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TV-Tip: Städte der Zukunft

Filmabend himmelbeet

Am kommenden Dienstag zeigt Arte eine kleine Dokumentationsreihe zur Zukunft der Stadt:

2050 wird es insgesamt neun Milliarden Menschen auf der Erde geben, 80 % der Weltbevölkerung werden in Städten leben. Wird das derzeitige Landwirtschaftsmodell auch in Zukunft noch praktikabel sein, um alle diese Menschen zu ernähren?

Die drei hintereinander laufenden Dokumentationen zu den Themen Von Null auf Zukunft, Smart Cities und Die urbane Farm laufen ab 20:15 im Fernsehen und sind danach eine Woche lang in der Mediathek verfügbar. Nähere Infos und den Trailer zur Doku gibt es auf dem Seiten von arte.

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Riskieren Sie das Scheitern!

Franziska Mucha ist seit Oktober 2013 als wissenschaftliche Volontärin im historischen museum frankfurt tätig. Im Bereich „Frankfurt Jetzt!“ arbeitet ein kleines Team an einer neuen Dauerausstellung, die das gegenwärtige Frankfurt zum Thema hat. Mit partizipativer Museumsarbeit und künstlerischer Stadtforschung wird implizites Wissen über Frankfurt, seine Menschen und Geschichten gesammelt. Dabei bewegt sich das Projekt zwischen den Disziplinen und freut sich über den Austausch mit anderen Urbanophilen. Ab 2017 können die Fundstücke, Meinungen und Ideen im neuen Museumsgebäude besucht werden.

 

Was eine Stadt ist, wird durch die Alltagspraktiken der Städter*innen dynamisch inszeniert. Kollektiv wird ein Netz an Bedeutungen gestrickt, das sinn- und identitätsstiftend ist und damit die gefühlte Stadt manifestiert und repräsentiert. Dieses Wissensnetz ist die Grundlage des städtischen Selbstverständnisses und damit ein verheißungsvoller How-To-Wissensschatz für Museen. Besonders Stadtmuseen haben mit diesem flüchtigen Untersuchungsgegenstand zu kämpfen und entwickeln unterschiedliche Strategien im Umgang mit den performativen Akten der Sinngenerierung. Dabei stehen sie einer Vielzahl neuer urbaner Artikulationsformen und Akteur*innen gegenüber, die zunehmend als wichtige „Quellen“ erkannt werden.

Partizipation ist in dieser Konstellation ein Schlüsselbegriff in doppelter Hinsicht, da das Phänomen der städtischen Selbstorganisation nach kreativer Teilhabe strebt und Museen zunehmend an diesem Punkt ansetzen.

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Symposium: Wer gestaltet die Stadt?

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Wer gestaltet die Stadt? Unter diesem Arbeitstitel hatte die Köln International School of Design ihr interdisziplinäres Symposium gestellt. In vier Themenblöcken aufgeteilt wurden acht Themen präsentiert.

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Neues Buch! Stadtentwicklung im doppelten Berlin. Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte

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Am Donnerstag lädt die Stiftung Berliner Mauer zur Präsentation des Buches „Stadtentwicklung im Doppelten Berlin. Zeitgenossenschaften und Erinnerungsorte“.

Berlin hat vieles doppelt: Zoos, Opernhäuser, Kongresshallen – Relikte der Teilung der Stadt. Im geteilten Berlin folgte die Stadtentwicklung meist der politischen Logik der Systemkonkurrenz und der gegenseitigen Abgrenzung. Die Handlungsspielräume, die es innerhalb der herrschenden Strukturen gab, wurden von Architekten, Planern und anderen Akteuren unterschiedlich genutzt. Parallel setzten sich internationale Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen. (aus dem Klappentext)

Der umfangreiche Sammelband hat eine gewinnbringende, erfrischend ausgewählte Autorenschaft. Wissenschaftler, Planer, Künstler und Architekten aus Ost und West, die während der Teilung Berlins maßgeblich an Praxis und Diskurs zur Stadtentwicklung in den beiden Teilstädten mitgewirkt haben und Stadtforscher aus der heutigen Generation widmen sich jeweils im Terzett einem ausgesuchten Aspekt der Stadtentwicklung im doppelten Berlin.

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Derzeit Verliehen – ein Fotobuch dokumentiert das Sterben deutscher Videotheken

Ben Kuhlmann ist, und das darf ich jetzt mal so hervorheben, ein sehr junger Fotograf, der aber, nicht nur was seine Themenauswahl, sondern auch die Reife seiner Projekte und Bilder betrifft, keinesfalls seinem Alter entspricht. So widmet er sich durchgehend kleinräumlichen Biotopen und den Menschen, die diese bewohnenden und belebenden.

Vielleicht hört er das jetzt nicht gerne, da er einen anderen Ansatz verfolgt, aber ich sehe in seinen Arbeiten auch immer eine große Melancholie, die sich im Benjaminschen Sinne an Schwellen zeigt, auf die er seine Kamera richtet.

Abb.: Ben Kuhlmann

Abb.: Ben Kuhlmann

Eine dieser Schwellen sind Videotheken, die langsam aus dem Stadtbild verschwinden. Die Süddeutsche schreibt über das Projekt: „Videotheken waren einst die Rettung des Samstagabends und eine Bedrohung der Kinokultur. Doch dann kam das Internet – und der Weg in die Videothek erscheint immer mehr Deutschen als überflüssig. Der Fotograf Ben Kuhlmann dokumentiert den Niedergang.“

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