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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Radfahren in Berlin

Ein gelungener Film zum Thema Radfahren in Berlin. So zeigt die Designerin Claudia Brückner einerseits warum Radfahren so frustrierend ist, wenn Baustellen, Autos, Personen den Weg versperren. Und sie geht der Frage nach, wie viele der 20 Top Forderungen des Beteiligungsverfahrens Radsicherheit in Berlin in den letzten 2 Jahren umgesetzt wurden. Leider keine!

Dementsprechend sei hier nochmal auf die aktuelle Initiative Radentscheid verwiesen, die wir von Urbanophil unterstützen.

 

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Call for Papers: de/resacralisation of urban space

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Zum Wochenstart möchten wir kurz auf einen Call for Papers zum Thema „Resacralisation and desacralisation of urban spaces: Transforming sacred places in Poland and Germany“ hinweisen:

The  concept  of  the  volume  is  to  present  how  –  in  different  contexts  –  “new”  sacred  places function in an already mapped sacred urban geographies. We would like to bring urban sociology and sociology of religion closer together to answer the questions about the comparative perspective of the social process of resacralisation. What is then the role of religious minorities in Poland and Germany (with special focus on Islam in this process)? What is the nature of the new sacred spaces in contemporary cities – are they only connected to minority religions?

Mehr Informationen finden sich im gesamten Call for Papers. Einreichungsfrist ist der 05. Dezember 2015, für Fragen steht Dr. Maciej Kowalewski (University of Szczecin) zu Verfügung.

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„Berlin bleibt kämpferisch“ – Interview zum Start der Experimentdays 15

EXPERIMENTDAYS 15

 

Schon seit einigen Jahren ist das Thema Wohnen in Berlin ein Thema, das viele Menschen – sei es beruflich, privat oder politisch – in Berlin und anderen Großstädte bewegt. Es gilt, immer wieder neue Wege und Lösungen zu entwickeln. Schon lange, bevor Wohnen auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda ganz nach oben gerückt ist, gab es die EXPERIMENTDAYS. Auf der mehrtägigen Veranstaltung, die 2003 vom Institut für kreative Nachhaltigkeit id:22 ins Leben gerufen wurde und seither organisiert wird, haben Interessierte die Möglichkeit, alternative und nachhaltige Wohnformen und -formate kennen zu lernen. urbanophil hat mit Michael LaFond, Geschäftsführer von id:22 über die EXPERIMENTDAYS gesprochen.

 

Hallo Michael! Danke, dass du dir Zeit für ein kurzes Interview mit urbanophil nimmst! Würdest du für alle, die euch noch nicht kennen einmal kurz erläutern, was die EXPERIMENTDAYS sind.

Die EXPERIMENTDAYS sind eine jedes Jahr stattfindende, mehrtägige Veranstaltung. Wir verstehen die EXPERIMENTDAYS als Plattform für selbstorganisierte, gemeinschaftliche Wohnprojekte und als Treffpunkt für Akteur_innen der kreativen Nachhaltigkeit, die die Stadt als gestaltbaren Lebensraum verstehen.

Sie bieten die Gelegenheit, sich über selbstorganisierte Wohn- und Bauformen zu informieren, sowie Mitstreiter_innen und Unterstützer_innen für geplante oder bereits konkret in der Umsetzung befindliche gemeinschaftliche Wohnprojekte zu finden.

Damit wollen wir auch ein stückweit die Stadt, in der wir leben, weiter denken. Unsere Vision ist eine fair geteilte und selbstgemachte Stadt mit bedarfsgerechtem und sozial verträglichem Wohnraum. Zukunftsfähige Entwicklungsprozesse sollen demokratisch gestaltet und Experimentierfelder ermöglicht werden.

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Verlosung zum Wochenende: Tickets für Ruckzuck in die Zukunft

Zum gestrigen Hinweis auf die Perfpormance KNICK-KNACK TO THE FUTURE | RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT des Autors Jörg Albrecht sowie des Regisseurs Steffen Klewar, könnt ihr heute zwei Eintrittskarten für die Aufführung am Freitag Abend gewinnen.

Ruckzuck in die Zukunft, Foto: Jerun Vahle

Ruckzuck in die Zukunft, Foto: Jerun Vahle

Schreibt einfach euren Namen und Eure Adresse unter dem für euch passenden Stichwort „West-Germany“ oder „East-Germany“ als Kommentar auf diesen Post. Der dritte Kommentar gewinnt zwei Eintrittskarten für die Aufführung am Freitag Abend. Die Karten müssen spätestens 19:30 Uhr abgeholt sein.

Die Kommentare werden nicht veröffentlicht, die Adressen nicht gespeichert oder an dritte weitergegeben, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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copy & waste: RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT

Bevor KNICK-KNACK TO THE FUTURE | RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT auf Reisen zum Steirischen Herbst und dem Ringlokschuppen in Mühlheim geht, gibt es am kommenden Wochenende noch einmal die Möglichkeit die Perfpormance des preisgekrönten Autors Jörg Albrecht (erscheint bei Rowohlt und Wallstein) sowie des Regisseurs Steffen Klewar im West-Germany am Kottbusser Tor zu erleben.

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In diesem zweiten Teil der Public Showdown Trilogie von copy & waste geht es um nicht weniger als die Frage: In welcher Stadt wollen wir leben? Teaser hierfür war der Banner am NOrth Europe / West Germany, den man von der U 12 in Höhe Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg mehrere Wochen lang gut sehen konnte: NOTHING LASTS FOREVER?

Dieser Banner sowie ein Newsletter des West-Germany-Betreibers Stephan Kallage, der als Teil der multimedialen Performance KNICK-KNACK TO THE FUTURE | RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT und Gedankenexperiment dessen Rückzug vom Kottbusser Tor andeutet, haben die Übernahme der Räume dieses alternativen Kunstorts für Ausstellungen, Konzerte und politischen Diskurs durch den exklusiven (fiktiven) Ruckzuck Concept Store von copy & waste angekündigt.

Im Zurück-in-die-Zukunft-Concept-Store gibt es tagsüber Kaffee, Back-To-The-Future-Items und Cupcakes, abends die Performance, die sich inhaltlich mit Prozessen der Stadtentwicklung beschäftigt. Auf der Grundlage der Zurück-in-die-Zukunft-Filmtrilogie werden mithilfe der ästhetischen Mittel verschiedene Zeitsprünge und Stadtbilder heraufbeschworen und nebeneinander gestellt. Dabei ist der Store zugleich Installation und Performance.

Warum „Zurück in die Zukunft“? Im zweiten Teil der bekannten Filmtrilogie landet die Hauptfigur Marty McFly am 21. Oktober 2015 im damaligen Hill Valley der Zukunft. Es soll bereits Fangruppen geben, die sich dieses Jahr zu seiner Ankunft versammeln werden. copy & waste verstehen das im Zeitensprung der Filmtrilogie sich stets verwandelnde (fiktive) Städtchen Hill Valley als globales Dorf und untersuchen in ihrer Performance auf der Folie des Vor-Zurück-Prinzips verschiedene Arten des städtischen Strukturwandels.

Weitere Infos findet ihr hier und hier

Ruckzuck – Cupcakes and Time Travel.

Skalitzer Straße 133, Berlin (Kreuzberg)
September 10 – 12, 2015 | 3 – 7 pm | Beginn Performance: 8 pm

 

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