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101 Beiträge von Karsten Michael
Kunst & Kultur →

„Otto Piene. More Sky“ in der Neuen Nationalgalerie Berlin

Otto Piene -  The Proliferation of the Sun, 2014 Außenansicht Neue Nationalgalerie Berlin Foto: David von Becker

Otto Piene - The Proliferation of the Sun, 2014, Außenansicht Neue Nationalgalerie Berlin. Foto: David von Becker

Der 1928 geborene Künstler Otto Piene gilt schon seit den späten 1950-er Jahren als Wegbereiter der Avantgarde, die mit ihrer Kunst aus den Ateliers heraus in den Stadtraum expandierte und dort den öffentlichen Raum bespielte. Piene insbesondere, aber später auch z.B. Otto Herbert Hayek, ist dadurch nicht nur die Auf- und Ausweitung des Kunstbegriffs zu verdanken, sondern auch die Arbeit am Demokratiebegriff mit Mitteln der Kunst, die während der Aktionen quasi nebenbei, vor allem auch sehr sinnliche Momente vermittelte.

Kunst & Kultur →

Buchverlosung: “Wir duschen am liebsten nackt” – Die witzigsten WG-Anzeigen von Joab Nist

Endlich ist es wieder so weit, es gibt neues in Buchform, aus dem “Notes of Berlin”- Universum. Joab Nist, der seit Jahren unermüdlich die schöne urbane Zettelwirtschaft für uns sammelt und aufbereitet, hat sich in seinem neuen Buch mit den überall aushängenden und in den einschlägigen Medien inserierten WG-Anzeigen gewidmet und dort einige Schätze der deutschen Sozial-Kunst geborgen. Manche Anzeigen sind so formuliert, dass alle Stereotypen und Klischees, die man entweder aus der eigenen WG-Karriere oder von Erzählungen des privaten Umfelds kennt, auf das schillernste bedient werden.

Abb.: Buchcover Goldmann Verlag

Abb.: Buchcover Goldmann Verlag

Zur Veröffentlichung des Buches hat uns Joab und sein Verlag zwei Exemplare zu Verfügung gestellt, die wir gerne an euch verlosen wollen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist uns entweder ein Foto einer interessanten WG-Anzeige zu schicken oder wahlweise eine eurer Best-of-WG-Geschichten zu schreiben.  Diese schickt ihr bis spätestens 11. Juli, 24 Uhr an unsere Info@-Adresse (Bei Fotos bitte geringe aber noch lesbare Auflösung). Als Betreff “Wir duschen auch am liebsten nackt” angeben. Die zwei lustigsten, rührendsten oder kreativsten Einsendungen bekommen das Buch zugeschickt. Gebt hierfür eure Postadresse (die für die gelbe Post) an. Es werden nur selbst fotografierte Notes akzeptiert, Internet-Resourcen fliegen raus. Die Gewinnerinen bzw. Gewinner werden Anfang der kommenden Woche hier auf dem Blog, durch Veröffentlichung der Einsendung bekannt gegeben, insofern bestätigt ihr durch eure Einsendung, dass ihr im Besitz der Bildrechte seid. Die Auswahl folgt rein subjektiven Kriterien, weswegen der Rechtsweg ausgeschlossen ist.

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Wir duschen am liebsten nackt – Die witzigsten WG-Anzeigen

Herausgeber: Joab Nist

Erschienen: im Juli 2014, im Goldmann Verlag

Taschenbuch, Broschur, 192 S., 8,99 €

ISBN: 978-3-442-15800-3

Weitere Infos über das Buch

Webseite des Verlags

Probeseiten

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

27.06.2014 20:30 Uhr: Buchvorstellung “The Acoustic City” von Mathew Gandy et al.

Für die Freundinnen und Freunde akustischer Themen in urbanen Prozessen wird morgen abend eine besondere Veranstaltung stattfinden: Der Herausgeber des im Jovis Verlag kürzlich erschienenen Buchs “The Acoustic City”, Matthew Gandy, wird dieses zusammen mit Stephen Barber, Tim Caspar Boehme and Sandra Jasper, in der Buchhandlung Pro qm vorstellen.

9783868592719KLEIN

Der Verlag zum Buch:

How does sound shape urban life? What do oundscapes reveal about the experience of modernity? This innovative essay collection explores a series of critical themes including the diversity of urban soundscapes; acoustic flânerie and different ways of listening to the city; the emergence of specific associations between place, music, and sound; and the acoustic ecology of architecture, landscape and urban design. The collection and accompanying CD will be of interest to a wide range of disciplines including architecture, cultural studies, geography, musicology, and urban sociology.

Weitere Informationen über das Buch hier

Beispielseiten hier

Bald wird hierzu an dieser Stelle auch eine ausführliche Rezension veröffentlicht werden, die der Nürnberger Stadtsoundforscher Werner Pregler aktuell schreibt.

Veranstaltungsort: Pro qm
thematische Buchhandlung zu Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst & Theorie
Almstadtstraße 48-50, D-10119 Berlin
Tel. 030.2472852-0, Fax 030.2472852-1
info@pro-qm.de
facebook.com/Proqm
@Pro_qm_Bookshop

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtforschertraining #09 – Sound and the City

Wie laut ist laut, und was hat Sound mit der Stadt zu tun? Foto: KMD

Wie laut ist laut, und was hat Sound mit der Stadt zu tun? Foto: KMD

Passend zum vorangegangenen Artikel “Wie kingt eigentlich Bonn?”, ein Hinweis auf das kommende Stadtforschertraining von mikromakrowelt.de:

Im Rahmen der Reihe ‚Sound and the City’ findet am kommenden Sonntag ein Workshop statt, der sich ganz dem Thema ‚Hören’ widmen wird. Es werden einige Hör-Übungen gemacht, die angelehnt an das Programm „Anstiftung zum Hören“ von R. Murray Schafer die Fähigkeit des Hörens erwecken und trainieren sollen. Um diese Fähigkeit zu kultivieren, soll im Anschluss eine Soundscape analysiert werden und jede/r Teilnehmende hat die Möglichkeit eine eigene lokale Soundmap zu zeichnen.

Beginn: Sonntag, 22. Juni 15:00 Uhr auf dem Tempelhofer Feld, am Infopoint nahe dem Haupteingang Columbiadamm.

Einen Lageplan findet ihr hier, Tipps zu Anreise hier

Kunst & Kultur →

Veranstaltungshinweis und Rezension „Morgens um sechs bei Haubentaucher & Co.“ von Christoph Stölzl

Christoph Stölzl, den Berlinern und Berlinerinnen vielleicht noch bekannt als Senator für Kultur und Wissenschaft, ist eine Person, mit einem sehr interessanten, da wechselvollen Leben, in das jedoch eine Konstante, nämlich die der Kultur und der Zuneigung zu Menschen und Geschichten, eingeschrieben ist.

Davon, dass er diesen Feldern sehr zugeneigt und ständig neugierig ist sowohl in ihnen, als auch an deren Rändern, Entdeckungen zu machen, zeugt nicht nur sein berufliches und privates Engagement, sondern auch sein m.E. exzellenter Musikgeschmack, den er seinerzeit, wenn ich mich richtig erinnere, in der Hörbar Rust auf Radio Eins bewiesen hat.

Jüngst erschien im Schweizer Nimbus Verlag ein neuerlicher Beweis der Leidenschaft und Neugier: eine mit „Morgens um Sechs bei Haubentaucher und Co.“ betitelte Sammlung „Berliner Flanierstücke“, die er zwischen 2008 und 2010 für den Feuilleton der “Berliner Morgenpost” aufnahm und verdichtete.

Abb.: Cover des Buches, mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Abb.: Cover des Buches, mit freundlicher Genehmigung des Verlags

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