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118 Beiträge von Karsten Michael
urbanoREVIEW →

Rezension „Bodies in Urban Spaces“ von Willi Dorner

Zehn Jahre ist es nun schon her, dass Willi Dorner erstmals unter dem Titel „bodies“ Installationen und Performances konzipierte, in denen er die Dimensionen von Wohnungen und Wohnräumen in Bezug zu menschlichen Körpern setzte.

Was er seinerzeit im Rahmen der Recherchephase in der Wiener Wohnanlage „Hängende Gärten“ begann, ist mittlerweile ein sehr erfolgreiches Projekt, das in den Außenraum von Städten rund um den Globus expandiert ist.

Abb.: Cover "Bodies in Urban Spaces" Willi Dorner, Hatje Cantz Verlag

Abb.: Cover “Bodies in Urban Spaces” Willi Dorner, Hatje Cantz Verlag

Auf sympathische Art kann Willi Dorner den Erfolg selbst kaum fassen, denn zum einen scheiterte das Projekt am Anfang beinahe: Beim ersten Anlauf fehlte es an ausreichend Darsteller und Darstellerinnen, um die ursprüngliche Choreographie zu realisieren, beim zweiten Anlauf fehlte es an geduldigem Publikum, das unter einer choreographierten Körperperformance schlicht etwas anderes erwartet hatte als für Minuten erstarrte menschliche Skulpturen im urbanen Raum. Es sah sogar so schlecht für eine Fortsetzung aus, dass, so meine ich herauszulesen, selbst Dorner nicht mehr so recht an eine Weiterentwicklung glauben wollte. Wenn da nicht eine wohlwollende Seele dem Projekt einen Rahmen gegeben hätte, der wie ein Katalysator wirkte und letztlich dazu führte, dass „bodies“ by accident nicht nur das erfolgreichste Projekt Dorners, sondern auch Ausgangspunkt für viele neue Fragestellungen und weitere Projekte wurde.

Kunst & Kultur →

Reminder: Spaziergangswettbewerb 2014 endet in 10 Tagen

Sequenzen

Der diesjährige Spaziergangswettbewerb von mikromakrowelt endet in 10 Tagen! Ihr könnt euch noch bis zum 31.10.2014 (24:00) mit dem Thema “Sequenzen” auseinanderzusetzen und mit einem Beitrag teilnehmen.

Alle Infos zum Wettbewerb findet ihr auf der Webseite von mikromakrowelt. Viel Spass und good luck!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Finissage erste Projektphase im Kreativquartier München

planweb

Diese Woche gibt es im Kreativquartier München nochmal ein buntes Programm, um die erste Projektphase von UNDER (DE)CONSTRUCTION (wir hatten die Gelegenheit selbst schon einmal dort gewesen zu sein ->Link) gebührend abzuschließen. Hierzu lädt die Münchener Stiftung Federkiel zusammen mit den KuratorInnEn des Quartiers ein.
Am heutigen Dienstag findet z.B. der Thekentalk in Kooperation mit Regine Geibel/muenchenarchitektur.com statt. Morgen wird der Künstler Boris Maximowitz den Kunstvermittlungsworkshop ROOM UNDER KIDSCONSTRUCTION veranstalten und am Abend ist die vorerst letzte Ausgabe der wöchentlichen Filmreihe FILM UNDER (DE)CONSTRUCTION zu sehen. Gezeigt wird der Film 80.000 Shots von Manfred Walther, der die Entwicklung des Potsdamer Platzes in Berlin in Stop-Motion-Technik begleitet hat.

Das weitere Programm der letzten Woche findet ihr hier.

Weiterhin und dauerhaft downloadbar das Talk Walks-Projekt des Spaziergangswissenschaftlers Bertram Weißhaar, der innerhalb eines Auftragsprojekts einige der lokalen Akteure über die Entwicklung des Areals, die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukünfte gesprochen hat. Die Talks sind unter diesem Link anzuhören oder herunterzuladen.

Alle Infos über findet ihr hier

Städtebau & Architektur →

STADTFORSCHERTRAINING #11 mit Thomas Kerekes und Karsten Michael Drohsel

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Beginn: Samstag, 18. Oktober 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) auf dem Breitscheidplatz (Kurfürstendamm nahe Europacenter) in der Nähe des Weltkugelbrunnens (Wasserklopps).

Kunst & Kultur →

SCHMUCK ALS URBANER PROZESS

buch_schmuck-als-urbaner-prozess

Morgen findet an der FH in Düsseldorf eine interessante Veranstaltungs statt, die sich auf eine höchst ungewönliche Weise an Stadt und urbane Themen annähert:

SCHMUCK ALS URBANER PROZESS°
‘Schmuck als urbaner Prozess’ is an experimental exhibition and research project where, under the guidance of the professors Elisabeth Holder and Gabi Schillig, students were examining and designing various outward forms of jewellery in urban space. The resulting objects, performative systems, installations and interventions all go beyond common definitions of jewellery. The symposium with its international and interdisciplinary nature antedates the exhibition and reflects the crossdisciplinary character of the student projects. This, together with the fact that the symposium makes use of the same set of categories as have been used to structure the exhibition, the symposium will both deepen and enhance the research findings presented and discussed in the exhibition at Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf, opening early November 2014 and a publication in spring 2015.

°Schmuck, the German term for jewellery, denotes many forms of adornment and decoration that greatly differ from what we normally understand as jewellery. For this reason we left the title untranslated.

Düsseldorf University of Applied Sciences / Japanhaus
8th October 2014, 12.00 — 22.00 h
www.schmuck-als-urbaner-prozess.de

Über Karsten Michael

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