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	<title>URBANOPHIL &#187; Grüne Stadt</title>
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	<description>Netzwerk für urbane Kultur e.V.</description>
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		<title>Aus Motown wird Growtown</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Foljanty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[Flächennutzungsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Hantz Farms]]></category>
		<category><![CDATA[urban gardening]]></category>
		<category><![CDATA[urbane Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die urbane Landwirtschaft in Detroit steht vor dem Einstieg eines Großinvestors - mit unbekannten Folgen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21495" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2013/01/burnedoutandgarden_1-500x281.jpg" alt="© TreeMedia" width="500" height="281" class="size-large wp-image-21495" /><p class="wp-caption-text">Foto © TreeMedia</p></div>
<p>Dass es in Detroits Ruinenlandschaft großes Potential für urbane Landwirtschaft gibt, ist eigentlich keine Neuigkeit. Eine riesige Stadt (San Francisco, Manhattan und Boston passen in die Stadtgrenzen Detroits) mit unglaublich großen Freiflächen, mit über 30 % der Bevölkerung, die unterhalb der Armutsgrenze lebt und eine Stadt, in der es kaum Supermärkte gibt, in denen man frischen Obst oder Gemüse kaufen könnte. Urbane Landwirtschaft ist hier sowohl Subsistenzswirtschaft, als auch ein Hoffnungsschimmer für neue lokale Arbeitsplätze und Kleinunternehmer.</p>
<p>So ist es eigentlich nur konsequent, dass die Stadtplanungskommission der Stadt kurz vor Weihnachten <a href="http://www.detroitmi.gov/Portals/0/docs/legislative/cpc/pdf/Urban_Ag_Draft_Ordinance_12Sept12.pdf" target="_blank">eine neue Satzung</a> erlassen hat, die erstmals die formelle Ausweisung einer Fläche als urbane Landwirtschaftsfläche erlaubt. Die Vielzahl an kleineren urbanen Farmen, wie <a href="http://dtownfarm.blogspot.de" target="_blank">D-Town Farm</a> oder <a href="http://www.facebook.com/pages/Brother-Nature-Produce/152167309159" target="_blank">Brother Nature Produce</a>, die bereits seit mehreren Jahren aktiv sind, mussten bisher halb-legal arbeiten. Denn nach bestehender Flächennutzungssatzung war bspw. das Aufstellen eines Gewächshauses nicht zulässig. Das ändert sich jetzt mit der neuen Satzung. </p>
<p>Ein guter Tag also für die urbanen Landwirte Detroits? Jein.<br />
<span id="more-21482"></span><br />
Die Erleichterung ihrer Arbeit wird sicherlich viele erfreuen (so berichtet die <a href="http://www.freep.com/article/20121207/NEWS06/121207034/Detroit-s-urban-agriculture-plans-move-forward" target="_blank">Detroit Free Press</a>, dass beim Beschluss der neuen Satzung spontan mehrere Zuschauer in Applaus ausbrachen). Doch eröffnet diese Satzung nun auch großen Investoren die Möglichkeit, in das urban farming in Detroit einzusteigen. Prominentester Akteur sind die <a href="http://www.hantzfarmsdetroit.com/" target="_blank">Hantz Farms</a>, die eine zusammenhängende Fläche von 55 Hektar, bzw. 1.500 Parzellen im Osten Detroits zur größten urbanen Farm der Welt entwickeln will:</p>
<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/aus-motown-wird-growtown/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Anfang Dezember konnte die Hantz Group von der Stadt die infrage kommenden Grundstücke für ca. $520.000 erwerben. Die Stadt wiederum war in Besitz der Grundstücke gekommen, als die ehemaligen Besitzer zahlungsunfähig wurden. Doch Eigentum verpflichtet, und so muss die Stadt für derartige Grundstücke jährlich erhebliche Summen aufbringen, um minimale Sicherung zu betreiben (Grünpflege, Abwasser, Beleuchtung) &#8211; ohne diese durch Steuern zurück zu bekommen. Genau hier setzt Hantz an und verspricht die Stadtkasse zu entlasten und in Zukunft zu einem großen Steuerzahler der Stadt zu werden.<br />
Die neue Satzung zur urbanen Landwirtschaft in der Stadt regelt auch, dass die Böden gründlich geprüft werden müssen, bevor dort Landwirtschaft betrieben werden darf. Wegen der industriellen Vergangenheit Detroits steht Hantz daher nun erst einmal eine Bodensanierung bevor, die wohl ca. $3,2 Mio. kosten wird. Insgesamt will die Hantz Group $30 Mio. investieren und verspricht, 200 bis 250 neue Jobs in den nächsten 10 Jahren zu schaffen. Zunächst will Hantz auf dem Gelände eine Hartholz-Baumschule aufbauen.</p>
<p>Doch das Projekt und der Deal mit der Stadt <a href="http://www.huffingtonpost.com/2012/11/19/hantz-farms-deal-land-detroit-council_n_2159863.html" target="_blank">stoßen nicht nur auf Gegenliebe</a>. Die Sorge ist groß, dass ein kommerzieller Großinvestor wie Hantz seine Projekte nicht gemeinsam mit der Nachbarschaft, der <em>Community</em> entwickelt, sondern an ihr vorbei. Zudem hat sich Hantz bislang nicht zu Bio-Produktionsmethoden, oder den Verzicht auf genetisch manipulierten Saatgütern festlegen lassen. Die Sorge der bestehenden kleinen, i.d.R. Bio-Farmen ist, dass sobald Hantz auch in den Lebensmittelanbau einsteigen sollte, es zur Kontamination ihrer Gärten und Farmen kommen könnte. Und zuletzt stellt sich auch die stadtplanerische Frage, welche Folgen es auf eine Stadtstruktur und -gesellschaft haben wird, eine derart große, zusammenhängende Flächen inmitten der Stadt für eine kommerzielle Landwirtschaftsnutzung zuzulassen.</p>
<h5>Weitere Informationen</h5>
<ul>
<li>Die sehr sehenswerte Dokumentation <a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/urban-roots-america/" target="_blank">»Urban Roots America«</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XH6sI7BqXLo" target="_blank">Trailer zu »Grown in Detroit«</a></li>
<li><a href="http://www.democracynow.org/2010/6/24/detroit_urban_agriculture_movement_looks_to" target="_blank">Dokumentation über die D-Town Farm</a></li>
</ul>
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		<title>Seed Bomb Ninja Girl im Einsatz!</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/grune-stadt/seed-bomb-ninja-girl-im-einsatz/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 07:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Foljanty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Ninja]]></category>
		<category><![CDATA[Saatbombe]]></category>
		<category><![CDATA[urban gardening]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Stadt schläft, ist Seed Bomb Ninja Girl in Berlin unterwegs.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/seed-bomb-ninja-girl-im-einsatz/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.greenisfaction.de" target="_blank">Greenisfaction</a>, ein Online-Shop für <a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/saatbombenbau/">Saatbomben</a> mit verschiedenen Saatmischungen, hat ein sehr charmantes Video in Netz gestellt: Ninja Girl im nächtlichen Guerilla Gardening-Einsatz in Berlin. Lasset es sprießen!</p>
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		<title>Wachsen lassen! Neue Kampagne des Prinzessinnengartens</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/grune-stadt/wachsen-lassen-neue-kampagne-des-prinzessinnengartens/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 21:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Foljanty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessinnengarten]]></category>
		<category><![CDATA[urbane Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[urbanes Gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Verdrängung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Der prinzessinnengarten hat eine Kampagne ins Leben gerufen, um auf seine Bedrohung durch die Berliner Liegenschaftspolitik aufmerksam zu machen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/wachsen-lassen-neue-kampagne-des-prinzessinnengartens/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der wunderbare <a href="http://prinzessinnengarten.net" target="_blank">prinzessinnengarten</a> am Moritzplatz in Berlin ist potentiell von der Liegenschaftspolitik des Landeseigenen Liegenschaftsfonds bedroht. URBANOPHIL berichtete vor einiger Zeit über die <a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/">Petition zum Erhalt des prinzessinnengartens</a>.</p>
<p>Um auf die Bedrohung von Verdrängung oder Schließung aufmerksam zu machen, haben prinzessinnengärtner nun eine Kampagne samt Video gestartet: »Wachsen lassen!« lautet das Motto:</p>
<blockquote><p>Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen für die Bedeutung von Freiräumen. Nur ihr Erhalt schafft die Voraussetzung für soziales, kulturelles und ökologisches Engagement. Wer &#8220;Wachsen lassen!&#8221; unterstützt, unterstützt die Idee einer zukunftsfähigen Stadt, an der wir alle gemeinsam mitbauen.</p></blockquote>
<p>Daher alle, die noch nicht die <a href="http://www.change.org/de/Petitionen/berliner-senat-dem-prinzessinnengarten-eine-tragfähige-zukunft-eröffnen" target="_blank">Online-Petition</a> unterzeichnet haben: Bitte tut es!</p>
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		<title>Helsinki Plant Tram</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 19:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Foljanty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Helsinki]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[urban gardening]]></category>

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		<description><![CDATA[In Helsinki sammelt eine Straßenbahn Pflanzen ein, um daraus einen neuen Stadtgarten entstehen zu lassen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/helsinki-plant-tram/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In Helsinki gibt es eine schöne Aktion, in der eine alte Straßenbahn durch die Stadt fährt und dazu einlädt und aufruft, dass die Bewohner Pflanzen vorbeibringen. In der <a href="http://www.planttram.org" target="_blank">Plant Tram</a> werden sie dann für einige Zeit durch die Stadt gefahren und werden dann in einem, später vielleicht auch mehreren öffentlichen Gärten der gesamten Stadtbevölkerung zugänglich gemacht. </p>
<p>Das Video zur Aktion ist eher absurd, die Idee ist aber überaus charmant. Eine ähnlich nette Idee hatten im vergangenen Jahr die Künstler Anne Duk Hee Jordan und Shira Wachsmann, die einen Straßenbahnzug der BVG zur <a href="http://www.bvg.de/index.php/de/103839/name/Meldungsarchiv/article/964238.html" target="_blank">&#8220;Dschungel-Tram&#8221;</a> umgestaltete haben. Allerdings besticht das Projekt in Helsinki mit der Möglichkeit, dass die ganze Stadt mitmachen kann und so ein kollaborativer Garten von und für alle entsteht.</p>
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		<title>Stadtbienen in Bewegung</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 07:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Galene Haun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbienen]]></category>
		<category><![CDATA[urbanes Gärtnern]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bienenbewegung ist ein künstlerisch-gärtnerischer Lern- und Spielraum zu Honigbienen in der Stadt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/stadtbienen-in-bewegung/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das Imkern wird immer häufiger zu einem modernen Hobby der Großstädter. Stadtbienen produzieren meist mehr Honig als ihre Artverwandten auf dem Lande, weil die Blütenvielfalt in Städten häufig um ein Vielfaches höher ist. Darüber hinaus ist auch der Geschmack des Stadtbienenhonigs häufig intensiver als der von Landbienen. Bienen tragen im Allgemeinen zum Erhalt der Biodiversität in Städten bei und übernehmen hier wichtige Aufgaben beim Bestäuben der zahlreichen Straßen- und Parkbäume sowie der Obstbäume in privaten Gärten. Und dabei sind die Stadtbienen sehr genügsame Tierchen.</p>
<p>Dies bekannter zu machen ist das Anliegen von einer Gruppe (Jung)Imkerinnen, die mit einem durch Berlin &#8220;vagabundierenden&#8221; Kunstprojekt auf die Nützlichkeit der Bienen auch in Städten aufmerksam machen möchten.</p>
<blockquote><p>Ein mobiler Laubenpavillon – als mobiles Bienenmuseum – verbindet echte Bienen mit einem Hängenden Garten und einer künstlerischen Ausstellung. Vier Disziplinen – Imkerei und Architektur, Kunst und Gartenbau – formulieren dort die Möglichkeiten und Schönheiten eines behutsamen und nachhaltigen Zusammenlebens von Honigbienen und Stadtbewohnern. Die wandernde Laube ist Ausstellungsraum und Arbeitsraum zugleich (<a href="http://bienenbewegung.de/ueber/" target="_blank">Projekt Bienenbewegung</a>).</p></blockquote>
<p>Man lernt, dass ein Bienenstock rund 25 kg Honig pro Jahr produziert und dass das Imkern zwar eine Kunst, aber auch kein Hexenwerk ist. Wer StadtimkerIn werden möchte, wendet sich am besten an das <a href="http://www.imkerverband-berlin.de/index.php?id=50&amp;L=1%25...2...ass.php%3Fspaw_control%3D%2F%2Fmodules%2Ficontent%2Finclude%2Fwysiwyg%2Fspaw_control.class.php%3Fspaw_root%3D" target="_blank">Angebot</a> des Imkerverbands Berlin e.V. Und selbst wer nur einen Balkon und nicht gleich einen Garten besitzt, könnte zum Stadtimker werden: Mit einem <a href="http://www.balkonbienen.de/index.htm" target="_blank">Balkonbienenstock</a> ist auch das möglich!</p>
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		<title>Sonntagsfrage #02</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/grune-stadt/sonntagsfrage-02/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/grune-stadt/sonntagsfrage-02/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 18:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit komme ich immer wieder an Fragen, die mich aufwühlen, zum Denken anregen oder die mich ratlos zurück lassen. Diese Fragen möchte ich gerne in loser Reihenfolge als Sonntagsfrage an Euch stellen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit komme ich immer wieder an Fragen, die mich aufwühlen, zum Denken anregen oder die mich ratlos zurück lassen. Diese Fragen möchte ich gerne in loser Reihenfolge als Sonntagsfrage an Euch stellen. Aktuell bin ich beunruhigt über den Fortbestand des Prinzessinnengarten, bin mir aber gleichzeitig bewusst, dass der Garten von Anfang an &#8220;Nomadisch Grün&#8221; gedacht war.</p>
<p>Aus der <a href="http://prinzessinnengarten.net/wir/">Selbstbeschreibung der Betreiber</a>: &#8220;Ein mobiler Garten &#8211; Die Fläche mieten wir von der Stadt. Da wir jeweils nur für ein Jahr die Nutzung zugesichert bekommen, haben wir einen Garten entwickelt, der umziehen kann. Die Gebäude bestehen aus Containern und die Pflanzen bauen wir in recycelten Bäckerkisten, Reissäcken und Tetra-Paks an. Das macht den Garten mobil und ermöglicht einen Anbau auch auf versiegelten Flächen.&#8221;</p>
<p>Meine heutige Sonntagsfrage lautet deshalb: Sind erfolgreiche temporäre oder Zwischenutzungen per se berechtigt zu einer ständigen Einrichtung zu werden? und: Könnten die Prinzessinnengärten nicht aufgrund der ohnehin schon mobil gedachten Struktur auch an einem anderen Ort funktionieren?</p>
<p>Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten oder auch neue Fragen über die Kommentarfunktion.</p>
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		<item>
		<title>Petition zum Erhalt des Prinzessinnengarten</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 11:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Birkholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessinnengarten]]></category>
		<category><![CDATA[urban gardening]]></category>
		<category><![CDATA[urbanes Gärtnern]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berliner Prinzessinnengarten hat eine Petition zum eigenen Erhalt gestartet. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img title="IMG_6999" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6999-375x500.jpg" alt="" width="375" height="500" /></p>
<p>Seit einigen Jahren ist &#8220;urbanes Gärtnern&#8221; in aller Munde und der vielleicht bekannteste Berliner (wenn nicht gar deutschlandweite) urbane Garten ist der <a href="http://prinzessinnengarten.net/" target="_blank">Prinzessinnengarten</a> am Moritzplatz. Weil der Berliner Liegenschaftsfonds (von dem die Fläche gemietet ist) plant, die Fläche zu verkaufen, hat der Prinzessinnengarten eine Petition an den Berliner Senat gestartet, der sich für den Erhalt des Gartens einsetzt. Eine Initiative die urbanophil selbstverständlich unterstützt: <a href="http://www.change.org/de/Petitionen/berliner-senat-dem-prinzessinnengarten-eine-tragfähige-zukunft-eröffnen" target="_blank">Liebe Leser, bitte unterschreiben Sie hier!</a></p>
<p>Mit  dem Kreisverkehr am Moritzplatz verbindet man nicht unbedingt sofort das Wort &#8220;Aufenthaltsqualität&#8221;. Hinter dem verrankten Zaun gegenüber vom Modulor-Haus hat sich ein soziales und ökologisches Kleinod entwickelt, welches schnell vergessen lässt, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet. Es wurde schon schon viel über den Prinzessinnengarten geschrieben (z. B. <a href="http://www.zeit.de/lebensart/2011-04/prinzessinnengarten-neu/komplettansicht" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-stadtleben-und-leute/interview-uber-den-prinzessinnengarten-kreuzberg" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/138938/der-prinzessinnengarten" target="_blank">hier</a>) und auch wir von urbanophil haben dort schon 2010 eine <a href="http://www.urbanophil.net/projekte/films/urbanofilms-14-grun-statt-grau-sommerspezial/" target="_blank">urbanoFILMS-Veranstaltung</a>  durchgeführt. Eigentlich bedarf es nicht vieler Worte, um zu erklären, warum der Prinzessinnengarten erhaltenswert ist. Insbesondere nicht in Zeiten, wo selbst das BBSR ein <a href="www.bbsr.bund.de/nn.../BBSR/.../Leistungsbeschreibung.pdf?PHPSESSID=b2657a22ca51b8b3341dd9824c8fe329" target="_blank">Forschungsprojekt (pdf)</a> zur Bedeutung des urbanen Gärtnern ausschreibt. Schöne Worte haben auch bereits viele gefunden, die die <a href="http://www.change.org/de/Petitionen/berliner-senat-dem-prinzessinnengarten-eine-tragfähige-zukunft-eröffnen" target="_blank">Petition bereits unterschrieben haben</a>. Von urbanophil gibt es an dieser Stelle statt noch mehr Worten ein paar Fotos:<span id="more-20317"></span></p>

<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_7009/' title='IMG_7009'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_7009-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_7009" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_6993/' title='IMG_6993'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6993-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6993" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_7006/' title='IMG_7006'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_7006-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_7006" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_7003/' title='IMG_7003'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_7003-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_7003" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_6999-2/' title='IMG_6999'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_69991-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6999" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_6995/' title='IMG_6995'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6995-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6995" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_6991/' title='IMG_6991'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6991-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6991" /></a>
<a href='http://www.urbanophil.net/grune-stadt/petition-zum-erhalt-des-prinzessinnengarten/attachment/img_6999/' title='IMG_6999'><img width="150" height="150" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/08/IMG_6999-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_6999" /></a>

<p><em>Impressionen aus dem Berliner Prinzessinnengarten (alle Fotos: Tim Birkholz, urbanophil) </em></p>
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		<title>Langer Tag der Stadtnatur 2012</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/grune-stadt/langer-tag-der-stadtnatur-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 07:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Galene Haun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Tag der Stadtnatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürliche Stadtentdeckungen. Völlig urbanophil.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/langer-tag-der-stadtnatur-2012/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wer es noch nicht weiss: Das <a href="http://2012.langertagderstadtnatur.de/" target="_blank">Programm</a> des Langen Tags der Stadtnatur am 16./ 17.  Juni 2012 ist online. Wie jedes Jahr kann man an diesen Tagen die Stadt von ihrer natürlichen Seite entdecken. Viel Spaß beim Durchstöbern.</p>
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		<title>Urban Roots America</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 06:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Foljanty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[urban farming]]></category>
		<category><![CDATA[urbane Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein spannender, neuer Dokumentarfilm über die urbanen Farmen von Detroit. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/grune-stadt/urban-roots-america/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.urbanrootsamerica.com" target="_blank">»Urban Roots America«</a> ist ein neuer Film von Mark MacInnis und Leila Conners über die Transformation von Detroits Leerstandsgebieten in urbane Farmen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie Detroit zunehmend auch für junge Menschen attraktiv wird, die inmitten der Stadt ihren Traum von urbaner Landwirtschaft ausleben können.<br />
Und so zeichnet der Film ein optimistisches Bild von der Zukunft Detroits. </p>
<blockquote><p>&#8220;My mother may have lost her job, but she never lost that stiff upper lip. And so it was with Detroit—the city that lost its engine but never lost its drive.&#8221;</p></blockquote>
<p>Landwirtschaft als Retter des Urbanen also?<br />
Der Film ist auf DVD erhältlich.</p>
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		<title>Stadt braucht Natur</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 21:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Galene Haun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Förderpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Tag der Stadtnatur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerfahrungsraum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtnatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadt braucht Natur - das Thema des diesjährigen Deutschen Naturschutzpreises ist ziemlich urban.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18284" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/02/e863f424981.jpg"><img class="size-large wp-image-18284" title="e863f42498" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/02/e863f424981-500x251.jpg" alt="" width="500" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">via www.deutscher-naturschutzpreis.de</p></div>
<blockquote><p>Das neue Schwerpunktthema des Deutschen Naturschutzpreises 2012 stellt die Natur im Siedlungsbereich in den Vordergrund. Unter dem Motto „Stadt braucht Natur – gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität“ werden besonders originelle, zukunftsweisende und vorbildliche Projektideen gesucht, die Natur vor unserer Tür gestalten, erleben und vermitteln. (<a href="http://www.deutscher-naturschutzpreis.de/einzelmeldung+M5bcc767fe89.html" target="_blank">Bundesamt für Naturschutz</a>)</p></blockquote>
<p><span id="more-18280"></span>Die meisten Menschen in Deutschland leben in Städten und Ballungsräumen. Grün- und Freiräume haben hier eine hohe Bedeutungs für die Lebensqualität &#8211; in ästhetischer, erholungsfördernder oder klimatischer Hinsicht. Dass die Natur immer weiter in die Städte eindringt und hier neuen Raum für sich erobert, kann jedes Jahr auf dem <a href="http://www.langertagderstadtnatur.de/" target="_blank">Langen Tag der Stadtnatur </a>beobachtet werden. Natur in der Stadt bietet eine einzigartige Chance, ihre Bedeutung im unmittelbaren Wohn- und Lebensumfeld zu beobachten, zu erleben und zu begreifen.</p>
<blockquote><p>Der Deutsche Naturschutzpreis lenkt daher seine Aufmerksamkeit 2012 gezielt auf die Natur in allen Siedlungsbereichen von der Stadt bis zum Dorf. Alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Kindergärten, Vereine u.a. Einrichtungen sind aufgerufen, sich mit Naturschützern, Stadtplanern und Flächenbesitzern zu vernetzen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz in Siedlungsräumen gefördert werden können. Biologische Vielfalt soll erleb- und wahrnehmbar und ihre Bedeutung verstärkt ins Bewusstsein der Bürger und Politiker gerückt werden. Es sollen neue Wege aufzeigt werden, mit denen sich Natur und Mensch in Siedlungsräumen verbinden und gegenseitig positiv beeinflussen können.</p></blockquote>
<p>Der Deutsche Naturschutzpreis ist in <a href="http://www.deutscher-naturschutzpreis.de/kurzvorstellung.html" target="_blank">drei Kategorien</a> unterteilt. Für den <a href="http://buergerpreis.deutscher-naturschutzpreis.de/index.php?id=128" target="_blank">Bürgerpreis</a> kann man sich online bewerben und seine Projektideen einreichen. Der Bewerbungsschluss ist der 03.08.2012. Für den <a href="http://www.deutscher-naturschutzpreis.de/foerderpreis.html" target="_blank">Förderpreis</a> kann man sich nur bis zum 09.04.2012 bewerben, der <a href="http://www.deutscher-naturschutzpreis.de/ehrenpreis0.html" target="_blank">Ehrenpreis</a> geht an eine Einzelperson, die von allen anerkannten Naturschutzverbänden vorgeschlagen werden können.</p>
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