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Konferenz | Stadt der Ströme

Unsere Städte stehen vor großen Veränderungen: Sind es die digitalen neuen Möglichkeiten zur Stadtkartierung und –analyse, die Herausforderungen ob des Paradigmenwechsels einer immer stärker partizipierenden Gesellschaft oder die Frage nach den neuen Methoden der Wissensvermittlung in der digitalen Ära. Die vielfältigen Veränderungen müssen begriffen und gestaltet werden.

Dem hat sich die Konferenz Stadt der Ströme angenommen und diskutiert die daraus resultierenden Konsequenzen und Möglichkeiten:

Das übergeordnete Thema der Konferenz sind die vielfältigen Schnittstellen zwischen digitaler und analoger (physischer) Stadt. In fünf Themenblöcken wollen wir aus verschiedenen Perspektiven (u.a. Soziologie, Design, Kulturarbeit, Architektur und Psychologie/Soziale Arbeit) die Wechselwirkungen zwischen neuen digitalen Services und Lebenswelten und Entwicklungen in der Architektur, Stadtplanung, Quartiersmanagement etc. diskutieren.

Die fünf Themenblöcke sind:

  1. Datenströme „Mapping the City“ | Wie sich die Wahrnehmung der Stadt durch die digitalen Technologien verändert
  2. Lebenswelten | Wie sich die Lebensweisen und die Beteiligung an den öffentlichen Angelegenheiten verändern
  3. Institutionen | »The Informational City« Wie sich die städtischen Einrichtungen und deren Funktionen ändern
  4. Res publica | Wie sich die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten verändert
  5. Interventionen im Stadtraum | Wie soziale Skulpturen die Städte verändern

 

Urbanophil ist Medienpartner der Konferenz und wird von dort berichten.

Bis 30.04. können noch die Early-Bird-Tickets erworben werden. Also, bis dahin.

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Interaktive Karte der Bevölkerungsdichte

Wenngleich sicherlich keine brandneue Erkenntnis, aber die interaktive Karte zur weltweiten Bevölkerungsdichte von Derek Watkins öffnet einem doch wieder aufs neue, wie sich die Weltbevölkerung verteilt. Per Schieber kann man die Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer auswählen und auf der Karte werden nur die Gebiete angezeigt, in denen mehr als die ausgewählte Bevölkerungsdichte zu finden ist.

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Google „Street“View der Rhätischen Bahn

Nach Google Maps für NES, nun eine weitere, neue Funktion von Google Maps: StreetTrainView der Rhätischen Bahn in der Schweiz, die UNESCO-Welterbe ist.

Zwar nicht im klassischen Sinne „urban“, aber einfach schön! Hier der Link zur Karte.

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Google Maps in 8-Bit

Google hat am heutigen 1. April angekündigt, eine Google Maps-Version für das Nintendo Entertainment System (NES) zu veröffentlichen. Nach dem obligatorischen Pusten in die Cartridge, steckt man Google Maps NES-Edition einfach in das NES, verbindet es per Modem mit dem Internet und los geht’s.

Und wer gerade die Kiste mit, in der das NES eingepackt ist nicht zur Hand hat: Heute bei Google Maps einfach bei der Auswahl zwischen Karten- oder Satellitenansicht auf „Mission“ gehen und schon taucht man in die wunderbare 8-Bit-Welt ab.

Zugegeben: Das ist ein bisschen nerdig. Und es ist auch ein Aprilscherz. Dennoch: Schöne Aktion! :-)

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Tagungsbericht 6a | Persönliches Fazit zur Tagung „Die Revolution im Zwischenraum“ der Urbanauten

Wenn du eine Revolution planst, denk an die Zwischenräume!

Die hoffnungsvolle Botschaft ist, dass es gut um den Raum bestellt ist, denn trotz neuer Raumkategorien, die durch die Verlagerung vieler privater und öffentlicher Belange in den virtuellen Raum entstehen, braucht es immer noch die Straße als niedrigschwelligen öffentlichen Ort des Austauschs, des Diskurses, des Kampfes. Wie die Bilder aus Nordafrika und dem arabischen Raum zeigen beschleunigten Internet und die sozialen Netzwerke zwar ein Aufbegehren, schlussendlich wurden die relevanten politischen Siege auf der Straße ausgefochten. So beginnt mein persönliches Fazit der Tagung „Revolution im Zwischenraum“ mit der Erkenntnis aus u.a. dem Vortrag von Slobodan Djinovic und Rania Gafaar, dass eine Revolution reale, virtuelle und digitale Räume braucht, um sich in voller Konsequenz entfalten zu können und nicht nur durch das Internet ermöglicht wird. Rania Gaafar ging sogar so weit, zu behaupten, dass die Arabische Revolution auch ohne Facebook, Twitter et al. passiert wäre, denn nach ihrer Beobachtung vor Ort war die Zeit ohnehin reif für grundlegende Veränderung gewesen.

Soviel zum einen thematischen Teil der Tagung, der andere Teil ist für mich jedoch wesentlich schwerer zu fassen, da mir bis zum Schlussvortrag der Sprung vom „Arabischen Frühling“ über Stuttgart 21 zur Münchener Partizipationspolitik nicht ganz klar und deutlich geworden ist. Sicher, der gemeinsame Nenner ist die digitale Revolution, die täglich neue Gadgets und Applikationen schafft, neue Demokratisierungstools generiert, die in totalitär geführten Ländern dringend gebraucht werden. Auch klar, dass diese Tools Strategien hervorbringen, die auch hierzulande im Protest für oder gegen v.a. städtebauliche Maßnahmen zum Einsatz kommen können. Aber ob ich selbst Stuttgart 21 und die Open Data-Bewegung in die Revolutionsschublade einsortieren würde, halte ich für fraglich. Hier denke ich ist der von Peter Kusterer (IBM) eingeführte Begriff der Evolution angebrachter.

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