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142 Beiträge von Karsten Michael
Kunst & Kultur →

Sa. 23.04.2016 – Stadtforschertraining #20 – Écriture en Plain Air – Kreatives Schreiben in der Stadt

„Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Cafè-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben“ schrieb Franz Hessel 1929 in „Spazieren in Berlin“.

SFT#20

Dieser Abschnitt, als Anleitung verstanden, eröffnet eine Methode der Stadtwahrnehmung, die es uns erlaubt die Stadt als Speicher für Fragmente einer Geschichte zu sehen, den es zu entdecken gilt. Dies wollen wir, während eines aufmerksamen Spaziergangs durch eine Straße in Berlin-Mitte tun und dabei Buchstaben, Worte und Satzfragmente sammeln, die im Anschluss in einem Cafè zu einer Geschichte verdichtet werden.

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Reminder: Spaziergangswettbewerb endet in zwei Wochen!

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Noch zwei Wochen Zeit teilzunehmen, am Spaziergangswettbewerb von mikromakrowelt.

Dieses mal geht es um Urban Games.

Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen findet ihr hier

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Spaziergangswettbewerb 2015/2016 ausgelobt

Mal andere Wege gehen!

Mal andere Wege gehen!

Vor kurzen wurde der diesjährige Spaziergangswettbewerb von mikromakrowelt ausgeschrieben. Erfragt werden eure urbanen Spiele und Spielideen. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen findet ihr hier

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Kleines Rätsel zum Sonntag (nur für echte Addicts!)

Wo befindet sich dieses Bauwerk und welchen Zweck hat es?

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Rezension „Verbietet das Bauen! – Eine Streitschrift“ von Daniel Fuhrhop

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Eins ist sicher, mit seinem Buch „Verbietet das Bauen!“ wird sich Daniel Fuhrhop in manchen Kreisen keine Freunde machen. Denn, der Untertitel macht es deutlich, handelt es sich bei dem Buch um eine Streitschrift gegen die das Credo des Neubaus und somit gegen einen der größten Konjunkturmotoren dieses Landes. Von Neubau lebt eine ganze Politiker-, Planer-, Industrie-, Banken- und Handwerkerlobby, die sich sicher ist: Neues ist schön, Neues ist aufregend, Neues ist einfach und Altem in jeglicher Hinsicht vorzuziehen. Dies auch mit fraglichen Methoden, wie im Buch an vielen Stellen gut dokumentiert dargestellt wird.

Doch hingegen den von der Baulobby angeführten Gründen neu zu bauen ist Neues vor Allem teuer und macht an vielen Orten keinen Sinn (von den Auswirkungen auf Umwelt, soziale Gefüge und lokale Identität ganz zu schweigen). Neubau ist vielmehr, so scheint es zumindest, das Denkmal des kleinen Mannes (und gendergerecht – auch der kleinen Frau) und somit ein exklusives Vergnügen einiger, für das die Gesamtgesellschaft am Ende die Rechnung bezahlt.

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