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7 Beiträge von Karsten
Kunst & Kultur →

zwischen | stadt | raum

Nachdem die Videokünstler Klaus W. Eisenlohr und Johann Zeitler ihr Video zwischen | stadt | raum bereits im Rahmen des Pilotprojektes Gropiusstadt und bei urbanoFILMS#7 vorgestellt haben, soll es nun den „Gropiusstädtern“ im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt präsentiert werden. Im Anschluss an die Eröffnung wird es ein Gespräch über das Thema „Öffentlicher Raum, Gropiusstadt, die Zukunft einer Großwohnsiedlung“ geben. Zu den Diskussionsteilnehmern zählen u.a. Uwe Rada und Kai Vöckler (Urbanist und Kurator). Am Abend wird es eine musikalische Einlage von Rap-Gruppen aus der Gropiusstadt geben. Mit dabei sind „Fusion Records“ mit Lagi, Slare, Jaomo und Saint Kaziban und und „Süßes Ding“ mit Jen, Rica, Ivi und Nica.

Ort: Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Kleiner Saal, Bat-Yam-Platz 1, U7 Lipschitzallee
Zeit: 1. März 2007, Diskussion 16.00 Uhr, Musikprogramm 20.30 Uhr

Urbane Mobilität →

Planungssalon 01_08

Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL) wird ihren ersten Planungssalon im Jahr 2008 zu dem Thema „Mobilität der Zukunft – Auswirkungen auf Stadt und Region“ in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum durchführen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung neuStart – Mobil ohne Öl? in den Räumen des Technikmuseums statt.

Im Mittelpunkt des Abends wird die Frage stehen, in wie weit sich Siedlungs- und Verkehrsentwicklung gegenseitig beeinflussen. Wie wird dabei das zukünftige Mobilitätsverhalten aussehen? Auf welche Art und Weise werden wir uns fortbewegen und wie werden zukünftig Waren- und Informationsströme organisiert?

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

The Sound Of Monospace

Unsere Städte bieten uns eine atmenberaubende Vielfalt und Breite an unterschiedlichsten Tönen, Klängen und Geräuschen. Sie reichen von Fahrgeräuschen unter Brückenbauwerken über Geräuschkulissen an innerstädtischen Straßenkreuzungen bis hin zum menschlichen Stimmengewirr in unseren Wohnstraßen und Hinterhöfen. Normalerweise blenden wir Geräusche aus oder haben uns an sie gewöhnt. Zugleich bestimmen sie den Charakter der Orte an denen wir leben, arbeiten oder ausgehen.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Das Hufeisen-Projekt

Ewan Forster und Christopher Heighes sind ein seit 1993 in London und über die Grenzen Großbritanniens hinaus agierendes Künstlerduo. Sie veranstalten an Orten vergessener Architektur und Stadträume Theateraufführungen. Ihre Arbeit soll es den Zuschauern dabei ermöglichen, Gebäude und ihre Konstruktionsprinzipien zu erkunden. Nachdem sie vor allem in London Theaterprojekte durchgeführt haben, hat es sie nun nach Berlin verschlagen. Ihr Markenzeichen ist laut Einleitungstext des Hauptsponsors – des Hauptstadtkulturfonds – „die meditative und hochindividuelle Annäherung an das Verständnis einer Bau-Umgebung mithilfe der Gestaltung ’künstlich-echter’ Animationen und audio-visueller Installationen“ . Ihre Performance „Die Erde – eine gute Wohnung“ ist eine Suche nach der geistig-spirituellen Kraft, aus der die Britzer Hufeisensiedlung vor nun mehr als 75 Jahren von Bruno Taut entworfen und erbaut wurde.


Quelle: Jumping Jellyfish

Die Aufführung ist für den Zeitraum zwischen Dämmerung und Dunkelheit konzipiert. Die Grundlage für dieses Stück bildet das 1919 von Bruno Taut selbst geschriebene Theaterstück „Der Weltbaumeister“, das zu seinen Lebzeiten jedoch nie aufgeführt worden ist. Zu dieser „Neuerarbeitung“ der architektonsichen Visionen Bruno Tauts haben sich Forster und Hegihes mit den Filmemachern Tapio Snellman und Christian Grou (neutral) zusammengetan, die als führend in der digitalen Visualisierung des zeitgenössischen urbanes Raums gelten. Sowohl die zentralen Gartenbereiche der Siedlung als auch der Teich und das „proletarische Theater“ sollen Teil der Performance werden. Die Aufführung findet vom 7.-9. September jeweils zwischen Beginn der Dämmerung und Anbruch der Dunkelheit in der Britzer Hufeisensiedlung statt. (Höhe Fritz-Reuter-Allee 46, U7/Parchimer Allee)

Städtebau & Architektur →

Fräulein Seidenmann und das Hotel Unter den Linden

Hotel Unter den Linden
photo by krummsdorf | flickr.com/photos/krummsdorf/

Das im Jahre 1966 erbaute Interhotel „Unter den Linden“ am Standort Friedrichstraße/ Unter den Linden war neben dem Berolina-Hotel in der Karl-Marx-Allee der zweite Interhotel-Bau Ostberlins. Im Gegensatz zu anderen umliegenden Hotels hatten es Luxushotelbetreiber in den 90er Jahren nicht übernommen. Es fiel zu Beginn diesen Jahres einer vom Planwerk Innenstadt diktierten Stadtreparaturmaßnahme bzw. der kommerziellen Nachverdichtung zum Opfer. Unter der Projektbezeichnung „Upper Eastside Berlin“ wird die Münchener Rück an dem Standort einen aus drei Blöcken bestehenden Komplex mit Büros, Läden und Wohnungen für rund 200 Millionen Euro errichten und den Blockrand auch in diesem Teil der Friedrichstraße endgültig schließen.

Der Essay „Fräulein Seidenmann und das Hotel Unter den Linden“ von Till Greite stellt eine lyrisch traumwandlerische Momentaufnahme des Hotelabrisses und der Atmosphäre seiner städtischen Umgebung dar. Er beschreibt auf seine ganz eigene Weise die Wirklichkeit eines städtischen Ortes, den man in naher Zukunft nicht einmal mehr erahnen wird…

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