Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Kategorie »Grüne Stadt« RSS
Grüne Stadt →

Ein Garten auf einen Schlag(loch)

Pothole Gardens - © by Pete Dungey

Schlaglöcher verursachen Kosten für die Kommunen, zerstören die Federung oder Achse des Autos und sind ein immer wiederkehrendes Problem im Frühling. Welche positiven Seiten man Schlaglöchern aber auch abgewinnen kann, zeigt das „Pothole Gardens„-Projekt des Künstlers Pete Dungey.

‚If we planted one of those in every hole, it would be like a forest in the road‘. An ongoing series of public installations highlighting the problem of surface imperfections on Britain’s roads.

Und wer will kann selber mitmachen, pflanzen gehen und die davon geschossenen Fotos einreichen. Ein anderer kreativer Umgang mit Schlaglöchern ist der Gemeinde Niederzimmern eingefallen. Unter dem Motto „Teer muss her“ kann man dort quasi eine Schlaglochpatenschaft übernehmen. Für 50 € wird die Plakette des Spenders neben dem geflickten Schlagloch angebracht. Inzwischen sind wohl 132 229 Löcher „verkauft“.

Grüne Stadt →

Symposium: Das Klima-Manifest 2010: Gebautes und Gedachtes

Mit dem 2009 verfassten Klima-Manifest forderten Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten eine ökologische Wende in unseren Städten. Ein Jahr danach werden realisierte Projekte und zukunftsweisende Strategien für eine weiterführende Debatte vorgestellt. Es diskutieren u.a. die Landschaftsarchitektinnen Andrea Gebhard und Donata Valentin, die Architekten Günter Pfeifer und Mathias Sauerbruch sowie der Ingenieur Mike Schlaich.

mehr Informationen

Zeit: Montag, 12. April 2010, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin-Mitte
Um Antwort bei Teilnahme wird gebeten: eschler@bda-bund.de

Grüne Stadt →

Prinzessinnengärten – Urbane Landwirtschaft am Moritzplatz

Passend zum heutigen Frühlingsbeginn: Urbane Landwirtschaft am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg (Foto-©: prinzessinnengärten)

Auf dem brachliegenden Grundstück des von Alfred Messel entworfenen und im Krieg zerstörten ehemaligen Wertheim-Kaufhauses (Fotos) am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg gibt es seit Sommer 2009 das Projekt prinzessinnengärten, das die Flächen für urbane Landwirtschaft nutzt. In mobilen Beeten, für die Patenschaften übernommen werden können, wird seit Ende Februar 2010 die neue Saison begangen. Angebaut wird Gemüse aller Art – natürlich alles in Bio! Dabei stehen auch insbesondere pädagogische und soziale Aspekte im Vordergrund der Projekts.

Und für solch ein Gärtnern in der Stadt gibt es viele gute Gründe: Aktivierung sozial schwacher Quartiere, Sicherung der Lebensmittelversorgung, Förderung der Biodiversität, Reduktion der CO2-Bilanz, Verbesserung des Mikroklimas, Verschönerung der Stadt.
Quelle: http://prinzessinnengarten.net/wir/

Weitere Informationen
prinzessinnengarten.net
Infobroschüre von nomadischgrün (PDF)
Flickr-Fotostream

Grüne Stadt →

Über Landschaftsarchitektur – Gärten von Guido Hager, gesehen von Robin Forster

Stadthausanlage-Bürkliplatz in Zürich ¬© Robin Forster, Fotograf London

Stadthausanlage-Bürkliplatz in Zürich © Robin Forster, Fotograf London

Das Bild und die Landschaftsarchitektur sind ein altes Paar. Schon Claude Lorrain und andere Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts haben die Entwicklung des Englischen Landschaftsgartens wesentlich geprägt. Umgekehrt liessen Maler sich von den fein komponierten Landschaften eines Lancelot Capability Brown inspirieren.
Interessanterweise kommt auch Guido Hager im Innehalten nach 25 Berufsjahren nicht ohne Bild aus. Er hat Robin Forster gebeten, seine Gärten und Pärke in Bilder zu fassen. Der englische Fotograf spiegelt das stille Wesen der Gartenschöpfungen in ruhigen, schwarz-weissen Panoramabildern. Entstanden ist eine gelassene Reflexion über Illusion und Wirklichkeit, über Hell und Dunkel, über Dichtung und Wahrheit eines synthetischen Arkadiens.
Wenn drei Landschaftsarchitekten und ihre Fotografen und Buchgestalter sich eines dieser Panorama-Bilder auswählen, dann beginnen sie diese Gartenschöpfung gedanklich zu durchwandern und davon zu erzählen, worin das Wagnis besteht, für unsere heutige schnelllebige Gesellschaft Gärten zu bauen.

Ausstellung (bis 17.4.) in der Tankstelle Bülowstraße (siehe zum Gebäude auch Tagesspiegel vom 8.6.2008: Super Tankstelle oder taz vom 30.8.2008: Die Kunstwundertankstelle)
Immer donnerstags und samstags, Bülowstraße 18 (U-Bhf Bülowstraße U2, M19, M48, M85, 106, 187)

Grüne Stadt →

Ausstellung: Post-Oil City

Ökologisch denken und handeln, umweltgerecht planen und energieeffizient bauen – dies muss der Anspruch unserer Gesellschaft sein, die mit den Folgen des Klimawandels und dem absehbaren Ende fossiler Brennstoffe konfrontiert ist. Architekten und Stadtplaner gehen diese Aufgabe an; da die Mehrheit der Menschen bereits in Städten lebt, sind diese heute zum Haupthandlungsort geworden. Die Ausstellung und die Zeitschrift „Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl. Die Geschichte der Zukunft der Stadt“ stellt innovative Projekte in Asien, Afrika und Amerika vor.

Ausstellungsdauer
ifa-Galerie Stuttgart
29.01. – 20.03.2010
ifa-Galerie Berlin
23.04. – 18.07.2010

Führung durch die Ausstellung: Freitag, 23. April 2010, 17 Uhr, mit Anh-Linh Ngo, Redakteur Arch+ und Kurator der Ausstellung

Weitere Informationen
Ausstellungsinformationen
Süddeutsche Zeitung vom 3. Februar 2010: „Weltenretter Architekt“ (Online leider nur kostenpflichtig)

nach oben ↑
Themen