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Lindenow – Festival der unabhängigen Kunsträume in Leipzig

Am kommenden Wochenende findet das 10. Lindenow Festival im Leipziger Westen statt. Ein Festival für alle Kunst- und Kulturräume, welche nicht nur auf den Konsum-Aspekt angelegt sind. Die Macher sehen sich als Verknüpfungspunkt zwischen den unterschiedlichen Akteuren und den Räumen, die – nicht nur an diesem Wochenende – gestaltet werden.
Das Festival hat keine spezielle Ausrichtung, sondern vereint verschiedene Themen wie Installation, Performance, Ausstellung oder dem Audio-Walk.
Lindenow ist ein auf unterschiedliche Orte aufgeteiltes Museum und wertet so den urbanen Raum auf und bringt die Einwohner, z. B. auf ihrem Nachhauseweg, direkt mit der Kunst in Verbindung. Hier kann man Kunst und Kultur auch ohne in das Museum zu gehen erleben. Wir dürfen gespannt sein, was die diesjährigen Akteure an diesem Wochenende auf die Beine stellen werden.
Einen kleinen Vorgeschmack geben die Verknüpfungen zwischen frischem Gemüse aus dem Annalinde Garten, einem fundamentalen, flexibel nutzbaren, sowie den Außenraum aufwertenden Möbelstück der ArchitekturApotheke und und einer Ausstellung sowie ein Symposium im Kunstraum D21, das sich mit den Dimensionen von Datenbanken beschäftigt.
Viel Spass beim Entdecken und Erforschen der Kunst im Leipziger Westen!
Lindenow-Plakat

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UNDER (DE)CONSTRUCTION Straßenfest mit den Urbanauten in München

Die urbanauten planen am 3. Oktober, zusammen mit Anna Bischoff, Karo Knote, Benjamin Lange und der Stiftung Federkiel im Rahmen von UNDER (DE)CONSTRUCTION, ein installatives Strassenfest im Kreativquartier an der Dachauerstraße.

Abb.: Endlos Sitzen: Der 112m lange, mobile Sitzsack der Urbanauten

Abb.: Endlos Sitzen: Der 112m lange, mobile Sitzsack der Urbanauten

Über die Piazza vor der neuen Import Export Kantine wird sich ein 112 Meter langer Sitzsack schlängeln, der dabei Gebäude und Mauern überwindet, die das ehemalige Kasernengelände teilen. Swing liegt in der Luft und rund um die rote Sitzinstallation wird getanzt.

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NO AD: NYC – Die App, die Werbung in Kunst verwandelt

Der öffentliche Nahverkehr ist prädestiniert für Werbung, denn tagtäglich nutzen ihn viele (hundert)tausend Menschen, die frei nach Simmel es tunlichst vermeiden werden, andere Mitreisende anzuschauen. Sofern sie also nicht gerade in ihr Smartphone starren (wo wahrscheinlich auch Werbung auf sie wartet), sind sie besonders empfänglich für die Werbeposter an Bahnsteigwänden, auf Zügen, in Zügen, auf Treppenstufen usw.

Um sich gegen die Flut der Werbung in der New Yorker U-Bahn zur Wehr zu setzen, hat „The Heavy Projects“ eine App entwickelt, die, wenn man das Smartphone oder Tablet vor die Werbung hält, per Augmented Reality Kunstwerke darüberprojiziert. Aktuell sind 50 Künstler enthalten, es sollen aber noch weitere folgen. Das digitale Ad Busting ist eine geniale Idee, nur schade, dass man dafür auch wieder das Smartphone vor die Nase halten muss.

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Spaziergangswettbewerb 2014 ausgelobt

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Vor kurzem hat mikromakrowelt den diesjährigen Spaziergangswettbewerb ausgelobt. Zum mittlerweile 5. mal werden Beiträge erfragt, die sich mit gehender Wahrnehmung, performativen Stadterkundungen und thematischen Exkursen beschäftigen.

Dieses Jahr sucht das Berliner Büro für Stadtforschung, experimentelle Raumpraxis und urbane Bildung unter dem Thema „Sequenzen“ nach Spaziergängen, die sich mit Reihungen, Abfolgen, Konstellationen auseinandersetzen – sei es musikalisch, spielerisch, religiös oder auf ganz andere Art. Besonders interessiert die Auslober neben eurer individuellen Herangehensweise den Walk betreffend, die Technik der von euch gewählten Sequenz und die Darstellung der einzureichenden Medien: ob als Text, Film, Comic oder Lied.

Ihr seid also herzlich dazu eingeladen mit euren Ideen und Spaziergängen am Wettbewerb teilzunehmen. Stichtag für die Abgabe ist der 31.10.2014.

Alle infos findet ihr unter diesem Link auf der Webseite von mikromakrowelt

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Morgen: Stadtforschertraining #10 – Eine Stadt für Zigeuner

Eine Stadt für Zigeuner

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“Zigeuner” ist ein übel beleumundetes Wort, welches für manche schon im Gebrauch rassistisch konnotiert ist. Trotzdem fällt es schwer, sich mit dem Mythos dieser Menschen  auseinander zu setzen ohne dieses Wort zu gebrauchen.
Denn das, was dieses Wort assoziert, soll uns bei diesem Stadtforschertraining begleiten.

Uns interessiert bei unserem Walk besonders der Mythos vom frei umherschweifenden Zigeuner. Er übte besonders auf die Situationisten und ihre Stadterkundungstechnik des “Derivé” großen Einfluss aus. Der Situationist Constant schließlich schuf aufbauend auf sein Schlüsselerlebnis – der Begegnung mit einer Gruppe Zigeuner – einen ganzen Stadtkosmos, das Projekt “New Babylon”.

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Beginn: Morgen, 16. August 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) im U-Bahnhof Paracelsusbad, Bahnsteigmitte

Achtung: Wir werden wärend des Walk zweimal mit der BVG und S-Bahn fahren, bitte Fahrkarten vorher besorgen !

Dauer: Ca. 3 Stunden mit abschließender Einkehr. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden und die Materialien geben könnte.

Der Spaziergang wurde konzipiert von Sebastian Strombach, der ihn auch durchführen wird. Sebastian zeichnet selber Comics. Als gelernter Architekt, machte er Ausflüge in die Filmbranche, war als Stadtführer unterwegs und ist Mitglied von mikromakrowelt.

Alle weiteren Infos auf www.mikromakrowelt.de

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