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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Finissage erste Projektphase im Kreativquartier München

planweb

Diese Woche gibt es im Kreativquartier München nochmal ein buntes Programm, um die erste Projektphase von UNDER (DE)CONSTRUCTION (wir hatten die Gelegenheit selbst schon einmal dort gewesen zu sein ->Link) gebührend abzuschließen. Hierzu lädt die Münchener Stiftung Federkiel zusammen mit den KuratorInnEn des Quartiers ein.
Am heutigen Dienstag findet z.B. der Thekentalk in Kooperation mit Regine Geibel/muenchenarchitektur.com statt. Morgen wird der Künstler Boris Maximowitz den Kunstvermittlungsworkshop ROOM UNDER KIDSCONSTRUCTION veranstalten und am Abend ist die vorerst letzte Ausgabe der wöchentlichen Filmreihe FILM UNDER (DE)CONSTRUCTION zu sehen. Gezeigt wird der Film 80.000 Shots von Manfred Walther, der die Entwicklung des Potsdamer Platzes in Berlin in Stop-Motion-Technik begleitet hat.

Das weitere Programm der letzten Woche findet ihr hier.

Weiterhin und dauerhaft downloadbar das Talk Walks-Projekt des Spaziergangswissenschaftlers Bertram Weißhaar, der innerhalb eines Auftragsprojekts einige der lokalen Akteure über die Entwicklung des Areals, die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukünfte gesprochen hat. Die Talks sind unter diesem Link anzuhören oder herunterzuladen.

Alle Infos über findet ihr hier

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Spiel den Kiez @ Berlin Unlimited

Gestern Abend wurde im ZK/U das Berlin Unlimited Festival eröffnet. In einer Ausstellung, für die von Anja Fritz eigens eine temporäre Rauminstalation entwurfen wurde, wurden die ausgewählten Beiräge aus dem Open Call präsentiert. Einer der Beiträge ist das von Blok74 aus Rotterdam entwickelte und von Urbego schon mehrfach in Berlin praktizierte Partizipations-Spiel “Spiel den Kiez”. Spontan hat sich gestern Abend ein großes praktisches Interesse an dem Spiel ergeben, sodass die InitiatirInnEn morgen, Sonntag, zwischen 14 und 16 Uhr im ZK/U einen Durchlauf anbieten.

Abb.: http://www.spiel-den-kiez.org/

Abb.: http://www.spiel-den-kiez.org/

Was wäre, wenn Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hätten, sich auf einfache Art und Weise an Planungsvorhaben zu beteiligen oder aber sich mithilfe spielerischer Elemente mit den Entwicklungen in der eigenen Nachbarschaft auseinander zu setzen? “Spiel den Kiez” ist Experiment, ist Mitreden, ist Bürgerbeteiligung und gemeinsames Stadtgestalten.

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Stadt und Ernährung? Sollten wir drüber reden.

Essen in der Stadt: Kein Trend, der derzeit mächtiger von den Stadtmagazinen und einschlägigen Kulturblogs gehypt wird. Von Slow Food haben wir inzwischen alle schon einmal was gehört. Die Markthalle IX ist mittlerweile zu sowas wie dem Inbegriff des neuen guten Essens geworden. Neue Laden- und Café-Konzepte wie ORIGINAL UNVERPACKT oder Culinary Misfits stellen die bisherige Konsumkultur konkret in Frage und zeigen, dass es auch anders geht. Auf mittlerweile diversen Streetfood-Events, die wöchentlich in der Stadt aufgesucht werden können, wird der Imbiss zur ultimativen kulinarischen Lustbefriedigung: Essen ist so sexy, wie nie. Regional und Bio erst recht.

Berlin

Berlin

Jenseits der neuen Lust am guten Essen wird damit jedoch auch eine ganz grundsätzliche Frage wieder in die Stadt getragen und öffentlich diskutiert: Wie können wir die Ernährung der Stadt gesünder und nachhaltiger gestalten? Und: Können wir damit nicht auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten?

Diese Frage stellt sich auch eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern und Food-Aktivisten, die das Ernährungssystem Berlins kritisch unter die Lupe nehmen und verändern möchten. Urbanophil hat Beatrice Walthall von der AG Stadt & Ernährung getroffen. Sie erklärt im Kurz-Interview, was die Arbeitsgruppe vor hat und warum Berlin einen Ernährungsrat braucht.

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Berlin Unlimited Festival im ZK/U Moabit

Vom 3.- 10. Oktober findet im Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin-Moabit das erste transdisziplinäre Festival statt, das mittels Kunst, Architektur und urbanem Diskurs ein Bild des zeitgenössischen Berlins 25 Jahre nach dem Fall der Mauer zeichnen wird.

Die Ausstellung BERLIN UNLIMITED soll Widersprüche zwischen individueller Freiheit und urbanen Zwängen aufdecken. Anhand von Kunst und Medien, Architektur und Stadtplanung, Theorie und Forschung enthüllt, reflektiert, reformiert und hinterfragt BERLIN UNLIMITED die Grenzen und Limits der Stadt, in ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ist Berlin limited, unlimited, unlimited…?

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Kölner Erklärung: Was denkt ihr?

KölnerErklärung_TMeier

Abb. urbanophil

Aufmerksame Planer werden es schon bemerkt haben: es rumort etwas in der Szene. Anlass ist die „Kölner Erklärung zur Städtebau-Ausbildung“, die von einem Kreis um Prof. Christoph Mäckler im Mai diesen Jahres in Umlauf gegeben wurde. Die Unterzeichner wollen damit auf die, ihrer Meinung nach, vorherrschenden Defizite in deutschen Städten hinweisen, die sie vor allem an der fehlenden Gestaltung des Stadtraums festmachen (u.a. beschrieben durch „Häuser ohne Adresse und ohne anschauliche Straßenfassade“, „Resträume, die weder privat noch öffentlich sind“ und „Autoschneisen in der Innenstadt“).

Deutschland war noch nie so wohlhabend, seine Stadträume aber noch nie so armselig. Die Planungssysteme waren noch nie so ausgefeilt, die Bürger aber erhielten noch nie so wenig städtebauliche Qualität.

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