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StadtBauwelt zu „Silicon Valley Urbanism“

Jedes Kind kennt das Silicon Valley, die Technikwunderschmiede im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch kaum jemand weiß, wie es dort aussieht. Dabei sind die amerikanischen IT-Konzerne aktuell dabei, futuristische Visionen für unsere Städte zu entwerfen, die tief in der räumlichen Biographie der Hightech-Region verwurzelt sind. Höchste Zeit, mal einen Blick auf die städtischen Auswirkungen von Google und Co. zu werfen und zu verstehen, was da in Zukunft vielleicht auch auf uns zukommt.

Ende Dezember erschien die neue Ausgabe der StadtBauwelt, die von den urbanophilen Hans-Hermann Albers und Felix Hartenstein als Gastredaktion mitgestaltet wurde. Das Heft  trägt den Titel „Silicon Valley Urbanism“, angelehnt an das gleichnamige Buch der Architektin und Autorin Alexandra Lange. In ihm setzen sich die beiden mit Eindrücken auseinander, die sie 2015 während einer Reise nach Kalifornien gemacht haben, wo sie die Firmencampusse von Apple, Facebook, Google und Tesla besuchten. Dabei fiel ihnen auf, wie monoton, abgeschottet und städtebaulich banal diese Areale sind.

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Print Your City-Mobiliar

Die Sitzbank aus dem 3D-Drucker

Ein tolles Projekt, welches nicht nur Stadtmöbel produziert, sondern auch Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen fördern will ist Print your City. Das vom Designüro The New Raw initiierte Projekt setzt auf 3D-Priting, um neues Stadtmobiliar aus Plastik herzustellen. Erstes Projekt ist die xxx-Bank:

XXX is our first prototype designed for the city of Amsterdam. It is a bench made out of the same amount of plastic waste two Amsterdammer produces every year.

 

[via: goodimpact]

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Das Internet-Institut kommt nach Berlin

Homepage Internet-InstitutIm Herbst 2015 schrieb das BMBF die Gründung des „Deutschen Internet-Instituts für die vernetzte Gesellschaft“ aus. „Ein öffentlich finanziertes Forschungsinstitut wird in einem interdisziplinären Ansatz die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und partizipativen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen“ hieß es damals.

Ein Berlin-Brandenburger Verbund aus Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Potsdam und Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme bewarb sich und erhielt den Zuschlag, wie das BMBF letzte Woche bekannt gab. Man habe sich für den Standort Berlin entschieden, da sich dieser durch leistungsstarke Hochschulen und eine vitale Start-up-Szene auszeichne. Das Internet-Institut erhält in den ersten fünf Jahren eine Förderung von 50 Millionen Euro vom BMBF.

Aufgabe des neuen Instituts ist es, aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung entstehen, zu untersuchen und  politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu entwerfen. Schwerpunkt wird die Zusammenarbeit von Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit Designforschung und Informatik sein. Die Arbeitsweise besteht in einem Mix aus Grundlagenforschung, der Entwicklung konkreter Lösungsansätze und „Labs“, in denen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Wissenstransfer zusammenkommen.

Mit einem Projekt zu Smart Cities und einem zu digitalen Nachbarschaften sind auch erste urbane Themen dabei. Man darf gespannt sein auf das Internet-Institut, wir werden es beobachten. Mehr Informationen: vernetzung-und-gesellschaft.de

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Kurzbericht – Morgenstadt makeathon

Für Urbanophil war Marc Alternburg Teilnehmer des Makeathons des Fraunhofer IAO in Stuttgart und berichtet von seinen Eindrücken.

Foto: Ludmilla Parsyak / © Fraunhofer IAO

Foto: Ludmilla Parsyak / © Fraunhofer IAO

Am 27. und 28. September fand in Stuttgart die Morgenstadt-Werkstatt statt, zu der sich Vertreter der Morgenstatt Initiative des Fraunhofer IAO zusammenfanden. Die Morgenstadt Initiative ist ein Verbundvorhaben, welches der Frage nachgeht, wie die Stadt von morgen aussieht, welche Technologien relevant sein werden und wie wir in dieser Stadt der Zukunft leben und arbeiten werden.

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Makeathon & Verlosung

morgenstadt_urbanophil

Im Zeitalter von Smart Cities und einer zunehmenden Digitalisierung ergeben sich ganz neue Herausforderungen und Chancen für Mitgestaltung an den Städten. Hierbei sind Maker-Kultur und Civic Hacking wichtige Formen selbstinitiierter Partizipation – also eine Form der Technikanwendung von unten. Das Fraunhofer IAO, welches aktuelle mit der Morgenstadt-Initiative Smart City-Entwicklungen mit erforscht und selbst entwickelt, führt nächste Woche in Stuttgart einen Makeathon durch, auf dem Urbanophil vertreten sein wird.

Ein Makeathon (von »to make« und »Marathon«) ist ein interaktives Format für alle, die Ideen haben und etwas bewegen wollen – Macher eben. In Teams wird zusammen gedacht, gestaltet, programmiert und der Kreativität freien Lauf gelassen. Auf dem Smart City Makeathon entwickeln Wissenschaftler gemeinsam mit Bürgern, Studierenden, Kommunen und Wirtschaft kluge Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.

Am besten werden solche Veranstaltungen, wenn möglichst viele Menschen daran teilnehmen. Daher sind unsere urbanophilen Leser im Raum Stuttgart eingeladen, sich zu beteiligen und selbst teilzunehmen – die Anmeldung ist kostenlos.

Als Inspiration und Vorbereitung verlosen wir 2 Bücher „Morgenstadt. Wie wir morgen leben: Lösungen für das urbane Leben der Zukunft“. Hierzu einfach eine Mail an s.hoeffken@urbanophil.net mit dem Betreff die „Stadt von morgen“ schreiben und in einem kurzen Satz kurz erläutern, was die Stadt von Morgen eurer Meinung nach braucht.

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