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Neue Stadtsichten | Stadtbilder

stadtbilder

Dass Städte mehr sind als physiche Infrastrukturen zeigt ganz wunderbar das schöne Projekt Stadtbilder von Moritz Stefaner. Er schreibt sein Projekt als

an attempt to map the digital shape of cities. I am increasingly fascinated by the idea of mapping the “real world” — life and culture as opposed to just physical infrastructure

Für die drei deutschen Städte Berlin, Hamburg, München hat er Daten von Location Based Services wie z.B. Yelp und Foursquare ausgewertet und grafisch gelungene Stadtbilder geschaffen, die man auch als Poster kaufen kann. Zudem erklärt Stefaner für Interessierte auf seiner Seite die Vorgehensweise.

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Live-Retusche an der Bushaltestelle

Im Rahmen der Adobe Creative Days hat der schwedische (aber in Berlin lebende) Fotograf und Photoshopper Erik Johansson eine Live-Retusche von wartenden Fahrgästen an einer Bushaltestelle gemacht. Dazu wurde anstelle der üblichen Werbung im seitlichen Leuchtkasten ein Computer-Monitor installiert, der mit einem Rechner in einem vis-a-vis geparkten Van verbunden war. Vom Van aus wurden Fotos von den wartenden Fahrgästen geschossen, die quasi in Echtzeit von Johansson bearbeitet und auf das Display in der Haltestelle gesendet wurden. Tolle Aktion, die ganz offenbar auch super bei den Fahrgästen angekommen ist.

via Pop-Up City

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TOKYO CITY SYMPHONY – Die interaktive Stadtsinfonie

Anlässlich des 10. Jubiläums des Tokioter Neubaugebiets Roppongi Hills sind alle Interessierte dazu aufgerufen, eine Stadtsinfonie für Tokio zu schreiben. Schreiben ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn auf tokyocitysymphony.com kann man per Tastaturanschlag die Musik interaktiv komponieren. Diese wird dann per 3D-Visualisierung auf die „Fassaden“ eines 1:1000-Modells des Stadtteils projiziert, so dass nicht nur Musik, sondern auch eine schicke visuelle Präsentation entsteht. Viel Spaß beim Musizieren!

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Mobile Stadtforschung: Urban Apps

von Nathalie Wachotsch

Mobile Application bzw. Apps gibt es inzwischen für fast alles und für sämtliche Zielgruppen. City-Apps sollen das urbane Leben erleichtern. Das Smartphone soll zum individuellen Stadtführer werden – für Bewohner und Besucher. Viele ähnlen sich in ihrem Angebot bezüglich Sightseeing, ÖPNV-Nutzung, „geheime“ Empfehlungen von Insidern oder Restaurant-Museen-Guide.

Die NGO New Cities Foundation will die drei spannendsten Apps zum Thema Stadt prämieren. Das Ziel der App-Bewerber sollte sein, urbane Erfahrungen zu verbessern, Menschen zu verbinden und Städte zu dynamischen, fairen, kreativen und nachhaltigen Orten zu machen. Eine interessante App aus dem Semi-Finale ist z.B. Dérive App, die mobile Stadterfahrung à la Situationisten im Sinn hat. Entwickelt wurde die App von dem Architekten und Dozenten Eduardo Cachucho aus Johannesburg. Die Stadt und das bekannte Umfeld soll kritisch und spielerisch erkundet und erlebt werden. Mithilfe von verschiedenen Aufgabenkarten wird der Nutzer bspw. aufgefordert ein urbanes Spektakel, eine Metallfassade ausfindig zu machen oder parkende Fahrräder bezüglich ihrer Position und Umgebung zu betrachten. Eine nette Idee für die mobile Stadterforschung.

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Über die Autorin: Nathalie Wachotsch lebt derzeit in Berlin und macht ein Praktikum Bereich Stadtentwicklung, dort untersucht sie urbane Apps. Nathalie hat Sozialwissenschaften studiert und ihre Bachelor-Arbeit zu öffentlichen Räumen in Wien und Bratislava geschrieben.

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stadtnachacht.de – Ein Blogportrait

 

Die Charaktereigenschaften des modernen Urbanen werden bedeutend vom Nachtleben der Städte definiert. Städte mit einem intensiven Angebot nächtlicher Freizeit- und Kulturaktivitäten gelten als attraktiv und lebenswert. Gleichzeitig werden Bestandteile einer „urbanen Nachtökonomie“ zunehmend Opfer von Verdrängungsprozessen – vielerorts wird ein Verlust von Clubkultur befürchtet. Die (deutsche) Stadtplanung und -forschung hat diesem ambivalenten Themenfeld bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Der Blog „Stadtnachacht“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zu schließen.

Urbanophil hat Jakob F. Schmid von stadtnachacht.de zum Interview getroffen:

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