Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Oster-Verlosung: Baukultur und Denkmalpflege vermitteln. Ein Handbuch des BHU

BHU Baukultur und Denkmalpflege vermitteln

In seiner aktuellen Publikation stellt der Bund für Heimat und Umwelt (BHU) in über 40 Beispielen Initiativen, Methoden und Strategien für die Vermittlung von Baukultur und Denkmalpflege vor. Themen des Buches sind die Anwendung von digitalen und traditionellen audiovisuellen Medien in der Vermittlungsarbeit, die Erschließung neuer Zielgruppen, die Gewinnung von Nachwuchs für Baukultur und Denkmalpflege durch attraktive und adressatenorientierte Vermittlung, konkrete Fallbeispiele sowie die Arbeit einzelner Vereine und Verbände.

Vorgestellt werden beispielweise ein Audio-Walk durch die 1960er Jahre Siedlung Wolfsburg-Detmerode, die noch auf ihren Denkmalstatus hofft, der Masterstudiengang Kulturerbe in Paderborn, die Einbindung des Themas Baukultur in Schulcurricula und Kindergärten oder die “Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland als kulturgeschichtliches Großunternehmen”. Die vorgestellten Objekte reichen von den antiken Funden in der “Nekropole Daudieck” über das technische Baudenkmal Elisabethfehnkanal aus dem 19. Jahrhundert bis zu Bauten aus der Zeit zwischen 1960 und 1980, denen sich die Initiative ACHTUNG – modern widmet. Die Topografie überspannt Kiel-Gaarden bis Kempten und Bonn bis Berlin; institutionell geht es vom Denkmalamt Baden-Württembergs über den Denkmalsalon Schleswig-Holstein bis hin zur Werkstatt Baukultur Bonn oder eben urbanophil. Schön ist in dieser Vielfalt, dass jeder Beitrag nochmals “Kurz und knapp” zusammengefasst ist, sodass jeweils Methodik, Besonderheiten, Praktische Hinweise und Kontakt übersichtlich dargestellt sind.

Da wir das Buch empfehlen möchten und zudem auch darin vertreten sind dürfen wir 5 Exemplare verlosen. Die Preisfrage ist folgende: An welchem, im Buch vorkommenden Ort steht die unten abgebildete Kirche von Alvar Aalto? Bitte Mail mit der richtigen Lösung und Kontaktdaten bis Ostermontag, 12 Uhr an v.pfeiffer-kloss@urbanophil.net Viel Glück!

Wo steht diese Kirche von Alvar Aalto?

Wo steht diese Kirche von Alvar Aalto?

Städtebau & Architektur →

SA. 26.4.2014 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #08 MIT SEBASTIAN STROMBACH

DIE STADT als COMIC
Kann man Stadt als Comic lesen? Und liest man Comics eigentlich oder schaut sie an? Was passiert dann mit der Stadt, oder dem Comic?

Ausschnitt aus einem Comic von Sebastian Strombach

Ausschnitt aus einem Comic von Sebastian Strombach

Klar ist dass der Comic ein urbanes Medium ist. Seit seiner Erfindung vor hundert Jahren lotet er moderne Zustände wie Simultanität, Durchdringungen und Geschwindigkeit aus. Hauptwesensmerkmal des Comics ist aber die Reihung von Bildern zu einer Sequenz. Wo findet man so etwas in der Stadt?

Beginn: Samstag, 26. April 14:00 Uhr (s.t.=pünktlich) im Lustgarten, vor der Freitreppe des ALTEN MUSEUMS.

Dauer: Ca. 2+ Stunden mit abschließender Einkehr. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos. Jedoch wäre es schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Vortragenden und die Materialien geben könnte.

Der Spaziergang wurde konzipiert von Sebastian Strombach, der ihn auch durchführen wird. Sebastian zeichnet selber Comics. Als gelernter Architekt, machte er Ausflüge in die Filmbranche, war als Stadtführer unterwegs und ist Mitglied von mikromakrowelt.

Alle weiteren Infos auf www.mikromakrowelt.de

Städtebau & Architektur →

Kowloon | In Video und Buch

Ein interessantes Video über den ehemals dichtbesiedelsten Ort der Welt – Kowloon Walled City. Und weil man nicht genug wissen kann über diesen spannenden Ort, auch der Hinweis, dass das Buch City Of Darkness wieder neu aufgelegt wird. Zu dem via Kickstarter finanzierten Projekt gibt es auch die passende Webseite, die mit viel Bildern und Informationen aufwartet.

[via Nerdcore]

Städtebau & Architektur →

Die Stadt durch Kinderaugen wahrnehmen

Am 13. April eröffnet im Labyrinth Kindermuseum die interaktive Bauausstellung „Platz da! Kinder machen Stadt“. Die Ausstellung wurde mit dem Ziel konzipiert, Kinder für die Themen Architektur, Baukultur und Stadtplanung zu begeistern. Die jungen Besucher werden dazu ermutigt, ihr Lebensumfeld Stadt nicht nur bewusst wahrzunehmen, sondern auch aktiv mitzugestalten.

Dabei entsteht in der Montagehalle der ehemaligen Zündholzmaschinenfabrik in der Osloer Straße, die seit 1997 Heimat des Kindermuseums ist, ein urbaner Mikrokosmos. Verteilt über verschiedene Stationen erstreckt sich eine Stadt zum Mitmachen, Ausmalen und Umplanen. Die Kleinen finden einen typischen Berliner Hinterhof, ungenutzte Brachflächen und bunte Altbau-Fassaden, die nur darauf warten, von kreativen Kinderhänden verschönert zu werden. Auch zwei von Berliner Kindern entworfene Häuser des schwedischen Projekts „Building Blocks“ stehen zum Entdecken bereit.

Kevin beim Bauen einer neuen Stadt. Foto: Alexandra Resch

Kevin beim Bauen einer neuen Stadt. Foto: Alexandra Resch

Im Gegensatz zu klassischen Museen geht es in einem Kindermuseum weniger um die Exponate, sondern um das, was die Besucher damit machen. Im Labyrinth verschreibt man sich der Devise „Learning by Doing“: Anfassen, Umräumen, Ausprobieren und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht, sagt Geschäftsführerin Ursula Pischel. In der neuen Ausstellung können Kinder zum Beispiel Wände ausmalen, ein flexibles Straßensystem immer neu gestalten oder an den Leuchttischen im Planungsbüro ihre eigenen Ideen zu Papier bringen. Die Großen entdecken dabei staunend neue, spannende Perspektiven und Ansätze, auf die sie wohl selbst nie gekommen wären.

Längst ist es an der Zeit, die Stadt auch mit Kinderaugen zu betrachten. Ein Besuch im Labyrinth ist dafür ein guter Anfang.

„Platz da! Kinder machen Stadt“
ab 13. April 2014
für Kinder von 3 bis 11 Jahren

Labyrinth Kindermuseum Berlin
Osloer Straße 12
13359 Berlin

Preise und Öffnungszeiten:
www.labyrinth-kindermuseum.de

Der Beitrag wurde verfasst von Alexandra Resch

Städtebau & Architektur →

Metro Makeover in Paris

Planschen, wo früher Züge durchrauschten? (by OXO Architectes + Laisné Architecte)

Planschen, wo früher Züge durchrauschten? (by OXO Architectes + Laisné Architecte)

Auf dem Blog Messy Nessy Chic haben wir ein besonderes Juwel entdeckt, das dazu geeignet ist, ein Glänzen in den Augen zu verursachen. Hintergrund ist die anstehende Bürgermeisterwahl in Paris, bei der die konservative UMP-Kandidatin Nathalie Koziuscot-Morizet erstaunlich detaillierte Pläne für die Umnutzung verlassener U-Bahnhöfe vorstellt.

Manal Rachdi (OXO Architectes)  and Nicolas Laisné (Laisné Architecte) haben der Idee einige starke Bilder gegeben, wovon der klare Favorit wohl der hier abgebildete Pool ist. Die Frage nach der baulichen Umsetzbarkeit eines wasserdichten Beckens auf ehemaligen Gleisen tief unter der Erde und die Kosten dafür lassen wir aber mal außen vor, führte uns aber auch zu der Frage, inwieweit solche Bilder Bürgermeisterwahlkämpfe beeinflussen können. Etwas ausführlichere Informationen auf Englisch auf dem Blog Messy Nessy Chic – welch ein Name! – und auf Französisch auf der Kandidatinnenseite.

nach oben ↑
Themen