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124 Beiträge von Till
Grüne Stadt →

Greenpeace baut virtuelle Stadt

greepeace

(Quelle: Greenpeace UK)

Anscheinend lag bei der Suche nach einem Bild, um die verschiedenen Projekte von Greenpeace zur Energiezukunft online zu präsentieren, nichts näher als das einer Stadt. „EfficienCity“ heißt sie konsequenterweise. Der Besucher kann sich durch die Gebäude der Stadt klicken und mehr zu Kraft-Wärmekopplung, Gezeitenkraftwerke, Wärmedämmung und ähnliches lernen.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Alkoholverbot im öffentlichen Raum

Trinkende Jugendliche sind seit längerem ein politischer Dauerbrenner. Die Stadt Berlin hat gehandelt und seit Anfang des Jahres für 4 Grünanlagen ein Alkoholverbot ausgesprochen. Dazu gehört unter anderem der Bereich um den Fernsehturm. Hier sollen neben den Minderjährigen vor sich selber auch Touristen und Anwohner geschützt werden.
So sehr diese Maßnahme der Stadt auch bei den Befragten des Fernsehsenders TV.Berlin auf Zustimmung stößt, steht das Vorgehen auf juristisch wackeligen Füßen. Wie die juristische Fakultät der Humboldt Universität feststellte, fehlt sowohl eine Grundlage im Grünanlagengesetz als auch in der Verfassung. Hier wird ein Scheitern des Gesetzes nahe gelegt, sollte sich jemand auf die Allgemeine Handlungsfreiheit berufen. Ganz unbetroffen hiervon ist die Frage, ob solche Maßnahmen Probleme lösen oder nur zu anderen Orten verlagern.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Die audiophile Stadt


(Quelle: Hörstadt)

Zahlen sollen häufig die Bedeutung der eigenen Forderungen verdeutlichen. Nach dem Projekt Hörstadt wird jedes Jahr in Österreich etwa eine Milliarden Euro für Lärmsanierung ausgegeben. Das ist Geld, welches ebenso gut in die bewusste Gestaltung unseres akustischen Raumes gesteckt werden könnte.

Hörstadt ist eine Initiative in Linz anlässlich deren Titel als Kulturhauptstadt in diesem Jahr. Sie will auf den sensiblen akustischen Raum um uns aufmerksam machen und neue Wege zum Schutz der überhand nehmenden Lärmbelästigung „von der Wurstabteilung bis zum Klo“ suchen. Neben der Schaffung von beschallungsfreien Zonen und der Errichtung eines Zentrum des Hörens, ist im Linzer Stadtparlament auch eine „Grundsatzerklärung zur Stadtgestaltung und -entwicklung in akustischem Sinn“ eingereicht worden. Am 22. Januar soll über diese abgestimmt werden. Sollte sie angenommen werden, wäre Linz damit die weltweit erste Stadt mit Leitlinien zum akustischen Handeln.

Weitere Quellen: Ein Interview mit Peter Androsch auf Deutschland Radio

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und ein älterer Artikel von uns über eine Initiative in Berlin.

Städtebau & Architektur →

Mit dem Zweiten sieht man nur die Hälfte

Vor einem Monat und kurz nach der Entscheidung des Wettbewerbes zum Berliner Stadtschloss, strahlte das ZDF den Dokumentarfilm „Die Welt auf einer Insel“ aus, welcher immer noch in der Mediathek des Senders angeschaut werden kann. Hier wird die Geschichte des Hohenzollernbaus verfolgt bis zu jenem Tag, an welchem dem Publikum der Siegerentwurf für den Neubau von Francesco Stella präsentiert wurde. Die Fernsehproduktion ist fast 45 Minuten lang, doch vermisst man vor allem eins: Ein kritisches Wort zu dem Bauprojekt.

Dies ist nicht mehr so verwunderlich, wirft man einen Blick auf die Entstehungsgeschichte der Dokumentation. Das ZDF ist seit 2001 Medienpartner der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem größten späteren Nutzer des Stadtschlosses. Diese Partnerschaft umfasst die Unterstützung der gesamten denkmalpflegerischen Tätigkeit auf der Museumsinsel und ist in den Worten des Intendanten der Sendeanstalt Markus Schächter „Kernbestandteil unseres öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags„. Wirft man einen Blick in den ZDF-Staatsvertrag, sucht man allerdings vergeblich nach einem denkmalpflegerischen Auftrag des Senders. Hier wird die Aufgabe eindeutig auf das Fernsehvollprogramm gelegt und die Berichterstattung sollte „umfassend, wahrheitsgetreu und sachlich“ sein. Vielleicht hilft es in Zukunft sich nicht mehr ein Auge bei der Produktion zu zuhalten.

Städtebau & Architektur →

Bausimulatoren

(Quelle: www.rockpapershotgun.com)
Im November letzten Jahres ging die Geschichte des indischen Kranfahrers Babu Sassi durch die Medien. Er arbeitet an der Fertigstellung des mit 819 Meter angesetzten Burj Dubai und damit der höchsten Baustelle der Welt. Anscheinend lohnt es sich zeitlich nicht für ihn, zum Feierabend zurück zum Erdboden zu kommen. Es wird gemunkelt, er wäre deshalb schon über ein Jahr in der luftigen Höhe geblieben. (Daily Telegraph)

Wer da die Bauberufe in einem neuen abenteuerlichen Licht sieht, kann jetzt virtuell für eine Bewerbung üben. Die Firma Astragon aus Mönchengladbach entwickelte einen Bagger- sowie einen Kransimulator und stellt eine kostenlose Demoversion ins Netz. Allerdings muss man sich hier mit einem Einfamilienhaus zufrieden geben.

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