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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

12.7.2012 18 Uhr: São Paulo/ Fragmente

Donnerstag um 18 Uhr präsentiert Urbanophil zusammen mit dem Stadtlabor und dem Georg-Simmel-Zentrum an der HU Berlin die Veranstaltung “São Paulo // Fragmente” um 18 Uhr in der Bar Babette (Karl-Marx-Allee 36).

Thema des Abends ist die Stadt São Paulo.
Martin Gegner vom DAAD in São Paulo hält dazu einen Vortrag über Revitalisierungsprojekte in der Megacity und es werden verschiedene Kurzfilme zu der brasilianischen Megacity gezeigt.

Passend zum Thema ein Artikel, wie man die Lebensbedingungen in den 1.500 Favelas der Stadt zu verbessern versucht und den Beitrag “Favela-Chic?” über Favelas, die immer mehr zu “Insprationsquelle” für Planer und Architekten werden.

Gerade in São Paulo zeichnete sich neuerdings ein Trend hin zu baukünstlerischer und urbanistischer Qualität ab, die durch etablierte Architekten mit städtebaulichem Geschick garantiert werden soll.

Wir freuen uns auf einen spannenden und interessanten Abend!

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The Social Life of Small Urban Spaces

In den späten 1970er-Jahren hat William H. Whyte seine Arbeit beim Fortune Magazine unterbrochen, um sich seinem Lieblingsthema anzunehmen: Der Stadt.
Sein erstes Untersuchungsobjekt waren öffentliche Plätze. In New York wurden zu dieser Zeit zunehmend öffentliche Plätze durch private Investoren gebaut, um der Bevölkerung eine Kompensation für die immer weiter zunehmende Verdichtung zu geben. Whyte untersucht in diesem Video, welche Plätze funktionieren und welche nicht. Daraus entstand das Buch “The Social Life of Small Urban Spaces” und der gleichnamige, ca. einstündige Film.

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Bewirb Dich – Sommerschule an der TU Dortmund

Das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der TU Dortmund veranstaltet vom 22.09.2012 bis 06.10.2012 eine internationale Sommerschule, deren Hauptthema “die kompakte Lifestyle Region – innovative Planungsaufgaben” sein wird. Das Programm beinhaltet einen einführenden theoretischen Teil und einen praktischen Entwurfsworkshop.

Folgende Themen werden diskutiert:
A: Peripherisierung und Zentralisierung in großen Ballungsgebieten
B: Kulturen und räumliche Dynamik postindustrieller Landschaften
C: Wachstum, Schrumpfung und demographische Prozesse in suburbanen Räumen und Gebieten mit geringer baulicher Dichte.

Die Gestaltung des Areals um das Wasserkreuz Emscher&Rhein-Herne Kanal in Castrop-Rauxel ist Aufgabe des praktischen Teils. Neben Uferplanung und Wohnen am Wasser soll während des Workshops eine neue Landmarke des Ruhrgebiets für das Wasserkreuz entworfen werden.

Bewerbungen bis 31.7. hier. Ebenso finden sich dort weitere Informationen. Viel Glück!

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2nd hand Spaces | Konferenz und Buch

    

Die Zwischenzeitzentrale hat ein relevantes und ästhetisch gelungenes Buch herausgegeben, bei dem es um Räume geht, die auf der Basis von Zwischennutzungen entstehen.

Second hand spaces schöpfen an vakanten Orten aus der Atmosphäre, den Spuren, den Überbleibseln und der Geschichte der vorherigen Nutzung. Ihre Akteure entwickeln aus dem Ort heraus eine eigene Ästhetik, die durch Einfachheit und Improvisationen gekennzeichnet ist. Neue Ideen werden ausprobiert und Überraschungsmomente in der Stadt geschaffen.

Die 4 Zwischenzeitler haben vielfache Erfahrungen mit Zwischnutzungen, wie etwa der tollen TentstationauFauF oder dem Sproutbau gemacht. Von diesen berichten sie in dem Buch, und haben wie viele weitere wichtige Akteure eingeladen um sich diesem Phänomen zu nähern.

Um die wichtige Diskussion fortzusetzen und die partizipativen und involvierenden Möglichkeiten dieser 2nd hand spaces zu untersuchen, gibt es gleich noch einen zweitägigen Kongress dazu. “2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik” findet am 28. und 29. Juni in Bremen statt. Hingehen!

Wer es nicht schaffen sollte, für den verlosen wir die spannende und aufschlussreiche Lektüre! Wer das Buch gewinnen möchte, schickt bitte eine Mail mit dem Stichwort “2nd hand spaces” an: s.hoeffken(at)urbanophil.net. Wie immer wird der/die GewinnerIn in den Kommentaren bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Viel Erfolg!

 

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Buchrezension: „Wer entwickelt die Stadt?“ von Uwe Altrock und Grischa Bertram

Abb. transcript-Verlag

Das Buch „Wer entwickelt die Stadt?“ basiert auf einer Tagung des Fachgebiets Stadterneuerung/Stadtumbau der Universität Kassel und des Arbeitskreises Planungsgeschichte in der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU) am 7. und 8. Dezember 2007 in Kassel. Anhand exemplarischer Beträge wird erkundet, welche Formen von Governance in Phasen gesellschaftlicher Umbrüche beobachtet werden können und wie sich dies vor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellt. Ziel der Publikation ist es, dadurch Vorläufer und Kontinuitäten in der Stadtproduktion herauszuarbeiten und mit der „Governance-Brille“ sichtbar zu machen. Hierfür bedient sich die Publikation politikwissenschaftlicher Konzepte und geschichtswissenschaftlicher Methoden und stellt die Beträge in den Kontext der drei Sphären Staat-Markt-Zivilgesellschaft. Innerhalb dessen verdeutlichen unterschiedliche Autoren einzelne stadträumliche Entwicklungen zwischen dem 16. und 21. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt eindeutig im Zeitraum zwischen 19. und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu verorten ist. Die Beiträge sind dabei vielfältig und detailliert und geben jeweils einen punktuellen Einblick in veränderte Governance-Zusammenhänge einer bestimmten Epoche. So beschreibt Gerhard Fehl beispielsweise die Anlage Neu-Hanaus durch flämisch-wallonische Calvinisten in den Jahren 1596 bis 1602 im Rahmen eines sich wandelnden Staatsverständnisses, Celina Kress bezieht sich auf Georg Haberland und Adolf  Sommerfeld als unternehmerische Akteure der Stadtgestaltung des frühen 20. Jahrhunderts und Ingrid Lübke beschreibt die zivilgesellschaftliche Einbindung der Rotterdamer Projektgruppen in die Planung der 1970er Jahre. Die weiteren Beiträge fügen sich in ähnlicher Weise in den Betrachtungsrahmen Staat-Markt-Zivilgesellschaft ein und stellen ebenfalls eine historische Situation lokaler Governance dar.

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