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Kategorie »Kunst & Kultur« RSS
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Heute Abend wird Kreuzberg 36 versteigert!

Das Kottbusser Tor in Kreuzberg ist vor allem eins: extrem unübersichtlich. Vielleicht sogar unergründlich. Auf jeden Fall unendlich schön. Es ist der Ort in Berlin für mich, der sich gegen jene Starbucks-Wohlfühlatmosphäre stemmt, die jeden, der Mitte betritt, automatisch zum Touristen macht, egal ob er in der Stadt wohnt oder nicht. (Jörg Albrecht)

Diesmal heißt der Abend Nasty Peace, und diesmal wird wirklich versteigert. Und wirklich ganz Kreuzberg 36. Die Zuschauer können mitbieten und sich später anschauen, worum es bei der Auktion eigentlich ging. Sie werden in den nahenden Winter entlassen, mit Kopfhörern, und durch das Areal gelenkt, das man Kottbusser Tor nennt, auch wenn das tatsächliche Stadttor nach Cottbus schon seit fast drei Jahrhunderten nicht mehr existiert. Währenddessen hören sie Geschichten über diese Gegend, vor allem über das Wohnen hier: über die steigenden Mieten – gegen die die Mieterinitiative Kotti & Co seit Frühjahr 2012 auf einem Platz permanent protestiert –, über die Privatisierung von Wohnungsbau in Berlin und über Privatisierung überhaupt seit der sogenannten „Wende“.

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Aerial Bold – schreib‘ die Stadt!

Abb.: Groß & Lee

Was passiert wenn ein Data Visualisation Designer und ein Geograf zu lange auf Satellitenbilder schauen? Sie fangen an zu lesen! Und so haben Benedikt Groß und Joey Lee angefangen eine Schriftart aus Satellitenbildern zu entwickeln. Dazu haben Sie ein System entwickelt, das Satellitenaufnahmen ausliest und die gebauten Buchstaben erkennt. Dass es nicht so einfach ist, dass ganze Alphabet zu finden kann man sich vorstellen. Rechteckige Formen wie H oder L, so die beiden Entwickler, kommen häufig vor. Ein Q oder R sei naturgemäß schwer zu finden. Das fundraising für das rechenintensive Projekt wurde am Wochenende erfolgreich abgeschlossen und so dürfen wir uns bald auf die Aerial Bold Schirftart freuen! Aktuell besteht das Alphabet hauptsächlich aus Aufnahmen aus Deutschland, Dänemark, Frankreich und Amerika. In Zukunft sollen dann auch Länderschriftarten wie Aerial Bold Switzerland folgen.

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Sternenradweg

https://www.youtube.com/watch?v=IDhWOHxCuQo

Eine wunderbare Gestaltung eines Radwegs in den Niederlanden, hat das Studio Roosegaarde umgesetzt. Der leuchtende Radweg ist Teil des des Van-Gogh Radwegs und wurde durch dessen Bild Sternenacht inspiriert. Das Ergebis ist äußerst gelungen.

These glowing bits look like little pebbles, but they’re actually not rocks at all. Using the smart coating material developed with Dutch infrastructure company Heijmans, Roosegaarde was able to create 50,000 fluorescent “rocks” that he then embedded into wet concrete in a swirling, pointillism pattern reminiscent of Starry Night. (via Wired)

Hier noch der Link zum etwas pathetischeren Werbevideo.

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Ausstellung „Schmuck als urbaner Prozess“

Vom 08. November 2014 bis 25. Januar 2015 zeigt das Stadtmuseum Düsseldorf die Ausstellung „Schmuck als urbaner Prozess“, in der die Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojekts und des Symposiums (wir berichteten) der FH Düsseldorf gezeigt werden.

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„Studierende untersuchten angeleitet von den Professorinnen Elisabeth Holder und Gabi Schillig in Seminaren und Kursen verschiedene Erscheinungsformen von Schmuck im urbanen Raum. Gestalterische und künstlerische Experimente haben zu neuen, die gewohnten Definitionen von Schmuck überschreitenden, auf den Stadtraum bezogenen Objekten, performativen Systemen, Aktionen, temporären oder permanenten Installationen und Interventionen geführt. Die konzeptionelle Struktur der Ausstellung bildet ein breites und vielfältiges Spektrum der entwickelten künstlerischen Prozesse ab, die den Stadtraum auf unterschiedliche Weise transformieren.“

Ausstellungseröffnung ist am 07. November um 19.30 Uhr. Die Ausstellung ist vom 08. November 2014 bis 25. Januar 2015 im Stadtmuseum Düsseldorf (Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf) zu sehen.

Im Rahmen der Ausstellung wird es ein umfangreiches Begleitprogramm geben, das auf der Projektseite eingesehen werden kann oder hier (Begleitprogramm SauP) zum Download bereit steht.

Stadtmuseum Düsseldorf II FH Düsseldorf II Webseite Schmuck als urbaner Prozess

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Haus aus Wachs

 A pound of flesh for 50p

Einem Haus beim Schmelzen zusehen? Klingt ungewöhnlich, aber ist aktuell in London zu besichtigen. Der Künstler Axel Chinnek hat im Rahmen des Merge Festival das Projekt “A pound of flesh for 50p“ realisiert und dafür ein Haus aus Wachs gebaut. Und hat somit eine Reminiszenz für eine ehemalige Wachskerzen-Fabrik errichtet.

This project is part of Bankside Transformed and celebrates the history of an old candle making factory which was based in Bankside a couple of centuries ago.

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