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„Vernetzte Stadt“ zum Anfassen – Professor Muñoz zu Smart Santander

Smart Santander Map

Smart Santander Map

Die nordspanische Stadt Santander hat die Möglichkeiten neuer IT-Infrastruktur oder auch das „Internet of things“ (IoT) zu ihrem Thema gemacht. Beim diesem Internet der Dinge handelt es sich grundsätzlich um via Internet verbundene und kommunizierende Geräte und Datenbanken. Dieser Daten- oder Informationsaustausch soll dabei zu einem städtischen oder unternehmerischen Mehrwert führen. Ähnlich wie in Friedrichshafen (D) oder Songdo (China) kooperieren die Stadt (Bürgermeister, Fachverwaltungen), Forschungsinstitut und ein großes Telekommunikationsunternehmen. Die Partner in Smart Santander ergreifen die technischen Möglichkeiten um Prozesse in der Stadt zu analysieren, zu vermessen und durch resultierende Erkenntnisse oder neue Systeme besser zu steuern. Was heißt das praktisch?

Im Austausch mit Luis Muñoz, Professor an der Universität von Cantabria und technischer Manager von Smart Santander, konnte unser Gastautor Stefan Fritzsche von clubvirtuel Fragen klären und einen handfesten Eindruck vom Stand der intelligenten Stadt „Smart Santander“ gewinnen.

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Die Karte der Küsse

Digitale Online Karten setzen immer wieder kreative Potentiale frei und daraus entstehen die schönsten Ideen. Eine wirklich gelungene Umsetzung ist das Projekt „Toronto Kiss Map„. Hier können die Nutzer ihre Küsse, die sie in Toronto genossen haben, eintragen und beschreiben. Die schönste Geschichte wir dann zum „Kiss of the Month“ gewählt. Der aktuelle liest sich folgendermaßen:

It was during our elementary school dance in the gym, and we snuck off to hide on the stage, behind the curtain.  It was dark and so our first attempt had his warm lips land on my nose.  We giggled and tried again, successfully.

Damit zeigt sich, dass Städte Orte von zahlreichen Erinnerungen sind, die immer wieder neu geschrieben und weitergegeben werden. Eine poetische und schöne Narration der Stadt Toronto.

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London Tube Map Music Video

Eine hübsche Video-Visualisierung des Londoner U-Bahnnetzplans. Der Song „Strange Train“ stammt von den Creeping Charlies. Viel Spaß!

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The Augmented City

Augmented Reality ist immer stärker im Kommen (siehe z. B. hier). Unser Verhalten als Touristen wird sich womöglich bereits in ein paar Jahren grundlegend geändert haben. Man zeigt einfach mit der Kamera des eigenen Smartphones auf einen Straßenzug, ein Gebäude oder ein Denkmal und es sagt einem, was es ist, öffnet den Wikipedia-Artikel und sucht Fotos von Flickr & Co. zusammen.
Keiichi Matsuda stellt sich in diesem Video (in 3D) eine Welt vor, in der sich zukünftig die ganze Stadt und Umwelt nach den Wünschen der Nutzer anpassen lässt. Auf dem Weg zu Bahnhof, um eine Freundin abzuholen, passt man noch schnell den Bautyp, die Fassadenfarbe, die Street-Art-Motive und die Straßenbegrünung nach dem eigenen Geschmack an.

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Urban Defender


Studierende der Zürcher Hochschule der Künste haben das interaktives Stadtspiel „Urban Defender“ entwickelt, bei dem Mannschaften mit einem Ball Blöcke in der Stadt für sich in „Anspruch“ nehmen. Der Ball ist mit diverser Technologie vollgestopft (GPS, Beschleunigungssensor, drahtlose Kommunikation, Vibrationsfunktion, LEDs usw.), um den Spielverlauf in einer digitalen Karte nachzeichnen und auswerten und den Spieler eine Rückmeldung über den Spielverlauf geben zu können.

Until now, when thinking about various zones and districts we thought about parks, streets, business buildings – the purpose of the zone. We tried to change this point of view. For our game, not the purpose (business, travel, recreation, eating, entertainement) of the zone is important. The people who identify themselves with the district are important (I live in there – it is my home, i love/hate this district, I eat / work / go to school here). A person who identifies with a district, want’s to own the district.

Inspiration für die Studierenden waren Straßengangs, die ihre Straßenzüge und -blöcke sichtbar für sich „claimen“. Das sollte spielerisch von jung und alt nachempfunden werden können – allerdings nicht am Computer, sondern in der realen Welt.

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