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Gesichter der Migration – Ausstellung

Die Ausstellung “Gesichter der Migration” hat das Anliegen, fernab von der öffentlichen Debatte über Integration, diejenigen zu Wort kommen zu lassen, um deren Integration es geht. Wir haben Menschen der ersten und der dritten/vierten Generation von MigrantInnen fotografiert und interviewt. Diese Menschen haben uns ganz offen und liebenswürdig unsere Fragen beantwortet. Wie leben sie hier? Was denken und fühlen sie? Was wünschen sie sich für ihre Zukunft? Was machen sie in ihrer Freizeit – und viele weitere persönliche Fragen haben sie uns beantwortet, wofür wir ihnen sehr danken.
Es sind dabei sehr schöne Fotos und äußerst interessante Interviews entstanden, die sehr aufschlussreich sein können, wenn die Zuschauer und Leser offen sind für ein genaues, facettenreiches Bild der heutigen Migrantengeneration.

Ort: Kreuzberg-Museum, Adalbertstrasse 95a
Eröffnung: 28.4.2007 18:00 (mit Podiumsdiskussion und kulturellen Beiträgen)
Dauer der Ausstellung: bis 10.6.2007

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Stadt und Klang – akustische Denkmalpflege

„Das Städtische als ein spezifisches Klangphänomen beginnt historisch mit der verstärkten Intensität und Vielfalt des Glockengeläutes als einem graduellen Unterschied zum Dörflichen oder Höfischen. Nur in der Stadt läuten mehrere Glocken an verschiedenen Stellen und können sich zu einem unorganisierten Klang überlagern, dessen Anlass die Zeit vorgibt.“
(M. Elste „organisiertes Getöse, S.110)

Die Stadt hat also ihren spezifischen Klang. Man erlebt es jeden Tag und nimmt es doch nicht wahr. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Bericht „Der Sound der Stadt“ (öffnet direkt die pdf.-Version) in der die Blinde Ivonne Lotze von ihren Eindrücken der Stadt Hamburg berichtet: „Hamburgs Melodie? Wasser. Alle Varianten von Wasser.“ Vielleicht sollte man doch öfter genauer hinhören und sich die besonderen Klänge der Stadt bewusst machen. Mit ein bisschen Überlegen fallem einem dabei eine ganze Menge an Geräuschen und Klängen ein, die einen an bestimmte Städte, bestimmte Orte und bestimmte Zeiten erinnern. Denn jede Stadt hat ihren speziellen Klang. Gibt es eigentlich das Arbeitsfeld „akustische Denkmalpflege“?

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Megastructure reloaded-Ausstellungsankündigung


(© by megastructure_reloaded)
Der Termin steht noch nicht fest, aber Berlin kann sich schon auf eine Ausstellung zu den utopischen Stadtvisionen der 60er Jahre freuen. Plug-In City, New Babylon und La Ville spatiale stehen dabei im Mittelpunkt, aber auch die ironischen Antworten von Superstudio und Archizoom und deren heutige Aktualität sollen behandelt werden. Mit Dennis Cromton als einer der Ausstellungsmacher ist auch ein Mitglied von Archigram mit von der Partie. Angekündigt ist auch ein Symposium und Workshops. Als Ausstellungsort wird eine Industriehalle in Berlin Mitte genannt. Weitere Informationen und der Zeitplan ist in ein paar Wochen unter der Homepage von Megastructure reloaded zu erfahren.

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StadtIntegrationsFernsehen

Die große Anzahl der Zugezogenen in Berlin und deren tägliche Probleme nahm das büro anschläge.de als Anlaß einen Leitfaden für den Hauptstadtdjungel ins Leben zu rufen. Dazu werden Leute gesucht, welche in Videoclips persönliche Erfahrungen und Überlebensstrategien erzählen können. Diese können dann auf der Internetseite zickzack unter einem Stichwort gesucht und angeschaut werden. Zusammen sollen sie eine Leitfaden für das Leben in der Metropole bieten und die Integration wie auch die Entschuldung der Stadt (!) fördern.
Im Moment scheint sich dieses Projekt noch im Aufbau zu befinden. Ob die angestrebte Nützlichkeit erreicht wird, bleibt also noch abzuwarten. Die Beliebtheit von Internetfernsehen und Videoclipseiten ließen das Aufgreifen dieser Idee für Berliner Stadtkultur wohl nur eine Frage der Zeit erscheinen. Es ist zu hoffen, daß das Projekt nicht in langweiligen Beiträgen und Selbstdarstellern endet.

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Outdoor Sonnenstudio


(© by fabric | ch)
Wenn jetzt die Sonne wieder rauskommt, weiß man, was einem die ganz Zeit gefehlt hat und was definitiv gute Laune macht: Sonnenlicht. Wie man lange Winter gutgelaunt übersteht – und das mit nur geringem Sonnenschein – bleibt Geheimnis der Menschen in nördlichen Regionen. Und was passiert mit den Städten, mit den Plätzen, wenn es draußen kalt und grau ist? Sie bleiben leer, die Leute bleiben zuhause. Daher müsste diese Erfindung gerade für schwedische und finnische (aber auch berliner, wie ich meine) Stadtplaner und Akteure im öffentlichen Raum interessant sein: Perpetual (Tropical) Sunshine, des Architektur und Research Studios fabric | ch.

Mittels eines großen Schirms, vollgepackt mit Infra-Rot-Lampen soll im öffentlichen Raum Sonnenstrahlung simuliert werden. Dies führt dann dazu, dass „a typically southernmost behavior slowly permeates the more northerly parts of the northern hemisphere, making it possible for people to spend more time outdoors, together in public spaces.“ (www.fabric.ch)

In Zeiten der Diskussion um Energiesparen sieht man das Ganze mit leicht kritischen Augen. Wenn man sich wiederum an die grauen Tage erinnert, die hinter einem liegen, dann wünscht man sich an vielen Plätzen in Berlin sein out-door-Sonnestudio. Der Mann auf dem Bild sieht zumindest zufrieden aus.

(© by fabric | ch)

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