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29 Beiträge von Toni
Kunst & Kultur →

My Habitat Happy – Stadtrundgang am 12.01.2019

Final Weekend im neurotitan - Habitat HappyAm Wochenende findet die Ausstellung HABITAT HAPPY mit etlichen Veranstaltungen ihr Ende: Am Samstag wird es einen Stadtspaziergang mit urbanophil zu stadtpolitischen Initiativen geben, am Sonntag werden dann die Künstler in der Galerie die Ausstellung beschließen. 

Beim gemeinsamen Spaziergang „My Habitat Happy“ treffen wir verschiedene Initiativen, die sowohl für öffentlichen Wohnraum als auch für kulturelle Freiräume kämpfen. Gemeinsam werden wir aktuelle Probleme und Herausforderungen mit denen die Gruppen konfrontiert sind besprechen, aber auch ihre Ziele und Perspektiven für 2019 erfahren.

Die Route des Stadtspaziergangs:

16.00 Uhr | Gallerie neurotitan: Kurzführung durch die Ausstellung HABITAT HAPPY
(Wo? Rosenthaler Straße 39, 2. HH, 1. OG – U Weinmeisterstraße)

16.45 Uhr | Schokoladen e.V.: Kulturelle Freiräume
im Anschluss | Gartenhaus e.V. Lottumstraße: Pachtverträge Hausprojekte
(Wo? Kneipe vom Schokoladen e.V., Ackerstraße 169 – U Rosenthaler Platz)

18.00 Uhr | RAW.CC: Bebauungspläne Umgebung RAW-Gelände
(Treff? RAW-Gelände, Eingang Warschauer Str. – S+U Warschauer Str.)

19.00 Uhr | Bizim Kiez: Vernetzung und Mieter*innen-Initiativen
(Treff? Wrangelstr. 77 – U Schlesisches Tor)

20.15 Uhr | Rummelsburger Bucht: Situation für die Anwohner
(Treff? Krachtstraße, Ecke Bahrfeldtstraße – S Ostkreuz ist noch in Laufweite)

21.30 Uhr | Ende mit Überraschung ;)

Ihr könnt die ganze Route mitmachen oder zu einzelnen Punkten dazukommen. Durch den Stadtspaziergang begleiten euch Annika Hirsekorn (neurotitan) und Toni Karge (urbanophil).

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„Habitat Happy – 300 m², cozy, short term“ – Ausstellung und wandelnde Konferenz

Das Werk "Flowing Roofline", 2018, der französischen Künstlerin Laure Catugier.

Laure Catugier, Flowing Roofline, 2018

In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Mieterhöhung, Verdrängung und Entmietung zu immer größer werdenden Ängsten einer breiten Bevölkerungsschicht gehören, entfaltet Kunst ihr unmittelbares Wirkungspotenzial: auf 300m², (nicht ganz so) cozy, (aber) short term in der Galerie neurotitan im Haus Schwarzenberg e.V. Die Besichtigung von HABITAT HAPPY beginnt am Samstag, 15.12.18, 19 Uhr, und zeigt in einer Gruppenausstellung unterschiedliche Perspektiven auf Wohnraum, u.a. aus Mexiko, Korea, Albanien, Brasilien.

Im Rahmenprogramm besteht die Möglichkeit, selbst wohnungskünstlerisch aktiv zu werden: 

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Kann man Banken lieben?

Dom-Römer-Quartier

Dom-Römer-Quartier

Zwischen Hochhausplan und Wiederaufbau – die Stadtentwicklungsplanungen von Frankfurt am Main sind nicht unumstritten. Derzeit wird das neue Quartier zwischen Dom und Römer samt des kaiserlichen Krönungsweges (scheinbar) rekonstruiert. Tatsächlich entstehen Neubauten mit historischer Verkleidung, wohl ohne den Charme der zurückgesehnten Altstadt. Das Europaviertel wird wegen seiner Gesichtslosigkeit kritisiert, die Nachkriegsmoderne soll verschwinden und im Ostend werden Kreative verdrängt. Wo soll das alles nur hinführen?

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Lulu dans ma rue – Kann ein Kiosk die Nachbarschaft zusammenhalten?

Der erste Kiosk im Marais-Viertel

Der erste Kiosk im Marais-Viertel © Bettina Kaps / Deutschlandfunk

Wenn eine Freundin, die gleich um die Ecke wohnt, in den Urlaub fährt, gieße ich bei ihr die Blumen und checke ihren Briefkasten regelmäßig. Sie macht das gleiche für mich, wenn ich mal nicht da bin. Diese kleinen gegenseitigen Hilfen machen das Großstadtleben leichter. Nicht nur für die, die keine Freunde in der Nachbarschaft haben, oder sie nicht fragen wollen, gibt es im Pariser Stadtteil Marais den Verein „Lulu dans ma rue“ (Lulu in meiner Straße), der all die kleinen ‚haushaltsbezogenen‘ Dienstleistungen vermittelt.

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Willkommensstadt – Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden

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Daniel Fuhrhop wandelte sich vom Architekturverleger, der fünfzehn Jahre lang vor allem über Neubauten publizierte, zum Buchautor (Verbietet das Bauen) und zum Bauverbot-Blogger, der sich gegen den Neubau wendet. „Willkommensstadt – Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden“, ist nun sein zweites Buch als Autor. Es untersucht, wie wir Flüchtlinge gut unterbringen, so dass Integration gelingt. Zudem wirft das Buch einen Blick zurück auf frühere Wanderungen nach Deutschland: Vertreibung, Gastarbeiter, Aussiedler, und fragt, was wir daraus lernen können – dabei werden natürlich auch Probleme angesprochen. Eingebettet wird all das in die Frage, wie wir lebendige Städte schaffen, die natürlich auch klimaschonend sein sollen. Kurz gesagt: Wenn wir mit dem KO-Argument, es gehe um Flüchtlinge, nun schnell und viel neu bauen, dann heizen wir jenen Klimawandel weiter an, der uns die nächsten Flüchtlinge beschert – und machen quasi nebenbei unsere Städte kaputt.

Damit knüpft das Buch an „Verbietet das Bauen!“ an, ist aber im Gegensatz zu dessen provokantem Grundton gelassen und positiv.

Seine Argumente wird Daniel Fuhrhop mit seinem neuen Buch vorstellen und anschließend im Gespräch mit dem Stadtplaner Georg Balzer vom Netzwerk „Architekten für Architekten“, sowie Gabriele Fink, Architektin vom Netzwerk „n-ails“, sowie Toni Karge vom Netzwerk „urbanophil“ diskutieren.

Ihr seid herzlich eingeladen, mit zu diskutieren!

Mehr Informationen hier und hier.

Wann? Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19.00 Uhr

Wo? www.plattformnachwuchsarchitekten.de
Ladenlokal Nazarethkirchstr. 39, 13347 Berlin-Wedding

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