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Die Gemüsefarm im Fenster

Urban Farming und Gardening nutzt brachliegende urbane Flächen, um mehr Grün in die Stadt zu bringen und dabei den Stadtbewohnern zu ermöglichen, ein gewisses Maß an Selbstversorgung mit Obst und Gemüse zu haben (urbanophil.net berichtete mehrfach). Doch was tun, wenn keine Brache gefunden werden kann, die man umnutzen darf? Oder wenn sich nicht genügend Mitstreiter finden lassen, um eine Urban Gardening Projekt zu stemmen?
Das Windowfarms Project schafft nun Abhilfe! Ein cleveres System aus recycelten PET-Flaschen, in denen die Obst- und Gemüsepflanzen gesetzt werden. Die Flaschen hängen übereinander an einer Schnur. Mithilfe einer kleinen Pumpe wird permanent Wasser nach oben gepumpt, von wo es durch alle Flaschen wieder nach unten läuft. Das Prinzip ähnelt Reisfeldterrassen, bei denen auch kontinuierlich Bewegung im Wasser sein muss, damit die Pflanzen nicht verfaulen. Und der ideale Platz für diese Mini-Gemüsefarm ist natürlich das eigene Fenster.
Ein komplettes Set mit zwei Windowfarm-Reihen gibt es ab $140 im Online-Shop des Projekts zu bestellen (allerdings muss man noch die Flaschen selbst zurecht schneiden).

» Video-Beitrag über das Funktionsprinzip

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Bus Roots: Der fahrende urbane Garten

So könnten später einmal die Dächer von Linienbussen aussehen

urbanophil hat sich zuletzt häufiger mit urbaner Landwirtschaft und Guerilla Gardening beschäftigt (z. B. hier). Zudem war die letzte urbanoFILMS-Veranstaltung dem Thema gewidmet.

Bislang war das Konzept von Grünflächen in der Stadt ja eher statisch. Der Designer Marco Castro Cosio entwickelt derzeit eine mobile Alternative: »Bus Roots« heißt das Projekt, bei dem Grünflächen auf den Dächern von Stadtbussen entstehen sollen. Es gibt bereits einen ersten Prototypen, auf dem erfolgreich ein Sedum auf dem Dach gepflanzt wurde. Würden die gesamten Linienbusse einer Stadt so ausgestattet, würde eine erhebliche Fläche an neuem Grün in der Stadt entstehen.
Der Einsatz von Sedum ist im Straßenbahnoberbau bereits erfolgreich erprobt (wenngleich nicht so ästhetisch wie Rasen). Es ist pflegearm und hat gute luftfilternde und regenwasserabsorbierende Funktion.
Auf diesem Wege könnte der ohnehin umweltfreundliche ÖPNV einen zusätzlichen Beitrag zur Luftreinhaltung in der Stadt leisten.

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Skyrise Greenery


Marina bay sand Skypark (via designboom)

Seitdem der Klimawandel in aller Munde ist, bekommt auch das Thema Dachbegrüngen wieder einen Aufschwung. Erste Dach-, Hof- und Fassadenbegrünungen wurden zwar bereits in den 1980er Jahren gefördert und umgesetzt, dennoch fehlten diesen Projekten eine gewisse Ausstrahlungskraft und Popularität. Dies könnte sich jetzt ändern – wenn sich Projekte wie der Skypark in Singapur etablieren und immer mehr Städte dem Durchgrünungstrend folgen.

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small scale, big change.


Red Location Museum Of Struggle, Port Elizabeth, South Africa (Quelle)

Die Ausstellung „small scale, big change – New architectures of social engangements“ im MOMA in New York präsentiert elf verschiedene Projekte für vernachlässigte und/ oder ländliche (Stadt)Gebiete weltweit. Mit wenig Geld Großes bewirken, mit gutem Design pragmatische Lösungen finden, soziale Verantwortung übernehmen – genau das wollten die Architekten und Designer der einzelnen Projekte.

These innovative designs signal a renewed sense of commitment, shared by many of today’s practitioners, to the social responsibilities of architecture.

Ein interessanter Podcast vom Deutschlandradio Kultur und eine gute Beschreibung der einzelnen Projekte finden sich hier. Wer die Ausstellung gesehen hat, kann gerne einen Kommentar und seine eigenen Eindrücke hinterlassen!

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Esst mehr Obst!

Die Mundraub-Map

Wie Radio Eins heute früh berichtet, gibt es mit dem Online-Projekt »Mundraub« nun eine Plattform für öffentliches Obst. Oder vielmehr für die Standorte von Obstbäumen auf öffentlichem Grund, die von jedem geerntet werden dürfen. Die Seite nutzt die Google Maps API, um die Standorte zu markieren und eine kurze Beschreibung zum Baum und dem Ort zu geben. Dabei ist das Projekt kollaborativ anlegt, so dass jeder, der einen weiteren Baum entdeckt, diesen auf der Seite eintragen kann. Einzige Voraussetzung ist, dass der Baum tatsächlich auf öffentlichem Land steht und somit das Abernten der Früchte nicht etwa Diebstahl ist. Die Macher der Seite versprechen, dass sie alle Einträge genau daraufhin noch einmal überprüfen, so dass man also guten Gewissens mit der Mundraub-Karte auf urbane Obstjagd gehen kann.

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