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Der digitale Kiez

Dass einzelne Kieze, bzw. Quartiere, ihren individuellen Charakter haben, ist bekannt und macht Städte so interessant und abwechslungsreich. Zudem können sie identitätsstiftend wirken und  Zusammengehörigkeitsgefühl fördern. Ein Projekt der School of Computer Science der Carnegie Mellon University versucht nun virtuelle Kieze aufgrund digitaler Vernetzung zu erfassen. Hierzu werden die Check-Ins des Geo-Sozialen Netzwerks Foursquare ausgewertet und miteinander in Bezug gesetzt, wenn sie eine räumliche oder soziale Nähe haben.

Our research hypothesis is that the character of an urban area is defined not just by the the types of places found there, but also by the people that make it part of their daily life. To explore this idea, we use data from approximately 18 million check-ins collected from the location-based social network foursquare, and apply clustering algorithms to discover the different areas of the city.

Es entstehen sogenannte Livehoods, die sich in den Grenzen, aber auch in der Einschätzung des Gebiets von den bisherigen unterscheiden. Karten gibt es aktuell für NY, San Franciso und Pittsburgh. Es bleibt spannend zu sehen, in wie weit die Idee – nämlich Understanding cities through social media – erfolgreich ist und neue wichtige Erkenntnisse über unsere Lebensumfeld bringt.
Danke an Eric für Hinweis

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Konferenz | Stadt der Ströme

Unsere Städte stehen vor großen Veränderungen: Sind es die digitalen neuen Möglichkeiten zur Stadtkartierung und –analyse, die Herausforderungen ob des Paradigmenwechsels einer immer stärker partizipierenden Gesellschaft oder die Frage nach den neuen Methoden der Wissensvermittlung in der digitalen Ära. Die vielfältigen Veränderungen müssen begriffen und gestaltet werden.

Dem hat sich die Konferenz Stadt der Ströme angenommen und diskutiert die daraus resultierenden Konsequenzen und Möglichkeiten:

Das übergeordnete Thema der Konferenz sind die vielfältigen Schnittstellen zwischen digitaler und analoger (physischer) Stadt. In fünf Themenblöcken wollen wir aus verschiedenen Perspektiven (u.a. Soziologie, Design, Kulturarbeit, Architektur und Psychologie/Soziale Arbeit) die Wechselwirkungen zwischen neuen digitalen Services und Lebenswelten und Entwicklungen in der Architektur, Stadtplanung, Quartiersmanagement etc. diskutieren.

Die fünf Themenblöcke sind:

  1. Datenströme „Mapping the City“ | Wie sich die Wahrnehmung der Stadt durch die digitalen Technologien verändert
  2. Lebenswelten | Wie sich die Lebensweisen und die Beteiligung an den öffentlichen Angelegenheiten verändern
  3. Institutionen | »The Informational City« Wie sich die städtischen Einrichtungen und deren Funktionen ändern
  4. Res publica | Wie sich die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten verändert
  5. Interventionen im Stadtraum | Wie soziale Skulpturen die Städte verändern

 

Urbanophil ist Medienpartner der Konferenz und wird von dort berichten.

Bis 30.04. können noch die Early-Bird-Tickets erworben werden. Also, bis dahin.

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Interaktive Karte der Bevölkerungsdichte

Wenngleich sicherlich keine brandneue Erkenntnis, aber die interaktive Karte zur weltweiten Bevölkerungsdichte von Derek Watkins öffnet einem doch wieder aufs neue, wie sich die Weltbevölkerung verteilt. Per Schieber kann man die Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer auswählen und auf der Karte werden nur die Gebiete angezeigt, in denen mehr als die ausgewählte Bevölkerungsdichte zu finden ist.

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Google „Street“View der Rhätischen Bahn

Nach Google Maps für NES, nun eine weitere, neue Funktion von Google Maps: StreetTrainView der Rhätischen Bahn in der Schweiz, die UNESCO-Welterbe ist.

Zwar nicht im klassischen Sinne „urban“, aber einfach schön! Hier der Link zur Karte.

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Google Maps in 8-Bit

Google hat am heutigen 1. April angekündigt, eine Google Maps-Version für das Nintendo Entertainment System (NES) zu veröffentlichen. Nach dem obligatorischen Pusten in die Cartridge, steckt man Google Maps NES-Edition einfach in das NES, verbindet es per Modem mit dem Internet und los geht’s.

Und wer gerade die Kiste mit, in der das NES eingepackt ist nicht zur Hand hat: Heute bei Google Maps einfach bei der Auswahl zwischen Karten- oder Satellitenansicht auf „Mission“ gehen und schon taucht man in die wunderbare 8-Bit-Welt ab.

Zugegeben: Das ist ein bisschen nerdig. Und es ist auch ein Aprilscherz. Dennoch: Schöne Aktion! :-)

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