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Städtebau & Architektur →

Heute Abend im ZK/U Berlin: NARRATING SPACES – Dialogs on storytelling and the (non)reality of spaces

AAI

Architekten und Designer setzen als Hilfsmittel im Gestaltungsprozess oft das Erzählen von Geschichten ein, um ihre räumlichen Hypothesen vor ihrer Umsetzung zu bestätigen. Imagination verändert objektive Räume, welche auf ein architektonisches Objekt fokussiert sind, in subjektiven Räume, welche aus unbekannten und dynamischen Faktoren zusammengesetzt sind: Die richtige Hypothese am Anfang des Prozesses zu formulieren, wird zu einer der vielen Herausforderungen, mit denen jeder Designer konfrontiert wird.

Auf der anderen Seite, bemühen sich Architektur- und Stadtforschung darum, die Realität räumlicher Vielfalt zu studieren: Sie erfinden neue Wege, um die wahren Geschichten zu sammeln und damit zu einem besseren Verständnis der Komplexität bewohnter Räume zu gelangen. Diese wissenschaftlichen Ansätze erlauben es, mögliche Architektur im sozialen und räumlichen Bedarf zu gründen und die lokale Gemeinschaft mit ihrer gebauten Umgebung in eine langfristige Entwicklungsstrategie einzubinden.

Wie gestaltet experimentelle Forschung den Raum zwischen projezierten Märchen und wahrer Geschichte? Welche Hilfsmittel und Strategien werden genutzt, um territoriale Realitäten zu verstehen und zu kommunizieren? Wie können diese neu praktizerten Methoden die Ausbildung und den Beruf der Architekten transformieren?

Karsten Michael Drohsel und Sebastian Strombach von mikromakrowelt,  Sebastian Bührig von der HCU in Hamburg, die Künstlerin Valeria Schwarz und die Wandernde Architekturwerkstatt, die aktuell von Toulouse nach Berlin reist, präsentieren und diskutieren ihre Erfahrungen im Gespräch mit der Architektin und Kuratorin Joanne Pouzenc.

Ort: ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik / Siemensstrasse 27 – 10551 Berlin Moabit. U9 Birkenstrasse)

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Architektur kann man hören. Immer! – Tagung Signalstadt

Am 22. und 23. Mai 2015 findet an der Humboldt-Universität Berlin  SIGNALSTADT,  eine Tagung zur Kulturgeschichte und Architekturpraxis des Auditiven statt: Aus historisch – kulturwissenschaftlicher Perspektive entwickelt sich die Stadt und die Architektur in Richtung eines komplexen Signalraums, in dem sich u.a. auditive und visuelle Signale zunehmend durchdringen und vielfa?ltig u?berlagern. In der Architekturpraxis ist jedoch ein bewusster Umgang mit diesem Gestaltungsraum, oder gar eine das Hören einbeziehende Entwurfshaltung nur in ersten Ansätzen vorhanden. Die Entwurfsmittel und Methoden der Architektur werden diesbezüglich von Seiten der Kulturwissenschaften schon länger kritisch befragt.

signalstadt_web_1

Die SIGNALSTADT – Konferenz wird erstmals aktuelle Positionen aus beiden Disziplinen gezielt gegenüberstellen:
– aus der Architekturpraxis des konkreten Planens und Entwerfens der gebauten Stadt
– und aus Sicht der Kulturgeschichte, die historische, zeitgenössische und futurische Deutungen der Signalstadt entwirft.

Termin: Freitag/Samstag 22./23. Mai 2015 im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin

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How to: Wie macht man eine Stadt attraktiv?

YouTube Preview Image

Dieses hübsch gemachte Video erklärt und was es bedarf, um eine Stadt schön zu machen, denn:

Very few out of thousands are really beautiful. Embarrassingly the more appealing ones tend to be old, which is weird because we are mostly much better at making things now. Cars, planes, phones…why not cities?

Die Punkte, die in diesem How-To aufgerufen werden sind weder neu noch überraschend und spiegeln überwiegend eine amerikanische Perspektive wider:

  1. Order and Variety
  2. Visible life
  3. Compact
  4. Orientation and Mystery
  5. Scale
  6. Make it local

Durchaus interessant und streitbar wird es allerdings zum Ende des Videos (ab ca. Minute 10), denn ab hier appelliert das Video eindringlich daran, dass man sich mit der Schönheit von Städten auseinandersetzen müsse. Denn wenn man die Diskussion um die Schönheit der Stadt als subjektiv tabuisiere, hätten rein profitorientierte Entwickler freie Hand die Scheußlichkeiten zu bauen, wie es vielerorts andauernd passiert.

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Alte Mitte – neue Liebe? Dialogprozess startet am Samstag.

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte - neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Die Internetseite zum Dialogprozess Alte Mitte – neue Liebe? findet man unter stadtdebatte.berlin.de

Kommendes Wochenende startet das lange angekündigte und intensiv vorbereitete Dialogverfahren zum Umgang mit dem Platz unter dem Fernsehturm in der historischen Mitte Berlins.

Unter dem Titel “Alte Mitte – neue Liebe?” ruft die Senatsverwaltung für Stadtenwicklung und Umwelt die Bürger_innen auf, sich für die Zukunft dieses Ortes einzubringen. Längst steht hier nicht mehr nur die eher unkritische Rekonstruktion verlorener baulicher Strukturen in Form von Town Houses auf dem Plan, vielmehr engagieren sich mittlerweile viele Institutionen mit unterschiedlichen Vorschlägen und Anregungen für die Gestaltung und Nutzung dieses Stadtplatzes. Vom Tisch aber ist der historisierende Vorschlag nicht und es fehlen immer noch eine schlüssige Idee für die Zukunft oder eine Lobby für den Bestand.

Am 18. April 2015, 13-18 Uhr findet im bcc eine Auftaktveranstaltung statt, bei der Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und Kuratorium den Dialogprozess eröffnen. Anschließend findet eine “Living Library” statt, in der Experten zum Thema zu einem Vier-Augen-Gespräch “ausgeliehen” werden können. Unter diesen lebendigen Büchern ist auch Verena Pfeiffer-Kloss von urbanophil. Außerdem gibt es ein “Mitte Café”, wo Ideen für die Gestaltung des Ortes gesammelt werden und Spaziergänge durch die historische Mitte. Weitere Informationen, ein Link zur Anmeldung und die Möglichkeit, vorab einen Beitrag in die Diskussion einzubringen gibt es auf der Internetseite stadtdebatte.berlin.de

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Buchankündigung: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte

Internationales Congress Centrum Berlin

Das ICC im Herbst 2010

Um das Werk von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte ist es aktuell nicht gut bestellt: Das ICC steht leer, die Messegesellschaft fordert immer wieder lauthals den Abriss und die Politik ist offensichtlich konzeptlos, diskutiert seit Jahren über die Zukunft des Gebäudes und wirft immer aberwitzigere Ideen zur Nachnutzung in den Ring. Der Bierpinsel rottet seit 2011 vor sich hin, auch weil die Bezirkspolitik und -verwaltung der vermeintlich “temporären” Graffiti-Aktion mangels eigener Ideen zustimmte und seither offenbar machtlos den Zustand des Turms hinnimmt. Und der U-Bahnhof Schloss-Straße steht offenbar eine Entstellung durch “Verschönerung” durch die BVG unmittelbar bevor, wie Peter Neumann in der Berliner Zeitung vor kurzem frohlockte.
Umso wichtiger endlich diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die Berlin diese außergewöhnlichen Bauwerke schenkten: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Das vor dem Tod ihres Mannes begonnene Buchprojekt hat Frau Schüler-Witte nun vollendet und erzählt darin von den gemeinsamen Lebens- und Arbeitsjahren:

  • Terminkalender

    Jun
    4
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Jun 4 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Jul
    2
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Jul 2 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]
    Aug
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    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
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    Aug 6 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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