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Städtebau & Architektur →

Alte Mitte – neue Liebe? Dialogprozess startet am Samstag.

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte - neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte – neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Kommendes Wochenende startet das lange angekündigte und intensiv vorbereitete Dialogverfahren zum Umgang mit dem Platz unter dem Fernsehturm in der historischen Mitte Berlins.

Unter dem Titel “Alte Mitte – neue Liebe?” ruft die Senatsverwaltung für Stadtenwicklung und Umwelt die Bürger_innen auf, sich für die Zukunft dieses Ortes einzubringen. Längst steht hier nicht mehr nur die eher unkritische Rekonstruktion verlorener baulicher Strukturen in Form von Town Houses auf dem Plan, vielmehr engagieren sich mittlerweile viele Institutionen mit unterschiedlichen Vorschlägen und Anregungen für die Gestaltung und Nutzung dieses Stadtplatzes. Vom Tisch aber ist der historisierende Vorschlag nicht und es fehlen immer noch eine schlüssige Idee für die Zukunft oder eine Lobby für den Bestand.

Am 18. April 2015, 13-18 Uhr findet im bcc eine Auftaktveranstaltung statt, bei der Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und Kuratorium den Dialogprozess eröffnen. Anschließend findet eine “Living Library” statt, in der Experten zum Thema zu einem Vier-Augen-Gespräch “ausgeliehen” werden können. Unter diesen lebendigen Büchern ist auch Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Außerdem gibt es ein “Mitte Café”, wo Ideen für die Gestaltung des Ortes gesammelt werden und Spaziergänge durch die historische Mitte. Weitere Informationen, ein Link zur Anmeldung und die Möglichkeit, vorab einen Beitrag in die Diskussion einzubringen gibt es auf der Internetseite stadtdebatte.berlin.de

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Buchankündigung: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte

Internationales Congress Centrum Berlin

Das ICC im Herbst 2010

Um das Werk von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte ist es aktuell nicht gut bestellt: Das ICC steht leer, die Messegesellschaft fordert immer wieder lauthals den Abriss und die Politik ist offensichtlich konzeptlos, diskutiert seit Jahren über die Zukunft des Gebäudes und wirft immer aberwitzigere Ideen zur Nachnutzung in den Ring. Der Bierpinsel rottet seit 2011 vor sich hin, auch weil die Bezirkspolitik und -verwaltung der vermeintlich “temporären” Graffiti-Aktion mangels eigener Ideen zustimmte und seither offenbar machtlos den Zustand des Turms hinnimmt. Und der U-Bahnhof Schloss-Straße steht offenbar eine Entstellung durch “Verschönerung” durch die BVG unmittelbar bevor, wie Peter Neumann in der Berliner Zeitung vor kurzem frohlockte.
Umso wichtiger endlich diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die Berlin diese außergewöhnlichen Bauwerke schenkten: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Das vor dem Tod ihres Mannes begonnene Buchprojekt hat Frau Schüler-Witte nun vollendet und erzählt darin von den gemeinsamen Lebens- und Arbeitsjahren:

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Filmtipp: Die Böhms – Architektur einer Familie

Gottfried Böhm, Architekt u.a. des Wallfahrtsdom Maria Königin des Friedens in Neviges, des Bensberger Rathauses oder des Hans Otto Theaters in Potsdam, erster – und bis zur posthumen Verleihung an Frei Otto einziger – deutscher Pritzker-Preisträger ist zweifelsohne einer der bedeutendsten deutschen Architekten nach dem 2. Weltkrieg. Der Dokumentarfilm “Die Böhms – Architektur einer Familie” von Maurizius Staerkle Drux portraitiert nicht nur die Person Gottfried Böhm, sondern seine ganz Familie, in der alle drei Söhne ebenfalls den Beruf des Architekten ergriffen haben.

Gottfried Böhm gilt als wichtigster Architekt Deutschlands. Als Sohn eines Kirchenbauers ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der inzwischen seine Söhne Stephan, Peter und Paul gehören. Mit herausragenden Großbauten gelingt es ihnen, aus dem Schatten des berühmten Vaters zu treten. Aber nicht zuletzt die Krise der Baubranche in Deutschland schürt die Konkurrenz zwischen den Brüdern. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch täglich mit an ihren Planungs- und Konstruktionsvorhaben. Als seine Frau Elisabeth stirbt, ebenfalls Architektin und maßgebliche Inspirationsquelle aller vier Böhms, verliert die Familie ihr emotionales Zentrum. Hat die fragile Architektur des Familienbetriebs noch Zukunft?

Der Film zeichnet ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait – über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.

Der Film läuft derzeit auf Festivals – also Augen offen halten!

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Online-Petition: Denkmalschutz für das ICC!

Das ICC im Herbst 2010

Das ICC im Herbst 2010

Sicher, es gibt wirkungsvollere Instrumente als Online-Petitionen, um Veränderung herbeizuführen. Dennoch, wenn es um den Erhalt des ICC geht, ist uns jedes Mittel Recht! Michelle Stekowski hat genau so eine Petition, gerichtet an Senatsbaudirektorin Lüscher, ins Leben gerufen mit dem Ziel der sofortigen Unterschutzstellung des Gebäudes. Sie argumentiert u.a. dass:

Kein anderes Bauwerk in Berlin steht für die Technische Moderne wie das ICC. Architektenidee und Ingenieurskunst, Parameter die in 4 Jahren Bauzeit fusioniert wurden und somit ein denkmalwürdiges Objekt geschaffen haben. Die Vollendung in Funktionalität, Architektur, Innendesign bis hin zum Leitsystem stellt ein großartiges Gesamtkunstwerk dar, welches seines Gleichen sucht.
Nicht umsonst wurde das ICC 2009 zum wiederholten Male mit dem „World Travel Award“ ausgezeichnet. Dieser Award wird von den Wahlberechtigten, in Zahlen: 167.000 Fachleuten, weltweit aus der Tourismusbranche kommend, verliehen. Ihrerseits mit der Begründung, dass das ICC eine besondere Architektur aufweist und mit seiner räumlichen Vielfalt außergewöhnlich ist. Mit Verlaub, aus unserer Sicht – selbstredend.

Bitte unterstützt die Petition und natürlich auch alle anderen Initiativen zur Rettung der Berliner Technikmoderne!

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Papier-Brutalisten

Warschau-Serie der Papier-Brutalisten | © zupamarket

Warschau-Serie der Papier-Brutalisten | © zupamarket

Das polnische Grafikstudio Zupagrafika aus Poznan hat Ausschneide-Bastelbögen aus Papier gestaltet, mit denen man einige ikonische Bauten des Brutalismus nachbasteln kann. Es gibt zwei Serien aus London und aus Warschau, letztere mit einigen der stadtbildprägenden Bauten, wie die Rotunda PKO direkt im Zentrum der Stadt, dem Hochhaus in der Ul. Smolna 8, oder einem der Hochhäuser der Wohnsiedlung Za Zelazna Brama.
Zupagrafika hat noch weitere Produkte mit Motiven verschiedener Brutalisten gestaltet, z.B. Umhängetaschen, Schreibblöcke und -hefte oder Buchstaben.

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    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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    Mai 7 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
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