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Grüne Stadt →

Das Rinnsteinbiotop

Das Common Studio, das vor Kurzem das Konzept für einen Saatbombenautomaten vorgestellt hat, arbeitet an einem weiteren Projekt, das mehr Grün in die Stadt bringen soll.
Im Rahmen des Projekts (C)urban Ecology hat Common Studio einen Rinnstein entwickelt, der nicht nur Straßenbegrenzung und Abwasserkanal ist, sondern zugleich der Nährboden für Pflanzen. Der Rinnstein ist nicht wie üblich glatt, sondern hat in seiner Mitte einen Bereich, der durch Vertiefungen und Erhöhungen Raum gibt, in dem sich Erde sammeln kann, in der dann die Samen sprießen können.

(C)urban Ecology is a modular micro-remediation infrastructure that integrates seamlessly within our existing streets, supplanting the mundane utilitarian curb-and-gutter system to offer new levels of amenity. A versatile and performative design provides opportunities for water permeation and street vegetation, while sequestering small scale debris before it reaches the urban watershed.

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Urbane Landwirtschaft

Eine neue Interpretation und Aneignung des öffentlichen Raumes findet statt: Landwirtschaft kehrt wieder in die Städte zurück. Der Anbau von eigenen, gesunden Lebensmitteln ist ebenso Ausdruck von Kontemplation und Sinnstiftung wie eine neue Form des zivilgesellschaftlichen Engagements bis zu bürgerlichem Ungehorsam. Die Konferenz gibt einen Überblick über die Vielfalt der Ansätze sowie über die Berliner Initiativen in urbaner Landwirtschaft. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch ein Studienprojekt der TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung vorgestellt.

Mehr Informationen hier.

Veranstaltungsort:

Hörsaal HC26
Im TU-Hauptgebäude
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Samstags findet auch eine Exkursion statt, zu der man sich anmelden muss. Leider gibt es wohl nur noch eine „Warteliste“.

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wie im Paradies


Foto: Andreas Schwind

Gärtnern in der Stadt ist ein florierendes Thema, das haben wir spätestens zu unserem Filmabend „grün statt grau“ (der heute wiederholt wird) gemerkt. Gärtnern ist aber auch mit Arbeit, Zeit und Flächenverfügbarkeit verbunden. Wer ohne viel Zeit und Arbeit trotzdem frisches Obst pflücken möchte, dem sei diese Internetseite empfohlen: Mundraub ist eine private Initiative, die das Pflücken herrenlosen Obstes salonfähig machen und somit verhindern möchte, dass es am Baum verrottet. Hier findet man Orte, an denen Obst an den Bäumen baumelt oder private Gartenbesitzer mit dem Pflücken nicht mehr hinterherkommen. Die Initiative lebt vom mitmachen – neue Adressen können gerne hinzugefügt werden! Und wer auf seinem Trip durch Gärten eine Geschichte zu Stadtpflanzen erzählen möchte, dem sei dieser Taschenfilmwettbewerb empfohlen.

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Saatbombenbau

Erfolgreiche Saatbombenaussaat

Heute Abend widmet sich urbanophil mit dem Filmabend „urbanoFILMS#14: grün statt grau“ der urbanen Landwirtschaft und dem Guerilla Gardening. Passend dazu haben wir für Euch eine kleine Anleitung zusammengestellt, wie man Saatbomben baut (PDF, 1 MB). Wer das ganze noch einmal mit bewegten Bildern sehen möchte, dem sei dieses Video empfohlen. Und wer nun wirklich gar keine Lust hat, sich die Finger beim Saatbombenbau schmutzig zu machen und sich lieber auf das Ausbringen der Saat konzentrieren will, der kann sich diese Saatgranaten bestellen. Da wurde das Guerilla im Guerilla Gardening wörtlich genommen!
Heute Abend beim urbanoFILMS#14 könnt Ihr gegen eine kleine Spende auch Saatbomben erwerben, um sie dann auf den vielen eingezäunten Arealen der Vernachlässigung in der Stadt auszubringen!

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The Union Street Urban Orchard

Union Street Urban Orchard

Foto: Mike Massaro

Im Rahmen des London Festival of Architecture wurde vor wenigen Tagen der Union Street Urban Orchard eröffnet. Der Entwurf für den Community Garden auf einer städtischen Brache stammt von Heather Ring: Hauptsächlich verwendet wurden Europaletten, um Beete und Möbel zu bauen. Sehr schön ist auch die Tischtennisplatte auf einem Müllcontainer.
Während des Sommers laden die Organisatoren zum Verweilen und Mithelfen ein. Angebaut werden Obst und Gemüse aller Art aber die Fläche dient auch als Baumschule, um Bäume großzuziehen, die später dann den Bankside Urban Forest bilden sollen. Dieser städtische Wald soll die Lebensqualität des stark verdichteten Stadtteils Bankside verbessern, indem im Straßenraum oder auf Brachen Baumgruppen gepflanzt werden sollen.
Ergänzt wird das Gartenerlebnis durch Events wie Vorträge oder Konzerte.

Mit den Prinzessinnengärten findet sich seit 2009 ein ähnliches Projekt in Berlin am Moritzplatz. Und so bietet sich dieser Blog-Eintrag für einen kleinen Teaser zum nächsten urbanoFILMS-Abend am 22. Juli 2010 an: Unter dem Motto „grün statt grau“ zeigen wir Kurzfilme über Urban Gardening und Farming in ebendiesen Prinzessinnengärten! Die Details erfahrt Ihr in den nächsten Tagen hier!

via Dezeen

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