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urbanoREVIEW – Sensual City Studio: A History of Thresholds

„How can an architect show what cannot be seen but only felt?“ fragen sich die Pariser Architekturphilosophen Sensual City Studio in ihrer täglichen Praxis. Mit ihrem Bildessay „A History of Thresholds – life, death & rebirth“ geben sie am Beispiel des architektonischen Elements der Schwelle eine denkbare Antwort auf diese Frage. Gleichzeitig erklären sie mit dem Lebenszyklus der Schwelle – life, death & rebirth – das Mensch-Raum-Problem der Moderne auf andere Art und schlagen die Neuerfindung der Schwelle als konkrete Lösung vor.

An der empfundenen Anonymität, der Distanz, Leere, Beliebigkeit und Unnahbarkeit moderner Stadtstruktur und Architektur, so suggeriert es der Essay in sorgfältig ausgewählten Bildern und kleinen, prägnanten Texten, sei das Verschwinden der Schwelle schuld. Man mag sofort anmerken, dass die Autoren – Pauline Marchetti [Architektin], Philippe Simay [Philosoph], Estefania Mompean [Urban Designer, Architekt] und Jacques Ferrier [Architekt und Stadtplaner] – mit diesem Hintergrundgedanken lediglich bekannte Topoi der Modernekritik aufrufen. Ihre Idee aber, diese so bildhaft an einem zu unrecht oft übersehenen architektonischen Element deutlich zu machen und die konsequente, poetisierende, klare und kluge Durcharbeitung des Narrativs Schwelle überzeugt und ist innovativ.

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Essbare Piazzetta – Food Revolution im Kunstgewerbemuseum Berlin

Die Piazzetta am Kulturforum wird ab Donnerstag, 17.05.18 in einen essbaren Garten verwandelt – Verweilen und Miternten erwünscht. Das Kunstgewerbemuseum Berlin an der Piazzetta wird dabei zum künstlerisch-wissenschaftlichen Labor für neue Denk- und Praxismodelle zur Zukunft des Essens und Wohnens. Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen heißt die Ausstellung, für die über 30 internationale Designer*innen wie Martí Guixe, Ton Matton, Chloé Rutzerveld, Werner Aisslinger, Julia Lohmann, Marije Vogelzang, Maurizio Montalti, Austin Stewart, Johanna Schmeer, Silke Riechert oder Carolin Schulze Ideen und Visionen zur  Transformation unseres Ernährungssystems entworfen haben. Statements,  spekulative Projekte, mögliche Zukunftsszenarien…

 

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Ein Bild von einem Bau

Kontaktbogen von 1975. Foto: Schüler/Schüler-Witte; Quelle: Berlinische Galerie.

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Und für den Steglitzer U-Bahnhof Schloßstraße gilt leider derzeit: Bilder sagen mehr als das Bauwerk. Denn während das frisch eingetragene Baudenkmal unter dem „Bierpinsel“ teils vor sich hinrottet, teils von der BVG-Bauabteilung hingerichtet wird, strahlen die Bilder von einst umso mehr. Wir von der „Initiative Kerberos“ (Reiter oben rechts) haben uns kürzlich durch die Archivbestände des Architektenpaars Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte in der Berlinischen Galerie gewühlt und sensationelle Fotos des Bahnhofs aus dem Jahr 1975 entdeckt. Die lassen wir an dieser Stelle einfach mal für sich sprechen…

 

Sah mal so aus. Der Bahnsteig des Bahnhofs Schloßstraße 1975. Foto: Schüler/Schüler-Witte; Quelle: Berlinische Galerie.

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Ein Blick auf die Fassaden

„Facades“ von Zacharie Gaudrillot-Roy

Einen Blick auf, statt hinter die Fassaden zu werfen – dies bewirkt das Projekt „Facades“ des Künstlers Zacharie Gaudrillot-Roy, das nun in der dritten Serie vorliegt.

The façade is the first thing we see, it’s the surface of a building. It can be impressive, superficial or safe. Just like during a wandering through a foreign city, I walk through the streets with these questions : what will happen if we stick to that first vision? If the daily life of “The Other” was only a scenery? (Quelle: Zacharie Gaudrillot-Roy)

Bilder zu seinen früheren Serien finden sich auf Colossal oder Instagram.

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Werdet Teil von märklinMODERNE!

Ein Ausstellungsprojekt von Moderne Regional, Deutsches Architekturmuseum und architekturgalerie am weißenhof

Ein Ausstellungsprojekt von Moderne Regional, Deutsches Architekturmuseum und Architekturgalerie am Weißenhof

Was wäre eine Modelleisenbahnlandschaft ohne die Häuschen, Männlein, Karusselle, Open-Air-Konzerte und Zoos? Wunderhübsch finden wir natürlich vor allem die nachkriegsmodernen Bausätze, wie die oben gezeigte Villa im Tessin. Denen widmet Moderne Regional nun das Ausstellungsprojekt „märklinMODERNE“. Die Ausstellung zeichnet nach, wie die „große“ Architektur den Weg in den Modellbau fand und umgekehrt.

Im Sommer 2018 ist die Ausstellung parallel an zwei Orten zu sehen: im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt und in der Architekturgalerie am Weißenhof Stuttgart. Im Anschluss wandert sie durch die Bundesrepublik.

Für den begleitenden Film des Dokumentarfilmers Otto Schweitzer fehlt noch die Finanzierung. Daher hat Moderne Regional ein Crowdfunding gestartet. urbanophil bittet Euch herzlich um Unterstützung des wunderbaren Projekts.

 

 

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