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	<title>URBANOPHIL &#187; Karsten Michael Drohsel</title>
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	<description>Netzwerk für urbane Kultur e.V.</description>
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		<title>17. Mai 2013, 20:30 Uhr: Buchvorstellung &#8220;Architekturwissen&#8221;</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/17-mai-2013-2030-uhr-buchvorstellung-architekturwissen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Städtebau & Architektur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde der zweite Band des Kompendiums &#8220;Architekturwissen. Grundlagentexte aus den Kulturwissenschaften&#8221; zur Logistik des sozialen Raums von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer herausgegeben (Eine Rezension findet ihr hier).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor kurzem wurde der zweite Band des Kompendiums <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1568/ts1568.php">&#8220;Architekturwissen. Grundlagentexte aus den Kulturwissenschaften&#8221; zur Logistik des sozialen Raums</a> von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer herausgegeben (Eine Rezension findet ihr <a href="http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/rezension-architekturwissen-bd-1-und-2-von-susanne-hauser-christa-kamleithner-und-roland-meyer-hrsg/">hier</a>). Heute Abend soll dieser Band mit einer Diskussion dem Publikum vorgestellt werden.</p>
<div id="attachment_22693" class="wp-caption alignnone" style="width: 270px"><img class="size-full wp-image-22693" alt="Abb.: Architekturwissen Band 2, Transskript Verlag" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/05/ts1568g.jpg" width="260" height="421" /><p class="wp-caption-text">Abb.: Architekturwissen Band 2, Transskript Verlag</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die drei HerausgeberInnen werden gemeinsam mit der Stadtethnologin Kathrin Wildner versuchen das Feld der Ansprüche an die Architekturausbildung auszuloten und über Konsequenzen und Möglichkeiten des Austauschs und der Vernetzung von Wissen über Architektur sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Buchvorstellung findet am <strong>17. Mai 2013 ab 20:30 Uhr</strong> im Buchladen Pro qm in der Almstadtstraße 48-50 statt. Alle weiteren Infos findet ihr <a href="http://www.pro-qm.de/architekturwissen-veranstaltung">hier</a></p>
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		<title>Rezension: „Architekturwissen Bd. 1 und 2“ von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer (Hrsg.)</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/rezension-architekturwissen-bd-1-und-2-von-susanne-hauser-christa-kamleithner-und-roland-meyer-hrsg/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 21:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[urbanoREVIEW]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kenne noch die Zeiten, in denen meine Urgroßmutter, wenn sie mit einer bestimmten Frage nicht mehr weiter wusste, in die kleine Hausapotheke, das Buch mit den Haushaltstipps oder das Brevier des Weltwissens schaute.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich kenne noch die Zeiten, in denen meine Urgroßmutter, wenn sie mit einer bestimmten Frage nicht mehr weiter wusste, in die kleine Hausapotheke, das Buch mit den Haushaltstipps oder das Brevier des Weltwissens schaute. Allesamt Bücher, die in jedem Haushalt standen und dabei halfen, die Dinge verständlich zu machen, für die eine entsprechende Fachbildung fehlte.</p>

<a href='http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/rezension-architekturwissen-bd-1-und-2-von-susanne-hauser-christa-kamleithner-und-roland-meyer-hrsg/attachment/ums1551archhauser-neu2-indd/' title='Architekturwissen1'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/05/ts1551g-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abb.: Architekturwissen Band1, Transcript Verlag" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/rezension-architekturwissen-bd-1-und-2-von-susanne-hauser-christa-kamleithner-und-roland-meyer-hrsg/attachment/ums1568-indd/' title='Architekturwissen2'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/05/ts1568g-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abb.: Architekturwissen Band 2, Transcript Verlag" /></a>

<p style="text-align: justify;">Architekturwissen von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer herausgegeben, ist ein zweibändiges ebensolches Kompendium, das in keinem Haushalt fehlen sollte, der sich für Architektur, Raum, Wahrnehmung, Gestaltung oder Baukunst und die dazugehörigen Theorien interessiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Gedacht als Handapparat der Texte, die innert der Ausbildung am Lehrstuhl Susanne Hausers an der UdK Berlin vermittelt werden, wurde dieses Werk, sorgfältig gepflegt und umfangreich kommentiert, nun für die Öffentlichkeit im Transcript-Verlag verlegt.<span id="more-22691"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In den beiden Bänden, von denen der erste schon vor etwa einem Jahr erschienen ist, der zweite dieser Tage, finden sich zu je sechs Themenfeldern jeweils eine ausgesuchte Textsammlungen, mit denen sich die Grundlagen der Ästhetik und logistischen Funktion von Architektur erschließen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beides Themen, die immer stärker in den Fokus der Gestaltungsdisziplinen und konsequenterweise auch in die Ausbildung in diesen Disziplinen rücken, die per se nicht nur Baukörper erstellen und anordnen, sondern dadurch gesellschaftliche Setzungen vornehmen, Verhaltensweisen gestalten und politisch werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle relevanten Theoretikerinnen und Theoretiker sind vertreten, was jedoch nicht heißt, dass die Bände lediglich ein Best-Of darstellen und den Mainstream abbilden, sondern sie bieten durch die Auswahl und den Zusammenhang, in dem die Texte präsentiert werden, vielmehr eine neue Lesart der teilweise schon aus dem eigenen Studium bekannten Texte.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Themenblock wurde von einer der Herausgeberinnen oder dem Herausgeber eingeleitet und in einen Kontext gestellt. Diese Einleitungen sind sehr sorgsam geschrieben und keineswegs lehrend oder belehrend, sondern helfen v.a. Fachfremden sich im Thema zu verorten und dieses innert kürzester Zeit, zumindest einführend, zu überblicken.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher werden die zwei Bände das Lesen der Originale nicht überflüssig machen, das, so unterstelle ich den Herausgebern, ist auch nicht deren Aufgabe. Dies wird v.a. dadurch unterstützt, dass die Texte teilweise nicht in Gänze abgedruckt, sondern nur auszugsweise enthalten sind.</p>
<p style="text-align: justify;">So haben es die Herausgeber der avisierten Leserschaft, v.a. ihrer eigenen Studierenden leicht gemacht, sich vergnüglich und kurzweilig ins Studium hineinzulesen. Ganz besonders möchte ich hier auch hervorheben, dass Texte teilweise eigens aus den Originalsprachen übersetzt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider kann ich an diesen Bänden nichts Negatives ausmachen oder kritisieren, da, so wie die Bände konzipiert sind, sie diesem Zweck absolut gerecht werden. Viel mehr noch, durch die Publikation können auch weitere Zielgruppen dazukommen, die sich zwar für Architektur- und Raumthemen interessieren, aber nicht wissenschaftlich einsteigen wollen. Für die Studierenden bzw. Studieninteressierten bieten sie einen Einstieg in einen Kosmos, der unter den heutigen Studienbedingungen vermutlich gänzlich unerschlossen bliebe.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem kann ich auch anderen Lehrstühlen und Fachbereichen Mut machen, dem Beispiel von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer zu folgen. Gerade in der Stadtplanung wäre es sicher ein großer Zugewinn, wenn die Kerntexte in so übersichtlicher und liebevoll aufbereiteter Art vorliegen würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Architekturwissen. Grundlagentexte aus den Kulturwissenschaften</strong><br />
Bd. 1: Zur Ästhetik des sozialen Raumes<br />
Susanne Hauser, Christa Kamleithner, Roland Meyer (Hg.)<br />
2011, kartoniert 366 Seiten<br />
ISBN 978-3-8376-1551-7, 24,80 €</p>
<p><a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1551/ts1551.php">Die Publikation auf der Webseite des Verlags</a><br />
<a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1551/ts1551_1.pdf">Leseprobe </a></p>
<p><strong>Architekturwissen. Grundlagentexte aus den Kulturwissenschaften</strong><br />
Bd. 2: Zur Logistik des sozialen Raumes<br />
Susanne Hauser, Christa Kamleithner, Roland Meyer (Hg.)<br />
2013, kartoniert 448 Seiten<br />
ISBN 978-3-8376-1568-5, 27,80 €</p>
<p><a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1568/ts1568.php">Die Publikation auf der Webseite des Verlags</a><br />
<a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1568/ts1568_1.pdf">Leseprobe</a></p>
<p>Die Buchvorstellung findet am <strong>17. Mai 2013 ab 20:30 Uhr</strong> im Buchladen Pro qm in der Almstadtstraße 48-50 statt. Alle weiteren Infos findet ihr <a href="http://www.pro-qm.de/architekturwissen-veranstaltung">hier</a></p>
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		<title>Einladung zum Janes Walk “Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?” Sa. 04. Mai</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/einladung-zum-janes-walk-welche-farbe-hat-die-schoneberger-insel-sa-04-mai/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 09:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Spaziergangslabel “mikromakrowelt” läd euch herzlich zum zum diesjährigen Jane`s Walk am kommenden Samstag den 4.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<p>Das Spaziergangslabel “<a href="http://www.mikromakrowelt.de">mikromakrowelt</a>” läd euch herzlich zum zum diesjährigen Jane`s Walk am kommenden Samstag den 4. Mai ein. Thema ist dieses mal <span style="color: #ff0000;">“<strong>Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?”</strong></span></p>
<p>Gemeinsam sollen Fragen wie: Können Kieze Farben haben? Und wenn ja, wie materialisieren sie sich? Welche Farbe hat ein Kiez, wenn wir die visuellen Eindrücke außer Acht lassen und uns auf die gehörte, gerochene oder gefühlte Farbe konzentrieren? Lassen sich Stadträume farblich verstehen und folglich auch farblich darstellen? Welche Funktionen übernehmen Farben dann und wie wirken diese Farben, wenn wir die visuellen Eindrücke mit den empfundenen Farben in Relation setzen? Bekommen Farben an Gebäuden, die Farbe der Infrastrukturen und Verkehrsmittel, farbig beleuchtete Häuser und Plätze eine neue Bedeutung? Werden wir durch Farben beeinflusst?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" alt="die farben oranienburgs" src="http://www.mikromakrowelt.de/wp-content/uploads/2013/04/obg05_905-766x1024.jpg" width="307" height="410" /></p>
<p>“Das Buch <a href="http://www.mikromakrowelt.de/www.verbrecherverlag.de/book/detail/647">„Welche Farbe hat Berlin“ von David Wagner</a> hat uns inspiriert unsere Stadtwahrnehmung auf die Frage nach der Farbigkeit der Stadt zu fokussieren. Diese Inspiration wollen wir auf dem Spaziergang mit euch teilen.&#8221;</p>
<p><strong>Treffpunkt und Uhrzeit: <span style="color: #ff0000;">04.05.2013</span></strong> um <span style="color: #ff0000;"><strong>14:00</strong></span> am <span style="color: #ff0000;"><strong>nördlichen Brückengeländer der Julius-Leber-Brücke</strong></span>, nahe der Eisdiele. Der Spaziergang soll pünktlich beginnen, deshalb bitte auch pünktlich erscheinen. Dauer ca. 3 Stunden. Am Ende des Spaziergangs ist eine Einkehr geplant, um das erlebte zu reflektieren.</p>
<p>Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos, es wäre jedoch schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Materialien geben könnte.</p>
<p>Alle weiteren Informationen findet Ihr unter <a href="http://www.mikromakrowelt.de">www.mikromakrowelt.de</a> und <a href="http://www.mikromakrowelt.de/www.janeswalk.net/index.php/walks/germany/berlin/welche-farbe-hat-die-schoneberger-insel/">www.janeswalk.net</a></p>
</div>
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		<title>Rezension „WERTE. – Begründungen der Denkmalpflege in Geschichte und Gegenwart“ Hans-Rudolf Meier, Ingrid Scheurmann und Wolfgang Sonne (Hrsg.)</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/rezension-werte-begrundungen-der-denkmalpflege-in-geschichte-und-gegenwart-hans-rudolf-meier-ingrid-scheurmann-und-wolfgang-sonne-hrsg/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 09:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[urbanoREVIEW]]></category>
		<category><![CDATA[Baukultur]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Denkmalpflegerische Werte sind immer schwerer zu vermitteln und stoßen oftmals auf wenig Akzeptanz. Die Publikation versucht einen Wertediskurs zu eröffnen, der über unterschiedliche Zugänge zur Materie ein breiteres Publikum erreichen soll.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Selten fand ich das Cover eines Buches passender, als das des Bandes “WERTE.”, das letzten Monat im Jovis Verlag Berlin erschienen ist. Das Cover zeigt den halb abgerissenen Palast der Republik. Lediglich die Treppenhäuser stehen noch trotzig vor der „historischen“ Kulisse mit Lustgarten, Altem Museum, Berliner Dom, Marienkirche etc., aber auch vor der schon neubebauten Ecke an der Spandauer Straße.</p>
<div id="attachment_22566" class="wp-caption alignnone" style="width: 400px"><img class="size-large wp-image-22566" alt="Abb.: Jovis Verlag" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/04/bf92e2b83f-390x500.jpg" width="390" height="500" /><p class="wp-caption-text">Abb.: Jovis Verlag</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auf diesem, vom Fotografen Matthias Koch aufgenommenen Bild verdichten sich nicht nur an die 800 Jahre ablesbarer Berliner Stadtgeschichte, sondern auch die großen Auseinandersetzungen um Zerstören und Bewahren, was an dieser zentralen Stelle der Hauptstadt immer mehr mit Bildern und politischen Narrativen zu tun hatte, denn mit zentralen Werten der Denkmalpflege und einer Diskussion um diese.</p>
<p style="text-align: justify;">Obgleich es für den Berliner Schlossplatz zu spät ist, eine (erneute) Wertediskussion zu führen, kann am Umgang mit dem Areal, dem Abriss des Palastes der Republik und dem Gezerre über die Neubebauung gut abgelesen werden, wie sich die Rahmenbedingungen dieser, seit der Begründung der modernen Denkmalpflege um 1900, verändert hat. Nicht dass es um die Bebauung oder Nichtbebauung des Schlossplatzes keinen Diskurs gegeben hätte, doch das Verfahren offenbart, wie es heutzutage um die Erinnerungskultur im Lande bestellt ist. Und nicht nur das, sondern auch, wer die Akteure sind, mit welchen Interessen sie ihre Ziele verfolgen und mit welchen Argumentationen sie die Deutungshoheit über den Ort und die Geschichte erringen.</p>
<p><span id="more-22565"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Erinnerungskultur ist dann auch schon das Stichwort, das uns mitten in den Abschlussband des Verbundforschungsprojekts <a href="http://www.uni-weimar.de/projekte/denkmalwerte/">„Denkmal – Werte – Dialog &#8211; Historisch-kritische Analyse und systematisch-praktische Konzeption denkmalpflegerischer Leitwerte“</a> führt, an dem sich die Universitäten Weimar, Dortmund, Dresden und Halle beteiligt haben. Ziel des Forschungsprojektes war es neben der fachinternen Vermittlung divergierender Positionen und Wertvor­stellungen auch der Übersetzung denkmalpflegerischer Werte in die Gesellschaft bzw. der Rückübersetzung gesellschaftlicher Ansprüche in die denkmal­pflegerische Praxis Rechnung zu tragen und das insbesondere vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen an Städte und Kulturlandschaften. Zugespitzt stellt sich das Forschungsprojekt die Frage nach dem Wert von Denkmalen innerhalb von sozialen Integrationsprozessen und dies auf regionaler, nationaler und europäischer und internationaler Wirk-Ebene.</p>
<p style="text-align: justify;">Formal folgt die Publikation vieler jüngst erschienener Bücher, die derart aufgebaut sind, dass um eine Auswahl an Texten zu Geschichte und aktueller Debatte einige interessante Positionen versammelt sind. Zwischen den einzelnen Beiträgen werden die zentralen Begriffe, ähnlich einem Glossar, kurz aufbereitet und mit Quellen zur weiteren Recherche angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Inhaltlich versucht der Band, so scheint es, nicht nur ein breites Feld der Auseinandersetzung um Wertbildungsprozesse der Denkmalpflege aufzuzeigen, sondern verfolgt neben dieser auch didaktische Ziele, was anhand des Aufbaus rückgeschlossen werden kann. So stehen einleitende Rezeptionen von Kerntexten als Denkanstöße zu „Wertelehren“ vor der Auseinandersetzung mit „Wertegruppen“, die in historische, ästhetische und gesellschaftliche Werte unterteilt sind. Die Gruppen sind intern noch in einem Verlauf von theoretischen Herangehensweisen hin zu praktischer Betrachtung unterteilt, womit die gesamte Diskussion um die unterschiedlichen Einzelwerte von Denkmalen gut abgebildet werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch diese Herangehensweise erreichen die Herausgeberinnen und Herausgeber keine Rückschau die in der Theoriebildung stecken bleibt, sondern spiegeln die historische Entwicklung mit gegenwärtigen Tendenzen, wodurch die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, mit denen die Denkmalpflege nicht nur seit jeher, sondern auch und vor allem gegenwärtig zu kämpfen hat, deutlich hervortreten. Somit bilden sie ein Fundament, über das, ähnlich der Denkmalpflege selbst, Vergangenes in die Zukunft vermittelt werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Hiermit wäre auch die schwierigste Aufgabe der denkmalpflegerischen Gegenwart beschrieben, da, wie die Herausgeberinnen und Herausgeber in der Einleitung problematisieren, die gesellschaftliche Akzeptanz denkmalpflegerischer Werte unsicher geworden ist. So spielt, neben einer wichtigen Fachdiskussion auch die Übersetzung und Vermittlung dieser Werte eine zentrale Rolle. Denn nur jene Denkmale, an denen sich zum einen historische, ästhetische und gesellschaftliche Werte festmachen und ablesen lassen und die zum anderen einer interessierten und aufgeschlossenen Öffentlichkeit vermittelbar sind, werden auch in Zukunft noch relevant sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Letzteres kann wiederum nur bewerkstelligt werden, wenn neue Gruppen aktiviert und in die Auseinandersetzung nicht nur über den Inhalt und die Form, sondern auch über die Materialität der Medien einbezogen werden. Denkmalpflege darf also kein elitärer Diskurs werden, sondern muss sich der Öffentlichkeit mit Verve stellen um die fachlich ermittelten Inhalte angemessen zu (re)präsentieren. Darüber hinaus können Relevanzdiskussionen durch eine breit angelegte Information und Partizipation vermieden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier leistet “WERTE.” eine gute Vorarbeit: Der Band bietet eine solide Auswahl an Positionen, die sicherlich vielen, die sich im Feld der Denkmaltheorie und -praxis sowie in den Kulturwissenschaften allgemein aufhalten, bekannt sein dürften; schafft aber durch die Auswahl, Reihung und Gruppierung unter einem jeweiligen Oberbegriff neue Zugänge und Lesarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur für KennerInnen der Materie ist dieser Band geschrieben, sondern auch für Interessierte, die die aktuellen Auseinandersetzungen und Diskurse verstehen und sich ggf. in diese einbringen wollen. Die relativ kurzen Artikel unterstützen dies, ebenso, wie die zwischen die Textblöcke eingefügten Erläuterungen der denkmalpflegerischen Grundbegriffe.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Fotoserie des schon erwähnten Fotografen Matthias Koch erweitert die Theorie in die Praxis und bietet eingangs eine kleine Wahrnehmungsschule für verschiedenste Formen von Schauplätzen der Geschichte und deren erhaltenswerten Eigenschaften.</p>
<p style="text-align: justify;">“WERTE.” liest sich insgesamt sehr gut und vermittelt trotz dem didaktischen Aufbau zu keiner Zeit fachkundige Überheblichkeit, sondern den tiefen Willen ein guter Ausgangspunkt sowohl für eine fachinterne als auch öffentliche Diskussion zu sein. Die Texte regen an weitere Recherchen und Ausflüge in einen interessanten, aber ohne solche „Helfer“ schwer zu erschließenden Bereich zu unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">So ist “WERTE.” für mich ein fundierter und unaufgeregter Band, der sein Potential auf einer sachlichen Ebene, jedoch nicht ohne Leidenschaft für die Sache ausbreitet. Er operiert insgesamt fundiert und nachhaltig, was mich persönlich sehr eingenommen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><b>WERTE. Begründungen der Denkmalpflege in Geschichte und Gegenwart</b></p>
<p style="text-align: justify;">Herausgeber: Hans-Rudolf Meier/Ingrid Scheurmann/Wolfgang Sonne (Hg.)</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Beiträgen von: Arnold Bartetzky, Anke Binnewerg, Bernd Euler-Rolle, Dominique Fliegler, Silke Haps, Hans-Rudolf Meier, Matthias Noell, Birte Pusback, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne, Susanne Thiele, Johannes Warda, Stephanie Warnke-De Nobili und Ulrike Wendland.</p>
<p style="text-align: justify;">Hardcover 256 Seiten mit ca. 40 farb. und 160 s/w Abbildungen</p>
<p style="text-align: justify;">ISBN 978-3-86859-162-0, Euro 38.00  sFr 52.00</p>
<p style="text-align: justify;">Erschienen im Februar 2013</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.jovis.de/index.php?lang=1&amp;idcatside=3759">Die Publikation auf der Webseite des Verlags</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.jovis.de/media/pdf/WERTE.pdf">Beispielseiten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Moderne Geisterstädte</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/moderne-geisterstadte-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 12:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Veranstaltungshinweis zu einem Vortrag von Brigitte Schultz zu "Modernen Geisterstädten" heute Abend im Orangelab der TU Berlin.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf die schnelle noch ein besonderer Tipp für heute Abend: Mit dem Vortrag &#8220;Moderne Geisterstädte&#8221; beschließt Brigitte Schulz, Redakteurin der Bauwelt, die Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt?“ (wir berichteten <a href="http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/archtekturwoche-zum-thema-wem-gehort-die-stadt/">über die Reihe</a> und <a href="http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/moderne-geisterstadte/">über den Vortrag</a>).</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-large wp-image-22530" alt="Architekturwoche_2013" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/04/Architekturwoche_2013-500x319.jpg" width="500" height="319" /></p>
<p style="text-align: justify;">In ihrem Vortrag spricht Brigitte Schulz zu weltweiten Geisterstädten unter der Fragestellung der Veranstaltungsreihe. Besonderes Augenmerk wird sie darauf richten, wie sich die Frage nach den &#8220;Besitzern&#8221; einer Stadt verhält, wenn eine Stadt stirbt. Sie richtet den Fokus auf die Eigenlogik von Städten, auf Machtverhältnisse, Emotionen und Erinnerungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vortrag beginnt 19 Uhr im <a href="http://orangelab.de/kontakt-anfahrt/">Orangelab der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz</a> der Eintritt ist frei. Weitere Infos <a href="http://orangelab.de/">hier</a>, den Flyer bekommt ihr <a href="http://orangelab.de/wp-content/uploads/2013/04/7_Tage_Architektur_Programm.pdf">hier</a></p>
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		<title>SA. 20.04.2013 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #02 mit Eva Reblin</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/sa-20-04-2013-1400-uhr-stadtforschertraining-02-mit-eva-reblin/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 09:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Stadtforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mapping]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Semiotik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadtforschertraining zur Semiotik der Potsdamer Straße am 20. April 14:00 Uhr in Berlin.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Straße, die Dinge und die Zeichen – ein semiotischer Spaziergang entlang der Potsdamer Straße von und mit Eva Reblin</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dass jenes Straßenschild den Namen der Straße anzeigt, sehen und wissen wir. Wir wollen uns aber fragen, in welcher Weise es dies tut. Und ist dieses Haus eben nur ein Haus, in dem man wohnt oder arbeitet? Oder finden wir in ihm nicht eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Bedeutungs(ge)schichten? Wann werden die Straßendinge zu Zeichen? Können wir unterschiedliche Arten dieser Ding-Zeichen unterscheiden? Und wenn wir Kenntnis über das Vorhandensein und die Beschaffenheit von Zeichen erlangt haben, wie können wir diese auslesen? Kann eine bestimmte Nutzung oder Nicht-Nutzung ebenfalls ein Zeichen sein? Einige Grundbegriffe der Semiotik, der Wissenschaft von den Zeichen, sollen uns hier helfen, nach Antworten zu suchen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><img title="wulle" alt="wulle" src="http://stadtstadtstadt.files.wordpress.com/2013/04/img_5715.jpg?w=420&amp;h=313" width="420" height="313" /><p class="wp-caption-text">Bei der Renovierung kommen alte Zeichen mit neuen Bedeutungsschichten zum Vorschein. Foto KMD</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-22510"></span>In unserem Spaziergang in der Potsdamer Straße wollen wir vor allem die Dinge und die Zeichen der Straße betrachten und erkunden, was sie uns über diese Straße, das Viertel, die Stadt mitteilen, was wir in ihnen lesen können. Dabei interessieren wir uns für (fast) alles, für banale (?) Verkehrs- und Straßenschilder, für Gebäude, Läden und Menschen, für Street Art und Mauerrisse, für Geräusche, Gerüche und Farben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Treffpunkt und Uhrzeit:</strong> <b>20.4.2013 </b>um <b>14:00 im Hof des ehemaligen Tagesspiegel-Gebäudes in der Potsdamer Straße 77-87</b> (zwischen Pohl- und Lützowstraße; U Kurfürstenstraße). Dauer ca. 2 Stunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle weiteren Infos zum Spaziergang und zur Teilnahme findet ihr unter www.mikromakrowelt.de. Wer sich vorab über Eva Reblin und das Thema informieren möchte, findet hier den Link zu <a href="http://tu-berlin.academia.edu/EReblin">Eva Reblins</a> Dissertation <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1979/ts1979.php">“Die Straße, die Dinge und die Zeichen”</a> und hier eine <a href="http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/buchrezension-die-strase-die-dinge-und-die-zeichen-von-eva-reblin/">Rezension</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Stadtforschertraining findet zweimonatlich, i.d.R. jeweils am 3. Samstag statt. Der nächste Termin ist ein Soundwalk und findet am 15. Juni in Erlangen statt. Der Termin im August wird frühzeitig bekanntgegeben.</p>
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		<title>Rezension „Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“ Urban Catalyst (Hrsg.)</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/rezension-mit-zwischennutzungen-stadt-entwickeln-urban-catalyst-hrsg/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 06:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[urbanoREVIEW]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwischennutzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch „Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“ von Urban Catalyst stellt viele temporäre Projekte der Stadtentwicklung "von unten" vor. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit nimmt das Interesse am Thema &#8220;Zwischen-&#8221; oder &#8220;Pioniernutzungen&#8221; deutlich zu. Das zeigen die Publikationen „Urban Reset“, <a href="http://www.urbanophil.net/urbanophil/urbanoreview/buchrezension-second-hand-spaces/">„Second-Hand Spaces“</a> und ganz frisch aus dem Druck auch die Publikation „Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“. Urban Catalyst sind Player der ersten Stunde, die schon früh temporäre urbane Dynamiken entdeckt und wissenschaftlich, wie praktisch begleitet haben.</p>
<div id="attachment_22332" class="wp-caption alignnone" style="width: 362px"><img class="size-large wp-image-22332" alt="UC Cover" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/03/978-3-86922-244-8_Cover-352x500.jpg" width="352" height="500" /><p class="wp-caption-text">Abb.: Cover „Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“</p></div>
<p><span id="more-22331"></span>Gegründet wurde das Büro im Anschluss an ein Forschungsprojekt, das schon Anfang der 2000er-Jahre die Potentiale temporärer Nutzungen für die Stadtentwicklung untersuchte. Namentlich Philipp Oswalt, Klaus Overmeyer und Philipp Misselwitz schafften es durch diese Forschung eine Aufmerksamkeit für Projekte der alternativen Nutzungen von Schwellenorten, die gleichermaßen „nicht mehr“ und „noch nicht“ sind, zu generieren.<br />
Aufgrund dieser Zwischeneigenschaften haben solche Orte Potentiale, die nicht nur einen kreativen Umgang mit der Substanz herausfordern, sondern auch planerische Konzepte benötigen, die aus den Gegebenheiten entwickelt bzw. aufgrund von Nutzungskonzepten teilweise neu erfunden werden müssen (einen interessanten Beitrag zu diesem Thema gibt es auch im Film <a href="http://bar25-derfilm.de/" target="_blank">„Bar 25 – Tage außerhalb der Zeit“</a>).<br />
Davon zeugen die im Buch versammelten Beispiele, die auf mehreren Ebenen beleuchtet und nach Handlungsformaten geordnet werden. Aus diesen Beispielen und Referenzprojekten leiten Urban Catalyst eine Typologie der Zwischennutzung ab und beschreiben auf diese Weise ganz unterschiedliche Formen des Temporären: „Lückenbüßer“, „Nomaden“, „Impulsgeber“ usf. werden kenntnisreich vorgestellt und durch Texte verschiedener namhafter Autoren und Interviews zusammengefasst, erweitert und unterbrochen. Besonders sind hierbei die vielen Beispiele aus anderen europäischen Ländern, die aufgrund sozialer, politischer und ökonomischer Schieflagen oder Krieg, z.B. in Ex-Jogoslawien, überhaupt erst denkbar wurden.<br />
Dabei bleiben Urban Catalyst aber stets analytisch und kritisch; den Projekten gegenüber ebenso, wie sich und den eigenen Ergebnissen. Diese Selbst-Kritik ist, und das wird bei der Lektüre schnell klar, unbedingt notwendig, da Zwischennutzungen oftmals als Vorboten einer gewollten Gentrifizierung gedeutet und als solche schnell einseitig vereinnamt werden. Und dieser Verdacht kommt nicht von ungefähr, denn wo Urbanität herrscht, die bunt und vielfältig gelebt wird, wo Pioniernutzungen aufgelassene oder aus der Verwertung herausgefallene Orte erfolgreich bespielen, steigt selbstverständlich auch die Aufmerksamkeit und das Interesse gegenüber dem Ort. Das wird wohl der ewige Fluch der Zwischennutzer bleiben: Ist das Konzept erfolgreich, stürzen sich sofort vielfältige Verwertungs- und Vermarktungsinteressen auf die Orte und Räume, was im Buch anhand des Beispiels aus Manchester und dem Neubau des Shopping Centers an der Arizona Road in Brcko sowie in der Realität anhand der gegenwärtigen Wandlung von Pionierprojekten in Berlin eindrücklich studiert werden kann &#8211; Am Zaun der Prinzessinnengärten ist seit einiger Zeit ein „Gentrifier“-Graffiti aufgesprüht.<br />
So kann es durchaus sein, dass Zwischennutzer an ihrer eigenen Auflösung teilhaben, da sie Prozesse in Gang bringen, die an den bespielten Orten sicher nicht ohne kreative Zwischennutzung möglich wäre. Entweder schaffen sie es den Ort gegen diese Interessen zu verteidigen oder sie werden verdrängt und finden an anderer Stelle neue Potentiale, um diese weiterzuentwickeln. Hier stellt das Buch einige Projekte vor, die diese Dynamik von Anfang an mitkalkuliert haben oder wie das WMF in Berlin, das den permanenten Neustart an jeweils anderen Orten von Anfang an zum Konzept erhoben und von vorne herein ein nomadisierendes Projekt entwickelt hat. Manchmal sind Konzepte aber auch so erfolgreich, dass Zwischennutzer zu Dauernutzern werden, die sich mit viel Verve und Ortskenntnis lokal vernetzen und Orte dauerhaft bespielen. Siehe hier das Projekt „Cable Factory“ in Helsinki.<br />
Formal ist das Buch im Stil eines Manuals aufbereitet, das eine unheimlich schöne Materialität hat; Alleine die Haptik mach unheimlich Freude beim lesen. Die Inhalte sind auf mehreren Ebenen gegliedert, die sich mir en detail jedoch weder auf den ersten noch den zweiten Blick erschließen. So sind mir z.B. die Farbwechsel immer noch nicht ganz klar geworden. Hier hätte ich mir mehr Eindeutigkeit oder eine Legende gewünscht, aus der hervorgeht, wie das Buch gedacht ist.<br />
Inhaltlich versammelt das Buch auf vielfältige Weise einen über Jahre angesammelten Wissenvorrat über Zwischennutzungen und deren Bedingungen und stellt diese einem breiten Publikum zur Verfügung. Es begibt sich aber somit auch auf eine Gratwanderung dieses Wissen nicht nur an potentielle Zwischennutzer und Zwischennutzerinnen weiterzugeben, sondern dieses gleichzeitig auch Investoren und Projektentwicklern zur Verfügung zu stellen.<br />
Trotz der Vielfältigkeit der vorgestellten Projekte, deren wissenschaftlicher Aufarbeitung und kenntnisreicher Beschreibung sowie der Begleitung und Unterbrechung der Beispiele mit Interviews und sehr guten Zwischentexten muss ich doch anmerken, dass in vielen Texten mit Begriffspaaren argumentiert wird, die sich diametral Gegenüberstehen, was mir einen Eindruck des Schwarz/Weiß-Denkens vermittelt. Ein Beispiel wäre die Unterscheidung in „Raumproduzenten“ und „Raumkonsumenten“, die wenig Spielraum für mehrere Kategorien der Raumnutzung lässt und unterschlägt, dass es auch Kategorien der Raum-Nichtnutzung, also der aktiven Nicht-Teilnahme gibt.<br />
Was mir hingegen besonders gefällt ist, dass die Stoßrichtung des gesamten Buchs weniger in Richtung &#8220;Revolution&#8221; sondern in Richtung &#8220;Evolution&#8221; geht. Richtig begeistert bin ich von den einleitenden Gedanken, der aus den Beobachtungen resultierenden Handlungsstrategien und dem „Plädoyer für einen Städtebau des Gebrauchs“. Gerade letzteres kann ich ausdrücklich unterstreichen und möchte hiermit alle urbanen Akteure auffordern mit dieser umfangreichen Sammlung guter, aber auch gescheiterter Beispiele die vorhandenen Spielräume auszuloten und somit den alten Drachen „Planung“ aktiv weiterzuentwickeln. Denn, und das ist ein echter Trost, sowohl bei Investoren als auch in der Verwaltung ist mittlerweile angekommen, dass es diese Spielräume dringend braucht um eine lebhafte und menschengerechte Urbanität zu schaffen und eine dauerhafte Attraktivität zu erhalten.</p>
<p><b>„Urban Catalyst – Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln“</b><br />
Herausgeber: Philipp Oswalt, Klaus Overmeyer und Philipp Misselwitz<br />
Erschienen im Verlag DOM publishers<br />
Softcover 384 Seiten, über 200 Abbildungen<br />
Preis € 38,00; ISBN 978-3-86922-244-8<br />
<a href="http://www.dom-publishers.com/products/de/Neuheiten/Urban-Catalyst.html?XTCsid=7c5bb3beb5bcdc5ac771afb8cce5fd8e" target="_blank">» Webseite des Verlags</a><br />
<a href="http://www.book2look.com/book/VPiifagzgU" target="_blank">» Leseprobe</a><br />
<a href="http://www.urbancatalyst.net/" target="_blank">» Webseite Urban Catalyst</a></p>
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		<title>Sonntagsfrage #4 &#8211; Um jeden Preis?</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/sonntagsfrage-4-um-jeden-preis/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 23:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder gibt es Fragen, die uns Urbanophile aufwühlen, zum Denken anregen oder ratlos zurück lassen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immer wieder gibt es Fragen, die uns Urbanophile aufwühlen, zum Denken anregen oder ratlos zurück lassen. Diese Fragen wollen wir in loser Reihenfolge als Sonntagsfrage an Euch stellen, um sie in einer größeren Gruppe öffentlich diskutieren zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute geht es um Stuttgart 21 und die Bewegung, die diese Woche in dieses Projekt gekommen ist: Einem Papier nach, das Anfang der Woche aus dem Bundesministerium für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung  der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-kritisches-dossier-zu-stuttgart-21-sorgt-fuer-wirbel.4963bfcd-65c1-4191-9183-8d48160d79d9.html">Stuttgarter Zeitung </a>zugespielt wurde, prüft der Bund Szenarien für den Ausstieg aus dem Infrastrukturprojekt. Die Nachricht wurde vom zuständigen Minister Ramsauer zwar umgehend dementiert, jedoch lt. <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/stuttgart-21-peter-ramsauer-zwischen-unterdruecktem-zorn-und-arroganz/7746326.html">Berichten einiger Medien</a> anders als von ihm gewohnt, was seitdem die Spekulation über die Richtigkeit des Inhalts befördert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Ausstieg des Bundes aus einem solchen Projekt zum derzeitigen Zeitpunkt wäre einzigartig und könnte in der Konsequenz ein Präzedenzfall für weitere Projekte sein. Denn nach allem, was wir zwischenzeitlich aus Projekten dieser Größenordnung wissen, sind es vor allem die vorbereitenden Verfahren, die einen Mangel an Augenmaß vermissen lassen und die Kosten, die bei fast allen aktuellen Projekten überproportional aus dem Ruder laufen. Da stellen sich verschiedene Fragen, die bei Legitimationsfragen beginnen und bei Finanzierungsfragen aufhören.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund möchte ich heute eine Diskussion anregen über die Frage, ob Verfahren wie z.B. Stuttgart 21 trotz dem Wissen um die Risiken und Gefahren, vor allem um die Finanzierbarkeit, da beschlossen und mehrfach legitimiert, weitergebaut oder anstatt dessen das Geld lieber in die Sanierung des jahrelang vernachlässigten Bahnhofs nach z.B. einer der existierenden Alternativen investiert werden sollte?</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz gefragt: Weiterbauen um jeden Preis?</p>
<p style="text-align: justify;">Antworten wie immer über die Kommentarfunktion. Bin gespannt auf eure Meinungen.</p>
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		<title>Video zur Wirtschaftlichkeit von Stuttgart 21</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/video-zur-wirtschaftlichkeit-von-stuttgart-21/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 07:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Video zur Kostenexplossion beim Infrastrukturprojekt Stuttgart 21]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kosten steigen und steigen&#8230; und während auf der einen Seite Ausstiegsszenarien diskutiert werden fällt auf der anderen Seite die Bahn weiter Bäume. Es geht drunter und drüber mit Stuttgart 21.</p>
<p>In <a href="http://www.zdf.de/Frontal-21/Das-Milliardengrab-26576400.html">Frontal 21</a> wurde diese Woche das Thema nochmal aufgegriffen und an die längst vorliegenden Gutachten des Bundesrechnungshofs erinnert, die schon 2009 ein sicheres Überschreiten des seinerzeit von Bund, Bahn, Land und Stadt ausgehandelten Kostendeckels prognostiziert haben.</p>
<p><a href="http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/video-zur-wirtschaftlichkeit-von-stuttgart-21/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		</item>
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		<title>SA. 16.02.2013 13:30 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING mit Sebastian Strombach</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/sa-16-02-2013-1330-uhr-stadtforschertraining-mit-sebastian-strombach/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 10:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Stadterkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Benjamin]]></category>

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		<description><![CDATA[Einladung zu einem Spaziergang auf Walter Benjamins Spuren]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Samstag veranstalten Andrea Respondek und Karsten Michael Drohsel ihr erstes gemeinsames Stadtforschertraining, das in der Folge regelmäßig stattfinden soll. Für den ersten Termin konnte <a href="http://sebastian-strombach.de/">Sebastian Strombach</a> gewonnen werden, der seinen Spaziergang<b> „Auf der Schwelle von Benjamin“</b> vorstellen wird. Sebastian hatte den Spaziergang zum <a href="http://wp.me/p17JCB-3k">Metastadt Spaziergangswettbewerb 2011</a> eingereicht und schon damals Begeisterung für seine Herangehensweise und seine Darstellung ausgelöst. Ihr seid herzlich eingeladen diesen Spaziergang zu begleiten und rund um die Yorkbrücken, Kurfürstenstraße und den Tiergarten auf den Spuren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Benjamin">Walter Benjamins </a>unterwegs sein.</p>
<div id="attachment_22313" class="wp-caption alignnone" style="width: 463px"><img class="size-large wp-image-22313" alt="Abb. Ecke Kurfürstenstraße; Grafik Sebastian Strombach" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/02/plan_benj_2-453x500.jpg" width="453" height="500" /><p class="wp-caption-text">Abb. Ecke Kurfürstenstraße; Grafik Sebastian Strombach</p></div>
<p style="text-align: justify;"><b>„Auf der Schwelle von Benjamin“</b></p>
<p style="text-align: justify;">ein Spaziergang auf Walter Benjamins Spuren von und mit Sebastian Strombach</p>
<p style="text-align: justify;">Treffpunkt:<b> </b>Yorkstraße, Eingang in den Park am Gleisdreieck (zwischen den Yorkbrücken; Nähe Bahnhof U7 / S2)</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich gerne vorbilden möchte, dem seien Benjamins Buch <a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/6571/1">&#8220;Berliner Kindheit um 1900&#8243;</a> oder ein Besuch in der <a href="http://www.stadtklause.de/">Stadtklause</a> am Anhalter Bahnhof empfohlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Veranstalter: Andrea Respondek und Karsten Michael Drohsel; Infos unter www.metastadt.wordpress.com</p>
<p style="text-align: justify;">Die Spaziergänge beginnen pünktlich! Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden oder Vermittelnden geben könnte. Am Ende der Trainings ist jeweils eine Einkehr geplant, um das erlebte zu reflektieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Termine: zweimonatlich, i.d.R. jeweils am 3. Samstag. <strong>Nächster Termin Sa. 20. April</strong> die weiteren Termine werden frühzeitig bekanntgegeben.</p>
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