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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
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Potsdam: Ist das Stadt oder kann das weg?

FH Potsdam

Nicht nur, aber doch extensiv in Potsdam kommt so einiges weg und so einiges (wieder) hin. Die architektonische, städtebauliche und urbane Qualität scheint bei einigen Projekten mitunter paradox verzwirbelt und bleibt gleichsam unausgefochten: ohne qualitative Diskussion steht fest, dass das Stadtschloss schön ist und wieder her muss und dass die FH hässlich ist und damit weg muss. Ähnliches gilt für die Bauten auf dem Brauhausberg, das Maritim-Hotel und eine Reihe von Triumphbögen etc.

Nun lädt das Kuratorenteam neudeuter „ein zum Innenhalten in Potsdams Stadtmitte“ und damit am 28. und 29. Mai 2016 in eine Kunstausstellung im Schaufenster der ehemaligen Fachhochschule im ZEM (Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften), hinterm Stadtschloss/Neuer Landtag, Friedrich-Ebert-Straße 4, Potsdam.

Die Ausstellung von Kunstwerken in der Mitte Potsdams soll Bürger und Kunstinteressierte einladen, um am Ort der anstehenden Veränderungen in neue Blickwinkel einzutauchen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen. Die Kuratoren aus Berlin, Potsdam und Argentinien haben sich der Idee verschrieben, die Stadtmitte als Raum zu begreifen, den man neu denken und deuten kann. Sie wollen experimentell anhand der Kunstwerke durchspielen, was es heißt, Raum zu verlieren, aufzugeben oder wie man solchen neu beleben und für die Öffentlichkeit erhalten kann. (neudeuter)

Weitere Informationen zum Programm, den ausgestellten Kunstwerken, den Kuratoren und den Öffnungszeiten finden sich hier.

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Utopias and Realities: Socialist Modernism. Ein Tagungsbericht

utopias and realism

Das Collegium Hungaricum Berlin organisierte mit dem Forum Translations of Modernism am 28. und 29. April die internationale Konferenz „Utopias and Realities: Socialist Modernism“. Unsere Gastautorin Katharina Sebold war dabei und von der hohen Qualität der Beiträge und dem Neuheitswert der Informationen begeistert. Ihren Tagungsbericht möchten wir daher mit urbanophilen Lesern teilen.

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urbanoREISE #1 – Madrid

Ob Spanien oder Italien, Hauptsache Madrid.

von Verena Pfeiffer-Kloss und Anna Galda

Gran Vía Madrid

Madrid ist bekanntlich die Hauptstadt Spaniens. 3 Millionen Menschen sind hier gemeldet, 5.000 teilen sich jeweils einen Quadratkilometer der hügeligen Stadtfläche. So ist Madrid dicht bebaut und oftmals auch ziemlich in die Höhe strebend. Die Straßen schlängeln sich beinahe arabisch und sind doch lange, weitläufige und sonnige städtische Bühnen. Auf den Kopfsteinpflastern der kleineren Straßen und an den Rändern der Plätze hat kaum ein Auto Platz, entsprechend ungestört ist hier das quirlige Perlen der spanischen Sprache. Bar an Bar, Restaurant an Restaurant, Kioske, Designläden und Modelabels, lokal, national, international. Stühle, Tische, Leute. Sangría mit frischen Apfelstücken, Gin-Mixgetränke mit Erdbeeren in hohen, bauchigen Gläsern, Sonne im Gesicht, nie Gedränge. Eigenartig: Madrid riecht nicht. Völlig clean, neutral und nur ab und an ein Duft von Tapas und Kaffee.

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Was fehlt hier?

Zwischengeschoss U Rathaus Steglitz ohne Kerberos

Was hat der fleißige Reinemachmann denn da weggekehrt? Oder hat es gar jemand zuvor schon weggenommen? Und wenn ja: wo ist es hin? Und wird es wieder zurückkommen? Fragen über Fragen. Wer hat Antworten?

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Langweilig! Warum ich mich nicht mehr zur historischen Mitte äußern will.

Schwarzes Rechteck im Querformat.

Eine Polemik.

Ich möchte nichts mehr sagen zur Diskussion um die historische Mitte Berlins, über den Stadtplatz unter dem Fernsehturm. Ein alter Hut, diese Mitte, die es heute angeblich gar nicht mehr gibt, wie einige sagen, die man gar nicht mehr braucht, wie andere sagen, die unbedingt wieder da sein muss im neuen oder im alten Gewand, die bleiben soll, wie sie ist, die bleiben aber doch verändert werden soll, die neue Funktionen braucht aber keine Gestalt, die eine bestimmte Gestalt aber keine Funktionen brauchen soll… Eines aber ist immer klar, da sind sich alle einig, alle Bürger sollen mitdiskutieren. Aber sie tun es nicht.

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