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Convertible City

Die Veränderungen des urbanen Lebens zu Beginn des 21. Jahrhunderts war Thema der 10. Internationalen Architektur Biennale in Venedig. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, in denen sich ökonomische, soziale, geographische, politische und kulturelle Schichten überlagern und einen Transformationsprozess in Gang setzen. Dabei haben Städte mit unterschiedlichen Phänomenen zu kämpfen – im Gegensatz zu den anschwellenden Metropolen in Schwellen- und Entwicklungsländern zeichnet sich gerade in Deutschland ein umgekehrter Trend ab. So bestimmen hier der demographische Wandel, die Umstrukturierung der Industriegesellschaft und die pluralistische Gesellschaft die Stadtentwicklung. Der urbane Raum wird Spielplatz neuer Möglichkeiten für das Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Der deutsche Beitrag zeigt mit der Schwerpunktsetzung der Ausstellung auf Transformation und Konversion im urbanen Umfeld beispielhafte Projekte zur hochwertigen Verdichtungen und Umnutzungen. Vertikale Stadtranderweiterungen und das Thema Suburbanisierung finden auch einen Niederschlag in einzelnen Projekten.

Bis zum 30. Juni 2007 ist der deutsche Wettbewerbsbeitrag noch in Berlin zu sehen. Ein Besuch lohnt sich!
Austellungsdauer: 8. Mai bis 30. Juni 2007, Mo-Fr 10 bis 18 Uhr
Ort: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, Lichthof

www.convertiblecity.de

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Zeitschrift und Onlinemagazin

Es gibt so viele schöne Magazine, die sich mit Urbanismus, Stadt und Architetur befassen. Auf 2 möchten wir nun hinweisen. Zum einen das Magazin Urbaine aus Frankreich, das gerade in der 13. Ausgabe erschienen ist. Das Heft, das als internationales Netzwerkprojekt entsteht und am Institut für Stadtplanung in Paris beheimatet ist, erscheint nun auch in Deutsch. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit dem Untergrund in den Städten – in all seinen Facetten. Ob als politisch-sozialer Bewegung und deren Bedeutung für die Stadtentwicklung, oder als gebauter Untergrund in Form von Parkhäusern und Metrostationen. Interessant ist hierbei das Interview mit dem Architekten und Stadtplaner Stéphane Cobo, der sich mit der Weiterentwicklung udn Zukunft der Pariser U-Bahn beschäftigt.

Zum anderen möchten wir auf das Online-Magazin Wonderland verweisen, das sich in seiner aktuellen, 2.Ausgabe (im pdf-Format) dem Thema „Making Mistakes“ widmet. Baunetz schrieb dazu: „Mistakes, Fehler: Was schief gehen kann. Wie man einen Kunden verliert. Was zu tun ist, wenn es soweit gekommen ist. Und, nicht zuletzt: Aus Fehlern lernen. Man sieht: Wonderland ist kein Hochglanzmagazin, sondern Erfahrungsaustausch, ist Dialog junger Architekten zur Berufspraxis über alle Grenzen hinweg.“ (www.baunetz.de).

Kategorie Empfehlenswert. Und ab Juli kommt dann Ausgabe #3 mit dem Titel „Going Public“.

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Nachts mit der CIA

Kartographische Darstellungen erlauben es statistischen Ereignissen und Entwicklungen eine Ausdruck zu geben und dem Betrachter anschaulich zu machen. Der Erfolg des „Atlas der Globalisierung“ ist ein Beispiel. Auch Trevor Pagden und das Institute for Applied Autonomy wählten dieses Medium für ihr Projekt „Terminal Air“. In ihm nehmen sich die Macher der geheimen und illegalen CIA-Flüge an, welche 2005 für Schlagzeilen sorgten.

(Quelle: Treminal-Air)

Die animierten Karten zeigen chronologisch die Flüge der privaten Fluggesellschaften im Auftrag der CIA, häufig zu Foltergefängnissen in Ländern, wo dies erlaubt ist. Die Karten wirken wie Nachtaufnahmen und dazu ertönen die Geräusche von Flugzeugen. Gerade wegen ihrer aufbereiteten und minimalistischen Art schafft es diese Darstellung besser in Erinnerung zu bleiben und Diskussionen anzuregen.

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Schalt doch mal ab!

Manche Ereignisse gehen an einem vorbei und man nimmt ihre Existenz höchstens im nachhinein wahr. Eines davon ist die „TV Turnoff Week 2007“ vom 23. – 29. April. Auf der Internetpräsenz wird aber glücklicherweise ein Produkt angepriesen, welches uns ermöglicht das Ereigniss jederzeit nachholen zu können: Das TV-B-Gone. Die kleine Fernbedienung besitzt nur einen Knopf, der es dem Benutzer ermöglicht fast alle Fernsehehgeräte abzuschalten und sich so selbstbestimmt öffentlichen Raum zurückzuerobern. Ob dies auch bei Großbildleinwänden funktioniert, wie der O2-Tafel an der East-Side-Gallery?

>>>>>>>Nachtrag vom 5.Juni

Laut einem Beitrag vom Deutschlandfunk ist die Erfindung schon älter und hat den Erfinder zum Millionär gemacht.

dlf

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Buchrelease / Ausstellung – Streetart von Evol und Pisa73

Banksy ist mittlerweile auch nicht szenefremden Leuten ein Begriff für Streetart. Evol und Pisa73 greifen ähnlich suggestiv und witzig in den Stadtraum ein.

Auf der Homepage von Evol ist auch eine schöne Sammlung von Fotos aus Berlin von Streetart:

Evol, Pisa73

Ort: Superplan, Gärtnerstr. Ecke Simplonstraße, Berlin/Friedrichhain

Dauer: bis 30. Juni 2007

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