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Interaktive Karte der Bevölkerungsdichte

Wenngleich sicherlich keine brandneue Erkenntnis, aber die interaktive Karte zur weltweiten Bevölkerungsdichte von Derek Watkins öffnet einem doch wieder aufs neue, wie sich die Weltbevölkerung verteilt. Per Schieber kann man die Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer auswählen und auf der Karte werden nur die Gebiete angezeigt, in denen mehr als die ausgewählte Bevölkerungsdichte zu finden ist.

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Google „Street“View der Rhätischen Bahn

Nach Google Maps für NES, nun eine weitere, neue Funktion von Google Maps: StreetTrainView der Rhätischen Bahn in der Schweiz, die UNESCO-Welterbe ist.

Zwar nicht im klassischen Sinne „urban“, aber einfach schön! Hier der Link zur Karte.

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Google Maps in 8-Bit

Google hat am heutigen 1. April angekündigt, eine Google Maps-Version für das Nintendo Entertainment System (NES) zu veröffentlichen. Nach dem obligatorischen Pusten in die Cartridge, steckt man Google Maps NES-Edition einfach in das NES, verbindet es per Modem mit dem Internet und los geht’s.

Und wer gerade die Kiste mit, in der das NES eingepackt ist nicht zur Hand hat: Heute bei Google Maps einfach bei der Auswahl zwischen Karten- oder Satellitenansicht auf „Mission“ gehen und schon taucht man in die wunderbare 8-Bit-Welt ab.

Zugegeben: Das ist ein bisschen nerdig. Und es ist auch ein Aprilscherz. Dennoch: Schöne Aktion! :-)

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Tagungsbericht 6a | Persönliches Fazit zur Tagung „Die Revolution im Zwischenraum“ der Urbanauten

Wenn du eine Revolution planst, denk an die Zwischenräume!

Die hoffnungsvolle Botschaft ist, dass es gut um den Raum bestellt ist, denn trotz neuer Raumkategorien, die durch die Verlagerung vieler privater und öffentlicher Belange in den virtuellen Raum entstehen, braucht es immer noch die Straße als niedrigschwelligen öffentlichen Ort des Austauschs, des Diskurses, des Kampfes. Wie die Bilder aus Nordafrika und dem arabischen Raum zeigen beschleunigten Internet und die sozialen Netzwerke zwar ein Aufbegehren, schlussendlich wurden die relevanten politischen Siege auf der Straße ausgefochten. So beginnt mein persönliches Fazit der Tagung „Revolution im Zwischenraum“ mit der Erkenntnis aus u.a. dem Vortrag von Slobodan Djinovic und Rania Gafaar, dass eine Revolution reale, virtuelle und digitale Räume braucht, um sich in voller Konsequenz entfalten zu können und nicht nur durch das Internet ermöglicht wird. Rania Gaafar ging sogar so weit, zu behaupten, dass die Arabische Revolution auch ohne Facebook, Twitter et al. passiert wäre, denn nach ihrer Beobachtung vor Ort war die Zeit ohnehin reif für grundlegende Veränderung gewesen.

Soviel zum einen thematischen Teil der Tagung, der andere Teil ist für mich jedoch wesentlich schwerer zu fassen, da mir bis zum Schlussvortrag der Sprung vom „Arabischen Frühling“ über Stuttgart 21 zur Münchener Partizipationspolitik nicht ganz klar und deutlich geworden ist. Sicher, der gemeinsame Nenner ist die digitale Revolution, die täglich neue Gadgets und Applikationen schafft, neue Demokratisierungstools generiert, die in totalitär geführten Ländern dringend gebraucht werden. Auch klar, dass diese Tools Strategien hervorbringen, die auch hierzulande im Protest für oder gegen v.a. städtebauliche Maßnahmen zum Einsatz kommen können. Aber ob ich selbst Stuttgart 21 und die Open Data-Bewegung in die Revolutionsschublade einsortieren würde, halte ich für fraglich. Hier denke ich ist der von Peter Kusterer (IBM) eingeführte Begriff der Evolution angebrachter.

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Tagungsbericht 5 | Die Bedeutung von Räumen – ob virtuell oder digital

Unter dem Motto: „Da kann ja jeder kommen. Über die Amateurisierung der Welt“, sprach Dirk von Gehlen in seinem Vortrag am Sonntag morgen darüber, wie sich die Welt durch die Demokratisierung der Produktionsmittel und damit verbundene zunehmende Kompetenz von Amateuren verändern wird. Von Gehlen, der Redakteur der Süddeutschen Zeitung ist, wies darauf hin, dass der Begriff vom lat. amare komme und somit „Amateur zu sein heißt, etwas aus Liebe zu tun“ und sprach damit einen fundamentalen Wandel des digitalen Zeitalters an, der auch gerne mit user-driven-innovation beschrieben wird. Aus Begeisterung beschäftigen sich Menschen mit Themen und erlangen, durch ausdauernde Beschäftigung, eine hohe Kompetenz in diesem Bereich. Damit „wächst die Könnerschaft auf allen Ebenen und die Grenze zwischen Profis und Amateuren wird zunehmend dünner“ wie ein Zuhörer anmerkte. Welch gravierenden Wandel dies für die Medien bedeutet, zeigt sich beispielshaft an der Tagesschau. Zwar schaue man diese immer noch, aber man wisse bereits im Vorfeld, was dort die relevanten Themen sein werden. „Die Menschen gehen sozusagen satt ins Restaurant“, was dann natürlich ein neues Geschäftsmodell erfordere. Als Informationslieferant seien die Medien veraltet, stattdessen können sie ein verbindendes (und exkludierendes) Element, indem sich das Lebenskonzept durch den Medienkonsum ausdrückt. Die Lösung ist, das zu nutzen, „was Internet kann: Menschen verbinden und Haltung kommunizieren“.

Allerdings wurde auch die Kehrseite andiskutiert, nämlich die Frage, woran man den Könner vom Scharlatan unterscheiden könne, wenn jeder zu etwas eine Meinung hat und diese im Netz uneingeschränkt publizieren kann. Diese Lücke zu schließen wäre, so der Vorschlag, doch eine gute Möglichkeit bei der Neuausrichtung veralteter Medien. Auch die Schaffung eines Online-ADAC, den Begriff hat von Gehlen vor einem Jahr geprägt, wäre eine sinnvolle Möglichkeit, wie hier nachgelesen werden kann.

Benjamin David von den Urbanauten ließ kurz vor dem Mittagessen alle nochmal erzittern, in dem er androhte ein kurzes Schlusswort zu sprechen...

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