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Kategorie »Stadtentwicklung & Stadtpolitik« RSS
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Support your local Späti

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Der Späti ist ohne Frage zu einem unverzichtbaren Ort lokaler Kiezkultur in Berlin geworden. Nachdem jahrelang die Ordnungsämter die Verstöße gegen die Ladenöffnungszeiten tolerierten – dem entscheidenen Grund für die Existenz und Beliebtheit der Spätis – mussten zuletzt immer mehr Späti-Betreiber immer häufiger Anzeigen kassieren. Da dies für einige zu einem ernstzunehmenden wirtschaftlichen Risiko werden kann, eine Einhaltung der Ladenöffnungszeiten aber keine Option ist, sind immer mehr Spätis von der Schließung bedroht.
Um dagegen etwas zu unternehmen hat Christina Jurgeit die Initiative #RettetdieSpätis ins Leben gerufen und auf Change.org mit einer Online-Petition bereits über 30.000 Unterschriften gesammelt. Ihre erste Kontaktaufnahme mit dem Bezirksamt Neukölln hat keine Lösung erkennen lassen, so dass die Initiative nun weiter für den Erhalt der Spätis kämpfen will.

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bring your own visions! bericht vom stattutopie festival in Basel

Visionen, Ideen und Projektansätze für die Stadt der Zukunft sammeln und die Möglichkeiten der Zukunft feiern – das war Ziel des stattutopie festivals in Basel. Im Rahmen der Diplomarbeit von Livia Matthäus am Institut Hyperwerk for Postindustrial Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der FHNW wurde in der Alten Markthalle Basel darüber diskutiert, wie wir in Zukunft in unseren Städten zusammenleben können und wollen.

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Die Markthalle Basel bietet frei gestaltbare Räume zum Mieten. – Eigene Fotos

»Weil morgen auch mal heute ist«

Die Markthalle, ein 1929 errichteter Stahlbeton-Kuppelbau – zu seiner Erbauung der drittgrößte Bau seiner Art weltweit – befindet sich am Rande der Basler Innenstadt. Nach dem Verkauf an einen Investor 2009 entstanden hochpreisige Ladenflächen, allerdings scheiterte aufgrund mangelnder Kundschaft das Konzept. Mit dem auf Umnutzungen spezialisierten Büro »in situ« wird die Markthalle neu belebt: Der große Innenraum unter der Kuppel wird von Street Food-Ständen genutzt, die ehemaligen Ladenflächen dienen nun als mietbare Projekträume. Als besonders spannend hat sich die Akustik beim Öffnen einer Dose in der Mitte der wirklich riesigen Kuppel herausgestellt.

In einem dieser Räume fand das stattutopie festival seinen Mittelpunkt: Eine offene Lounge mit Sofas und Sesseln verknüpfte den gastronomischen Bereich mit dem Innenraum des Festivals, eine Fotobox und eine Mitmachwand boten den bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern der Markthalle niedrigschwellige interaktive Möglichkeiten, die auch rege genutzt wurden.

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Dialog Extrem 15. April 2015

dialog extrem

dialog extrem

„Miete und andere Missverständnisse“
Es ist Zeit über Miete zu reden!

Die Veranstaltung „1:1 – Dialog Extreme“, verbindet über erzählerische Formate die Diversität verfügbaren Wissens und Positionen. An 40 Tischen sitzen dabei geladene ExpertInnen, die von Ihnen für 25-minütige, persönliche Tischgespräche zu unterschiedlichsten Aspekten des Themas „Miete in Berlin“, gebucht werden können. Führen Sie Gespräche von A wie „Allmende“ bis Z wie „Zwischennutzung“. Dabei sind die Grenzen zwischen ExpertInnen und Publikum fließend.

 

Zeit & Ort:

18.00 bis 21.30Uhr
Strasse des 17. Juni 135
Lichthof – TU Berlin Hauptgebäude
Eintritt frei!

mehr unter:

http://dialog-extrem.strikingly.com/
https://www.facebook.com/events/595938147208883/

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Partizipation des Vergessens

Rathausforum, Design der website www.stadtdebatte.berlin.de (zebralog). Um diesen Stadtraum geht´s

Rathausforum, Design der website www.stadtdebatte.berlin.de (zebralog). Um diesen Stadtraum geht´s

André Franke schaut auf die Entwicklung der Berliner Mitte, hier sein Gastbeitrag:

Es ist schon ganz schön viel verlangt, was Stefan Evers sich da wünscht. “Mit einem weißen Blatt Papier” sollten wir in den Stadtdialog ums Rathausforum gehen. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus hat da schlichtweg eine Unmöglichkeit geäußert. Oder eben einen Wunsch.

Die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur “Berliner Mitte” vom letzten Montag hatte Ausnahmecharakter. Es wirkte, als fände sie in einem geschützten Raum statt. Und dieser Raum kam zustande, weil jedem klar war, dass es heute nicht um Inhalte ging, sondern um die Form. Zebralog, Agentur für crossmediale Bürgerbeteiligung, stellte das “Prozessdesign” für das Debattenprojekt ums Rathausforum vor. Heute wurde nicht geboxt, sondern der Boxkampf verabredet. Und das ist nicht einmal das falsche Wort. Antje Kapek von den Grünen, wünschte sich ausdrücklich, dass die anstehende Diskussion “knackig und kontrovers” geführt werde. Bisher war es so, dass die Debatte, ob Freiraum oder Bebauung, in den Medien und über Veröffentlichungen ausgetragen wurde. Ein Vorschlag jagte den anderen. Alle waren sie unverbindlich. Und die Giganten der Stadtplanung blieben unter sich, in ihren eigenen Veranstaltungen und übten am

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Olympia Anders Denken

OlympiaAndersDenken

OlympiaAndersDenken

Die „Wir wollen die Spiele“  –Kampagne ist in Berlin unübersehbar. Mit einem Aufgebot an Plakaten, Anzeigen, Werbespots und Promistimmen macht das Berlin Marketing (Berlin Partner) Stimmung für die Bewerbung Berlins als Olympiastadt 2024 oder (wenn es nicht klappt) 2028.

Der Senat informiert parallel zum Bewerbungsvorgang (www.berlin.de/spiele-in-berlin/) und lädt auf der Website „Was will Berlin?“ zur Bürgerbeteiligung und Ideensammlung ein (http://was-will.berlin.de). Auch für eine sogenannte Bürgerbegleitgruppe kann sich der engagierte Bürger bewerben.

Leider ist die zuerst genannte öffentliche Kampagne „nur“ populäre und klassische Event-PR, ohne maßgeblich auf Hintergründe einzugehen und Inhalte über ein mögliches Konzept der Spiele zu transportieren. Für eine Stadt, in der Debatten um Stadtentwicklung ein breites und engagiertes Publikum haben, ist dies durchaus als Missachtung der bestehenden urbanen Kultur zu verstehen. Und das Senatsangebot zur Olympiabewerbung wirkt bislang trocken, wenig aufklärend und nur begrenzt motivierend – die geringen Teilnahmewerte an den Umfragen und dem Online-Diskussionsforum bestätigen dies hinreichend – (möchte man hier überhaupt Olympische Spiele?). Beides fördert die Skepsis und hinterlässt bei vielen Bürgern hinter dem Slogan „Wir wollen die Spiele“ ein großes Fragezeichen, dass oft mit der Sicht auf die herrschenden Stadtentwicklungsprobleme eingelöst wird: BER Skandal, Wohnungsproblematik, marode städtische Infrastrukturen und ein belasteter Finanzhaushalt. Eine fruchtbare Debatte, die eine gesamtstädtische Entwicklung über das Thema Olympische Spiele stellt ist bislang kaum sichtbar.

Etwas kurzfristig und überraschend ploppte deshalb in der vergangenen Woche die Meldung in den digitalen Postkasten: #OlympiaGehtAuchAnders! Kulturstaatssekretär Tim Renner und Vertreter der Berliner Kunst- und Kreativszene laden zum öffentlichen Brainstorming für Ideen und Vorschläge für Olympischen Spiele ein. Als Diskussionsgrundlage legte man ein kurzes Thesenpapier vor, dass unkonventionell, bunt und frisch wirkt und mit Dialog anregenden Übertreibungen spielt – also den Charakter eines jungen, frechen und kreativen Berlins aufnimmt. In der Presse und den sozialen Medien kursierte bald der Begriff „Coolympia“…

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    Sep
    3
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Sep 3 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Okt
    1
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Okt 1 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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