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Online-Petition: Denkmalschutz für das ICC!

Das ICC im Herbst 2010

Das ICC im Herbst 2010

Sicher, es gibt wirkungsvollere Instrumente als Online-Petitionen, um Veränderung herbeizuführen. Dennoch, wenn es um den Erhalt des ICC geht, ist uns jedes Mittel Recht! Michelle Stekowski hat genau so eine Petition, gerichtet an Senatsbaudirektorin Lüscher, ins Leben gerufen mit dem Ziel der sofortigen Unterschutzstellung des Gebäudes. Sie argumentiert u.a. dass:

Kein anderes Bauwerk in Berlin steht für die Technische Moderne wie das ICC. Architektenidee und Ingenieurskunst, Parameter die in 4 Jahren Bauzeit fusioniert wurden und somit ein denkmalwürdiges Objekt geschaffen haben. Die Vollendung in Funktionalität, Architektur, Innendesign bis hin zum Leitsystem stellt ein großartiges Gesamtkunstwerk dar, welches seines Gleichen sucht.
Nicht umsonst wurde das ICC 2009 zum wiederholten Male mit dem „World Travel Award“ ausgezeichnet. Dieser Award wird von den Wahlberechtigten, in Zahlen: 167.000 Fachleuten, weltweit aus der Tourismusbranche kommend, verliehen. Ihrerseits mit der Begründung, dass das ICC eine besondere Architektur aufweist und mit seiner räumlichen Vielfalt außergewöhnlich ist. Mit Verlaub, aus unserer Sicht – selbstredend.

Bitte unterstützt die Petition und natürlich auch alle anderen Initiativen zur Rettung der Berliner Technikmoderne!

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Papier-Brutalisten

Warschau-Serie der Papier-Brutalisten | © zupamarket

Warschau-Serie der Papier-Brutalisten | © zupamarket

Das polnische Grafikstudio Zupagrafika aus Poznan hat Ausschneide-Bastelbögen aus Papier gestaltet, mit denen man einige ikonische Bauten des Brutalismus nachbasteln kann. Es gibt zwei Serien aus London und aus Warschau, letztere mit einigen der stadtbildprägenden Bauten, wie die Rotunda PKO direkt im Zentrum der Stadt, dem Hochhaus in der Ul. Smolna 8, oder einem der Hochhäuser der Wohnsiedlung Za Zelazna Brama.
Zupagrafika hat noch weitere Produkte mit Motiven verschiedener Brutalisten gestaltet, z.B. Umhängetaschen, Schreibblöcke und -hefte oder Buchstaben.

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Stadt-Dioramen aus dem 3D-Drucker

Die Stadt aus dem 3D-Drucker | © ittyblox

Die Stadt aus dem 3D-Drucker | © ittyblox

Was lässt das Herz des Architekten oder Stadtplaners höher schlagen? Na klar, ein eigenes kleines Stadt-Diorama auf dem Schreibtisch. Doch der Modellbau ist mühsam und mit Lego macht es zwar Spaß, das Ergebnis ist aber nicht detailgetreu genug. Die Lösung bietet nun ittyblox, das Stadt-Dioramen aus dem 3D-Drucker anbietet. Das tolle dabei ist, dass man sich die Stadt selbst zusammenstellen kann, denn jedes Gebäude kann separat erworben werden. Damit alles schön stabil steht, gibt es eine Bodenplatte und damit die Stadt schön realistisch aussieht, gibt es auch Highways. Die Stadt der Träume kann man sich auf Shapeways zusammenstellen und die Preise reichen von $5 bis knapp unter $100.

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Wir müssen darüber reden: Der problematische Umgang der BVG mit ihrem architektonischen Erbe

Die originalen Lampen sind ausgeschaltet, stattdessen werden Halbkugelleuchten benutzt. Auch zu sehen: die grüne Farbe, die aktuell auf den Sichtbeton aufgebracht wird.

Umgestaltung im U-Bahnhof Schlossstraße: Auf den Sichtbeton wird eine grüne Farbe aufgebracht, die Stationsschilder werden durch neue ersetzt (rechts), die mit glatter Oberfläche, einer anderen Schrifttype und lediglich aufgemalten Einkerbungen wenig mit dem Original zu tun haben. Die originalen Lampen in den gelben Auskragungen sind bereits ausgeschaltet, stattdessen werden Halbkugelleuchten an der Decke genutzt.

Der Abriss von Rainer Rümmlers ikonischem Eingangspavillon am Berliner U-Bahnhof Bayerischer Platz (eröffnet 1971) war der erste wirklich sichtbare Akt einer besorgniserregenden Entwicklung: seit Jahren werden kleinere, aber dafür nicht minder zerstörende Maßnahmen wie das unsensible Austauschen von Bodenbelägen, Stützenverkleidungen, Wandkeramik oder willkürliche Neuanstriche und konzeptionslose Folienbeschichtungen in Bahnhöfen wie Bismarckstraße, Fehrbelliner Platz, Bundesplatz, Nauener Platz, Osloer Straße, Adenauer Platz Richard-Wagner-Platz und anderen Bahnhöfen vollzogen und blieben dabei leider weitgehend unbemerkt. In den letzten Tagen wurden erneut Pläne zur Sanierung von U-Bahnhöfen bekannt, die beispiellos substanzzerstörend sind.

Dabei gehört das ungewöhnlich umfangreiche und erstaunlich epochengemäße U-Bahnnetz, das während der Teilung der Stadt auf West-Berliner Seite um über 80 Stationen erweitert wurde, zu den Spezifika Berlins. Während die Bahnhöfe, die bis 1960 entstanden sind fast alle unter Denkmalschutz stehen, erleiden die Bahnhöfe der Technikmoderne gerade einen Sanierungsschlag, der nichts mehr von diesem Erbe übrig lassen wird.

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Videoserie „Classic Japan“

Vincent Hecht hat eine Videoserie mit kurzen Portraits herausragender japanischer Architektur der 1950er bis -80er Jahre gedreht.

Bisher sind zwei Episoden erschienen über das Yoyogi National Gymnasium von Kenzo Tange und das Kyoto Conference Hall von Sachio Otani, weitere Episoden sind angekündigt.

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