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Analog stolpern, digital stöbern

stolpersteine-app

Das Projekt Stolpersteine dürften die meisten Leser kennen. Leider sind diese in München immer noch verboten, was Sergey Lagodinsky zum einem guten Kommentar in der SZ veranlasste:

Diese Geschichte gehört zum Bild unserer Städte. Sie gehört aber nicht in die Ghettos der Gedenkstätten, sondern überall hin, weil Juden, bevor sie in die Ghettos und KZs gedrängt wurden, auch überall lebten. (S. Lagodinsky)

In diesem Zusammenhang sei an das Projekt Stolpersteine App der Initiative Code for Germany erinnert, die sich zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche Informationen über die Erinnerten darzustellen. So kann man – aktuell in Berlin und Bochum – online stöbern, um etwas über deren Leben und Leiden zu erfahren und sich vor Augen führen, dass die Bezüge in die Vergangenheit „unsere Straßen, unsere Wohnungen und Arbeitsstätten“ (S. Lagodinsky) sind.

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Staudammgraffiti

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Schon lange gibt es die Idee des Reverse Graffiti, bei dem nicht durch Aufbringen, sondern durch Wegnehmen, bzw. Reinigen Kunstwerke entstehen. Dieses Konzept hat sich die Energieagentur „Polska Grupa Energetyczna“ bei der anstehenden Reinigung des Solina Staudamms zu Eigen gemacht. Zusammen mit dem Künstler Przemysaw Trust Truciskici und der Agentur Scholz & Friends entstand ein beindruckendes werk, das nun als Touristenatrraktion dienen soll:

PGE worked with emerging comic book artist  Przemek Trust Truciskic to design a giant eco-mural honoring the wild and plant life found in the Bieszczady Mountains in southeast Poland, where the dam is located. At almost 300 feet wide and 177 feet tall… (Quelle)

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Gefängnis-Typologie

Grundrisse der Gefängnisse in Berlin

Grundrisse der Gefängnisse in Berlin auf Basis von OSM (Quelle: Hans Hack & OSM)

Für sein schönes Projekt „Prison Typology“ vergleicht der Programmierer H. Hack sämtliche Grundrisse von Gefängnissen auf Basis von Open Street Map.  Für Deutschland sind diese nach Bundesländern sortiert.

The best way to catch a glimpse behind those walls and fences is from above. The images below show the outlines of prison buildings in different regions of the world. For each region the prisons are sorted by size and are in proportion to each other. To create those pictures Hans Hack combined his long-lasting interest in artistic typologies and his skills as a web developer. He programmed a map based tool, that automatizes the search for buildings being marked as prisons for a selected area. The project is a work in progress and will be extended in time.

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Raum für Rausch

Alcoholic architecture: Alkohol zum Einatmen

Alcoholic architecture: Alkohol zum Einatmen

Britische Food-Designer haben in London eine Bar eröffnet, die sie unter dem Schlagwort „Alcoholic Architecture“ bewerben. Zwar ist der Begriff Architektur ein wenig hochgegriffen. Aber als besonderes Feature hat die Bar einen begehbaren Raum, mit Alkohol-geschwängerter Luft. Man atmet den Alkohol also ein, anstatt ihn zu trinken.

In this fully immersive alcohol environment – the cloud is entirely composed of fine spirits and mixer at a ratio of 1:3 and made using powerful humidifiers to super-saturate the air – alcohol enters the bloodstream through primarily the lungs but also the eyeballs. (Quelle)

 

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Sa. 20. Juli 2015: Stadtforschertraining #15 – Urban Gaming I: Random Walks Workshop mit Karsten Michael Drohsel

Belgrad

Im kommenden Stadtforschertraining wird es um die Potentiale von urbanen Spielen zur Schulung der Wahrnehmung in urbanen Situationen gehen. Ein Format das Karsten Michael Drohsel zwischenzeitlich mehrfach an ganz unterschiedlichen Orten praktiziert hat, ist Random Walking. Random Walks (Zufallsspaziergänge) sind inspiriert von Performances der Fluxus-Bewegung und möchten zum verirren anstiften. Doch verirren ist nicht so einfach, wie es scheint, zumal noch in einer Gegend, die den meisten unter Umständen bekannt oder vertraut ist. Verirren braucht Schulung oder zumindest Anleitung und hierfür bieten Random Walks Möglichkeiten die Orientierung in bekanntem Terrain zu verlieren und zumindest für kurze Zeit verloren zu gehen.

Beginn: Samstag, 20. Juni 14:00 Uhr am Eingang der Prinzessinnengärten (Moritzplatz gegenüber dem Aufbauhaus).

Dauer: Ca. 3 Stunden mit Vorgespräch, Spielentwicklung und Durchführung.

Alle weiteren Informationen auf der Webseite von mikromakrowelt berlin

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    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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    Sep 3 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
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