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124 Beiträge von Till
Grüne Stadt →

Obdachlosen Stadtgründung

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(Quelle: Dignity Village)

Es ist eine schöne Geschichte, die „Dignity Village“ in Portland, USA erzählt. Weihachten 2000 errichten 8 Obdachlose in der Stadt eine Barackensiedlung, welche sich über die Jahre zu einem selbst-regierten Stadtteil entwickelt, der selbst ökologische Aspekte beim Bau neuer Häuser aufnimmt. Möglich machte die Entwicklung, neben der Hilfe von offizieller Seite, dass die Siedlung auf einem als Camping Platz ausgeschriebenen Ort liegt. Dadurch müssen nicht die strikteren Baugesetze der Stadt befolgt werden. Den Rest erzählen die Bilder und der Film „Adapt“ von Allison Oar.

Weitere Quellen: Myspace, Wikipedia

Städtebau & Architektur →

Was Höhenangst verrät

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(„Skywalking“ auf dem Fernsehturm von Macau, China; Quelle: ajhackett)

Für Baumeister Solness kann es, in dem gleichnamigen Theaterstück von Henrik Ibsen, weder architektonisch noch beruflich hoch genug gehen. Ironischerweise leidet aber gerade er an Höhenangst, welches ihm schließlich zum Verhängnis wird, als er den Richtkranz an seinem eigenen Haus anbringen will.

Eine us-amerikanische Studie wartet dieser Tage mit einer interessanten These zu den Ursachen von Akrophobie auf. In einem Versuch sollten 43 Personen visuell vertikale Entfernungen einschätzen und wieder geben. Das Ergebnis zeigt, dass Menschen mit Höhenangst eine schlechtere räumliche Wahrnehmung haben bzw. die Entfernung wesentlich schlechter einschätzen konnten. Positiv vor allem für Architekten ist an dieser Schlussfolgerung, dass sie durch das Trainieren ihrer Distanzwahrnehmung gleich auch die Angst vor Höhen therapieren können.

Städtebau & Architektur →

Abgetaucht.

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(Quelle: BauWiki TU Graz, Wikipedia)

Sucht man im Internet nach „sinking bridge“, findet man hauptsächlich versenkte oder eingestürzte Bauwerke. Diese Brücke am Kanal von Korinth in Griechenland taucht ganz freiwillig ab und wieder auf.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Das Medium bestimmt die Stadt

Der Titel der aktuellen Ausgabe von „Zeit Wissen“ widmet sich dem Thema „Die ideale Stadt„. Begleitend dazu hat Zeit Online den dreiteiligen Animationsfilm „Die Medienepochen der Stadt“ ins Netz gestellt.

Die Stadt wird in dem Film als ein Ort beschrieben, „an dem man Menschen trifft, mit denen man nicht persönlich bekannt ist und dennoch etwas zu schaffen hat“. Deshalb wird die Entwicklung der Medien wichtig, welche die Struktur der Stadt prägt. Die Stadt der Stammesgesellschaft ist in diesem Sinne eine Folge der Entwicklung der Sprache, die antike Stadt folgte der Schrift und die moderne Stadt schließlich ist eine Reaktion auf den Buchdruck. Die kommende vierte Phase wird mit dem Medium des Computers benannt, aber leider nicht weiter erläutert.

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Zu den Hintergründen der Rekonstruktionswelle

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(Karte der Rekonstruktionvorhaben. Quelle: „Projekte zum „Wieder-Aufbau und gesellschaftlicher Hintergrund“)

Über die verschiedenen Rekonstruktionprojekte in Deutschland wurde in letzter Zeit viel geschrieben und debattiert. Einen lesenswerten Beitrag (weil sein Inhalt bisher eher unberücksichtigt war) ist die Arbeit von Uwe Altrock, Professor für Stadt- und Regionalplanung der Universität Kassel. In seinem „Projekt zum „Wieder-Aufbau“ und gesellschaftlicher Hintergrund“ (Bild und Wort) beschäftigt er sich mit den Konstellationen, welche zu der in den letzten Jahren wahrgenommenen Rekonstruktionswelle geführt haben.

Für ihn folgt die Konstellation der Rekonstruktionsprojekte aus Initiativen, Politik, Bürgern und Investoren nicht einer stringente Logik. Sie sind Akteure einer politischen Arena mit unterschiedlichen Akteuren, welche in einem „Gelegenheitsfenster“ zueinander gefunden haben. Sie haben also ihre Forderungen zu einem günstigen Zeitpunkt miteinander verknüpft. Dies zeigen vor allem Karten zur geografischen Verteilung

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