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Aus Motown wird Growtown

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Foto © TreeMedia

Dass es in Detroits Ruinenlandschaft großes Potential für urbane Landwirtschaft gibt, ist eigentlich keine Neuigkeit. Eine riesige Stadt (San Francisco, Manhattan und Boston passen in die Stadtgrenzen Detroits) mit unglaublich großen Freiflächen, mit über 30 % der Bevölkerung, die unterhalb der Armutsgrenze lebt und eine Stadt, in der es kaum Supermärkte gibt, in denen man frischen Obst oder Gemüse kaufen könnte. Urbane Landwirtschaft ist hier sowohl Subsistenzswirtschaft, als auch ein Hoffnungsschimmer für neue lokale Arbeitsplätze und Kleinunternehmer.

So ist es eigentlich nur konsequent, dass die Stadtplanungskommission der Stadt kurz vor Weihnachten eine neue Satzung erlassen hat, die erstmals die formelle Ausweisung einer Fläche als urbane Landwirtschaftsfläche erlaubt. Die Vielzahl an kleineren urbanen Farmen, wie D-Town Farm oder Brother Nature Produce, die bereits seit mehreren Jahren aktiv sind, mussten bisher halb-legal arbeiten. Denn nach bestehender Flächennutzungssatzung war bspw. das Aufstellen eines Gewächshauses nicht zulässig. Das ändert sich jetzt mit der neuen Satzung.

Ein guter Tag also für die urbanen Landwirte Detroits? Jein.

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Seed Bomb Ninja Girl im Einsatz!

Greenisfaction, ein Online-Shop für Saatbomben mit verschiedenen Saatmischungen, hat ein sehr charmantes Video in Netz gestellt: Ninja Girl im nächtlichen Guerilla Gardening-Einsatz in Berlin. Lasset es sprießen!

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Wachsen lassen! Neue Kampagne des Prinzessinnengartens

Der wunderbare prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin ist potentiell von der Liegenschaftspolitik des Landeseigenen Liegenschaftsfonds bedroht. URBANOPHIL berichtete vor einiger Zeit über die Petition zum Erhalt des prinzessinnengartens.

Um auf die Bedrohung von Verdrängung oder Schließung aufmerksam zu machen, haben prinzessinnengärtner nun eine Kampagne samt Video gestartet: »Wachsen lassen!« lautet das Motto:

Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen für die Bedeutung von Freiräumen. Nur ihr Erhalt schafft die Voraussetzung für soziales, kulturelles und ökologisches Engagement. Wer „Wachsen lassen!“ unterstützt, unterstützt die Idee einer zukunftsfähigen Stadt, an der wir alle gemeinsam mitbauen.

Daher alle, die noch nicht die Online-Petition unterzeichnet haben: Bitte tut es!

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Helsinki Plant Tram

In Helsinki gibt es eine schöne Aktion, in der eine alte Straßenbahn durch die Stadt fährt und dazu einlädt und aufruft, dass die Bewohner Pflanzen vorbeibringen. In der Plant Tram werden sie dann für einige Zeit durch die Stadt gefahren und werden dann in einem, später vielleicht auch mehreren öffentlichen Gärten der gesamten Stadtbevölkerung zugänglich gemacht.

Das Video zur Aktion ist eher absurd, die Idee ist aber überaus charmant. Eine ähnlich nette Idee hatten im vergangenen Jahr die Künstler Anne Duk Hee Jordan und Shira Wachsmann, die einen Straßenbahnzug der BVG zur „Dschungel-Tram“ umgestaltete haben. Allerdings besticht das Projekt in Helsinki mit der Möglichkeit, dass die ganze Stadt mitmachen kann und so ein kollaborativer Garten von und für alle entsteht.

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Stadtbienen in Bewegung

Das Imkern wird immer häufiger zu einem modernen Hobby der Großstädter. Stadtbienen produzieren meist mehr Honig als ihre Artverwandten auf dem Lande, weil die Blütenvielfalt in Städten häufig um ein Vielfaches höher ist. Darüber hinaus ist auch der Geschmack des Stadtbienenhonigs häufig intensiver als der von Landbienen. Bienen tragen im Allgemeinen zum Erhalt der Biodiversität in Städten bei und übernehmen hier wichtige Aufgaben beim Bestäuben der zahlreichen Straßen- und Parkbäume sowie der Obstbäume in privaten Gärten. Und dabei sind die Stadtbienen sehr genügsame Tierchen.

Dies bekannter zu machen ist das Anliegen von einer Gruppe (Jung)Imkerinnen, die mit einem durch Berlin „vagabundierenden“ Kunstprojekt auf die Nützlichkeit der Bienen auch in Städten aufmerksam machen möchten.

Ein mobiler Laubenpavillon – als mobiles Bienenmuseum – verbindet echte Bienen mit einem Hängenden Garten und einer künstlerischen Ausstellung. Vier Disziplinen – Imkerei und Architektur, Kunst und Gartenbau – formulieren dort die Möglichkeiten und Schönheiten eines behutsamen und nachhaltigen Zusammenlebens von Honigbienen und Stadtbewohnern. Die wandernde Laube ist Ausstellungsraum und Arbeitsraum zugleich (Projekt Bienenbewegung).

Man lernt, dass ein Bienenstock rund 25 kg Honig pro Jahr produziert und dass das Imkern zwar eine Kunst, aber auch kein Hexenwerk ist. Wer StadtimkerIn werden möchte, wendet sich am besten an das Angebot des Imkerverbands Berlin e.V. Und selbst wer nur einen Balkon und nicht gleich einen Garten besitzt, könnte zum Stadtimker werden: Mit einem Balkonbienenstock ist auch das möglich!

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