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124 Beiträge von Till
Städtebau & Architektur →

Gropius Leben zum Nachhören

Es ist kein Geheimnis, dass wir Hörbeiträge mögen. Im Archiv des Bayerischen Rundfunks findet sich ein Audiofeature zum Leben Walter Gropius. Die größeren Eckdaten dürften vielen vertraut sein. Vielleicht eher unbekannt ist, dass er die Technische Hochschule in Berlin ohne Abschluss verlassen hat und es auf seinen Wunsch hin, nach seiner Beerdigung ein Fest gab.

Städtebau & Architektur →

Architekten müssen draußen bleiben

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(Quelle: www.flickr.com)

„Tours are offered through MIT. Unauthorized entry will be considered trespassing and is subject to criminal prosecution and/or fines. All MIT non-residents must check in with desk. Architects and others, these premises are off limits to you without an MIT approved escort.“

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Dharavi – Ein Slum in Bildern und Zahlen

Dharavi hat den Ruf, der größte Slum Asiens zu sein. Geschätzte 300.000 bis eine Millionen Menschen drängen sich auf weniger als 2 km2 in dem Stadtteil von Mumbai, Indien.Vor anderthalb Jahren titelte der Spiegel, der Slum oder vielmehr das Gebiet wären für 2,3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, in der Hoffnung dort würden so Büros und Appartements entstehen. Müssten die Bewohner dann weichen, würde eine Wirtschaftseinheit von jährlich 650 Millionen US-Dollar vertrieben.

Diese Zahl wird in der Fotoreportage „Mumbai’s Hidden Heart“ von der Los Angeles Times genannt. Aber nicht nur wegen der Zahlen ist die Reportage sehenswert, sondern vor allem wegen der eindrucksvollen Bilder.

Video, Film & Fotografie →

Prelinger Filmarchiv

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(Quelle: Screenshot Prelinger Archives)

Das graue Winterwetter schreit förmlich nach einem gemütlichen Filmabend im warmen Heim. Wer selbst den Weg zur Videothek scheut, kann im Prelinger Archives aus über 2.000 Filmen (als Stream oder zum Runterladen) wählen. Das Archiv wurde 1982 in New York gegründet, um Filmproduktionen vor deren Verlust zu retten. Die bereit gestellten Filme sind Produktionen, deren Urheberschutz abgelaufen ist und damit meist älteren Datums. Über eine Suchfunktion lässt sich auf der Internetseite bequem thematisch suchen. In den Rubriken Architektur und Stadt finden sich zahlreiche Filme, so dass hier jeder zum selber suchen und entdecken aufgefordert wird.

Die Web-Präsenz des Prelinger Archiv ist Teil des „Internet Archive„, das auch Audio- und Textdokumente bereit stellt. Diese Sparten sind ebenso ergiebig an Fundstücken für noch einige kalte-nasse Tage und Abende.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Der andere Energieausweis

Will man in Deutschland die Umweltfreundlichkeit von Gebäuden in einem Dokument bekunden, muss auf den Energieausweis zurück gegriffen werden. Eine fundierte Aussage über die Ökologie ist aber weitaus komplexer.

Das „United States Green Building Council“ veröffentlichte 1999 erstmals ein Bewertungssystem mit der Abkürzung LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Die Struktur dieses Systems unterscheidet zuerst in die verschiedenen Bauaufgaben wie z.B. Neubau, Umnutzung oder Bewertung einer Nachbarschaft. Für jeden Fall kommen andere Fragebögen in Betracht. Jede Frage eines Bogens ist wiederum in drei Teile gegliedert: Absicht (des zu bewertenden Punktes), Anforderung und mögliche Technologie/Strategie, um die Absicht zu erreichen. Für jede erfüllte Frage wird ein Punkt vergeben und am Ende je Punktestand die Auszeichnungen Silber, Gold oder Platin vergeben. Hier wird schon ein Unterschied zum deutschen Energieausweis deutlich: Es sind keine Zahlen im Vordergrund, sondern Aufklärung und Strategien.

Zudem wird das Bewertungssystem stetig verbessert. Die aktuelle Version ist 2.2. Eine neue Variante ist bereits in Vorbereitung.

Die letzte Frage in dem Bogen lautet übrigens, ob ein anerkannter LEED-Fachmann im Designteam ist. Vielleicht ist ein ausgebildeter Fachmann neben allen Systemen die beste Versicherung für einen umweltbewussten Umgang mit Bauwerken.

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