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Vereinigungsdenkmal

Abb.: Ankündigung Vereinigungsdenkmal, Darstellung: CAD

Abb.: Ankündigung Vereinigungsdenkmal, Darstellung: CAD

Seit letztem Wochenende arbeiten interlationale Künstlerinnen und Künstler auf Einladung der Berliner Künstlergruppe »Parallele Welten« (Stefan Krüskemper, Maria Linares und Kerstin Polzin) an einem ergebnisoffenen Prozess, der nicht nur im Produkt, sondern auch schon im gemeinsamen Tun ein Vereinigungsdenkmal hervorbringen soll.

Das Vereinigungsdenkmal ist ein künstlerischer Prozess, der durch das kreative Miteinander und das persönliche Interesse vieler engagierter Teilnehmer im Entstehen ist. Es bietet, als fiktiver Blick aus der utopischen Zukunft, heute bereits vorhandenen gesellschaftlichen Impulsen einen Ort.

Kommendes Wochenende tritt das Vereinigungsdenkmal der Citizen art Days nach intensiver und produktiver interner Auseinandersetzung in die zweite Phase und wird ab Freitag erstmals auf dem Freideck des Radialsystem V öffentlich sichtbar. Neben Diskussionen und Vorträgen wird es viele Möglichkeiten geben sich kreativ und persönlich in weiterführende Prozesse einzubringen.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Adresse: Radialsystem V, Freideck, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin

Die Citizen Art Days 2015 sind ein Projekt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb im Rahmen des Festivals »Futur 25« und werden durch das Institut für Auslandsbeziehungen/IFA gefördert.

Programm und weitere Informationen: www.citizenartdays.de

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Analog stolpern, digital stöbern

stolpersteine-app

Das Projekt Stolpersteine dürften die meisten Leser kennen. Leider sind diese in München immer noch verboten, was Sergey Lagodinsky zum einem guten Kommentar in der SZ veranlasste:

Diese Geschichte gehört zum Bild unserer Städte. Sie gehört aber nicht in die Ghettos der Gedenkstätten, sondern überall hin, weil Juden, bevor sie in die Ghettos und KZs gedrängt wurden, auch überall lebten. (S. Lagodinsky)

In diesem Zusammenhang sei an das Projekt Stolpersteine App der Initiative Code for Germany erinnert, die sich zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche Informationen über die Erinnerten darzustellen. So kann man – aktuell in Berlin und Bochum – online stöbern, um etwas über deren Leben und Leiden zu erfahren und sich vor Augen führen, dass die Bezüge in die Vergangenheit „unsere Straßen, unsere Wohnungen und Arbeitsstätten“ (S. Lagodinsky) sind.

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Staudammgraffiti

Schon lange gibt es die Idee des Reverse Graffiti, bei dem nicht durch Aufbringen, sondern durch Wegnehmen, bzw. Reinigen Kunstwerke entstehen. Dieses Konzept hat sich die Energieagentur „Polska Grupa Energetyczna“ bei der anstehenden Reinigung des Solina Staudamms zu Eigen gemacht. Zusammen mit dem Künstler Przemysaw Trust Truciskici und der Agentur Scholz & Friends entstand ein beindruckendes werk, das nun als Touristenatrraktion dienen soll:

PGE worked with emerging comic book artist  Przemek Trust Truciskic to design a giant eco-mural honoring the wild and plant life found in the Bieszczady Mountains in southeast Poland, where the dam is located. At almost 300 feet wide and 177 feet tall… (Quelle)

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Gefängnis-Typologie

Grundrisse der Gefängnisse in Berlin

Grundrisse der Gefängnisse in Berlin auf Basis von OSM (Quelle: Hans Hack & OSM)

Für sein schönes Projekt „Prison Typology“ vergleicht der Programmierer H. Hack sämtliche Grundrisse von Gefängnissen auf Basis von Open Street Map.  Für Deutschland sind diese nach Bundesländern sortiert.

The best way to catch a glimpse behind those walls and fences is from above. The images below show the outlines of prison buildings in different regions of the world. For each region the prisons are sorted by size and are in proportion to each other. To create those pictures Hans Hack combined his long-lasting interest in artistic typologies and his skills as a web developer. He programmed a map based tool, that automatizes the search for buildings being marked as prisons for a selected area. The project is a work in progress and will be extended in time.

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Raum für Rausch

Alcoholic architecture: Alkohol zum Einatmen

Alcoholic architecture: Alkohol zum Einatmen

Britische Food-Designer haben in London eine Bar eröffnet, die sie unter dem Schlagwort „Alcoholic Architecture“ bewerben. Zwar ist der Begriff Architektur ein wenig hochgegriffen. Aber als besonderes Feature hat die Bar einen begehbaren Raum, mit Alkohol-geschwängerter Luft. Man atmet den Alkohol also ein, anstatt ihn zu trinken.

In this fully immersive alcohol environment – the cloud is entirely composed of fine spirits and mixer at a ratio of 1:3 and made using powerful humidifiers to super-saturate the air – alcohol enters the bloodstream through primarily the lungs but also the eyeballs. (Quelle)

 

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