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Kategorie »Kunst & Kultur« RSS
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Weak Art Award 2018 am 27. Februar 2019

Der Immobilienmarkt in Berlin ist heiß umkämpft, auch KünstlerInnen sind zunehmend von der Raumknappheit betroffen. Sie werden aus ihren Ateliers verdrängt und finden nur schwerlich neue Arbeitsräume. Leider häufen sich die Fälle, in denen Vermieter alteingesessenen Kulturschaffenden kurzfristig kündigen, sie mit falschen Versprechungen hinhalten oder die Miete in unerreichbare Höhen schrauben. In seltenen Extremfällen schrecken skrupellose Immobilienbesitzer selbst vor illegalen Abrissversuchen nicht zurück.

Mit dem Weak Art Award „ehrt“ die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) herausragende Leistungen zur Schwächung der Kunst in Berlin

Als Reaktion auf die prekäre Raumsituation vieler Berliner KünstlerInnen hat die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) den Weak Art Award ins Leben gerufen, mit dem sie nun erstmals die größten Kunstschwächer 2018 auszeichnet. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen:

  • Personen/Unternehmen/Institutionen
  • Mechanismen/Regelungen

Nach der Bekanntgabe der Preisträger sind diese eingeladen, öffentlich auf die Juryentscheidung zu reagieren. Darüber hinaus möchten die Initiatoren des Preises mit den Preisträgern und anwesenden Jurymitgliedern über die Rolle der Immobilienwirtschaft diskutieren und die Verdrängung von KünstlerInnen und Kleingewerbe aus angestammten Ateliers und Arbeitsräumen in den Blick nehmen. Dabei sollen auch neue Möglichkeiten und Modelle für Kooperationen und Dialog zwischen Unternehmen und Künstlerinnen sowie Kleingewerbetreibenden ausgelotet werden, damit diese auch in Zukunft in Berlin arbeiten und leben können.

Weak Art Award
Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:00 Uhr
Werkstatt des Hauses der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin-Mitte

Disclaimer: Der Autor dieses Posts war Teil der Jury des Weak Art Award.

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My Habitat Happy – Stadtrundgang am 12.01.2019

Final Weekend im neurotitan - Habitat HappyAm Wochenende findet die Ausstellung HABITAT HAPPY mit etlichen Veranstaltungen ihr Ende: Am Samstag wird es einen Stadtspaziergang mit urbanophil zu stadtpolitischen Initiativen geben, am Sonntag werden dann die Künstler in der Galerie die Ausstellung beschließen. 

Beim gemeinsamen Spaziergang „My Habitat Happy“ treffen wir verschiedene Initiativen, die sowohl für öffentlichen Wohnraum als auch für kulturelle Freiräume kämpfen. Gemeinsam werden wir aktuelle Probleme und Herausforderungen mit denen die Gruppen konfrontiert sind besprechen, aber auch ihre Ziele und Perspektiven für 2019 erfahren.

Die Route des Stadtspaziergangs:

16.00 Uhr | Gallerie neurotitan: Kurzführung durch die Ausstellung HABITAT HAPPY
(Wo? Rosenthaler Straße 39, 2. HH, 1. OG – U Weinmeisterstraße)

16.45 Uhr | Schokoladen e.V.: Kulturelle Freiräume
im Anschluss | Gartenhaus e.V. Lottumstraße: Pachtverträge Hausprojekte
(Wo? Kneipe vom Schokoladen e.V., Ackerstraße 169 – U Rosenthaler Platz)

18.00 Uhr | RAW.CC: Bebauungspläne Umgebung RAW-Gelände
(Treff? RAW-Gelände, Eingang Warschauer Str. – S+U Warschauer Str.)

19.00 Uhr | Bizim Kiez: Vernetzung und Mieter*innen-Initiativen
(Treff? Wrangelstr. 77 – U Schlesisches Tor)

20.15 Uhr | Rummelsburger Bucht: Situation für die Anwohner
(Treff? Krachtstraße, Ecke Bahrfeldtstraße – S Ostkreuz ist noch in Laufweite)

21.30 Uhr | Ende mit Überraschung ;)

Ihr könnt die ganze Route mitmachen oder zu einzelnen Punkten dazukommen. Durch den Stadtspaziergang begleiten euch Annika Hirsekorn (neurotitan) und Toni Karge (urbanophil).

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„Habitat Happy – 300 m², cozy, short term“ – Ausstellung und wandelnde Konferenz

Das Werk "Flowing Roofline", 2018, der französischen Künstlerin Laure Catugier.

Laure Catugier, Flowing Roofline, 2018

In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Mieterhöhung, Verdrängung und Entmietung zu immer größer werdenden Ängsten einer breiten Bevölkerungsschicht gehören, entfaltet Kunst ihr unmittelbares Wirkungspotenzial: auf 300m², (nicht ganz so) cozy, (aber) short term in der Galerie neurotitan im Haus Schwarzenberg e.V. Die Besichtigung von HABITAT HAPPY beginnt am Samstag, 15.12.18, 19 Uhr, und zeigt in einer Gruppenausstellung unterschiedliche Perspektiven auf Wohnraum, u.a. aus Mexiko, Korea, Albanien, Brasilien.

Im Rahmenprogramm besteht die Möglichkeit, selbst wohnungskünstlerisch aktiv zu werden: 

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Adventskalender 2018

Die Initiative Kerberos und moderneREGIONAL haben gemeinsam einen Adventskalender gestaltet. Mit diesem stellen die Denkmalaktivisten von Kerberos jeden Tag einen der 22 nachkriegsmodernen Berliner U-Bahnhöfe vor, die das Landesdenkmalamt im Frühjahr 2017 und Sommer 2018 in die Denkmalliste aufgenommen hat. Die Türchen öffnen sich ab 1. Dezember Tag für Tag auf moderneREGIONAL.

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Wolkenbügel – Comiclesung am 28. November

Letzten Winter, kurz vor Weihnachten, klingelte im JOVIS Verlag in Berlin das Telefon. Ob der Verlag Interesse an einem Comic zur Stadtkultur und Architektur im Berlin der 20er Jahre habe? Das war Neuland für JOVIS und die Neugierde war groß. Als das Manuskript von Sebastian Strombach auf dem Tisch lag, war das Team begeistert: ein rasant erzählter Comic, so rauschhaft wie die Stadt Berlin in den 20er Jahren gewesen sein könnte. Sebastian Strombach, studierter Architekt, zeichnet eine Welt aus Revolution, Politik, Aufbruch, Geschwindigkeit und Licht, in der Zeppelin, Dampfer, U-Bahn und Auto auf den Maler George Grosz, den Architekten Erich Mendelsohn, El Lissitzky – den Erfinder des titelgebenden Wolkenbügels – und den Regisseur Fritz Lang treffen. Die Heldin der Geschichte ist die Roboterpuppe Mari… 

Strombach, der seit seiner Kindheit von Comics fasziniert ist und solche zeichnet, entwirft die einzelnen Blätter mit schwarzer Tusche auf Leinwänden in A2 und reduziert sie dann digital auf das Buchformat A4. Mendelssohns Mossehaus hat er sich als beleucht- und drehbares Arbeitsmodell nachgebaut: sein historisches Wissen und architektonisches Können sind sicherlich Grundlage für die Lebendigkeit, Klarheit und Prägnanz seiner schwarzweißen Zeichnungen. 

Der Comic ist – mit zusätzlichem informativen architekturhistorischen Vor- und Abspann – im Sommer 2018 unter dem Titel „Wolkenbügel. Berlin im Rausch“ bei JOVIS erschienen und wird morgen Abend, am 28. November 2018 im Wedding vorgestellt. Natürlich mit Sebastian Strombach, der aus seinem Comic liest. 

Comiclesung 28. November 2018, 19:30 Uhr

Bibliothek am Luisenbad / Puttensaal
Badstraße 39, 13357 Berlin Wedding
U-Bahnhof Pankstraße

Eintritt frei.

Der Comic

„Wolkenbügel. Berlin im Rausch“ von Sebastian Strombach.

Broschur
21 x 29,7 cm
88 Seiten, s/w
Deutsch
ISBN 978-3-86859-545-1
07.2018

25.00

 

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