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Nutze deine Jungend – Energie aus dem Club

Während in Deutschland die Diskussion über die energiepolitische Zukunft irgendwo zwischen Atommeiler und Biogas-Windrad-Solaranlagen feststeckt und die nächste Energiekrise sich am Horizont ankündigt, können junge Hedonisten in der Welt aufatmen. Denn diese produzieren nach einem Entwurf holländischer Architekten ihren Strom in Zukunft selbst. Und zwar genau, da wo sie ihn auch verbrauchen. Die Clubs mit ihren stromfressenden Licht- und Soundanlagen brauchen keinen externen Stromversorger mehr, denn nach dem Piezo-Effekt werden die Stöße der tanzenden Menge in elektrische Energie umgewandelt und wieder an die Endgeräte des Clubs geleitet. Wer es nicht glaubt, der schaut sich doch einfach das Video dazu an, dass von Toyota (!) auf einer Art Öko-Youtubeseite präsentiert wird. (Video)

In Zukunft wird also auf der Tanzfläche die Welt gerettet. Toll. Hey DJ – Don’t stop the music…

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Packt die Fernsehtürme ein…

… oder zumindest ein Bild davon – und dann abschicken.

Denn die Jungs und Mädels von Raumtaktik suchen mit ihrem Call for Objects Fernsehtürme – und zwar in allen Varianten. Wer also sein Kunstwerk, sein Sammlerstück oder seinen Lieblinks-Kuschel-Fernsehturm im nächsten Jahr auf einer Ausstellung zur „politischen Bedeutung von Fernsehtürmen“ sehen möchte, der melde sich bei den Raumtaktikern.

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Tanza07 – Tanzfestival im städtischen Raum

Tanza07 gehört zu einem Festivalnetz das sich über 29 europäische und lateinamerikanische Städte erstreckt. Aufbauend auf den Erfahrungen des allerersten Festivals „Dies de Dansa“ in Barcelona stellt Tanza07 vor allem die exquisiten Werke katalanischer Tanzgruppen vor, die sich seit Jahren mit der Erschaffung von Tanzchoreographien für den urbanen Raum beschäftigen.

Der urbane Raum – vor den Museen am Kulturforum und vor der Skyline des Potsdamer Platzes – wir zur Schaubühne verschiedener Performances und dient als ungewöhnliche Kulisse. Drei Tage lang werden sich das Publikum und die Tänzer im städtischen Raum begegnen, Gebäude, Parks und Straßen betanzen und grauem Beton und Asphalt ein bisschen Leben einhauchen. Herausragende junge Tänzer präsentieren ihre Choreographien, die vom Wechselspiel des Menschen mit der städtischen Architektur inspiriert sind, direkt auf urbanem Boden. Tanza07 bewegt sich durch besondere, ganz unterschiedliche urbane Stadträume in der Mitte Berlins und stellt an jedem Ort eine andere und einzigartige Verbindung von Tanz, Raum und Publikum her. Das Programm verspricht viel!

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Tatort: Wohnort

Ist der Wohnort ein Ausdruck für die eigene gesellschaftliche und wirtschaftliche Schicht, dann läßt sich durch thematische Kartierung zeigen, welche Probleme sowohl einen räumlichen wie eine sozialen Aspekt haben. So argumentiert der „Justice Mapping Center“ mit Sitz in New York und versucht durch seine Arbeit zum besseren Verständnis von Verbrechen und Verbrechensbekämpfung beizutragen.

(links: eine Karte des JMC, rechts: Bild aus der Times in dem Artikel über das JMC)
Hierzu kartiert er die Wohnorte von Gefängnisinsassen in den USA (im Gegensatz zu den Orten der Verbrechensbegehung) und stellt fest, daß die Mehrheit der 2 Millionen amerikanischen Verurteilten aus wenigen Nachbarschaften in Großstädten stammen. Gut 95% kehren nach Vollendung der Haft nicht an ihren Tatort sondern ihren Stadtteil zurück und 40% werden rückfällig. Würde das Geld anstatt in Gefängnisbau und Unterhalt in die entsprechenden Stadtteile fließen, ließe sich ein großer Teil der Verbrechen vermeiden. In manchen Wohnblöcken würde in dieser Sichtweise soviel Geld stecken, daß sie auch „million-dollar block“ genannt werden.

Ist die Argumentation nicht neu, sondern eine wissenschaftliche Fundierung, beginnen jetzt die spannenden Fragen. Denn wie sollte das Geld investiert werden und welchen Teil spielen räumliche und architektonische Faktoren dabei?

Artikel über das Justice Mapping Center: Times, Metro

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Digitale Stadtbemalung

Auch (vgl. Stamen) die Jungs vom Grafitti Research Lab (GRL) – die an der Schnittstelle von Graffitikultur und Open Source Technologien agieren – stellten ihre Arbeit auf dem Offf in BCN vor. Neben dem Vortrag waren dies im offiziellen Programm eine Reihe an Workshops (Video), auf denen die Teilnehmer LED-Throwies basteln konnten.

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