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Langer Tag der Stadtnatur

Der diesjährige „Lange Tag der Stadtnatur“ am 19. und 20. Juni zeigt in 500 Veranstaltungen an 150 verschiedenen Orten, dass Stadt und Natur sich nicht zwangsläufig ausschließen. Naturliebenden urbanophilen seien aus der Vielzahl und Vielfalt der einzelnen Programmpunkte einige Veranstaltungen empfohlen (Angaben ohne Gewähr). Man beachte, dass manchmal eine Anmeldung nötig ist und ein Ticket erworben werden muss (7/5 Euro):

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grün stadt grau


Grün gelangt allerortens zum Durchbruch!

Die Themen urbane Landwirtschaft, Gärtnern in der Stadt und Stadtnatur haben in diesem Jahr eine gewaltige Aufmerksamkeit bekommen. Und das trotz des anhaltend schlechten Wetters da draussen. Nicht nur Fachzeitschriften berichten eifrig über Guillera Gardening, Interkulturelle Gärten oder Projekte wie die Prinzessinnengärten, auch die Tagespresse und sogar die DB Mobil beschreiben den neuen Gartentrend in den Städten. Die Königliche Gartenakademie bietet zur Krönung dieses Gärter-Wahns Kurse für Gut-Betuchte an, die zum Gärtern anleiten sollen. Das Grün hält Einzug in die Städte.

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Green living gone too far

After months of parking on the street, he finally agreed that designing the driveway around the stump was green living gone too far.
Quelle: Unhappy Hipsters

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Energie-Inkubator Tempelhof

„Energie-Inkubator Tempelhof“
Vortrag zu prozessualer Stadtentwicklung am Beispiel: Flughafen Tempelhof
von Prof. Raoul Bunschoten und Susan Draeger
am Donnerstag, 06. Mai 2010, um 19 Uhr
in der ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Ende 2008 wurde der Flugbetrieb auf dem Flughafen Tempelhof eingestellt. So kam es zu einem städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb für die Nachnutzung des ehemaligen Tempelhofer Flugfelds unter dem Thema „Stadt und Klimawandel“. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Happold hat der niederländische Architekt Raoul Bunschoten (CHORA) vorgeschlagen, Tempelhof mit Hilfe einer „prozessualen Stadtentwicklung“ zu einem Energie-Inkubator zu entwickeln, der in der Lage ist, der Stadt einen energetischen Mehrwert zu bieten.

„Prozessuale Stadtentwicklung“ versteht Stadt nicht mehr als eine „aus einem Guss“ entworfene Realität. Vielmehr wird der urbane Raum in seiner Fähigkeit gesehen, sich den konstant verändernden Zukunftsbedingungen anzupassen. „Prozessuale Stadtentwicklung“ wird so zu einer Strategie, die das Image eines vielfältigen und lebendigen Stadt- und Landschaftsraums und dessen Wandel von Beginn an prägt.

Das Energiekonzept von CHORA und Happold sieht neben der Funktion als zukünftigen Energieproduzent für die umliegenden Stadtgebiete die Einsparung von Ressourcen und die Verwendung und Förderung regenerativer Energien vor. Es soll in drei parallel zur stadträumlichen Entwicklung des Gebiets verlaufenden Phasen umgesetzt werden. Zentrale Anlaufstelle und erstes zu realisierendes Gebäude des neuen Stadtteils ist die sogenannte „Urban Gallery“, die als interaktives Diskussionsforum im Zentrum einer prozessualen, partizipativen Planung steht. Durch die Einbindung der Anwohner und die Schaffung eines kreativen, wissenschaftsfreundlichen Klimas soll Tempelhof nicht nur zu einem Standort für Energieproduktion im materiellen Sinne werden, sondern als synergetische Ideenfabrik im Bereich „Stadt und Klima“ fungieren. In ihrem Vortrag stellen Prof. Bunschoten und Susan Draeger ihr Konzept vor.

Raoul Bunschoten  studierte an der ETH Zürich, der Cooper Union School of Art and Architecture in New York und  der Cranbrook Academy of Art in Michigan. 1994 gründete er CHORA research, das mittlerweile um CHORA architecture and urbanism sowie CHORA NL erweitert wurde. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Urbanismusforschung und Stadtentwicklung. Er ist Professor an der Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf und unterrichtete als Gastprofessor bereits an verschiedenen Universitäten wie der École des Beaux Arts in Lyon, der Columbia University, der Århus School of Architecture sowie an der ETH Zürich.

Susan Draeger studierte Architektur an der Technischen Universität Delft und der Technischen Universität Berlin. Sie arbeitete bei Sejima+Nishizawa (SANAA) und Jun Aoki & Associates in Tokio und bei LIN Architects in Berlin. Von 2003-2007 war sie wissenschaftliche Assistentin an der TU Berlin und eröffnete 2004 ihr eigenes Büro in Berlin. Seit 2008 hat sie sich dem Londoner Büro Happold angeschlossen und leitet seit 2009 die „Sustainability Group“ von Büro Happold in Berlin.

Informationen zur Veranstaltung
Dr. Barbara Barsch, Tel.: 030/28 44 91 11, E-Mail: barsch@ifa.de
Ev Fischer, Tel.: 030/28 44 91 40, E-Mail: fischer@ifa.de
Information zum Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Miriam Kahrmann, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Tel.: 0711/22 25 105, E-Mail: kahrmann@ifa.de
www.ifa.de

ifa-Galerie Berlin
Lienienstraße 139/ 140

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Vortrag: Bilanz der Zukunft von gestern

Die Geschichte der Zukunft der Stadt begann bereits in den 1960er-Jahren: Damals entwickelte Stadt-Utopien werden heute erneut aufgegriffen, weiterentwickelt und in die Realität überführt. Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energien sowie die Finanz- und Systemkrise lassen die neuen Stadtplanungen zu einem Versuchslabor nicht nur für ökologische, sondern auch für gesellschaftliche Veränderungen werden.
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Post-Oil-City – Die Stadt nach dem Öl“ in der ifa-Galerie Berlin stellt der Architekturhistoriker Thilo Hilpert die Relevanz utopischer Konzepte der 1960er-Jahre für die heutige Diskussion um Nachhaltigkeitskonzepte in Architektur und Städtebau vor.
Wie in seinem Beitrag für die Zeitschrift ARCH+, die gleichzeitig den Katalog zur Ausstellung „Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl“ bildet, diskutiert er folgende Thesen: „Man kann die Beschäftigung mit den 60er-Jahren als eine Forschung nach den Anfängen einer Geschichte der Zukunft betreiben. Oder aber als Kritik der utopischen Konzepte der 60er-Jahre. Oder aber: die Gegenwart verstehen als Prägung durch Zukunftsbilder aus dieser Zeit. Wenn Utopien sich an der Gegenwart verifizieren oder falsifizieren lassen, dann bestätigt dies nur die Berechtigung utopischen Denkens; wenn Utopien in Wirklichkeit eingehen, dann sind sie für die Konstruktion der Wirklichkeit relevant.“

Thilo Hilpert studierte Architektur, Literatur und Soziologie; er promovierte 1976 in Sozialwissenschaften zum Thema „Humaner Städtebau“. Aus dem Nachlass Le Corbusiers arbeitete er an dessen Stadtvision „Die funktionelle Stadt“ und reeditierte die „Charta von Athen“. Seit 1985 lehrt er als Professor für Architektur und Baugeschichte an der Fachhochschule Wiesbaden. Weitere Lehraufträge führten ihn nach Berlin, Damaskus, Wiesbaden und Philadelphia. Hilpert hat bereits zahlreiche Artikel zur Architekturtheorie in den Fachzeitschriften Casabella, AMC und ARCH+ veröffentlicht.

Freitag, 23. April 2010 um 19 Uhr
in der ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

Informationen zur Veranstaltung:
Dr. Barbara Barsch, Tel.: 030/28 44 91 11, E-Mail: barsch@ifa.de

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