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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
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Gropius Leben zum Nachhören

Es ist kein Geheimnis, dass wir Hörbeiträge mögen. Im Archiv des Bayerischen Rundfunks findet sich ein Audiofeature zum Leben Walter Gropius. Die größeren Eckdaten dürften vielen vertraut sein. Vielleicht eher unbekannt ist, dass er die Technische Hochschule in Berlin ohne Abschluss verlassen hat und es auf seinen Wunsch hin, nach seiner Beerdigung ein Fest gab.

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Architekten müssen draußen bleiben

verbotsschild

(Quelle: www.flickr.com)

„Tours are offered through MIT. Unauthorized entry will be considered trespassing and is subject to criminal prosecution and/or fines. All MIT non-residents must check in with desk. Architects and others, these premises are off limits to you without an MIT approved escort.“

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Drive-through-Schloss

Schloss Gondorf (Juli 2014)

Schloss Gondorf (Juli 2014)

Über manche Ereignisse findet man im Netz erstaunlich wenig. Der Fall Schloss Gondorf (Google Maps) an der Mosel ist so ein Fall. Das Unglück des Bauwerkes lag darin, an einer engen Stelle zwischen Weinbergen und Fluss zu liegen. Als die Bundesstraße 416 in den 70ern entlang der Mosel gebaut wurde, gab es keine Ausweichmöglichkeit, weil die Eisenbahnschienen schon die schmale Lücke neben dem Schloss füllten. Also wurde kurzerhand die Straße durch das Schloss gelegt. Darüber hinaus haben wir im Netz zu diesem sonderbaren Fall von Infrastruktur vs. Denkmalschutz nichts gefunden. Die Bilder sprechen aber auch so für sich.

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Englands vorgefertigtes Häusererbe

prefab

(Quelle: www.nothingtoseehere.net)

Der Guardian überrascht mit einer schönen Diashow zu dem Leben in Nachkriegsbungalows im Londoner Stadtteil Catford. Die Aufnahmen von Martin Godwin mit der Stimme von Eddie O’Mahony, einem 88 Jahre alten Bewohners eines der Häuser, sind ein angenehmer Kontrast zu schnellen Grafiken im Netz.

Die Bungalows in Catford sind vorgefertigte Häuser, auch „prefabs“ genannt. In den Nachkriegsjahren wurden über ganz Großbritannien rund 150.000 von ihnen errichtet, um die Wohnungsnot zu mildern. Für die Bauarbeiten wurden anscheinend auch italienische und deutsche Kriegsgefangene heran gezogen. Konstruiert für 10-15 Jahre haben sich die „Prefabs“ in Catford als einige der wenigen bis heute erhalten. Dem Titel nach zu urteilen soll ihnen deshalb der „Grade II„-Status als denkmalgeschützte Bauwerke verliehen werden. Das ist der niedrigere von zwei Stufen erhaltenswerte Gebäude auszuzeichnen.

Weitere Quellen: Fotoserie bei Flickr

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Am Ende steht ein Schloss

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(Quelle: Wikipedia)

Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit in den letzten Wochen auf den Wettbewerb zum Berliner Stadtschloss gerichtet hat, ist am vergangenen Donnerstag der Sieger für die Rekonstruktion eines zweiten Schlosses entschieden worden. Für den Neubau des Potsdamer Stadtschlosses sind allerdings keine Bilder des ersten Preises im Netz zu finden. Das ist zumindest für die Außenansichten auch nicht nötig, weil anscheinend alle Fassaden, inklusive Innenhof, originalgetreu rekonstruiert werden sollen.

Initiiert wurde die Rekonstruktion der Schlosshülle als neue Herberge des Brandenburgischen Landtages (denn dies ist der Ausgangspunkt des Projektes) von der Potsdamer Initiative „Mitteschön!„. Interessant ist hierbei die Begründung der Initiative, warum für den Neubau einer demokratischen Institution schließlich nur die architektonische Hülle eines feudalen Herrschers passt. Schon die von den Initiatoren eigens gestellte Frage „Warum das Schloss als Landtag wieder aufbauen?“ gibt einen ersten Aufschluss, denn sie müsste eigentlich anders lauten: Warum den Landtag als Schloss wieder aufbauen?“. Die Antwort

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