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Kategorie »Stadtentwicklung & Stadtpolitik« RSS
Digitale Stadt →

HACK YOUR CITY

hack your city

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Am 9. Mai fällt in Berlin der Startschuss für Hack your City, einem Projekt im Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt. In vier deutschen Städten organisiert Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation Deutschland je vier Hack Days und mehrmonatige Citizen Science-Labs: Das sind offene Labore, in denen Nachwuchswissenschaftler und Entwickler, Architekten und Designer gemeinsam mit Bürgern nach Lösungen (Hacks) für die Probleme ihrer Städte suchen. Die Auftaktveranstaltung findet am 9./10. Mai bei Infarm in Berlin statt.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.hackyourcity.de | #hyc15 | #zukunftsstadt

Termine der Auftaktveranstaltungen HYC Berlin | 9.-10. Mai 2015 | Infarm | Glogauer Straße 6 | 10999 Berlin HYC Dortmund | 30.-31. Mai 2015 | Dortmunder U | Leonie-Reygers-Terrasse | 44137 Dortmund HYC Dresden | 5.-7. Juni 2015 HYC Karlsruhe | 13.-14. Juni 2015

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Dialog Extrem 15. April 2015

dialog extrem

dialog extrem

“Miete und andere Missverständnisse”
Es ist Zeit über Miete zu reden!

Die Veranstaltung “1:1 – Dialog Extreme”, verbindet über erzählerische Formate die Diversität verfügbaren Wissens und Positionen. An 40 Tischen sitzen dabei geladene ExpertInnen, die von Ihnen für 25-minütige, persönliche Tischgespräche zu unterschiedlichsten Aspekten des Themas “Miete in Berlin”, gebucht werden können. Führen Sie Gespräche von A wie “Allmende” bis Z wie “Zwischennutzung”. Dabei sind die Grenzen zwischen ExpertInnen und Publikum fließend.

 

Zeit & Ort:

18.00 bis 21.30Uhr
Strasse des 17. Juni 135
Lichthof – TU Berlin Hauptgebäude
Eintritt frei!

mehr unter:

http://dialog-extrem.strikingly.com/
https://www.facebook.com/events/595938147208883/

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Partizipation des Vergessens

Rathausforum, Design der website www.stadtdebatte.berlin.de (zebralog). Um diesen Stadtraum geht´s

Rathausforum, Design der website www.stadtdebatte.berlin.de (zebralog). Um diesen Stadtraum geht´s

André Franke schaut auf die Entwicklung der Berliner Mitte, hier sein Gastbeitrag:

Es ist schon ganz schön viel verlangt, was Stefan Evers sich da wünscht. “Mit einem weißen Blatt Papier” sollten wir in den Stadtdialog ums Rathausforum gehen. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus hat da schlichtweg eine Unmöglichkeit geäußert. Oder eben einen Wunsch.

Die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur “Berliner Mitte” vom letzten Montag hatte Ausnahmecharakter. Es wirkte, als fände sie in einem geschützten Raum statt. Und dieser Raum kam zustande, weil jedem klar war, dass es heute nicht um Inhalte ging, sondern um die Form. Zebralog, Agentur für crossmediale Bürgerbeteiligung, stellte das “Prozessdesign” für das Debattenprojekt ums Rathausforum vor. Heute wurde nicht geboxt, sondern der Boxkampf verabredet. Und das ist nicht einmal das falsche Wort. Antje Kapek von den Grünen, wünschte sich ausdrücklich, dass die anstehende Diskussion “knackig und kontrovers” geführt werde. Bisher war es so, dass die Debatte, ob Freiraum oder Bebauung, in den Medien und über Veröffentlichungen ausgetragen wurde. Ein Vorschlag jagte den anderen. Alle waren sie unverbindlich. Und die Giganten der Stadtplanung blieben unter sich, in ihren eigenen Veranstaltungen und übten am

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Olympia Anders Denken

OlympiaAndersDenken

OlympiaAndersDenken

Die „Wir wollen die Spiele“  –Kampagne ist in Berlin unübersehbar. Mit einem Aufgebot an Plakaten, Anzeigen, Werbespots und Promistimmen macht das Berlin Marketing (Berlin Partner) Stimmung für die Bewerbung Berlins als Olympiastadt 2024 oder (wenn es nicht klappt) 2028.

Der Senat informiert parallel zum Bewerbungsvorgang (www.berlin.de/spiele-in-berlin/) und lädt auf der Website „Was will Berlin?“ zur Bürgerbeteiligung und Ideensammlung ein (http://was-will.berlin.de). Auch für eine sogenannte Bürgerbegleitgruppe kann sich der engagierte Bürger bewerben.

Leider ist die zuerst genannte öffentliche Kampagne „nur“ populäre und klassische Event-PR, ohne maßgeblich auf Hintergründe einzugehen und Inhalte über ein mögliches Konzept der Spiele zu transportieren. Für eine Stadt, in der Debatten um Stadtentwicklung ein breites und engagiertes Publikum haben, ist dies durchaus als Missachtung der bestehenden urbanen Kultur zu verstehen. Und das Senatsangebot zur Olympiabewerbung wirkt bislang trocken, wenig aufklärend und nur begrenzt motivierend – die geringen Teilnahmewerte an den Umfragen und dem Online-Diskussionsforum bestätigen dies hinreichend – (möchte man hier überhaupt Olympische Spiele?). Beides fördert die Skepsis und hinterlässt bei vielen Bürgern hinter dem Slogan „Wir wollen die Spiele“ ein großes Fragezeichen, dass oft mit der Sicht auf die herrschenden Stadtentwicklungsprobleme eingelöst wird: BER Skandal, Wohnungsproblematik, marode städtische Infrastrukturen und ein belasteter Finanzhaushalt. Eine fruchtbare Debatte, die eine gesamtstädtische Entwicklung über das Thema Olympische Spiele stellt ist bislang kaum sichtbar.

Etwas kurzfristig und überraschend ploppte deshalb in der vergangenen Woche die Meldung in den digitalen Postkasten: #OlympiaGehtAuchAnders! Kulturstaatssekretär Tim Renner und Vertreter der Berliner Kunst- und Kreativszene laden zum öffentlichen Brainstorming für Ideen und Vorschläge für Olympischen Spiele ein. Als Diskussionsgrundlage legte man ein kurzes Thesenpapier vor, dass unkonventionell, bunt und frisch wirkt und mit Dialog anregenden Übertreibungen spielt – also den Charakter eines jungen, frechen und kreativen Berlins aufnimmt. In der Presse und den sozialen Medien kursierte bald der Begriff „Coolympia“…

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Das Volk MUSS Weg – Die gewollte und geplante Gentrifizierung des Zoo!

Endlich Schluss mit Billigläden und Sexshops. Stattdessen neue Hochhäuser und Läden. Die City-West erfindet sich neu. Wohlklingende Schlagzeilen, die da über das Viertel rund um den Zoo grassieren.

Im Frühjahr verschwindet dann die letzte „Schmuddelecke“, das Aschinger-Haus mit benachbartem Leineweber-Haus an der Joachimsthaler Straße werden abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Doch schauen wir uns die sogenannte „Schmuddelecke“ mit Spielhallen, Sexshops und Imbissbuden einmal genauer an, und wie es dazu kam.

Der Bau, 1973 fertiggestellt nach Plänen des einstigen (West-)Berliner Stararchitekten Dietrich Garski, zählte sicherlich nie zu den Schönheiten Berlins, doch beherbergte er bis vor wenigen Jahren noch ein gerade bei Touristen mit knappen Geldbeutel beliebtes Hostel. Jahrzehntelang war hier auch die bekannte Fußballlokalität „Holst am Zoo“, zuletzt betrieben als „Hanne am Zoo“, beheimatet. Ex-Bundesligaprofi Hans Weiner hätte das Berliner Traditionslokal auch gern weiterbetrieben, doch hatte der neue Eigentümer des Hauses wohl kein Interesse an einer Verlängerung des Mietvertrages und so blieb 2010 nur die für viele plötzliche Schließung des Lokales. Hanne Weiner ist es trotz intensiver Bemühungen bis heute nicht gelungen, am Zoo neue Räumlichkeiten anzumieten. Entweder sind die Mieten zu hoch oder eine Fußballgaststätte passt den Vermietern nicht ins Konzept. Hier ist eben kein Platz mehr für den Volkssport Fußball.

Dem Erotikmuseum von Beate Uhse im Leineweber-Haus, das im letzten Dezember schließen musste, ging es ebenso. Deren Geschäftsbetrieb kann man wohl kaum als Sexshop bezeichnen und selbst wenn? Immerhin befinden wir uns in einer Metropole, die sich allzu gern als weltoffen und tolerant definiert.

Abb.: Das Aschinger-Haus; Foto Axel Goedel

Abb.: Das Aschinger-Haus; Foto von Axel Goedel

  • Terminkalender

    Apr
    18
    Sa
    13:00 Alte Mitte – neue Liebe? @ bcc Berlin Congress Center
    Alte Mitte – neue Liebe? @ bcc Berlin Congress Center
    Apr 18 @ 13:00 – 18:30
    Alte Mitte - neue Liebe? @ bcc Berlin Congress Center | Berlin | Berlin | Deutschland
    Am 18. April 2015 startet das lange angekündigte und intensiv vorbereitete Dialogverfahren zum Umgang mit dem Platz unter dem Fernsehturm in der historischen Mitte Berlins. Unter dem Titel "Alte Mitte - neue Liebe?" ruft die[...]
    Apr
    22
    Mi
    10:00 Geteilt/vereint – 29. Berliner D... @ Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
    Geteilt/vereint – 29. Berliner D... @ Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
    Apr 22 @ 10:00 – 19:00
    Geteilt/vereint - 29. Berliner Denkmaltag @ Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin | Berlin | Berlin | Deutschland
    Unter dem Titel "Geteilt / Vereint – Unser gemeinsames Erbe in Lichtenberg entdecken" lädt das Landesdenkmal Berlin am 22. April 2015 zum 29. Denkmaltag ein. Themenschwerpunkt ist der Bezirk Lichtenberg, dessen Denkmale in Vorträgen und[...]
    Mai
    7
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Mai 7 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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