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Greenpeace baut virtuelle Stadt

greepeace

(Quelle: Greenpeace UK)

Anscheinend lag bei der Suche nach einem Bild, um die verschiedenen Projekte von Greenpeace zur Energiezukunft online zu präsentieren, nichts näher als das einer Stadt. „EfficienCity“ heißt sie konsequenterweise. Der Besucher kann sich durch die Gebäude der Stadt klicken und mehr zu Kraft-Wärmekopplung, Gezeitenkraftwerke, Wärmedämmung und ähnliches lernen.

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Es grünt so grün… in Berlin


Der Licht-“ und „Schatten-Garten von Le Balto (Foto: stadtkunstprojekte.de)

Es grünt nicht nur aufgrund des guten Wetters, sondern auch weil gestern die Ausstellung Frischgrün 21 eröffnet wurde. Hier wird „Landschaftsarchitektur aus der Region“ (bdla.de) gezeigt, junge Büros stellen sich vor und ein – noch im Entstehungsprozess befindliches – Rahmenprogramm ergänzt die Ausstellung. Wer online einen ersten Eindruck gewinne möchteder liest die Baunetzwoche, welche sich in ihrer neuesten Ausgabe (pdf.) dem Thema widmet.

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Urbane Gewächshäuser am Potsdamer Platz?

Die Bahn möchte weg vom Potsdamer Platz – warum also nicht den Prototypen eines urbanen Gewächshauses in das Gebäude einziehen lassen? Könnte der DB Tower die Berliner hinsichtlich der Lebensmittelversorgung vielleicht sogar unabhängig vom Brandenburger Umland machen? Laut eines Artikels in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 09./10. Februarwerden so genannte „vertikale Farmen“ in nahe liegender Zukunft nämlich mehr Lebensmittel produzieren als traditionelle Bauernhöfe – mit dem positiven Nebeneffekt, die Neuinanspruchnahme von Flächen und den Wasserverbrauch zu reduzieren. So kann urbane Landwirtschaft in Innenräumen einen Beitrag für die Umwelt leisten und Städte zu Selbstversorgern machen. Neben vertikalen Treibhäusern sind aber auch Doppelglasfassaden ein gefundener Ort für urbane Treibhauslandwirte – die klimatischen Bedingungen in den gläsernen Zwischenräumen sind optimal für das Gedeihen von Pflanzen. Vielleicht ein passendes Projekt für die CDU-Parteizentrale oder das neue Kranzler-Eck in Berlin? Vor einem 30-Stockwerke hohen Wolkenkratzer-Bauernhof mit stinkenden Hühnerfarmen und Getreideanbau auf dem Dach braucht man sich in Berlin dagegen nicht zu fürchten. Hochhäuser sind in der Hauptstadt ja nicht so en vogue… Es lebe die gute Landluft – aber nicht in der Stadt!

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Rettet die Bäume


Der Landwehrkanal sackt weg (vgl. hier) und es steht wohl schlechter als gedacht. Denn seit heute besteht Fahrverbot „für den gesamten Schffverkehr“, so ist zumindest auf der Homepage des WSA (Wasser-und Schifffahrtsamt Berlin) zu lesen. Jetzt dürfen die Schiffe und Ausflugsdampfer nicht mal mehr in eine Richtung fahren. Denn durch den regen Schiffsverkehr wurden die sog. Holzspundwände unterspült und sind dadurch locker geworden (für ein besseres Verständnis siehe auch das Schadensbild des WSA). Das Ganze ist schon dramatisch genug, da die Sanierung etwa 100 Mio. ‚Ǩ kostet (vgl. hier oder hier).

Der wirkliche Skandal aber ist die Tatsache, dass die WSA 200 Bäume ohne wirkliche Gutachten fällen lassen wollte (vgl. Zeit-Blog). Eine Bürgerintiative, die sich daraufhin gründete, hat einen ersten Erfolg verbuchen können und das weitere Abholzen der Bäume verhindern können. So wurde nach Protesten, bei denen über 10.000 Unterschriften zusammenkamen, die vorläufige Zahl der noch zu fällenden Bäume auf 34 reduziert (vgl. Robin Wood). Unterstützt wurde das Ganze auch von Robin Wood, die sich gestern (21.06.2007) mit einem Transparent über dem Landwehrkanal und einer Badeaktion für den möglichst weitgehenden Erhalt der Bäume einsetzten (vgl. Fotos).

Da sieht man wieder, was ein breites Bündnis alles erreichen kann.
(P.S: Dank geht an Maggie für die Bilder.)

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Tagung: Sonnentau und Götterbaum. Zukunft-StadtNatur-Berlin

Städte waren und sind Ausgangspunkt von Naturzerstörung. Sie sind aber auch Orte von Sonnentau und Götterbaum. Orte, an denen „alte“ Natur überdauert, wo „neue“ Natur entsteht und beide oft direkter als im Umland Stadtbewohnern zugänglich sind. Diese vielfältige Stadtnatur ist Thema der Tagung. Urbane Natur fördert Lebensqualität – und wird oft durch urbane Flächennutzungen stark beeinträchtigt. Die Aufgabe, Stadtnatur für Stadtbewohner zu erhalten, zu entwickeln, ist von Naturschutz und Landschaftspflege in Berlin früh erkannt worden.
Doch läßt sich dies heute angesichts der Finanzlage der Kommunen noch realisieren? Wird Naturschutz zukünftig lästige Pflicht oder Trumpf im Wettbewerb der Standorte? Zwingen Klimaveränderungen zum Strategiewechsel? Erreicht Stadtnatur die Stadtbewohner?
Solche Fragen bieten Anlass zu einer perspektivischen Diskussion über die Zukunft der Stadtnatur Berlin. Die Veranstaltung geht von einem kritischen Rückblick auf 80 Jahre Stadtnaturschutz in der Spreestadt aus, zeigt Erfolge und Defizite auf. Vor allem werden jedoch aktuelle Themen zur Stadtnatur zur Diskussion gestellt. Auch Erfahrungen aus anderen Städten werden berichtet. Geplant ist eine „Berliner Erklärung zum Stadtnaturschutz“. Sie wird eine Umfrage berücksichtigen, die im Vorfeld Meinungen amtlicher und ehrenamtlicher NaturschützerInnen erkundete. Das Publikum wird weiteren Sachverstand einbringen, Expert/Innen werden befragt.

Anmeldung erbeten
Mehr Infos: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/lb_naturschutz/tagung_stadtnatur.shtml
Tagungsort: Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin

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