Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Kategorie »Digitale Stadt« RSS
Digitale Stadt →

Gesamt Berlin mit echten Fassaden in Google Earth

google-earth_marzahn

Die meisten dürften das alte 3D-Stadtmodell Berlin für Google Earth kennen und vielleicht auch schon runtergeladen haben. In Fachkreisen gab es Diskussionen um die Standardfronten, die einfach über die 3D-Modelle gemappt wurden und somit ein Abbild der Realität vorgegaukelt wurde, welches das Modell nicht hergab. Dies führte dazu, dass manch moderner Bau mit einer historischen Fassade belegt wurde. Nun ist dieses Problem behoben, denn es wurden

rund 500.000 Gebäude auf 890 km2 Stadtgebiet aus der Luft fotografiert und die Dächer mit Laser vermessen. Hinzu kommen rund 80 detailliert modellierte Sehenswürdigkeiten und fünf sogar von innen zu erkundende Gebäude (Olympiastadion, Sony Center, Reichstag, DZ-Bank und Hauptbahnhof).(Quelle: www.3d-stadtmodell-berlin.de)

Damit werden nicht mehr nur die „Innenstadt“-Bereiche im S-Bahnring, sondern auch die Großsiedlungen und Vororte als 3D-Modelle bereitgestellt. Zwar sind aufgrund der automatisierten Erstellung noch vielfach Fehler auszumachen, aber nichts desto trotz ein beeindruckender Schritt.

weiterlesen →

Digitale Stadt →

Artikel „Gefühlte Welt“

Screenshot des OpenStreetMap-Layers für Google Earth

Und wieder ein Hinweis in eigener Sache. Mit Freude kann ich verkünden, dass mein Artikel über digitale Karten in der neuen Ausgabe des Magazin SZ Wissen erschienen ist.

„GEFÜHLTE WELT – Kommentierte Stadtpläne, Fotos auf Google Maps: Subjektive Karten verändern unser Bild der Erde. Forscher und Stadtplaner profitieren von dieser neuen Datenvielfalt“

Der Artikel beschäftigt sich mit den neuen Möglichkeiten durch Webmapping-Programme wie Google Earth und Maps für die Wissenschaft (biomapping, emomap) und zeigt die gesellschaftlichen Konsequenzen dieser veränderten Weltsicht. Neben der politischen Konsequenzen von Google Earth-Bildern in einem Fall in Bahrain, geht es auch um Bewegungen wie die openstreetmap Initiative.

Anmerkungen und Hinweise sind gerne gesehen.

Digitale Stadt →

Spam-Architektur

(Bild von www.sq.ro)

Jeder kennt sie, jeden nerven sie – Spam-Mails. Unnötig, zeitraubend und einen großen ökonomischer Schaden verursachen sei auch. Dass man diese Datenflut kreativ nutzen kann, zeigt das Projekt Spam-Architecture von Alex Dragulesco. Regelmäßige Muster, der Rhytmus und Schlüsselwörter der einlaufenden Spammails bestimmen die Struktur der Gebilde, die dann expressionistisch-experimentell daherkommen.

[via twitter.com/archimania]

Digitale Stadt →

Google Earth, der Blick von oben und die Auswirkungen auf unsere Städte

Entwurf des Büros ALL-Architekten

Ein Entwurf für ein Gebäude, welches auch per Google Earth zu sehen wäre (Quelle: ALL-Architekten)

Ein Beitrag in eigener Sache: Ich freue mich mitteilen zu können, dass mein Artikel „Ein neuer Blick auf die Welt – Die Demokratisierung der Gottesperspektive“ auf Telepolis veröffentlicht wurde.

In dem Artikel, mit dem ich an meine Diplomarbeit zum Thema „Google Earth in der Stadtplanung“ anknüpfe, beschreibe ich die Veränderungen der Weltsicht durch technische Entwicklungen, wie Flugzeug und Bahn. Wenn diese Entwicklungen der Mehrheit der Menschen zur Verfügung steht, dann verändern sie mit der Zeit deren Sehgewohnheiten – und damit auch unsere Umwelt. Die Auswirkungen (auf Architektur und die gebaute Umwelt) durch die zunehmende Verbreitung von Virtual Globes werden anhand von unterschiedlichen Beispielen dargestellt.

Aber lest selbst. Über weiterführende Gedanken, Kritik und Kommentare würde ich mich freuen.

Digitale Stadt →

Emotionen und Google Earth

emomap
Erste Visualisierungen der Daten (Quelle: CPE)
An der TU Kaiserslautern läuft derzeit das Projekt emomap, welches sich mit der Kartierung von psychologischen Daten im städtischen Raum beschäftigt. Im Rahmen von Spaziergängen durch die Mannheimer Innenstadt werden – mittels des Smart-BandsHautwiderstand und Pulsschlag, sowie per GPS die Geokoordinaten gemessen. Diese können dann in z.B. in Google Earth visualisiert werden. Das Projekt knüpft an die Projekte Biomapping (wir berichteten), e-motion-city.com und Erkenntnisse zur Nutzung von Google Earth in der Stadtplanung an. Ziel ist dabei herauszufinden, ob und wie sich emotionale Regungen von Menschen im Stadtraum messen lassen.

Die Studenten haben eigene Blogs (1, 2, 3, 4), auf denen die Entwicklung mitverfolgt werden kann. Seminarleiter Peter Zeile und Mitinitiator Stefan Höffken (urbanophi.net) werden im Rahmen des Vortrags „Google Earth, GPS, Geotagging und neue Möglichkeiten für die Stadtplanung – Ein emotionales Kiezportrait“ auf der CORP die ersten Ergebnisse präsentieren (das komplette Paper hier).

nach oben ↑
Themen