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Kategorie »Stadtentwicklung & Stadtpolitik« RSS
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Digitalisierungsstrategie für Berlin: souverän, nachhaltig und gemeinwohlorientiert

Für Kurzentschlossene: Das Bündnis digitale Stadt Berlin lädt heute Abend (11.12.2019) zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung ins CityLAB Berlin ein. Unter dem Titel „Digitalisierungsstrategie für Berlin: souverän, nachhaltig und gemeinwohlorientiert“ gibt es Informationen zum aktuellen Stand der Berliner Digitalisierungsstrategie sowie eine Paneldiskussion zur öffentlichen digitalen Infrastruktur in der Stadt.

Mehr Infos in der Einladung oder unter: https://digitalesberlin.info

Die offizielle Einladung vom Bündnis digitale Stadt Berlin
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Die Anfänge der Städtebauförderung – Zeitzeugen im Gespräch

Die Städtebauförderung ist eines der zentralen Instrumente der Stadtentwicklungspolitik in Deutschland. Ihre Anfänge liegen in den 1960er Jahren, 1971 wurde dann das Städtebauförderungsgesetz verabschiedet. 2021 wird es 50 Jahre alt – Anlass für einen Rückblick!

Zu den Anfängen der Städtebauförderung findet am Donnerstag, 27.6.2019 im „bauhaus reuse“ auf dem Ernst-Reuter-Platz in Berlin eine Podiumsdiskussion mit fünf Zeitzeugen statt.

Mit Dr. hc Christiane Thalgott, Heinrich Suhr,  Prof. i.R. Christian Kopetzki, Theodor Winters und Julius Ehlers kommen Protagonisten zusammen, die an der Entwicklung des Gesetzes und ersten praktischen Umsetzung der Städtebauförderung mitwirkten. Rückblickend berichten sie von den damaligen Herausforderungen für die Stadterneuerung und ihren Erfahrungen mit dem neuen Instrumentarium.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Bestandsentwicklung von Prof. Elke Pahl-Weber, Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin statt.

Eckdaten:

Beginn der Städtebauförderung in Deutschland – Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen
Wann: Donnerstag, 27.6.2019, 11-13:30 Uhr
Wo: bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel), Berlin,
Zugang: Erreichbar über U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz, Ausgang Mittelinsel

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17.-23.6. in Dresden: Raumkonferenz und Aktionstage »Zukunftsschutzgebiet Stadtraum«

Credit: Clemens Rothbauer

Zur Raumkonferenz und den Aktionstagen »Zukunftsschutzgebiet Stadtraum« sind Interessierte und Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen, um in Dresden die Fundamente gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung zu gießen. Vor Ort treffen sie auf vier heiß diskutierte Fälle lokaler Raumgestaltung, sowie vier brandaktuelle Themen nationaler Stadtentwicklung. Gemeinsam mischen sie den Zement der Stadt von morgen – und alle mischen mit!

Vom 17. bis 23. Juni bietet die Raumkonferenz einen seltenen Experimentier- und Erlebnisraum, sich einzumischen und die Stadt mitzugestalten. In abwechslungsreichen Veranstaltungsformaten, wie Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen, Workshops und Spaziergängen werden die Bausteine der lebenswerten Stadt von Morgen hergestellt – und alle bauen mit!

Die Konferen bietet ein vielfältiges Programm mit vier Themenschwerpunkten: Lebensqualität & Gemeinwohl, Engagement & Mitgestaltung, Boden & Eigentum und Planen & Bauen.

Baut mit an der Zukunft unserer Städte!

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„Bündnis digitale Stadt Berlin“ stellt sich vor und lädt zum Mitmachen ein

Im September 2018 hat der Berliner Senat, basierend auf der Koalitionsvereinbarung, die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für Berlin beschlossen. Als Gruppe von Akteur*innen aus dem digitalen, technologie- und stadtpolitischen Feld wollen wir diesen Prozess mitgestalten. Denn die bisherige Gestaltung des Prozesses gibt Grund zur Sorge, dass Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Parlament und Öffentlichkeit nicht angemessen eingebunden werden. Deshalb laden wir Euch ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren, wie wir den Prozess partizipativ und im Sinne einer demokratischen Stadt gestalten können.

Das Treffen findet am 4. Juni um 18:30 Uhr im Abgeordnetenhaus im Saal 113 statt.

Es soll einerseits dazu dienen, den derzeitigen Strategieprozess der Senatsverwaltung zu erläutern. Andererseits hoffen wir, gemeinsam mit Euch ein möglichst breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Vertreter*innen des Parlamentes zu schmieden, um die Debatte in die Öffentlichkeit zu tragen und darauf einzuwirken, dass der Prozess tatsächlich partizipativ und gemeinwohlorientiert gestaltet wird.

Zum derzeitigen Stand der „Digitalisierungsstragie für Berlin“ seitens der Stadt:
Die Koordination des Strategieprozesses übernimmt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unter Leitung des Staatssekretärs Christian Rickerts. Entscheidungsgremium soll laut Senatsverwaltung ein Lenkungskreis sein, bestehend aus den Staatssekretären der teilnehmenden Senatsverwaltungen.

Die Strategie soll zweistufig erarbeitet werden:
1.) Für Anfang des 4. Quartals 2019 ist die Veröffentlichung eines Grünbuchs als Bestandsaufnahme der Ist-Situation in Berlin geplant.
2.) Bis Juni 2020 soll dann ein Weißbuch als „konkretes Strategiepapier mit definierten Umsetzungsschritten“ erarbeitet werden.

Um „konkrete Vorschläge für die detaillierte Ausgestaltung des Strategieprozesses zu erarbeiten und das Projektmanagement bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe während des gesamten Prozesses zu unterstützen“ wurde die Beratungsfirma Ernst & Young beauftragt.

Vor diesem Hintergrund erscheint uns die Notwendigkeit für ein „Bündnis digitale Stadt Berlin“ umso dringlicher.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und laden Euch hiermit herzlich ein!

Leitet die Einladung auch gerne an potenzielle Mitstreiter*innen weiter!

Mit besten Grüßen,

  • Elizabeth Calderón Lüning (Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe „Ungleichheit und digitale Souveränität“)
  • Philipp von Becker (Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe „Ungleichheit und digitale Souveränität“)
  • Felix Hartenstein (Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.)
  • Hans-Hermann Albers (Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.)
  • Christian Grauvogel (re:Kreators – Netzwerk für zivilgesellschaftliche Stadtentwicklung in Europa)
  • Boris Hekele (FixMyBerlin, decidim Deutschland)
  • Katalin Gennburg (MdA, Sprecherin für Stadtentwicklung, Smart City & Tourismus; Die LINKE)
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Filmabend: 40 Jahre ICC!

Dem Geburtstagskind geht es eigentlich gut, besuchen darf man’s derzeit trotzdem nicht: Das ICC Berlin, entworfen vom Architekt_innenduo Ralf Schüler/ Ursulina Schüler-Witte ist am 2. April 1979 eröffnet worden, feiert dieser Tage also seinen 40. Geburtstag.

Ein deutlich unwürdigeres Jubiläum schließt sich an: Am 9. April wird das jahrzehntelang international ausgezeichnete Gebäude seit nunmehr fünf Jahren geschlossen sein. Die Berliner Politik hat es bis dato nicht geschafft, überhaupt nur ein Konzept zur Sanierung und Revitalisierung vorzulegen. Denkmalfachlich ist die Schutzwürdigkeit des Riesen-Baus längst eindeutig festgestellt, doch auch hier fehlt der Mut zum Entschluss.

Zum 40.Jubiläum der Eröffnung zeigt das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf am Donnerstag, 28. März ab 18 Uhr in Kooperation mit der Filmsammlung des Landesarchivs Berlin und mit freundlicher Unterstützung durch die Berlinische Galerie und der Cürlis- Filmproduktion ein Filmprogramm zum ICC. Gezeigt wird unter anderen der Film „Das Internationale Congress Centrum Berlin“ aus dem Jahr 1979. Regie führte Peter Cürlis, das Konzept stammte von Ulrich Conrads (damaliger Chefredakteur der Zeitschrift Bauwelt), die Musik komponierte Oskar Sala. Der Film ist eine Dokumentation der Bauarbeiten bis zur Eröffnungsveranstaltung am 2. April 1979.

Im Anschluss folgt ein Gespräch der Kuratorin Christine Kisorsy mit ICC-Architektin, Dipl. Ing. Ursulina Schüler-Witte.

Der Einlass zum Filmabend am 28. 3. beginnt um 17.30 Uhr im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf/ Villa Oppenheim in der Schloßstrasse 55 in Charlottenburg. Mehr Infos gibt es hier.

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