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Verzerrte Kartographie: Orange Bereiche bei Google Maps

Noch nicht digital zu haben: dreidimensionale Karte aus Argentinien.

Noch nicht digital zu haben: dreidimensionale Karte aus Argentinien.

Dass Google Maps nicht der kartographischen Weisheit letzter Schluss ist, haben wohl einige bereits geahnt. Henry Grabar hat auf slate.com recht anschaulich beschrieben, was die neuen orangen Bereiche auf Google Maps bedeuten und mit sich bringen: Sie sind Areas of Interest, wo es viel zu tun gibt – eine Art Flaneur-Empfehlung im Sinne von „Kommt hier her!“. Angeblich basiert es lediglichauf der Dichte von Restaurants, Bars und Geschäften, doch dahinter steht – natürlich – ein komplizierterer Algorithmus, aus dem Google sicherlich einen Vorteil schlagen möchte.

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Jetzt! 30. Berliner Denkmaltag zum Thema „Denkmal digital“

Der Tagungsort in der Denkmalkarte

Der Tagungsort in der Denkmalkarte: 30. Berliner Denkmaltag an der TU Berlin

Der 30. Berliner Denkmaltag am morgigen 15. April 2016 widmet sich den digitalen Techniken und Medien in der Denkmalpflege:

„In der Denkmalpflege und in der Bauforschung haben die Möglichkeiten der digitalen Technik längst Einzug gehalten. Für die Denkmalinventarisation sind Datenbanksysteme von großer Bedeutung, Laserscans kommen nicht nur in der Archäologie zum Einsatz. Neue Medien verändern die Forschungs- und Vermittlungswege, digitale Netzwerke befördern den Austausch und bieten Plattformen für eine aktive Beteiligung auch außerhalb der eigentlichen Expertenkreise. Das Landesdenkmalamt und die Technische Universität Berlin/Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege laden ein zu Vorträgen und Diskussionen über die Chancen, aber auch die Probleme und Gefahren einer digitalen Denkmal-Welt.“ (Landesdenkmalamt Berlin, Programmflyer)

Weitere Informationen zum Programm, zum Tagungsort TU Berlin und zu den Veranstaltern finden sich unter diesem Link.

 

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Ortsnamenendungenkartografie

Weg-Weiler-Werder

Recht unterschiedlich verteilt: die Endungen -weg, -weiler und -werder.

Ein Posting zum Lernen: Furten und Burgen gibt – oder vielmehr gab – es überall. Endlich kartographisch begründet wurde der Eindruck, den wohl schon viele Urbanophile hatten: besonders der Nordosten Deutschlands ist durch -ow, -in und -itz gekennzeichnet (Malchow, Malchin, Zinnowitz), während in Süddeutschland alle Ortsnamen auf -ing(en), -zell und -ach enden (Göppingen, Radolfzell, Wurzach).

Moritz Stefaner hat in seinem Beitrag auf truth-and-beauty.net die typischen Ortsnamen-Endungen mit Geonames verschnitten und heraus kamen 54 wunderbare Karten.

Ganz besonders spannend ist die Karte zur Endung -berg: Die Unterschiede in Deutschlands Topographie von den Alpen bis zur Küste schlagen sich in der Verteilung der fast 4000 Orte, die auf -berg enden, kaum wieder. Es zeigt: Berge sind auch bei Ortsnamen relativ.

Überraschend gleichmäßig verteilt: die Endung -berg.

Überraschend gleichmäßig verteilt: die Endung -berg.

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Planetizens Top-10-Websites 2015

Urbanophobe StreetDie US-amerikanische Stadtplanungs- und Städtebau-Website Planetizen hat wie auch schon letztes Jahr ihre Top 10 der besten Websites veröffentlicht, die sich mit Städtebau, Stadtentwicklung und Stadtplanung auseinandersetzen. Die Autoren schreiben, dass die Liste nicht unbedingt die allerneuesten Möglichkeiten von Online Tools und Crowsdoursing darstellt, sondern um gut ausgesuchte Verknüpfungen von zahlreichen denkbaren Möglichkeiten.

Urbanophils absoluter Favorit ist das Tool Streetmix (siehe Abbildungen), bei dem Straßenquerschnitt nach Belieben zusammengestellt werden können. Zwar lässt sich das Ergebnis nicht in AutoCAD oder InDesign übertragen, trotzdem ist die Gefahr groß, sich als urbanophiler Mensch hier „festzuspielen“.

Auch die anderen Webseiten der Liste können sich sehen lassen: von Fußgänger-CrowdSourcing in Denver bis zu einem Simulationstool des steigenden Meeresspiegels für US-amerikanische Großstädte. Es lohnt sich ein Besuch!

Urbanophil Street

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Städte sortieren

Ein wunderbares Tool hat der Pogrammierer Hans Hack entwickelt. Was er schon für sein Projekt Prison Typology entwickelt hat, funktioniert nun für sämtliche Gebäude in einem Quartier. Das Projekt Sorted Cities ordnet die Gebäude aufgrund ihrer Grundflächengröße und bringt sie in eine ästhetisch ansprechende Übersicht.

‚Sorted Cities‘ is an ever-growing collection of posters, based on building footprints that have been sorted by size and shown in proportion to each other. […] In the pursuit of visualising unique architectural constellations, groupings and typologies he has programmed a map based tool to automatically carry out a selection and sorting process of any city’s urban fabric.

Mit dem dazugehörigen Tool, kann jeder sein Quartier auf Basis von Open Street Map auswählen und eine eigene Datei erstellen  (die allerdings nur in Postkartengröße zum Download verfügbar ist).

Für U-Bahnen hat dies der Künstler und Stadtplaner Neil Freeman bereits umgesetzt – sein Projekt Subway systems at the same scale vergleicht diese weltweit.

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