Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Wettbewerb: Land und Leute

Abb. Wüstenrot Stiftung

Die Wüstenrot Stiftunghat erneut den Wettbewerb „Land und Leute“ ausgeschrieben, in dem gelungene Beispiele für Kirchennachnutzungen oder Umnutzungen anderer kirchliche Gebäude in ländlichen Regionen gesucht werden.

Eingereicht werden können alle Arten der Veränderungen an Kirchengebäuden von der Modernisierung, Erweiterung, Verkleinerung bis zur Umnutzung. Besonderes Interesse gilt dabei allen Formen einer damit verbundenen Überführung der in kleinen Gemeinden traditionell vorhandenen Gemeinschaft in neue Formen von gemeinsamer Identität und sozialer Nachbarschaft. Dazu kann der Erhalt von Infrastruktur und Nahversorgung gehören oder lokale Kooperationen zur Stärkung der örtlichen Attraktivität oder neue Dienstleistungsangebote rund um die Sicherung der Lebensqualität in kleinen Gemeinden, beispielsweise rund um Bildung, Kunst und Kultur.

Städtebau & Architektur →

Rettet Hollywood den Rümmler?

Soll auch weichen: Die „Wolkendecke“ im U-Bahnhof Halemweg.

 

Vielleicht kommt die Rettung für Berlins Untergrund jetzt aus Hollywood: Seit über die Schließung der Fußgänger_innenunterführung zwischen Zentralem Omnibusbahnhof (ZOB) und Internationalem Congresscentrum (ICC) in Berlin-Charlottenburg diskutiert wird, richten sich die Augen auf die von Rainer Rümmler entworfenen poppigen Untergrundbauten im ehemaligen West-Berlin. Das Onlineportal moderneRegional hat dem Tunnel unlängst einen größeren Beitrag gewidmet, Ende März plädierte Peter Richter in der Süddeutschen Zeitung für den Erhalt. Und warum Hollywood? Die unterirdische Passerelle ist mit ihren quietschig-orangefarbenen Pfeilern und Wänden sowie den kreisrunden braunen Leuchten an der Decke Schauplatz zahlreicher internationaler Filmproduktionen gewesen. Damit beweist sich, was wir als „Initiative Kerberos“ (siehe Reiter oben rechts) schon längst sagen: Rümmlers Bauten sind Berlin. Rümmlers Bauten sind pop!

Die Argumente für die Erhaltung des Fußgänger_innentunnels taugen erst recht für Rümmlers zahlreiche Westberliner U-Bahnhöfe aus den 1960er und 70er Jahren. Der U-Bahnhof Yorckstraße – bis 2016 „mittsiebzigerorange wie eine Packung Nimm 2“ (Richter) – ist bereits verloren. Doch an anderen Stellen gibt es noch einiges zu retten von Rümmlers Bahnhöfen in „selbstbewusster Farbigkeit“. Der unterirdische Farbenreigen führe dazu, so Richter, dass das U-Bahnfahren „unter weiten Teilen Westberlins immer ein bisschen an das Yellow Submarine von den Beatles erinnert.“ Weiterhin völlig ungeschützt der BVG-Abrisswut ausgeliefert sind etwa die Pop-Bahnhöfe Konstanzer Straße, Richard-Wagner-Platz, Nauener Platz sowie der Eingangspavillon am Bahnhof Halemweg. Die Wiederherstellung des (inzwischen sogar denkmalgeschützten) Bahnhofs Schloßstraße kommt seit Monaten nicht voran.

Wenn Richter in der Süddeutschen Zeitung zur Rettung des ICC-Tunnels aufruft, rufen wir (weiterhin) und umso lauter hinterher: Lasst auch die U-Bahnhöfe leben! Berlin ist nicht nur cool in Hollywood.

Städtebau & Architektur →

Architekturvermittlung: Fünf Fragen an J. Bornholdt-Cassetti

Abb. Jutta Bornholdt-Cassetti, Quelle: privat

Jutta Bornholdt-Cassetti von JOVIS ist langjährige Kooperationspartnerin von urbanophil und gerade von der Frankfurt Buchmesse zurück. urbanophil sprach mit ihr über Architekturvermittlung, Bücher und ein Geheimnis.

weiterlesen →

Städtebau & Architektur →

Communicating Architecture: Buchmesse 2017

Auch in diesem Jahr war urbanophil wieder Medienpartner der Aktion COMMUNICATING ARCHITECTURE auf der Frankfurter Buchmesse. Am gemeinsamen Stand von JOVIS (Berlin) und Park Books (Zürich) wurden spannende Themen rund um Architektur und dazugehörige Bücher diskutiert. Wir möchten hier die Ergebnisse kurz zusammenfassen und werden in den nächsten Tagen auch ein Interview mit Jutta Bornholdt-Cassetti von JOVIS zu Anlass und Hintergrund der Reihe veröffentlichen.

weiterlesen →

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Wenn Städte wählen könnten

DSC05333

Das Futurium in Berlin – Wie steht es um die Zukunft unserer Städte?

Morgen ist Bundestagswahl – und ihr wisst auch immer noch nicht, wem ihr eure Stimme geben sollt?! Vielleicht hilft euch ein urbaner Perspektivwechsel bei der Entscheidung.

Als Urbanisten sind wir die Advokaten und Fürsprecher der Stadt. Was also würden Städte wählen? Welche Partei vertritt mit welchen Vorhaben eine zukunftsfähige Stadtentwicklungspolitik? Wie sieht es mit den Mieten aus? Und bei der Verkehrswende? Und wie steht es eigentlich um Digitalthemen in der Stadt?

weiterlesen →

nach oben ↑
Themen