Berlin verdeutlichen. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Stiftung Berliner Mauer und der TU Berlin – Urbanophil freut sich, diese Vortragsreihe mit präsentieren zu können.

Termine & Ort:

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