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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
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Bowling statt Kegeln im Palast der Menschen

Bowlingtreff

Im Juli 1987 wurde am Leipziger Innenstadtring mit dem Bowlingtreff der wohl international anschlussfähigste Bau der Postmoderne in der DDR eröffnet. Im schützenden Schatten der Berliner 750-Jahr-Feier in Feierabendarbeit entstanden, stellt der Bowlingtreff die gleichzeitigen staatsrepräsentativen Berliner Projekte postmoderner Anhauchung in grelles, ihre Provinzialität entlarvendes Licht.

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In den Himmel bauen – Veranstaltung und Ausstellung zu Otto Kohtz

Otto Kohtz

Vielen dürfte der Architekt und Architekturkritiker Otto Kohtz nicht mehr bekannt sein, weshalb die Veranstaltung „In den Himmel bauen“, zu der der Berliner JOVIS Verlag und das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin am kommenden Freitag laden, eine echte Neuentdeckung bieten dürfte.

Kohtz, der nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Charlottenburg (heute TU Berlin) u.a. in Berlin mehrere stilprägende Gebäude gebaut hat, ist vor allem auf Grund seiner Haltung gegenüber dem Hochhausbau und seiner architektonischen Utopien interessant.

Im letzten Herbst erschien im Jovis Verlag das Buch „In den Himmel bauen – Hochhausprojekte von Otto Kohtz (1880–1956)“ in dem eine Fülle von Zeichnungen aus Kohtz Nachlass erstmals zusammengestellt und kommentiert werden. Im Kontext mit seinen realisierten Bauten gelingt so eine neue Sicht auf die städtebaulichen Konzepte und architektonischen Intentionen und macht eine Neubewertung seiner Bedeutung für die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts möglich.

Die Veranstaltung am Freitag, den 26. Juni 2015 beginnt um 19.00 Uhr

Ort: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 154, Raum A53, 10623 Berlin

Besonders möchte ich darauf hinweisen, dass Anlässlich der Veranstaltung einige Originalzeichnungen von Otto Kohtz ausgestellt werden. Brigitte Jacob, David Pessier und Wolfgang Schäche werden Kurzvorträge halten.

Um Anmeldung wird gebeten: bornholdt@jovis.de

Die Einladung findet ihr hier weitere Informationen hier

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Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre – Ausstellung in der BG

Die Berlinische Galerie zeigt seit Ende Mai eine neue Schau mit dem Titel „Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“. Das Berlin der 1960er-Jahre war hinsichtlich der Architektur und des Städtebaus geprägt vom Wettkampf der Systeme zwischen Ost und West. Nach vollbrachtem Wiederaufbau der dinglichsten Bauten folgte eine Phase der Visionen, die oftmals von einem ausgesprochen optimistischen Zukunftsbild motiviert war. Viele der Bauten sind heute noch erhalten und prägen weiterhin Berlins Stadtbild. Und auch einige Bauten, die erst weitaus später realisiert wurden, wurden in den 60er-Jahren angestoßen, so auch das ICC.

Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden gestellt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Blog sowie eine feine App für iOS und Android, die der App Archimapa in Warschau ähnlich ist. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober 2015.

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Ponte City Johannesburg

Beeindruckende Kurzdoku über Menschen und Momente in Ponte City – einem eigentlich gescheiterten, aber immer noch lebendigen Wohnturm in Johannesburg-Hillbrow. Danke an Christian!

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Heute Abend im ZK/U Berlin: NARRATING SPACES – Dialogs on storytelling and the (non)reality of spaces

AAI

Architekten und Designer setzen als Hilfsmittel im Gestaltungsprozess oft das Erzählen von Geschichten ein, um ihre räumlichen Hypothesen vor ihrer Umsetzung zu bestätigen. Imagination verändert objektive Räume, welche auf ein architektonisches Objekt fokussiert sind, in subjektiven Räume, welche aus unbekannten und dynamischen Faktoren zusammengesetzt sind: Die richtige Hypothese am Anfang des Prozesses zu formulieren, wird zu einer der vielen Herausforderungen, mit denen jeder Designer konfrontiert wird.

Auf der anderen Seite, bemühen sich Architektur- und Stadtforschung darum, die Realität räumlicher Vielfalt zu studieren: Sie erfinden neue Wege, um die wahren Geschichten zu sammeln und damit zu einem besseren Verständnis der Komplexität bewohnter Räume zu gelangen. Diese wissenschaftlichen Ansätze erlauben es, mögliche Architektur im sozialen und räumlichen Bedarf zu gründen und die lokale Gemeinschaft mit ihrer gebauten Umgebung in eine langfristige Entwicklungsstrategie einzubinden.

Wie gestaltet experimentelle Forschung den Raum zwischen projezierten Märchen und wahrer Geschichte? Welche Hilfsmittel und Strategien werden genutzt, um territoriale Realitäten zu verstehen und zu kommunizieren? Wie können diese neu praktizerten Methoden die Ausbildung und den Beruf der Architekten transformieren?

Karsten Michael Drohsel und Sebastian Strombach von mikromakrowelt,  Sebastian Bührig von der HCU in Hamburg, die Künstlerin Valeria Schwarz und die Wandernde Architekturwerkstatt, die aktuell von Toulouse nach Berlin reist, präsentieren und diskutieren ihre Erfahrungen im Gespräch mit der Architektin und Kuratorin Joanne Pouzenc.

Ort: ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik / Siemensstrasse 27 – 10551 Berlin Moabit. U9 Birkenstrasse)

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