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Transmediale Spezial

Zur Stadtliebe kommt bei uns noch der Hang zur digitalen Kultur. Dementsprechend wären wir auch so auf die Transmediale gegagen. Aber da sich hier Medienkunst, digitale Kultur, Theorie/ Praxis und Stadtplanung überschneiden, möchten wir hier auf die interessanten Verstaltungen aus stadtplanerischer Sicht hinweisen.

Am Mittwoch, den 31.01. stellt sich das Projekt ‚StadtFinden Moderne‚ vor. Dies „ist ein Projekt, in dem anhand von PDA-Führern das Hansaviertel, Gelände der ‚Interbau‘-Ausstellung von 1957, erkundet werden kann. Die digitalen Guides führen mit Hilfe von GPS-definierten Points Of Interest durch die 50 Jahre alte, moderne Bauausstellung, mit der sich West-Berlin als visionärer Ort profilieren wollte. An den Points Of Interest legen sich Informationen jeweils wie Kommentare oder Interpretationen über die reale Umgebung.“

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Guerilla Urbanism – Interventionen im Stadtraum

Das Online-Magazin Stellungswechsel bringt in der neuen Ausgabe ein Interview mit der Architektengruppe Raumlabor. Dort spicht Jan Liesegang über Aktionen und Interventionen, mit der die Gruppe die „Offenheit im Umgang mit der Stadt“ zu fördern hofft. Dieser von der Gruppe selbst als Guerilla-Stadtplanung bezeichnete Arbeitsweise, widmete auch der Spiegel einen Artikel. Unter dem Thema „Hauptstadtblasen“ wird der Bedeutung dieser neuen Form von Architektur (als „halbanarchistische Stadtbelebung“ bezeichnet) nachgegagen. Interessant ist hierbei das Zusammenrücken von Architektur und Stadtplanung/ Urbanistik. Denn bei dieser Form der Architektur geht es auch “ um politische Grundlagenforschung, um eine Dekonstruktion der Systeme, die das Bauen und die Stadt prägen“ (www.spiegel.de) und damit mehr um als Ästhetik und Baukonstruktion – schlussendlich also um Urbanität, Politik und die Frage wie man leben möchte.

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Kunst im Straßenraum

Hier ein Link zu einer Fotosammlung von Statuen im Stadtraum. Von obskur, über schräg bis schön ist alles dabei, was Künstler im Strassenraum aufstellen.
Keine Statue, aber eine gelungenes Beispiel für Kunstwerke im öffentlichen Raum ist das B of the Bang, eine Installation in Manchester, die sogar ihre eigene Homepage hat.

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Vortrag – Die virtuelle Stadt

In der Urania Berlin berichtet Herr Prof. Döllner am 13.12.06 über virtuelle Städte – ein Themenbereich, der dank der aktuellen Entwicklungen (Planetenbrowser, 3-D-Visualisierung) vermutlich zu den zukunftsträchtigen Bereichen gehört.
„Virtuelle Städte finden sich nicht allein in Science Fiction und Computerspielen, sondern in einer ganzen Reihe von Informationssystemen. Der Zugriff auf derartige Modelle über Werkzeuge wie GoogleEarth wird zum alltäglichen Instrumentarium, um sich im Virtuellen ein Bild „vor Ort“ zu verschaffen. Prof. Döllner gibt einen Überblick darüber, wie virtuelle Städte entstehen und mit welchen Techniken sie interaktiv am Rechner erlebbar werden. Zugleich wird er einen Einblick in eine Reihe von Anwendungsfeldern geben – z. B. in der Funknetzplanung oder der Inneren Sicherheit – und diskutieren, wohin uns diese Entwicklungen in naher Zukunft bringen werden.“

www.urania-berlin.de

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Medienfassaden und Lichtplanung

Ob in Barcelona mit dem Torre Agbar, dem Kunsthaus Graz oder dem Expo-Media Light-Cube: Medienfassaden werden im Stadtraum immer präsenter. Die steigende Anzahl von Medienfassaden wird in der Fachdiskussion von Urbanistik, Architektur und Mediendesign als ein anhaltender – nachhaltig wirksamer – technologischer Entwicklungsschritt gesehen. Und dieser „Trend wird sich auf die Stadt auswirken“ (www.azw.at).

Sind Medienfassaden einfach eine Überstilisierung der Litfasssäule, d.h. nur eine neue technische Möglichkeit und Ausdrucksform? Oder sind die Folgen weitreichender und bedeutet ihre Außen-Orientierung und ihre visuelle Intensität eine neue Qualität? Klar ist, dass sie über die physischen Grenzen des Gebäudes hinaus treten und ihr Bezugspunkt die Menschen im Stadtraum sind. Die Diskussion bewegt sich im Spannungsfeld einer positiven Sichtweise, als „Ausdruck einer kreativen Stadtkultur“ (http://regisseur.wolfgang-lanzenberger.de) – mit der Hoffnung auf eine interaktive Stadt – und einer pessimistischen Vision (einer inszenierten, zunehmend privatisierten und damit kommerzialisierten Stadt). Egal ob als digitale Litfasssäule, als Vorboten der digitalen Stadt oder die Bedrohung der totalen Vermarktung des öffentlichen Raumes, eines ist klar: die weitere Verbreitung von Medienfassaden ist nicht aufzuhalten und wird durch technologischen Fortschritt und damit einhergehende Kostenreduzierung zunehmen, wie Prof. J. Sauter (ART + COM) auf dem Symposium DesignCity des Desginmai sagte.

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