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Kategorie »Kunst & Kultur« RSS
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2 in 1 – Solar trees sind Straßenleuchten und Straßenbäume in einem

Bäume müssen nicht immer ein dichtes Laubkleid und einen braunen Stamm haben. Der Solar Tree kann dank modernster Solartechnik auch ohne Wurzeln und Wasser grün leuchten und den öffentlichen Raum schmücken. Bis zum 28.10.2007 können die solarbetriebenden Beleuchtungskörper noch bewundert werden, wie sie zu Beginn der Abenddämmerung ihre Äste in den Himmel strecken und grünes Licht abstrahlen. „Als ökologische Alternative zur herkömmlichen Straßenbeleuchtung wurde „Solar Tree“ von dem britischen Stardesigner Ross Lovegrove entworfen und in Zusammenarbeit dem MAK, Artemide und Sharp Solar, dem weltgrößten Hersteller von Solarzellen, realisiert.“ (www.desinglines.de) Solarzellen, die im Stamm untergebracht sind, liefern den Strom für das Ergrünen der Bäume. Somit benötigen auch die Solar Trees ein wenig Sonne um leben und leuchten zu können!

Zu sehen: Vor dem Museum für Angewandte Kunst, Wien

Foto: unter www.designlines.de

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Zeitalter der Kartierung

Die Karten von Google-Earth sind allgegenwärtig. Aber es gibt daneben eine Vielzahl von Menschen, die Karten aus unterschiedlichsten Anlässen und zu den ungewöhnlichsten Themen erstellen. 5 von ihnen widmet der Radiosender „This American Life“ eine einstündige Sendung, die im Internet zu hören ist. Eingeteilt nach den Sinnen Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken, kommen Menschen zu Wort die Karten von Schäden in der Straße, Kürbissen und dem eigenen Körper erstellen. Mit geschichtlichen Rückblicken wird so die Entwicklung hin zu einem Zeitalter der Kartierung beschrieben, in dem wir uns gerade befinden. Denn Kartierung bedeutet ein „Weg der Beschreibung der Welt“. Allerdings überwiegt im Laufe der Sendung die Motivation der Porträtierten über eine Beschreibung der Kartenwerke.

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take a piss! Toilette mit einem Zuschauer

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(Quellen: s. links)

„Kunst im Öffentlichen Raum“ wird aus der letzten Ecke wieder zunehmend in die erste Reihe gebracht. Die Kugel „Triole Down […]“ aus geschredderten city-marketing- Bären/-Wasserträgern/-Pferden von Andreas Siekmann hofiert im Palais Erbdrostenhof Münster. Unter dem benachbarten Domplatz wurde eine öffentliche Toillette skulptural aufgewertet – „SkulpturProjekte“, deren Sinn sich den Stadtbewohnern und Fachleuten nicht sofort erschließt.

Deutlicher erlebbar sind die Rotterdamer Skulpturen „City in Bloom“ (West8) auf dem zentralen Schouwburg-Platz, deren Blumen nach dem Abbau unter’s Volk verteilt wurden (partizipativer geht`s nicht), sowie die einseitig verspiegelte öffentliche Toilette „Don’t miss a sec“ auf einer zentralen Einkaufsstraße.

Weitere Beispiele erlebbarer Kunst im öffentlichen Raum gerne im Kommentar…

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Theater mit einem Zuschauer


(Quellen: Homepage der SCP)
Die Situationisten und Videoüberwachung sind gerade in aller Munde. Seit ihrer Gründung 1996 in New York versuchen die Surveillance Camera Players bereits zweiteres mit den Mitteln der ersteren zu thematisieren. Ihr Konzept ist es verkürzte Stücke bekannter Autoren vor Kameras im öffentlichen Raum vorzuführen, um dem Überwacher am Bildschirm etwas Kultur zu bringen und die Passanten auf die Probleme von Videoüberwachung aufmerksam zu machen. Weil diese größtenteils keinen Ton haben, muss der Text auf Tafeln in die Linse gehalten werden. Im Sinne der Camera Players liegt es auch, dass sich weitere Gruppen in anderen Städten bilden. In Europa gibt es nach ihren Angaben heute Gruppen in Bologna, Istanbul, Stockholm und in Litauen.

Berliner, die aufgrund einer fehlende Gruppe nicht so schnell in den Genuss einer live Performance kommen, können sich Videoauszüge auf der Homepage anschauen, sowie drei kurze Reportagen.

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The Traffic of Clouds


(Foto von Hans-Georg Gaul)

Ein hölzernes Gebilde überrascht den Vorbeigehenden und entlockt ihm zumindest einen kurzen Blick durch die Fenster der Galerie Program. Vor dem Betrachter baut sich eine Konstruktion scheinbar ungeordneter Bretter auf, die nicht starr zu sein scheint sondern förmlich aus dem Innenraum der Galerie hinaus wachsen will. Ein Konstrukt, welches im Freien gedacht Schutz vor Regen und Sonne bieten aber auch Ort zum Verweilen und Ausruhen, Nachdenken und Arbeiten sowie Spielwiese für Kinder sein könnte. Das Gebilde besticht durch seine Offenheit gegenüber seinem Betrachter und lädt ein, es nach Belieben zu bespielen.

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