Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Bausimulatoren

(Quelle: www.rockpapershotgun.com)
Im November letzten Jahres ging die Geschichte des indischen Kranfahrers Babu Sassi durch die Medien. Er arbeitet an der Fertigstellung des mit 819 Meter angesetzten Burj Dubai und damit der höchsten Baustelle der Welt. Anscheinend lohnt es sich zeitlich nicht für ihn, zum Feierabend zurück zum Erdboden zu kommen. Es wird gemunkelt, er wäre deshalb schon über ein Jahr in der luftigen Höhe geblieben. (Daily Telegraph)

Wer da die Bauberufe in einem neuen abenteuerlichen Licht sieht, kann jetzt virtuell für eine Bewerbung üben. Die Firma Astragon aus Mönchengladbach entwickelte einen Bagger- sowie einen Kransimulator und stellt eine kostenlose Demoversion ins Netz. Allerdings muss man sich hier mit einem Einfamilienhaus zufrieden geben.

Städtebau & Architektur →

Neue Regeln für den Wettbewerb

(Quelle: Statusbericht, Bundesministerium Verkehr, Bau- und Wohnungswesen)
Neue Jahre bringen oft diverse Veränderungen mit sich. Für Architekten und Stadtplaner treten mit dem 1. Januar neue Wettbewerbsregeln in Kraft. Die bisherigen „Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens„, kurz GRW, werden dann durch die „Richtlinien für Planungswettbewerbe“ (RPW) abgelöst. Die neuen, vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erarbeitet Regeln sollen vor allem einfacher sein und mehr private Auslober zu der Durchführung von Wettbewerben bewegen.

So wird es in Zukunft nur noch 4 statt 6 Verfahren bei der Durchführung geben. Die bisherigen Kategorien offen, zweiphasig, begrenzt offen, Einladungswettbewerbe, kooperativ und vereinfacht werden dann nur noch nach offen, nicht offen, zweiphasig und kooperativ gegliedert. Zudem wird die Bestimmung der Preisgelder allgemeiner gefasst. Lediglich die Berechnungsgrundlage der Preisgelder nach dem üblichen Honorar laut HOAI bleibt. Auf die Regelungen zur Staffelungen und Aufteilungen der Preisgelder und ähnliches wird verzichtet.

Interessant ist die Novellierung der Wettbewerbsregeln vor dem Hintergrund der Anzahl jährlich durchgeführter Architekturwettbewerbe. Diese ist seit längerem rückläufig bei ansteigender Architektenzahlen in Deutschland. Dabei liegen die Gesamtkosten eines Wettbewerbes gerade mal bei 0,5-1,5% der Bausumme. Und der Bauherr erhält in diesem Fall mehrere alternative Entwürfe, welche bereits Arbeit aus den ersten drei Leistungsphasen abdecken. Vielleicht liegt die sinkende Lust an der konkurrierenden Architekturfindung auch an einer geringeren Wertschätzung von Baukultur. Dann ist nicht davon auszugehen, dass das neue Regelwerk zu einer Belebung des Wettbewerbswesens führt, auch wenn dies zu bedauern ist.
(Aktuellere Zahlen der oben gezeigten Grafik sind für das Jahr 2006: 118.298 Mitglieder in der Architektenkammer und 257 Wettbewerbsauslobungen)

Städtebau & Architektur →

Kein Schloss in meinem Namen!

Wer seinem Unmut gegen das geplante Schloss zum Ausdruck bringen will, der kann sich auf der Seite Kein Schloss in meinem Namen beteiligen oder sich das Logo auf ein T-Shirt drucken.


Kein Schloss in meinem Namen (Quelle: kein-schloss-in-meinem-namen.de)

Städtebau & Architektur →

Multiple City

Stadtplaner und Architekten versuchen seit jeher, Städte zu ordnen, sie zu planen und ihre oftmals abgefahrenen Visionen an ihnen auszuleben. Le Corbusier mag dabei auch fachfremden Menschen eine Begriff sein, der in Chandigarh seine Vision von der perfekten Stadt umsetzen konnte.


Chandigarh, fotografiert von Thomas Bosse-Borges

Viele Ausstellungen haben sich bereits mit den Konzepten und Utopien vergangener Zeiten beschäftigt. „Die Stadt von morgen“ – eine Ausstellung in der Akademie der Künste in Berlin zum 50jährigen Bestehen des Hansaviertels – lud KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ein, sich mit den verschiedenen Schichten der Stadtlandschaft, ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu beschäftigen. Einen ähnlichen Ansatz wählten die KuratorInnen der Ausstellung „megastructures reloaded“, in der die visionären Stadtentwürfen der 60er Jahre von zeitgenössischen KünstlerInnen reflektiert wurden.

weiterlesen →

Städtebau & Architektur →

Die 10 hässlichsten Gebäude der Welt


Das hässlichste Gebäude der Welt, zumindest wenn es nach virtualtourist geht (Bild von Joe Dunckley)

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – und die von der Travel Community virtualtourist erstellte Rangliste der 10 hässlichsten Gebäude der Welt eignet sich hervorragend für wilde Diskusssionen.

Auch wenn man nicht komplett mit der Auswahl übereinstimmt, bietet dies die Möglichkeit, über die Ästhetik in der Architektur zu diskustieren und vielleicht der Frage nachzugehen, wieso die Fachmeinung des öfteren stark von der allgemeinen abweicht. Denn

zuvor hatten namhafte Architekten die Boston City Hall als einen gelungenen Akt der Stadtgestaltung gepriesen. Das US-Magazin „Architecture Week“ führt den Sechziger-Jahre-Betonklotz sogar in seiner Liste der „Greatest Buildings“. (spiegel.de)

Und weil wir der Meinung sind, dass es noch hässlichere Gebäude gibt, freuen wir uns über Fotoszusendungen architektonischer Bausünden, die wir gerne mit Namensnennung veröffentlichen.

nach oben ↑
Themen